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Wie soll es weiter gehen?

M>onixka65


temare

Ich habe gerade im Internet etwas anderes gelesen zum Thema langjährig und Hausfrauenehe. Da ist wohl wieder was verändert worden. Ich würde halt an seiner Stelle einen Anwalt aufsuchen.

S"p]ringezrundzLäufexr


@ all

Ich habe bis jetzt mal wieder still mitgelesen und muss mich melden, da wieder mal ganz viel Nonsens geschrieben wird.

Ich weiß nicht, wo ich einen Satz geschrieben habe, dass meiner Frau nichts zusteht oder ich nicht zahlen will oder nicht wertschätze, was meine Frau zu Hause geleistet hat. Ich teile n i c h t die Meinung eines Users, der Hausarbeit gering schätzt. Sicherlich haben technische Geräte die Hausarbeit erleichtert, aber damals alles mit kleinen Kindern zu leisten ist eine große Leistung, die ich 100 % anerkenne.

Es war vor unserem 1. Kind damals unsere Vereinbarung, dass meine Frau 3 Jahre zu Hause bleibt und ich Vollzeit arbeite. Dann hat sich nahtlos unser 2. Kind mit 3 weiteren Jahren zu Hause angeschlossen. 6 Jahre in der ich 3, dann 4 Köpfe alleine finanzieren musste mit einer großen Kapitaldienstbelastung fürs Haus. Es blieb mir gar nichts anders übrig als mich hoch zu arbeiten, um alles finanzieren zu können. Auf mir lastete manchmal -gefühlt- ein riesiger Hinkelstein. Ich habe früher öfters mit Tränen in den Augen vor unseren Zahlen gesessen und mir überlegt, wie ich das alles alleine bewältigen kann. Meine Frau hat in den 6 Jahren und auch darüber hinaus einen super, super Job zu Hause geleistet, genauso wie ich für die Familie die finanzielle Verantwortung m.E. sehr gut übernommen habe.

Nach 6 Jahren hat sich unsere finanzielle Situation entspannt, da ich inzwischen einige Stufen geklettert war und da meine Frau in Abstimmung mit mir einen Teilzeitjob begonnen hat, den gleich Job, den sie früher in Vollzeit ausübte. Ich bin weiter "aufgestiegen" und verdiene heute deutlich mehr als meine Frau und müsste wahrscheinlich ihr entsprechende Ausgleiche schaffen. Für 2 Kinder müßte ich noch einige Jahre Unterhalt zahlen. Daneben studiert ein Kind an einer privaten Uni mit monatlichen Studiengebühren.

In den ersten Jahren einer Trennung wäre ich erst mal aufgrund der o.g. Zahlungsverpflichtungen der "Verlierer". Nach dem Wegfall der Unterhaltsverpflichtung für die Kinder, würde mir es dann wahrscheinlich finanziell besser gehen. Es ist klar, dass meine Frau das Haus behalten will und würde, da sie ihre Wohlfühloasse auf keinen Fall verlassen will. Das Haus ihr dann zu überschreiben würde mir sicherlich schwer fallen, nicht weil ich es ihr nicht gönne, sondern da ich auch selbst in dieses Haus nicht nur Geld, sondern auch viel eigene Arbeit gesteckt habe. Es hängen also Emotionen daran. Genauso hängen noch Emotionen an meiner Frau, weil ich weiß, was für ein super, toller Mensch sie ist, obwohl es Dinge gibt, die mir weniger gut gefallen und ohne die ich nicht gern leben will.

Meiner Frau würde ein finanzieller Ausgleich zustehen und das was ihr zusteht gehört ihr auch zu Recht. Da stehe ich 1000 % zu meiner Verantwortung. Punkt.

S+üntxj&e


du musst halt sehen, was dir wichtiger ist.

Vermutlich wirst du eure Ehe nicht in der Weise verändern können, dass du darin zufrieden bist. Also gilt es herauszufinden, was das zweitbeste ist. Und wieviel du bereit bist dafür aufzugeben. Und im Moment scheint das nicht viel zu sein ;-)

In meinem Umfeld kenne ich Paare, die dann eben Sex zum Beispiel außerhalb suchen und sonst alles lassen wie es ist.

sjen'sib!exlman


aber damals alles mit kleinen Kindern zu leisten ist eine große Leistung, die ich 100 % anerkenne.

Wer meine Sätze genau liest, wird feststellen, dass ich die Betreuungsarbeit kleiner Kinder durchaus als mit stärkerer Belastung und Anstrengung verbinde.

Aber wir reden hier über die Zeit der letzten 10 Jahre, da waren die Kinder des TE nicht mehr so klein.

Schulkinder (> 6 Jahre) sind in der Regel erst gegen 14:00 Uhr zu Hause (in vielen Schulen gibt es Schulessen, da muss also zu Hause nicht gekocht werden), bei Ganztagsschulen eher nach 16:00 Uhr. Ältere Kinder können sich über weite Strecken alleine beschäftigen (und wollen das sinnvollerweise öfter auch) und benötigen nur noch gelegentliche Anregung und Motivation (bei wem das so nicht läuft, macht in der Erziehungsarbeit etwas falsch).

Haushaltsarbeit kann man beliebig weit ausbauen- man kann sich durchaus damit zudröhnen- man kann es aber auch auf niedrige Level begrenzen- das ist keine objektive Grenze. Wer sehr viel im Haushalt tut, hat sich das selbst so gewählt (oder vom Ehepartner aufoktruieren lassen)- da gibt es keine familienexternen Zwänge. Zudem war es in meiner Familie üblich, dass Kinder ab einen gewissen Alter im Haushalt mithelfen und entsprechend des Alters auch Aufgaben selbst übernehmen (obwohl wir mit unseren Kindern diesbezüglich nicht immer konsequent genug waren).

Einkaufen ist für uns ein gemeinsamer gemütlicher Abendspaziergang zum Supermarkt (meistens nach 20:00 Uhr) und wird demzufolge nicht unter Hausarbeit verbucht.

daß es nicht überall so gleichberechtigt abläuft. Viele Männer ziehen sich vollkommen aus dem Alltag daheim raus, sie haben ja ihre Arbeit und damit keine Zeit für Haushalt, Kinder & Co. Bei vielen ist es auch so, daß er Job sie entsprechend fordert, daß Überstunden an der Tagesordnung sind, oder Dienstreisen oder oder oder.

Was sind also die Ursachen? Ist das schicksalhaft bedingt oder veränderbar?

Da ich gern den Job wechseln würde haben wir für uns auch schon durchgespielt, ob und wie ich Vollzeit arbeiten könnte, aber wie wir es auch drehen und wenden, es ist nicht möglich.

Wenn die Kinder alt genug sind- oder besser selbständig genug (das ist eine Erziehungsfrage), geht das.

Ich habe leider oft den Eindruck, dass viele Eltern ihren Kindern selbständiges Handeln nicht mehr zutrauen. Als Kind waren meine Geschwister und ich tagsüber oft alleine zu Hause (wir wussten uns sehr wohl auch alleine zu beschäftigen- OK-damals gab es keinen Computer, aber auch heute gibt es noch hinreichend viel kreatives Spielzeug). Zur Sportgemeinschaft und zum Musikinstrument lernen, zu unseren Arbeitsgemeinschaften waren wir ebenfalls alleine gegangen (bzw. mit Bus, Bahn oder Fahrrad gefahren).

Auch zum Arzt (Untersuchung, Impfung)/Zahnarzt bin ich als Schulkind öfter alleine gegangen. Warum soll das heute nicht mehr gehen? (meine Kinder gehen schon lange öfter alleine zum Kieferorthopäden/Augenarzt/Optiker/Zahnarzt ...)

Mit 10 Jahren hatte ich angefangen, mir ab und zu selbst Gerichte zu kochen (wenn das Schulessen nicht schmeckte)- Nudeln mit Tomatensoße, Pfannkuchen, Spiegeleier, ... bekam ich auch alleine hin ... ,

OK, meine eigenen Kinder sind da diesbezüglich etwas bequemer, weil sie wissen, abends gibt es gemeinsames Essen.

Hausaufgaben benötigte ich auch selten Hilfe von meiner Mutter- Hausaufgaben sind nicht für die Eltern gedacht, sondern sollten die Kinder weitgehend selbständig erledigen (können)- und Kindern, die ihre Hausaufgaben nicht alleine hinbekamen half ich als Kind auch hin und wieder- also auch da waren Eltern oft nicht zwingend erforderlich. Warum soll das heute nicht mehr gehen?

Meinen Kindern helfe ich auch nur selten bei den Hausaufgaben- ich gebe höchstens kurze Hinweise. Längere und intensivere Hilfen gibt es nur bei größeren Verständnisproblemen.

Von Freunden meiner Kinder habe ich hin und wieder auch mitbekommen, dass die "Hilfe" der Eltern bei den Hausaufgaben die Kinder vielmehr verwirrt als den Kindern wirklich hilft.

Also- Kinderbetreuung muss im Schulalter der Kinder für Eltern lange nicht mehr so anstrengend sein.

Wäsche waschen: Weiß- und Buntwäsche trennen, jeweils in die Waschmaschine rein, Waschmittel rein- Waschmaschine wäscht- aufhängen zum Trocknen aufhängen (ca. 10 min.), Wäsche abnehmen und in Kleiderschränke räumen (10-20 min.).

Geschirrspülen: Wenn die Kinder lernen, ihr Geschirr selbst einzuräumen oder das auch insgesamt selbst machen- Geschirrspültabs rein, anschalten, Geschirr in den Schrank räumen: 10 min., Wohnung saugen/Staub wischen- passiert höchstens 1 mal in der Woche, Essen vorbereiten und wiederaufräumen + putzen- ca. 1h- wenn dann noch Kinder mithelfen und die Ehepartner sich gleichwertig daran beteiligen sehe ich das erst recht als Klacks.

Wo ist die lange Hausarbeit? Selbst wenn ich 18:00 Uhr nach Hause komme und mir viel Zeit für die Hausarbeit nehme, bin ich 20:00 Uhr fertig. Wenn also eine Frau verkürzt arbeitet, ist sie doch in der Regel mit der Hausarbeit spätestens 18:00 Uhr fertig.

Meine drastischen Anmerkungen (abgammeln) bezogen sich jedoch auch gerade auf Hausfrauen, die gar nicht arbeiten gehen- die also weder kleinere Kinder betreuen noch mehrere Stunden zu einem festen Job arbeiten gehen.

swensiBbelmxan


In meinem Umfeld kenne ich Paare, die dann eben Sex zum Beispiel außerhalb suchen und sonst alles lassen wie es ist.

Naja, offenbar spielt das die Frau des TE ja nicht mit.

t5emaxre


@ SpringerundLäufer

Es ist klar, dass meine Frau das Haus behalten will und würde, da sie ihre Wohlfühloasse auf keinen Fall verlassen will. Das Haus ihr dann zu überschreiben würde mir sicherlich schwer fallen, nicht weil ich es ihr nicht gönne, sondern da ich auch selbst in dieses Haus nicht nur Geld, sondern auch viel eigene Arbeit gesteckt habe.

Wer sagt denn, dass du das musst? Du kannst auch nach einer eventuellen Scheidung das Haus mit deiner Frau gemeinsam besitzen und sie ohne oder mit Miete (dann eben nur die halbe Miete, weil eine Hälfte ja ihr gehört) darin wohnen lassen.

sJeLns)ibelzman


Das Haus ihr dann zu überschreiben würde mir sicherlich schwer fallen, nicht weil ich es ihr nicht gönne, sondern da ich auch selbst in dieses Haus nicht nur Geld, sondern auch viel eigene Arbeit gesteckt habe.

Das kann ich verstehen. Aber deine Frau kann sich ja auch eine Mietwohnung nehmen.

Zu einem gemeinsamen Wohnen unter einem Dach auch nach einer Trennung sehe ich keinen großen Unterschied zu einer offenen Beziehung. Da hielte ich sogar eine offene Beziehung für die mildere Variante. Wenn der Frau die Alternativen zur Trennung und den damit verbundenen Problemen klar würden, wäre sie dann eher zur offenen Beziehungsform als Alternative bereit?

ScpringEeru>ndLä<ufer


Das kann ich verstehen. Aber deine Frau kann sich ja auch eine Mietwohnung nehmen.

Ja, könnte sie theoretisch. Warum soll sie aber ausziehen? Ihr fehlt ja scheinbar nichts. Wer etwas verändern ist, bin ja nur ich.

Zum Thema offene Beziehung. Natürlich lehnt meine Frau das auch ab. Sie gibt ja sogar zu, dass sie überhaupt keine Lust mehr auf Sex hat. Also ist eine offene Beziehung, wenn überhaupt, nur etwas für mich. Aber einseitig offen will sie auch nicht. Wenn ich es ohne ihr Wissen tuen und es heraus kommen würde, bin ich der Betrüger. Man verstehe ich dennoch inzwischen viele Männer.... %-|

Ich habe jetzt viel gelesen und darunter sind auch Vorschläge, die mir gefallen. Ich habe nur noch nicht für mich entschieden, welchen Weg ich für mich wähle. Dazu brauche ich sicherlich noch etwas Zeit. Außerdem muss noch etwas Gras über die Eskalation von vorletzten Sonntag wachsen, um überhaupt vernünftig mit meiner Frau über irgend einen Weg zu sprechen.

Eqverlrasxt71


Es ist halt so das man, wenn man verheiratet ist, sich ständig weiterentwickelt. Aber, darauf will ich hinaus, sollte man auch die Entwicklung des anderen beobachten. In meinem vorherigen Post war mehr meine Wut und der Frust was einige Frauen geschrieben haben sehr groß weil es das Kernproblem nicht berüht.

Es wird von uns Männern verlangt das wir uns an die Regeln halten.

Verdammt noch mal was machen wir dann trotzdem falsch?

Ich selber helfe meiner Frau daheim z. B.

Kinder in die Kita bringen, bei Schulproblemen helfen, Wäsche waschen, Bügeln, Fenster putzen, kochen, Müll wegräumen, Streit schlichten zwischen den Kids, Kinder hüten damit die Frau mal weg geht,Ich sehe auch oft über die Böcke die meine Frau loslässt hinweg, damit sie nicht das Gefühl hat dass ich besser bin als sie,etc., ich könnte das beliebig so weiterführen. Ich kümmer mich doch um alles was ich kann, trotz meiner Schichtarbeit die auch Nachtschichten miteinschliesst , und trotzdem ist es meist nicht genug. Ich weiss da wirklich nicht weiter. Manchmal habe ich das Gefühl das ich das gleiche erlebe wie der Fischer im Märchen Der Fischer und seine Frau. Ich habe das Gefühl das wir Männer, wenn wir verheiratet sind, nicht mehr als gleichwertig angesehen werden.

Frauen kümmern sich um viele Dinge, das ist richtig!

Aber der Mann wird oft vernachlässigt.

Warum ist das so?

Selbst wenn es zu Haus nur noch Stress gibt, bleiben wir Gewehr bei Fuss und wissen um unsere Verantwortung. Deshalb ist unsere Generation doch anders als früher.

Wenn ich an meine Situation denke, egal was passiert; wenn es zur Trennung kommt, bin ich der jenige der dumm dasteht.

Das finanzielle ist für mich nicht mal das entscheidende. Das ist irgendwann abgegolten.

Die soziale Ächtung die einem wiederfährt ist schlimmer.

Ich finde es nicht fair, dass hier mit zweierlei Mass gemessen wird. Die Frau ist fast immer die Unschuldige, der Mann der Böse.

Warum?

S-chokoYladen*süchtixge


Was meinst Du mit "Der Mann wird oft vernachlässigt"? In welcher Beziehung? Spielst Du da "nur" auf Sex an? Oder geht es da um andere Dinge?

DzieDosism!achtdasGxift


Vieles in diesem Thread ist etwas verzehrt und überzogen dargestellt worden.

Ich persönlich sehe hier einen Mann, der nicht nächtelang oder über ein ganze Jahre öfter beim Angeln rum gesessen hat, (nur ein Beispiel von vielen als Hobby) sondern sich "nur" 2-3 Mal etwas Auszeit beim Sport gegönnt hat. In meinen Augen nichts ungewöhnliches, zumal mit dem Nebeneffekt, dass er für den Job fit und gesund bleibt und geistigen Stress abbaut.

So wie es der TE beschrieben hat, wäre alles andere was ihm hier z.T. unterstellt wurde kaum möglich gewesen. Ein Mann, der ca. 10-12 Stunden außer Haus ist, die Karriereleiter nach oben geklettert ist, um der der Familie etwas zu bieten, hat ingesamt wenig Optionen noch ein intensives Nebenbei-Leben zu führen.

Ich sehe hier eher zwei Partner, die sich bereits in den Anfängen in Richtung Zweckehe entwickelt haben. Das kann durchaus funktionieren (war in den Generationen vor uns eher die Regel als die Ausnahme), wenn beide keine großen emotionalen romantischen Ansprüche aneinander stellen. Wozu auch regelmäßiger Sex zwischen beiden Partnern gehören sollte, wenn die Anziehung und die Gefühle stimmig ist.

Letzteres war zwischen den beiden Eheleuten offenbar nicht der Fall. Fiel aber früher weniger ins Gewicht, weil der gemeinsame Alltag mit den jungen Kindern, zumal mit einem gesundheitlichen "Sorgenkind", vieles "zukleisterte" an gemeinsamen Baustellen, weil die Eheprobleme sich verlagert haben in Richtung reiner Familienalltag.

Selbst als Frau ergeht es mir manchmal so, wenn ich von außen in unterschiedliche Beziehungen rein schaue, dass Männer selbst dann nicht richtig "funktionieren", wenn sie sehr engagiert sind. Es wird dennoch genörgelt und kritisiert, es ist selten genug was sie einbringen als Vater/Partner. Während Frauen, die regelmäßiger weniger Unterstützung daheim erfahren, sich über jede zusätzliche Aufmerksamkeit und Hilfe im Haushalt freuen. Woher dieses von mir wahr genommene Ungleichgewicht zwischen den unterschiedlichen Beziehungsleben/ebenen rührt vermag ich nicht eindeutig einzuschätzen. Vermutlich mit aus der sozialen Prägung der Herkunftsfamilien entstanden.

Doch zurück zur Beziehung des TE. Ihr habt beide versucht aus eurer Beziehung über lange Jahre das nur Positive raus zu holen. Und das obwohl sich frühzeitig abgezeichnet hat, dass ihr unterschiedliche Ansprüche an eure Leben hattet. Es ist euch zwar gelungen auf der Familienebene zu organisieren und den Alltag zu leben. Eurer Paarleben ist unter dem Druck der Verantwortung für Kinder und materielle Verbindlichkeiten massiv auf der Strecke geblieben.

Zudem sehe ich zwei unterschiedlich leidenschaftliche Menschen, deren Potential auf zwei sehr verschiedenen Gebieten zum Tragen gekommen sind. Euch ist das vermutlich erst zunehmend bewusster geworden, als die Kinder älter und selbstständiger wurden.

Es ist in vielen Beziehungen so, wenn das Projekt "Familie" weiter in den Hintergrund tritt, die ehemalig Kleinen zu Großen wurden, dass Partner, die früher mehr Team-Arbeiter waren bestürzt darüber sind, wie weit sie sich emotional/körperlich voneinander entfernt haben.

Das ist ein Prozess der sehr schleichend unmerklich passiert. Oft von den Gedanken getragen wird, wenn die Kinder so und so alt sind, dann aber .....Man vertagt vieles nach hinten raus, und ist später verwundert darüber, dass die Lust die Dinge zusammen zu erleben (welche vorher massiv vermisst wurden) irgendwann nicht mehr wichtig genug sind, weil beide Partner sich mit anderen Augen sehen. Die innere Entfremdung wie ein Bollwerk groß und unüberwindlich als 'Fremdkörper' in der Ehe steht.

Das habt ihr allerdings beide so mit euch passieren lassen. Mal mit mehr, mal weniger Akzeptanz. Deswegen sehe ich hier keinen "Schuldfaktor" oder ähnliches. Ehe- und Familienleben ist ein Gemeinschaftsprojekt. Wer den einen Bereich auf Kosten des anderen vernachlässigt und das über Jahre, stösst irgendwann an emotionale Grenzen und erkennt, dass die Paarbeziehung einer guten Freundschaft gleich funktioniert. Im Gegenzug aber die Romantik der Liebe verloren hat. Eine Beziehung, die ein hohes Grundvertrauen genießt, jeder den anderen in seiner Rolle sieht und belässt, aber selbst zunehmend erkennt, dass ist nicht mehr die Liebe unserer Anfänge.

Es ist eine hoher Anspruch, die Liebe auch innerhalb von eines Familienlebens und einem routiniertem Alltag zu pflegen. Die geliebten Rituale, Gesten und Spontanität zwischen Mann und Frau/Partnern im Gleichgewicht zur Familie zu behalten. Ich würde es fast als ein Ideal bezeichnen, dem man nachstrebt. Dieses wird sich vermutlich nur dann zufriedener leben lassen, wenn es gelingt, dass beide in der Liebe mit den Augen des anderen schauen/verstehen lernen. Man zusammen wächst als Paar und in den einzelnen Persönlichkeiten. Je weniger gewachsene Gemeinsamkeiten in der Beziehung Bestand erfahren haben, desto schwieriger ist die Aufgabe nach der "Inventur einer Beziehung" einen Neuanfang zu starten.

Ich drücke die Daumen, dass ihr euren Weg finden könnt, mit dem es gelingt sowohl den Ansprüchen des Einzelnen als auch euch als ganzer Familie entgegen zu kommen. Nicht unlösbar aber kein emotionaler Spaziergang. Alles Gute auf eurem Weg. :)* @:)

DTieDo/sismaZchtdas4Gifxt


Korrektur:

etwas verzerrt

:=o

Sjt=uhlGbein


Warum soll sie aber ausziehen? Ihr fehlt ja scheinbar nichts. Wer etwas verändern ist, bin ja nur ich.

Vielleicht weil ihr das Haus zu groß ist, wenn sie in absehbarer Zeit alleine darin leben soll.

Oder vielleicht, weil sie sich den Unterhalt eines großen Hauses nicht leisten kann.

Oder vielleicht weil dir auch die Hälfte davon gehört und sie dich nicht auszahlen kann.

Zum Thema offene Beziehung. Natürlich lehnt meine Frau das auch ab. Sie gibt ja sogar zu, dass sie überhaupt keine Lust mehr auf Sex hat. Also ist eine offene Beziehung, wenn überhaupt, nur etwas für mich. Aber einseitig offen will sie auch nicht.

Einen Tod muss man sterben.

TOhis TwiqligQht Garxden


Warum soll sie aber ausziehen? Ihr fehlt ja scheinbar nichts.

Deine Frau kann es sich nur so lange bequem machen, wie du es zulässt.

Wenn du sie jetzt ständig belatschern würdest wegen Unternehmungen, Sex etc. würde es ihr irgendwann auch zuviel werden und dann vlt einsehen, dass es mit euch 2 nicht mehr passt. Aktuell muss sie nix ändern. Sie hat ja, was sie will...

T)his T?wiligoht Garxden


Und ja, es geht eigentlich immer der, der leidet... so isses nunmal...

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