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Hilfe - nach über 15 Jahren erfahren, dass ich betrogen wurde

Kaleio


Verwirrt2016

Ich kann doch nicht die ganze Ehe in die Tonne treten aber ich stelle gerade tausend Sachen in Frage. Hilfe!

Was würde Dir denn helfen?

Dass es da die unterschiedlichsten Meinungen gibt, ist klar. Eben von - tritt die Ehe in die Tonne, bis hin zu - spielt keine Rolle mehr. Ist aus meiner Sicht wenig hilfreich.

Worin bist Du denn so unsicher, dass Du eine ewig eifersüchtige Frau 15 Jahre ertragen hast? Was hat denn die Ehe für Dich getragen bzw. trägt sie immer noch? Was sind die Dinge, die für Dich wichtig sind? Sind es dieselben Dinge, die auch am Anfang Deiner Ehe wichtig waren?

LHolaxX5


15 Jahre tatsächliches gutes Leben, die wiegen auf meiner Waagschale viel viel mehr als ein Seitensprung vor der Ehe. Aber das kann man nur verstehen, wenn man in so einer Beziehung steckt, in denen es wichtigere Dinge gibt

Es gab Auf und Abs, sie hat gelogen über ihre Treue und hat zudem noch ständig mit unbegründeter Eifersucht genervt. Das ist nicht gerade meine Vorstellung von "tatsächlich gutes Leben". ;-) Genauso wie "in einer Beziehung stecken" für mich nicht gerade positiv klingt.

Ich verstehe schon, dass die 15 Jahre Gewicht haben. Aber eben nicht nur bei der Beziehung, sondern auch bei der Lüge.

Daher sollte man m.E. Verständnis für die Gefühlssituation von Verwirrt2016 haben und nicht einfach so tun, als sollte so ein ONS vor der Ehe schonmal drinnen sein und als Kleinigkeit betrachtet werden, nur weil es eine Zeit lang her ist.

SPhaGi|lexen


LolaX5

Zeig mir einen Menschen der noch nie gelogen hat - den gibt es wohl kaum - und falls du behauptest, diejenige zu sein, die noch nie gelogen haben sollte, wärst du eine Heilige !

Seine Frau hat ihm einen einmaligen ONS verschwiegen, der vor der Ehe stattgefunden hat - nicht mehr und nicht weniger!

Du bauschst das hier zu einem sich über Jahre hinziehendem Ehebruch und damit durch die Frau verbundenen Lebenslügen auf, der so nicht stattgefunden hat.

Bist du im realen Leben auch so kleinlich ?

Ich denke und lebe da wesentlich großzügiger und menschlicher !

LZolaXx5


Zeig mir einen Menschen der noch nie gelogen hat - den gibt es wohl kaum - und falls du behauptest, diejenige zu sein, die noch nie gelogen haben sollte, wärst du eine Heilige !

Selbstverständlich habe ich schon gelogen. Aber nur bei Kleinigkeiten. Ich habe noch nie jemanden hintergangen oder betrogen.

Du bauschst das hier zu einem sich über Jahre hinziehendem Ehebruch und damit durch die Frau verbundenen Lebenslügen auf, der so nicht stattgefunden hat.

Der Ehebruch hat sich nicht über Jahre hingezogen ((wobei... wer weiß, muss ja nicht das einzig mal gewesen sein. Wenn sie so eifersüchtig war, war sie ja vielleicht später auch untreu),), aber ihr Schweigen über ihre Untreue. Und ja, das ist für mich eine Lebenslüge.

Bist du im realen Leben auch so kleinlich ?

Wenn du mit "kleinlich" meinst, dass ich monogam bin und Treue sowie Ehrlichkeit in den wichtigen Dingen erwarte: Ja, bin ich. :)z

Ich denke und lebe da wesentlich großzügiger und menschlicher !

Weil dir das wohl besser ins Konzept passt. Ist doch ohnehin klar, dass jemand der polygam fühlt, in Treue keinen erstrebenswerten Zustand sehen wird. ;-)

Lqicht`Am[Hori4zonxt


Wenn er in 15 Jahren Ehe, in denen es mehr Höhen als Tiefen gab, in der es Kinder gibt, die ein gemeinsames Projekt sind, nicht gemerkt hat, was für ein Mensch sie ist, dann ist ihm sowieso nicht zu helfen.

(Süntje)

:)z

Daher sollte man m.E. Verständnis für die Gefühlssituation von Verwirrt2016 haben

(LolaX5)

Habe ich durchaus. Aber so, wie er offenbar von ihr schockiert ist, kann er auch von sich selbst schockiert sein - die ganze Zeit so blind gewesen zu sein. Wäre ja auch möglich.

Selbst wenn sie nie fremdgegangen wäre, hätte doch schon ihre Eifersucht (die sie - unterstelle ich mal - sowieso an den Tag gelegt hätte) ihm seltsam anmuten können. Zum Beispiel. Und nicht zuletzt sein eigenes schlechtes Bauchgefühl bezüglich des Bekannten.

C;leo Etdwards7 vz. Daxvonpoort


Seine Frau hat ihm einen einmaligen ONS verschwiegen, der vor der Ehe stattgefunden hat - nicht mehr und nicht weniger!

Du bauschst das hier zu einem sich über Jahre hinziehendem Ehebruch und damit durch die Frau verbundenen Lebenslügen auf, der so nicht stattgefunden hat.

Ich nix Lola, aber es ist nicht nur ein einmaliger ONS der verschwiegen wurde, sie hat auch noch ihm permanent Untreue unterstellt. Das ist echt der Oberknaller.

Furchtbar, wenn jemand über Jahre seinen Partner bezichtigt untreu zu sein; furchtbar, wenn jemand fremdgeht in einer monogamen Beziehung; und furchtbar, wenn man die Dreistigkeit besitzt sich bei etwas aufzuregen was man selber getan hat. Hier kommt alles drei zusammen.

Das Mindeste wäre die Klappe zu halten, sich heimlich zu schämen und nicht den Partner einer Sache beschuldigen, die man selber verbrochen hat. Aber scheinbar war es wohl nötig um den eigenen Seitensprung zu relativieren und mit ihm zu leben, wenn man sich einredet der Partner hätte dies auch getan.

S(h)aileUeln


LolaX5

Mit einem Geständnis über eine Untreue machst du in einer Beziehung ganz sicher mehr kaputt als dass du damit etwas Gutes tust.

Nein, das passt mir nicht besser in " mein Konzept " - ich habe lediglich Verständnis für die Frau, weil es menschlich ist -. Ich habe auch nirgendwo in diesem Faden geschrieben, dass ich polygam lieben würde und Treue für mich nicht erstrebenswert wäre.

Ich würde lediglich nicht eine gut funktionierende Partnerschaft - und das ist die Partnerschaft der eigenen Aussage des TE's nach - mit einem 15-jährigem Altlastenliebesgeständnis schreddern.

Laoxla3X5


Mit einem Geständnis über eine Untreue machst du in einer Beziehung ganz sicher mehr kaputt als dass du damit etwas Gutes tust.

Sehe ich nicht so. Untreue ist eine Sache. Aber man kann danach zumindest gleich ehrlich sein, und sich der Situation stellen, indem man dem Partner die Wahrheit sagt. Natürlich mit dem Risiko, dass damit die Beziehung beendet ist.

Es gibt Menschen, die Untreue verschwiegen haben möchten. Ich für meinen Geschmack will aber eine wahrhaftige Beziehung und keine, die auf einer oder mehreren Lügen basiert.

I;l Raqgazzxo


Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die vermeintliche Beichte des TE, untreu gewesen zu sein, ihr endlich die Gelegenheit gab loszuwerden, was sie jahrelang unterdrückt und sie vielleicht bedrückt hat. Und wahrscheinlich hat auch ihre Eifersucht damit zu tun. Ihre Erschütterung muss groß gewesen sein, dass das erhoffte gegenseitige Geständnis keine Freizeichnung, sondern eine Falle war, die er ihr gar nicht absichtlich gestellt hatte. Und dann war's raus!

Ich habe vor etlichen Jahren auch mal erst nach längerer Zeit erfahren, dass mich meine Partnerin betrogen hatte, und kann mich noch allerbestens daran erinnern. Gerade wegen dieser Erfahrung war Treue für mich immer sehr wichtig. Ich war in allen Beziehungen treu.

Trotzdem würde ich sagen, dass kleine Lügen die Freundschaft erhalten können. War es ein Ausrutscher, eine Panne, in die sie im Affekt hineinrutschte, flüchtig und bedeutungslos, wenn es ihr leid tat, es sie bestärkt hat, dass ich der richtige Mann (und bessere Liebhaber) für sie bin, wenn meine Beziehung mit ihr ansonsten jahrelang gut war und sie jetzt jederzeit zu mir steht, würde ich es vermutlich gar nie wissen wollen. Wenn es aber ein planmäßiges Fremdgehen war, mit klarem Verstand eingegangen oder tiefgründig mit Gefühlen, würde ich es wissen wollen. Vielleicht mit dem Ergebnis, dass die Beziehung beendet wäre. So war es auch in der oben geschilderten Beziehung. Sie war mehrfach fremdgegangen, ohne Gefühle, aber mit mehreren. Ich hatte ihr keine Schuldvorwürfe gemacht. Denn sie war zuvor unerfahren und neugierig, Erfahrungen zu sammeln. Ich war daher nicht wütend auf sie, wohl aber verletzt, hatte keinerlei Vertrauen mehr und meine Gefühle waren in kurzer Zeit wie weggeblasen. Sie wollte mich auf keinen Fall verlieren. Das ging nicht mehr.

Eine andere mehrjährige Freundin von mir war fremdgegangen, während wir in einer Fernbeziehung lebten. Sie war mal in einer schwachen Minute weich geworden. Es war unbedeutend für sie. Und sie liebte mich mehr denn je. Sie hat es mir erzählt und ich konnte ihr sofort verzeihen, weil ihr Verhalten mir sehr deutlich und überzeugend vor Augen führte, wie sie für mich empfindet und sie zu mir steht. Hätte sie es mir nicht erzählt, hätte das nichts geändert. Eine wäre kleine Lüge über eine Sache gewesen, die, weil sie für sie unwichtig war, auch für mich eigentlich unwichtig sein sollte. Damit will ich kleine Affären nicht schönreden. Aber sie können unwichtig sein, wenn die Beziehung sonst stimmt.

Der TE hat die näheren Umstände des Vorfalls von vor 15 Jahren nicht geschildert. Dass angeblich mal wieder Alkohol im Spiel war, scheint mir eine zu einfache Ausrede. Man (frau) sollte dann lieber zu einem Fehler stehen. Dass sie es so lange verschwieg, macht es aus meiner Sicht nicht schlimmer. Denn für sie wurde es immer unbedeutender. Für eine gute Beziehung in meinen Augen auch. Entscheidend wäre für mich, wie sie sich jetzt verhält. Ob sie mir die Überzeugung vermitteln kann, dass sie mir 15 Jahre nicht vorgemacht hat, eine andere zu sein.

Was mir aber ganz gewaltig an der Geschichte aufstoßen würde, ist, dass sie nicht verhindert hat, was damals nach der Affäre geschah. Dass der Lover sich beim Umzug helfen ließ und auf der Hochzeit auflief, hätte sie unter allen Umständen verhindern müssen. Das ist miserabler Stil. Selbst wenn es eine unbedeutende Affäre gewesen ist und geheim bleiben sollte. Dafür müsste sie eine sehr gute Erklärung liefern. Auch wenn die Herren gut befreundet gewesen sein sollten.

Itl RPagazzxo


Korrektur (4. Absatz): Es wäre eine kleine Lüge ...

V8erwi$rrt20?16


Guten Morgen und vielen lieben Dank für die vielen Kommentare, Denkansätze und Sichtweisen.

Zunächst zu dem Thema "Herausprovoziert". Ich bitte das doch etwas differenzierter zu sehen. Wenn man sich immer wieder anhören muss, dass man mit irgendeiner Person irgendwann mal etwas gehabt haben sollte, dann ist es nun mal meine Methode, der Sache auf den Grund zu gehen. Ich bin weder ausfallend noch wiederlich geworden, sondern habe meine Frau sich einfach da rein steigern lassen. Es war schlussendlich ihre Entscheidung, es mir zu erzählen. Die Diskussion die wir vorgestern hatten, hatten wir immer mal wieder.

Mir wird nun eins klar: Insgeheim hat sie wirklich "gehofft", dass da irgendwas mit "Y" war. Das hat sie mehr oder weniger gestern Abend so eingeräumt. Wir haben gestern bis weit nach Mitternacht gesprochen. Ohne nähere Details, die will ich gar nicht wissen, weil sie mir nur weh tun würden. Sie ist damals davon ausgegangen, dass ich etwas mit "Y" am laufen hätte, wie man so schön sagt. Nein, hatte ich nicht. Klar sah und sieht Y gut aus aber ich mochte sie damals schon immer mehr als Kumpel haben. Ob Y damals etwas von mir wollte? Was weiß ich? Ich habe es nicht drauf angelegt und es kam auch nie zu einer brenzligen Situation, wie man so schön sagt.

Zum Thema "Hätte ich es damals gewußt" muss ich mich einer schönen Meinung hier anschließen: Hätte, hätte Fahradkette. Ich kann doch heute nach über 15 Jahren nicht mehr beurteilen, wie ich damals reagiert hätte. Ich war damals Ende 20 und wesentlich impulsiver als heute; sicherlich hätte ich einen Fehler gemacht und zumindest etwas unbedachtes getan oder geäußert. Da will ich mich mal gar nicht in Schutz nehmen.

Mir ist heute klar, dass es ein absoluter Ausrutscher war, der aber für mich trotzdem sehr schwer zu verdauen ist. Ich glaube ihr unbedingt, dass sie mir danach immer treu war und JA: Ihr habt Recht - es wollte unbedingt aus ihr raus. Sie hat nie den richtigen Zeitpunkt gefunden, es mir zu sagen. Außerdem hatte sie wahnsinnige Angst um uns. Bitte nicht aufregen, weil ich es verstehe: Ich war zu dem Zeitpunkt im zweiten Staatsexamen und hatte echt so gut wie keine Zeit für sie, weil ich wirklich Tag und Nacht am büffeln war. Sie hat sich eingeredet (obwohl sie selber studiert hat), dass ich keine Zeit mit ihr verbringen wollte und etwas mit Y hatte und daher meine sparsame Zuwendung mit Eifersucht belegt hat.

Außerdem wäre der Zeitpunkt es mir direkt nach der Reise zu "beichten" echt doof gewesen und da muss ich meine Frau jetzt wirklich in Schutz nehmen: Hätte sie mir das zu dem Zeitpunkt gebeichtet, hätte ich keinen klaren Kopf mehr gehabt. Ich hätte mein Examen zumindest nicht so abgeschlossen, wie ich es schlussendlich getan habe. Jetzt kommt ein wichtiger Punkt: Sie musste das Spiel auch noch eine Zeitlang aufrecht erhalten und ist im Nachhinein J immer aus dem Weg gegangen. Der wollte wohl mehr aber sie wohl nicht mehr. Das kann ich sogar bezeugen, weil ich - wenn ich heute zurückblicke - es mitbekommen habe. Ihr war das alles nur unendlich peinlich und sie hatte ein schrecklich schlechtes Gewissen und hat es auch noch. Als ich ihr dann einen Heiratsantrag gemacht habe, musste sie gute Miene zum bösen Spiel machen.

Wir sind alles nochmal durchgegangen und als wir damals die Einladungsliste für die Hochzeit (wir haben sie uns gestern nochmal angesehen) erstellt haben, habe ich sogar gefragt: Warum der J nicht? Okay, das wäre nun der beste Zeitpunkt gewesen von ihr, mit der Wahrheit rauszurücken. Und genau dafür verlange ich wiedergutmachung. Auch dafür, dass sie mich hat seine blöden Möbel schleppen lassen. Das haben wir gestern auch lange besprochen und sie sieht das genau so. Wie diese Wiedergutmachung aussehen soll, muss sie selbst herausfinden. Ich für meinen Teil will diese Demütigung (als das ich das empfinde) wieder gut gemacht haben.

Natürlich geht ihr das alles super nah und sie heult Rotz und Wasser. Das ist für mich ein Zeichen von tiefer Reue (so aufgelösst habe ich sie wirklich noch nie gesehen). Nun zu der Frage ob wir uns lieben: Oh ja. Sehr sogar. Ich habe meine Frau immer geliebt und ich weiß, dass sie mich immer geliebt hat. Sie ist eine tolle Frau, eine tolle Mutter und ein wundervoller Mensch. Genau darum bin ich so erschüttert. DAS hätte ich ihr nie gegeben. Im Prinzip kamen damals viele Dinge zusammen. Sie hielt sich immer für die graue Maus (Blödsinn) und ich wäre der Dandy, dem alle Weiber nachgelaufen sind (Quatsch). Subjektive Wahrnehmung halt.

Für mich innerlich habe ich beschlossen, diese Ehe auf keinen Fall in die Tonne zu treten. Nicht wegen der Kinder, sondern wegen dem, was wir zusammen alles geschafft haben. Dabei rede ich nicht von materiellem Wohlstand, sondern von den Tiefen, die wir zusammen gemeistert haben. Wir waren immer für einandner da. Wenn etwas Wichtiges war haben wir immer alles stehen und liegen lassen und sind sofort zum dem anderen hin, um ihm zu helfen.

Trotzdem brodelt es in mir - verständlich - oder? Ich habe jetzt das Problem, dass ich die Bilder nicht aus dem Kopf kriege und das wird lange dauern, so wie ich mich kenne. Innerlich fand diese Hochzeitsfeier für mich nicht statt, weil sie von einer riesen großen Lüge überschattet ist. Wir haben noch viel zu reden aber schlussendlich finde ich, dass wir beide aufeinander zugehen müssen, sonst wird das nichts. Wenn ich den schwarzen Peter jetzt bei ihr lasse, dann geht es genauso in die Hose, wie wenn sie es jetzt bei leeren Worten belässt. Es ist wirklich zum verrückt werden. Eigentlich bin ich ein sehr rationaler Mensch aber im Moment lacht sich mein Gehirn über mein Herz kaputt :°(

KErabbeLlkähferlxe


Dann heiratet halt nochmal und feiert ;-D Auf einen neuen Abschnitt in der Ehe ohne eine große Lüge im Hintergrund ;-)

VNerwirrrt2016


Dann heiratet halt nochmal und feiert ;-D Auf einen neuen Abschnitt in der Ehe ohne eine große Lüge im Hintergrund ;-)

Genau das hat meine Frau gestern vorgeschlagen und ich finde diese Idee einfach toll. Wir heiraten noch einmal und diesmal machen wir uns die Feier, so wie wir wollen. Mit den Leuten die wir wollen und hauen nach dem Essen einfach ab in eine Hochzeitssuit, die uns keiner mehr ruiniert... unsere Hochzeitsfeier damals war echt ein einziges Desaster. Ein paar Verwandte haben rumgesponnen, unser Hotelzimmer wurde (witzig witzig) total auseinander gebaut, sodass wir bis halb drei in der Nach beschäftigt waren, die Möbel zusammen zu bauen. Danke auch! Und zu allem Überfluss war J auch noch da....

Ich möchte wirklich im Kopf damit abschließen und brauche einen cut. Allerdings weiß ich nicht, wie lange das noch in mir nachhallt.

LLorseleyx2901


Dann heiratet halt nochmal und feiert ;-D Auf einen neuen Abschnitt in der Ehe ohne eine große Lüge im Hintergrund ;-)

Das war auch mein Gedanke ;-D

Ich finde es sehr schön, wie Du über deine Frau und eure Situation (damals und heute) schreibst. Es klingt wundervoll und ich lese trotz dieser empfundenen Demütigung sehr viel Liebe raus. Ich denke, dass ihr auch das meistern werdet. Nun weißt Du es, dieser "Schatten" liegt nicht mehr über euch und es drückt auch nicht mehr in ihr.

Ihr werdet sicher euren Weg finden und natürlich brauch das Zeit, aber ich denke, wenn dann mit einer erneuten Hochzeit (heutzutage nichts Ungewöhnliches) dieser Abschnitt angegangen wird, kannst Du das auch besser für Dich "wegstecken". In eine hintere Schublade, tief in deinem Innersten und es als Sünde hinnehmen. :)z

J würde ich aber von nun an auch ausschließen ;-D

KErabbe2lkälferlxe


Allerdings weiß ich nicht, wie lange das noch in mir nachhallt.

Grüble nicht zu viel nach, das Vertrauen in sie scheint ja nicht unbedingt kaputt zu sein, das ist einfach nur der Schock und ich denke der lässt bald nach.

Räume dir gewisse Zeiten und Momente ein, wo du darüber nachdenkst und ansonsten steigere dich nicht rein. Und ich würde auch nicht mehr allzu viee Gespräche darüber führen, irgendwann dreht man sich im Kreis.

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