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Wie soll es weiter gehen?

CGomWraxn


Dann bitte auch berücksichtigen, dass ich mir fast für jedes Sportfest oder Schulausflüge frei nahm und unzählige Male die Kinder auf Klassenfahrten begleitet habe. Welcher Vater macht das?

Bitte hör doch mal auf, ständig Bilanzen aufzumachen. Wir sind nicht die Insolvenzverwalter deiner Beziehung und haben auch nicht das Recht, darüber zu urteilen, wer wieviel in die Beziehung eingebracht hat.

Was du da gemacht hast, hast du gemacht, weil du es gern getan hast. Und nicht ihr zuliebe. Hoffe ich doch. ":/

Hier geht es um die einfache Frage, wie passt ihr menschlich noch zusammen als Paar, nicht als Vertragspartner. Das ist der Ansatz. Fordern und Aufrechnen ist da nicht hilfreich. Immer noch nicht. Emotionen und Empathie sind keine Dinge, die man verlangen oder eintreiben kann.

DXie USehexrin


für mich klingt es auch immer mehr so, als würdest du eine kosten-nutzen-analyse aufmachen und wärest emotional ganz weit draußen, aus dieser ehe?

RnaupMeNimxmersatt


Ich habe hier nicht alles gelesen. Aber ich habe das Gefühl, der TE macht sich sehr Sorgen, wie seine Kinder auf eine Trennung reagieren werden.

Was ich im Eingangspost gelesen habe, hat mich an die Situation meiner eigenen Eltern erinnert. Als wir Kinder selbstständig wurden, haben meine Eltern gemerkt, dass sie eigentlich keine Gemeinsamkeiten (mehr?) hatten. Bei meinen Eltern hat das dann zur Trennung und später Scheidung geführt, ich war 19, also nur wenig älter als das jüngere Kind des TE. Trennung und Scheidung waren einvernehmlich, meine Eltern sind immer respektvoll miteinander umgegangen und auf Familienfesten oder ähnliches sind bis heute beide anwesend ohne dass es Spannungen gibt.

Für mich als Kind war das gar nicht traumatisch. Ich war ja in einem Alter, in dem ich das sachlich betrachten konnte. Und ich finde, es ist gut, dass sie den Schritte gemacht haben. Beide haben wieder Partner gefunden, die besser zu ihnen passen und es geht ihnen beiden gut damit. Finanziell müssen beide den Gürtel vermutlich etwas enger schnallen als ohne Trennung, aber es ist nicht dramatisch.

Für unsere Familie war die Trennung also rundum eine gute Lösung.

S<t-u!hlbe=ixn


Bitte hör doch mal auf, ständig Bilanzen aufzumachen.

Die "Bilanzen" sind Antworten auf Vorwürfe, die ihm hier gemacht werden. Damit sollte man dann also auch aufhören. ;-)

SPar~ahx87


@ SpringerundLäufer

Nach dem was ich hier so lese, klingt es für mich so als hättest du dich innerlich schon längst entschieden, dich trennen zu wollen.

Das einzige was dich davon abhält, ist die Scheu davor dich von 24 Ehejahren zu verabschieden und die Befürchtung davor, dass dir jeder (inkl. deiner Kinder) die Schuld an der Trennung gibt, wenn du derjenige bist der auszieht, sowie die Unsicherheit davor, wie die Zukunft aussehen wird.

Korrigier mich falls ich falsch liege.

Wie lief der Therapeutentermin am Montag?

Ich denke, dass dir generell etwas psychologische Begleitung zur Zeit gut tun würde. Nicht weil ich denke, dass etwas an dir nicht normal ist oder du zur Gewalt neigst (das müsstest du wohl mit dir selbst klären, inwieweit das ein Thema ist), sondern weil so eine psychologische Beratung dich auch bei deinem Entscheidungsprozess unterstützen könnte.

s*ens*ibXelmxan


Die Tochter mag wohl erwachsen sein, aber ihre Krankheit ist wahrscheinlich latent immer noch vorhanden. Der Sohn dürfte sich irgendwo in der beruflichen Ausbildung/schulischen Weiterbildung befinden. Ebenfalls eine Lebensphase, wo man die Kinder nicht unnötig mit familiären Konflikten Auflösungs-/Veränderungsprozessen belasten möchte.

Auch nach einer Trennung muss in der Regel der Vater und die Mutter nicht aus dem Leben der Kinder verschwinden. als ich jugendlich war, hatte ich längst nichts mehr von meinem Vater gehört- der hatte ja eine neue Familie- ich habe mich weitgehend in Schule und Studium alleine durchgebracht und ich fand das nicht schlecht, auch meine Nebenjobs und das auf eigenen Beinen stehen und laufen lernen, waren eine sehr wertvolle Lebenserfahrung- letztlich war ich deswegen nicht besonders betrübt, nichts mehr von meinem egoistischen Vater zu hören- ich war ohnehin ein Sexufall

Konflikte machen zwar manche Sache mühevoller, können aber stark persönlichkeitsbildend wirken und widerstandsfähiger gegen viele Unbilden des Lebens machen- das ist ähnlich wie mit einer Krankheit, die im Moment zwar unangenehm ist, die das Immunsystem stärken kann und zukünftig vor weiteren Krankheiten schützt. Kurz gesagt: Was einen Menschen nicht umhaut, stärkt ihn.

Größere Probleme sehe ich nicht für die Kinder. Die einzige Person, die wirklich Probleme haben dürfte, wäre die Ehefrau des TE- dafür hat sie aber auch selbst mitgesorgt. Da wird sie sich wohl auf einen geringeren Luxuslevel einstellen müssen. Ihre Chancen, einen ähnlichen Mann zu finden, dürfte schwer werden ... -für den Fall einer Trennung.

M9ayflorwxer


Da wird sie sich wohl auf einen geringeren Luxuslevel einstellen müssen.

Irgendwie erschliesst sich mir nicht so ganz, wo die Frau im Luxus lebt. Haus, Auto Ferien deuten auf einen gewissen Wohlstand hin, zu welchem die Frau mit ihrem eigenen Verdienst aber seit 14 Jahren beiträgt.

Ihre Chancen, einen ähnlichen Mann zu finden, dürfte schwer werden ... -für den Fall einer Trennung.

Grmpf... ich glaube kaum, dass sie nochmal ein ähnliches Modell sucht...

D=ige S"ehYerixn


Größere Probleme sehe ich nicht für die Kinder. Die einzige Person, die wirklich Probleme haben dürfte, wäre die Ehefrau des TE- dafür hat sie aber auch selbst mitgesorgt.

und genau damit wird es wieder ein problem für die kinder werden! wenn die beiden wohl ziemlich mama-orientiert sind, werden sie es ihrem vater übelnehmen, wenn sie "wegen ihm leidet"! und es klingt so, als wäre sie eher nicht der typ, das ganze zwischen den beiden "erwachsenen" auszumachen.

sgensijbelm]an


und genau damit wird es wieder ein problem für die kinder werden! wenn die beiden wohl ziemlich mama-orientiert sind, werden sie es ihrem vater übelnehmen, wenn sie "wegen ihm leidet"!

Na und, da müssen sie durch.

Haus, Auto Ferien deuten auf einen gewissen Wohlstand hin, zu welchem die Frau mit ihrem eigenen Verdienst aber seit 14 Jahren beiträgt.

Sie hat eher nur marginal zu diesem Wohlstand beigetragen- eine Folge des "Familienmodells", was ich auch aus diesem Grund für extrem fragwürdig empfinde. (ich vermute das der TE > 5000€ Netto verdient, seine Frau vermutlich nur um die 2000€ Netto).

Wenn das Haus noch nicht abbezahlt ist, glaube ich nicht, dass sie das Haus alleine halten kann (vermutlich auch nicht mit Vollzeitstelle).

Und der TE hat ja auch die Möglichkeit, mit seinen Kindern zu sprechen- ich glaube nicht, dass die Kinder diesbezüglich so unbedarft sind und nicht wissen, wie sie die Situation ihrer Eltern einschätzen sollen. Da kann die Bindung der Kinder auch an die Mutter enger sein ...

als wäre sie eher nicht der typ, das ganze zwischen den beiden "erwachsenen" auszumachen.

Ein Grund mehr, die Frau zu verlassen.

MZay~flowe/r


Sie hat eher nur marginal zu diesem Wohlstand beigetragen- eine Folge des "Familienmodells", was ich auch aus diesem Grund für extrem fragwürdig empfinde. (ich vermute das der TE > 5000€ Netto verdient, seine Frau vermutlich nur um die 2000€ Netto).

So so, nur marginal. Was ist denn das für eine überhebliche Art, die Du da an den Tag legst?

D#ie eSeh$ezrfin


Sie hat eher nur marginal zu diesem Wohlstand beigetragen

moment mal, nur weil der externe job bezahlt wird, der interne aber nicht...

L\olaxX5


Ich finde die Zahlen generell etwas hochgegriffen.

Und wenn sie mit Teilzeit echt 2000 Euro verdienen sollte, dann ist das 1. kein marginaler Betrag und 2. wäre es wohl locker ausreichend um dann mit Vollzeit einen Kredit bedienen zu können. (Wenn der nicht völlig überdimensioniert ist.)

S)pringecrund3Läu7fexr


Guten abend,

ich habe mich heute mal bewusst zurück gehalten und will auch nicht jetzt auf jeden Beitrag im Detail eingehen.

Ich merke aber, dass hier 2-3 Userinnen meinen Faden scheinbar dazu benutzen wollen, -warum auch immer- eine Generalabrechnung über Männer vorzunehmen und mich dazu nutzen. Die Kommentare dieser Userinnen lese ich schon gar nicht mehr. Ich weiß ja, was kommt.

Zusammenfassend: Ja, meine Frau und ich waren nie das Liebespaar, was übereinander hergefallen ist. Wir haben uns auf andere Weise geliebt/geschätzt und eine Familie gegründet in der jeder seine Rolle gut ausfüllte. In unseren 24 gemeinsamen Jahren war nicht alles schlecht und sicherlich nicht alles gut. Wenn Beziehung/Ehe so einfach wäre, hätten wir in Deutschland nicht eine Scheidungsquote von ca. 50 % und ich behaupte, dass unter den anderen nicht geschiedenen 50 % auch gaaanz viele Paare gibt, die auch nicht glücklich sind, aber aus verschiedenen Gründen zusammen bleiben.

Ich bin stolz darauf, dass wir 2 tolle Kinder haben, wovon leider eines labil ist, dessen Ursache sicherlich auch in der familiären Situation zu suchen ist. Ich bin stolz darauf meiner Familie ganz viel geboten zu haben, dass sie heute in dem Wohlstand lebt wie sie lebt. Ich bin stolz darauf, was ich im Leben erreicht habe. Punkt.

Ja, meine Frau und ich haben eine Situation, wo wir nicht mehr weiter wissen und wir machen uns gegenseitig dafür verantwortlich. Dazu haben sicherlich auch Ereignisse in unseren 24 Jahren beigetragen. Vieles hat sich einfach aufgestaut, wurde nie richtig besprochen, wir sind einfach zu wenig gemeinsam gewachsen, sondern jeder hat ein Stück zu sehr sein Leben gelebt. Das war ein Fehler. Punkt.

Wenn es allein nach mir geht, wäre meine Entscheidung klar. Ich habe jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Das hat auch damit zu tun, dass ich mit einer der sympathischsten Frauen verheiratet bin, die ich je kennen gelernt habe und meiner Frau überaus dankbar bin für alles, was sie für uns und mich getan hat und da ich weiß, dass manche Entwicklung auch an mir liegt/lag. Dennoch stören mich 2-3 für mich wesentliche Dinge sehr. Auf diese Dinge werde ich für mein Rest des Lebens und einer voraussichtlichen Lebenserwartung von 25-30 Jahren nicht verzichten wollen, weil ich bereits schon so lange darauf verzichtet habe.

Ich will kurz aus der 1. Therapiesitzung von gestern erzählen.

Der Therapeut hat sich alles angehört und sieht unsere Situation verständlich, da unser "Projekt" Kindererziehung zu Ende geht. Er beglückwünschte uns zu fast 22 Jahre Ehe, da eine deutsche Durchschnittsehe nur ca. 11 Jahre "hält". Ich solle mir nicht so viel Vorwürfe machen. Kein Vater/Mann der Welt sei perfekt. Es gäbe genug Väter, die sich bereits früh ihrer Verantwortung entziehen und so ein Vater wäre ich bestimmt nicht. Dass sich meine Frust entladen hat findet er sicherlich auch nicht gut, aber verständlich. Ich sei sicherlich kein "Schläger", zumindest wirke ich nicht so. Lösungsansätze werden in der nächsten Stunde besprochen.

s%ensiLbe0lmaxn


So so, nur marginal.

Für den vermutlichen Luxus ist das keine bedeutsame Summe. Klar kann man mit 2000€ auch ein gutes und angenehmes Leben führen.

Was ist denn das für eine überhebliche Art

Das hat überhaupt nicht mit Überheblichkeit zu tun- es ist eine rein mathematische Betrachtung.

der interne aber nicht...

Heutzutage sind Hausarbeitsjobs und Kinderbetreuung von Kindern >6 Jahre keine bedeutsame Arbeitsleistung mehr.

s>en/sibelxman


... um es drastischer zu formulieren: eine heutige Hausfrau arbeitet nicht mehr, sondern gammelt überwiegend ab oder vertreibt sich ihre Langeweile mit Putzarbeiten.

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