» »

Wie soll es weiter gehen?

L3olaxX5


Ehrlich, ich finde, Kompromissfähigkeit ist eine der wertvollsten Erfahrungen, die man aus einer Beziehung "mitnehmen" kann.

Das stimmt schon.

Aber ich finde die Kombination aus einer 100%-Gewissheit, im Falle einer Trennund nicht alleine zu bleiben sowie der Aussage, dass jede Partnerschaft ein Kompromiss sei*, schon sehr auffällig. ":/

Das klingt für mich nach jemandem, der sich mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder mit einer Frau zusammentun würde, bei der es nicht so richtig passt. (Denn je höher die Ansprüche an die Qualität der Beziehung sind, desto weniger kann man sich sicher sein, dass man einen geeigneten Partner treffen wird...)

* Er hat ja nicht gesagt, man muss in einer Parnterschaft Kompromisse eingehen, er hat die Partnerschaft selbst als Kompromiss bezeichnet. Und das bedeutet schon etwas anderes, finde ich.

E5hemalige3r Nu&tzMer (#&56869x7)


Das klingt für mich nach jemandem, der sich mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder mit einer Frau zusammentun würde, bei der es nicht so richtig passt. (Denn je höher die Ansprüche an die Qualität der Beziehung sind, desto weniger kann man sich sicher sein, dass man einen geeigneten Partner treffen wird...)

Ich würde mich dem Eindruck anschliessen und orakeln dass die nächste Frau entweder ähnlich psychisch gestrickt sein muss wie die jetztige Partnerin was dann nach einem längeren Zeitraum wieder zu einer ähnlichen Problematik führen würde oder wenn die nächste Frau das nicht sein sollte sie diejenige wäre, die mittelfristig das Weite sucht. Der TE zeigt schriftlich hier deutliche Tendenzen gefühlsmässig in Beziehungen nicht vorzukommen sondern sich das von anderen einkaufen zu wollen mit der Haltung, dass er diesen nichts schuldet und ein Ersteinforderungsrecht hat. Das macht ihn unauthentisch in seinen tatsächlich statt findenden aktiven Bemühungen, die er für die Selbstrechtfertigung braucht.

Die Beiträge zeigen eine indirekte vor sich selbst versteckte Abwertung des Gegenübers, die vermutlich benötigt wird um sich selbst beser zu fühlen. Klassischer Energievampir. Auch erkennbar in der Art wie er über seine Kinder spricht. Das würde mit Einsetzen der Rente später nicht besser sondern eher schlimmer werden, weil ein äußericher Erfolgsfaktor wegfällt.

Ich würde mir für beide Partner hier wünschen, dass seine Frau die indirekte Abwertung erkennt und diejenige ist die sich fair(!) trennt. Ich denke das gäbe auch ihm die Chance seine Art wie er Beziehungen eingeht und aufbaut nochmal neu zu überdenken.

SbpMringerukndLäxufer


Wie war denn nun der Ausflug zu Ostern ;-) ?

Der Ausflug war sehr nett. Ich habe mir extra einen Film ausgesucht, den meine Frau mag und dass ich mir recht sicher sein konnte, dass der Film ihr gefällt.

Danach waren wir noch zu zweit essen, was auch mal sehr schön war, da sonst meist die Kinder im "Schlepptau" sind.

S%pringterundLäxufer


Was heißt denn Kompromiss-Beziehung? Und wie kann eine Beziehung ohne Kompromisse funktionieren? Das wuerde bedeuten, Worte wie " Traummann / -frau" woertlich zu nehmen.

Danke @Dorfnixe, genau so habe ich das gemeint. Am Anfang ist meist überall Sonnenschein und alles gut. Und dann merkt man in Beziehungen, dass man sich entwickelt und dann Kompromisse finden muss, sonst geht es nicht oder einer bleibt auf der Strecke.

Hier schreiben leider zu viele Unerfahrene, können sich gar nicht in einer über 20-jährige Ehe mit Kindern hinein versetzen und da kommt dann leider viel Mist heraus.

Wie sagte mal ein guter Freund von mir. "Mir ist im Leben so viel gelungen, aber meine Ehe ist die größte Herausforderung meines Lebens". Wie wahr, wie wahr.

S;pUringJerugndLäuvfexr


Die Beiträge zeigen eine indirekte vor sich selbst versteckte Abwertung des Gegenübers, die vermutlich benötigt wird um sich selbst beser zu fühlen

Unglaublich, was für ein Nonsens hier manche User von sich geben. Warum sollte ich mein gegenüber abwerten wollen? Wenn ich so ein Scheißtyp wäre, wäre meine Frau sicherlich auch nicht über 24 Jahre an meiner Seite. Und meine beiden anderen Beziehungen hielten auch 6 bzw. 5 Jahre bevor ich mich von beiden Damen trennte.

Auch erkennbar in der Art wie er über seine Kinder spricht.

??? Was schreibe ich über meine Kinder? Meine Tochter ist das Beste, was mir passieren konnte. Sie ist eine Bilderbuchtochter, die uns im Teenageralter etwas Sorgen bereitet hat, aber inzwischen ihren Weg gefunden hat. Auch mein Sohn hat manchmal ein wenig väterlichen "Druck" gebraucht, aber auch er scheint seinen Weg gefunden zu haben.

Dfor8fnix.e


Hier schreiben leider zu viele Unerfahrene, können sich gar nicht in einer über 20-jährige Ehe mit Kindern hinein versetzen

Woher genau weißt du, wie (un-)erfahren diejenigen sind, die hier mitschreiben?

Das mit der "vor sich selbst versteckten Abwertung" (danke für diese Formulierung, NotMichaelCaine) lese ich auch heraus, hätte es nur nicht so schön ausdrücken können.

Dein letzter Beitrag über deine Kinder lässt ebenfalls tief blicken, finde ich. Magersucht (eine nicht selten lebensbedrohliche Erkrankung, die weit mehr bedeutet, als einfach nur phasenweiser Schlankheitswahn junger Mädels) wird als "ein paar Probleme" weggewischt, und die Hauptsache ist, die Kinder "finden ihren Weg". Was dem Sohn anscheinend hauptsächlich gelungen ist wegen des angemessenen väterlichen Drucks.

...Aber ich bin bestimmt einfach zu unerfahren, um davon etwas verstehen zu können ":/

S_ünt9je


Kritik geht nicht bei dir, SpringerundLäufer, das wird hier in diesem Faden ganz klar, selbst wenn sie ganz sachlich rüber kommt.

Da schließt der Leser dann durchaus seine Schlüsse auf deine Kommunikation daheim.

E$hemaligOerj NutzeQr (#56f869x7)


Kritik geht nicht bei dir, SpringerundLäufer, das wird hier in diesem Faden ganz klar, selbst wenn sie ganz sachlich rüber kommt.

Er hat ja auch angedeutet woher seine diesbezügliche Hilflosigkeit kommt - seine nicht aufgearbeitete, aber wenigstens mal ansatzweise erkannte verquere Vaterbeziehung.

Es ist erstaunlich, dass er trotz der Informationen die er über diese und über die Problematik seiner Frau hat intellektuell nicht erkennen kann, dass die negativen Grundmuster der Beiden sich gegenseitig bedingen und ein emotional destruktives stabiles System schaffen. Beide Partner haben gelernt ihre eigentlichen negativen Emotionen bis zur Unkenntlichkeit zu verdrängen, was sie unauthenisch gegenüber einander macht. Er versucht jetzt sein eigenes Unvermögen mit dem Umgang seiner Emotionen in seiner Frau zu therapieren und sie versucht umgekehrt das bei ihm zu tun. Beides kann nicht funktionieren, weil jeder bei sich selbst anfangen muss. Er lauert jetzt darauf, dass sie das tut und meint seine Probleme sind damit gelöst.

Seine Methode ist: sobald seine destruktive Abwertung von anderen erkannt und angesprochen wird mit unrealistischer Überhöhung des anderen, die ganz offensichtlich nicht ernst gemeint sein kann, zu reagieren um den Anschein zu erwecken er wäre zu emotionaler Verbindung fähig. Nach aussen versucht er seinen guten Willen - vermutlich erlernt von der Vaterfigur - durch Aktionen zu beweisen so das er sich innerlich weiter schuldlos fühlen kann, weil er ja etwas "getan" hat. Sein Teil des Konflikts ist aber nicht, dass er nichts getan hat sondern das er nichts ist. Es fehlt an erkennbarer für andere verlässlicher emotionaler Persönlichkeitsstruktur, die er durch materielle Verlässlichkeit aufzuwiegen versucht. Das funktionierte bei seinem Vater nicht und das wiederholt er jetzt wieder.

Für seine Familie entstehen daraus ständig wiedersprüchliche Signale. Gefühlt wird: er verachtet mich ( bei seiner Frau ), gehört wird: Du bist eine sooooo tolle Mutter - ich bin Dir soooooo dankbar dafür. Dadurch wird Verachtung mit Dankbarkeit verschaltet. Tödlich.

Die Methode seiner Frau scheint zu sein in der Opferrolle zu verharren, sich so wenig wie möglich zu bewegen (sogar wörtlich!) um keinerlei zusätzliche Angriffsfläche zu bieten und den Kampf den ihre Mutter gegen ihren Vater geführt hat mit ihrem Mann weiterzuführen. Dazu verwendet sie wohl bestimmte emotionale Trigger die vermutlich auch bei ihrem Vater schon eine gewisse Wirkung gezeigt haben. Diese klassische Eskalation vor einer anderen Frau, die sie beispielsweise provoziert hat, könnte ein unreflektierter Versuch sein Dritte zu nutzen um ihm die Abwertung zurückzugeben, die er - versteckt und indirekt - die ganze Zeit an sie heranträgt: Sie demütigt ihn vor anderen durch eigenes Verhalten. Inwieweit sie ihre Mechanismen erkennen kann und welche sie zusätzlich einsetzt ist ohne sie selbst schriftlich erlebt zu haben schwieriger einzuschätzen.

Beide Methoden sind zum scheitern verurteilt, weil sie sich gegenseitig behindern. Beide müssten an sich selbst arbeiten und aufhören am anderen arbeiten zu wollen.

So wie der Teilnehmer sich hier ständig selbst ausweicht wird das seinerseits nicht passieren. Ganz deutlich ist das daran zu erkennen, dass er zwar ganz genau und konkret die Fehler seiner Frau aufzählen kann, bei seinen eigenen inneren Problemen aber vage und unkonkret bleibt. Er kann Ursachen nennen, zeigt aber keinerlei Fähigkeit die Verantwortung für den Umgang mit diesen Fremd ( da Vater) verschuldeten Ursachen bei sich selbst umzugehen.

Das Wegloben relativiert er indirekt sofort wieder durch Fakten. Tenor: Meine Frau hat das mit den Kindern soo gut gemanaged. Nachgeschoben dann: Tochter hat Selbstmordversuche hinter sich, Sohn ist dem Vater zu lasch.

Sobald das von anderen angesprochen und hinterfragt wird, kommt die nächste relativierung und konkrete reale Probleme werden wieder verharmlost.

Das stammt aus dem unaufgearbeiteten Wissen über die eigene Vergangenheit: Der TE weiss zwar woher bestimmte Probleme kommen, aber er fühlt sich für die Lösung bei sich selbst nicht in erster Linie zuständig.

@ Springer & Läufer

Du wirst in den nächsten 20 Jahren erleben wieviel Wahres da dran ist. Dadurch das es hier schriftlich steht fällt es Dir vielleicht irgendwann leichter einen Weg da raus zu finden - wenn möglich auch mit therapeutischer Hilfe.

Ich wende jetzt mal Deine Methode an: Du hast Deine Familie fantastisch materiell versorgt und dafür ist sie Dir genauso unendlich dankbar wie Du Deiner Frau für das Großziehen der Kinder dankbar bist. Keiner stellt das in Frage. Trotzdem ist der Dank leer, denn Du versuchst mehr davon einzufordern und es klappt nicht. Das macht Dich unterschwellig so aggressiv, weil die Dir das verdammt nochmal schulden, dass Du über Grenzen gehst über die "ein guter Mann" (vermutlich auch nach Definition Deines Vaters) nicht geht.

Warum fühlst Du Dich dann trotzdem leer und Dir fehlt was? ;-)

Wenn Du die Antwort erkennst - irgendwann - wirst Du wissen, wie es Deiner Familie mit Dir ging und was Deiner Familie mit Dir fehlt.

S(prinuger[undLäufQer


Warum fühlst Du Dich dann trotzdem leer und Dir fehlt was?

Die Antwort darauf ist recht einfach. Ich habe vor ca. 25 Jahren beschlossen, keine Frau mehr zu tief in mein Herz zu lassen.

Slp|ringeLrundIL#äufexr


(eine nicht selten lebensbedrohliche Erkrankung, die weit mehr bedeutet, als einfach nur phasenweiser Schlankheitswahn junger Mädels) wird als "ein paar Probleme" weggewischt

Da habe ich mich unglücklich ausgedrückt. Unsere Sorgen waren damals natürlich riesig und belasteten unseren Alltag schwer. Wir hatten über 3-4 Jahre eine schwere Zeit mit ihr. Das das eine lebensbedrohliche Erkrankung ist, ist mir bewusst. Um so mehr sind wir heute froh, dass sie das überstanden hat, inzwischen 1 Jahr im Ausland war und jetzt studiert. Es war jedoch eine Sucht und bei Suchterkrankungen kann es auch mal zu einem Rückfall kommen, den wir/ich nicht hoffen. Daher will ich eigentlich ungern über das Thema schreiben und wische es lieber weg. Die Zeit damals war teils unerträglich.

SSarah&87


So wie der Teilnehmer sich hier ständig selbst ausweicht wird das seinerseits nicht passieren. Ganz deutlich ist das daran zu erkennen, dass er zwar ganz genau und konkret die Fehler seiner Frau aufzählen kann, bei seinen eigenen inneren Problemen aber vage und unkonkret bleibt. Er kann Ursachen nennen, zeigt aber keinerlei Fähigkeit die Verantwortung für den Umgang mit diesen Fremd ( da Vater) verschuldeten Ursachen bei sich selbst umzugehen.

Das Wegloben relativiert er indirekt sofort wieder durch Fakten. Tenor: Meine Frau hat das mit den Kindern soo gut gemanaged. Nachgeschoben dann: Tochter hat Selbstmordversuche hinter sich, Sohn ist dem Vater zu lasch.

Sobald das von anderen angesprochen und hinterfragt wird, kommt die nächste relativierung und konkrete reale Probleme werden wieder verharmlost.

Das stammt aus dem unaufgearbeiteten Wissen über die eigene Vergangenheit: Der TE weiss zwar woher bestimmte Probleme kommen, aber er fühlt sich für die Lösung bei sich selbst nicht in erster Linie zuständig.

NotMichaelCaine

Chapeau!

:)^ :)^ :)^

Ausgezeichnet erfasst und formuliert. Schade, dass es dem TE leider nicht möglich ist anders darauf zu reagieren, als mit genau demselben Muster wie schon die letzten 27 Seiten.

EthemaliOger Nultzer (#56x8697)


Ausgezeichnet erfasst und formuliert. Schade, dass es dem TE leider nicht möglich ist anders darauf zu reagieren, als mit genau demselben Muster wie schon die letzten 27 Seiten.

Es ist schon klar, dass er das nur in seinem Tempo lösen kann. Genau wie seine Frau. Dadurch das sie sich gegenseitig blockieren geht eben nichts vorwärts und das wird jetzt immer unerträglicher. Die Frage ist wieviele gleichartige Beziehungen die beiden selbst wenn sie sich trennen würden noch durchlaufen müssen bis sie an dem Punkt sind jeder mit sich selbst zu arbeiten.

Statistisch hat seine Frau eher eine Chance das noch rumzureissen. Daher wärs gut wenn sie den ersten Schritt schaffen würde und die Trennung veranlassen. Auch und gerade für ihre Tochter.

Momentan stell ich mir deren Situation psychisch ziemlich höllisch vor, wenn sie eine Beziehung eingeht, es sei denn sie hat durch ihre Magersucht schon genug Therapie intus um das einigermaßen abstrahieren zu können, was ich wirklich stark für sie hoffe.

Klartext mit jemandem wie dem TE zu sprechen hilft in so einer Situation nicht unmittelbar, aber oft hilft er in der Rückschau und kann später dann beschleunigend für eine positive Entwicklung sorgen.

D`orf;nixxe


Unsere Sorgen waren damals natürlich riesig und belasteten unseren Alltag schwer. Wir hatten über 3-4 Jahre eine schwere Zeit mit ihr. Das das eine lebensbedrohliche Erkrankung ist, ist mir bewusst. Um so mehr sind wir heute froh, dass sie das überstanden hat, inzwischen 1 Jahr im Ausland war und jetzt studiert. Es war jedoch eine Sucht und bei Suchterkrankungen kann es auch mal zu einem Rückfall kommen

Entsetzlich!

Eure Sorgen waren also riesig. Kann ich mir vorstellen. Wie groß waren denn die Sorgen eurer Tochter, vor allem, bevor sie anorektisch wurde? Hat sie jemals danach einer gefragt?

Ihr hattet also eine schwere Zeit mit ihr. Bestimmt hattet ihr die. Und auch hier: Wie schwer muss die Zeit erst für die Tochter gewesen sein?

Dass sie ein Jahr im Ausland war und jetzt studiert, bedeutet für dich also, dass sie "es" "überstanden" haben muss? Nun, ich denke, es bedeutet eher, dass sie zurzeit trotz ihrer Erkrankung recht stabil sein wird. "Überstehen" kann man diese Krankheit wahrscheinlich nie so richtig.

Dass anorektische Mädchen sehr häufig überaus fleißig, ehrgeizig und leistungsstark sind, ist dir sicher bekannt. Durch das Studium wird also möglicherweise ein Grundmuster mit mächtigem Trigger-Potential aufrechterhalten. Wenn ich mich recht erinnere, studiert sie an einer (teuren) Privat-Uni? Das würde dann zusätzlich den Druck verstärken, der auf ihr lastet ("das teure Studium muss sich lohnen, ich muss beweisen, dass ich dieses Geld wert bin"), und der möglicherweise einer Art Druck aehnelt, die die Entstehung ihrer Anorexie wiederum damals begünstigt haben könnte.

Dass du, wie NotMichaelCaine sehr schön herausgearbeitet hat, dafuer auch noch Dankbarkeit erwartest, macht dieses ganze Konstrukt noch gefährlicher.

Und: auch wenn die Krankheit Magersucht heißt, hat sie mit einer (stoffgebundenen) Suchterkrankung wenig zu tun. Ein neuerliches Auftreten würde zwar in der Tat "Rückfall" heißen, das tut es aber bei sämtlichen anderen psychischen Erkrankungen auch.

Ich wünsche eurer Tochter, dass sie es weiterhin schafft, durchzuhalten. Und dass sie jetzt und in Zukunft gut auf sich acht gibt.

Ddie SeFherin


Entsetzlich!

Eure Sorgen waren also riesig. Kann ich mir vorstellen. Wie groß waren denn die Sorgen eurer Tochter, vor allem, bevor sie anorektisch wurde? Hat sie jemals danach einer gefragt?

himmel... jetzt bleib mal fair! man muss ja nun nicht anfngen, dem Springer alles im mund umzudrehen :-/

E.hemaliger~ Nutazer (#56x8697)


himmel... jetzt bleib mal fair! man muss ja nun nicht anfngen, dem Springer alles im mund umzudrehen :-/

Der Punkt ist doch die generelle Kommunikationstruktur zu erkennen, zu verstehen warum die destruktiv ist weil es ja in in Springers Interesse liegt das auch für mögliche zukünftige Beziehungen zu erkennen und gegebenenfalls zu ändern.

Was Dorfnixe im Grunde genommen bemängelt ist, dass in der hier an den Tag gelegten Kommunikationsstruktur Empathie für die Situation des Leidenden im Faden generell nicht ausgedrückt wird. Das wird an die in vielen Dingen so "furchtbare" Ehefrau delegiert, die sich so wunderbar um die Kinder gekümmert hat. Verstehst Du?

Dieses Verhalten kann sehr viele verschiedene Gründe haben unter anderem zum Beispiel, dass Springer unbewusst verinnerlicht hat, dass direkte Empathie für einen Leidenden extrem negativ - möglicherweise unmännlich - besetzt ist und zum Beispiel mit totaler Verantwortungsübernahme für das Leid des anderen einhergeht, was es um jeden Preis zu vermeiden gilt. Das Paradoxe daran wäre dann beispielsweise, dass das zwar nicht ganz falsch ist (man kann die Verantwortung für psychisches Leiden beispielsweise nicht für einen anderen Menschen übernehmen - das ist systemimmanent), aber andere unterstützende Lösungsmöglichkeiten blockiert, weil die Haltung dahinter eine Schwarz - Weiss Haltung ist.

Meine Vermutung ist dass Springer innerlich auch so mit sich selbst umgeht, unempathisch, blockierend, Leid verdrängend, was eine weitere Ursache für den Gesamtmix sein dürfte in dem er sich befindet. Er guckt bei anderen nicht hin, weil er Angst vor der Verantwortung hat, die er tatsächlich realistischerweise nicht übernehmen kann, aber er guckt auch bei sich nicht empathisch hin und diese Verantwortung bleibt ihm eben nun mal. Da kann er machen was er will. Statt dessen greift da bei ihm wieder das Kindheitsmuster: Wenns weh tut muss Mama das heilen. Funktioniert nicht. Wurde ihm aber wohl auch so von seinem Vater vorgelebt. Deshalb ist verständlich warum es zur Anwendung kommt.

Dorfnixe greift das instinktiv auf, weil das hier nicht eine einzelne Bemerkung ist, sondern im ganzen Faden Methode hat das Leid des anderen auszublenden oder zu relativieren.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH