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Wie soll es weiter gehen?

EYhemalGiger8 Nutdzer (#x568697)


Unsere Kinder teilen sich, wenn sie nicht da sind oder nicht da sind häufig über modern Medien aus.

Nochmal die Nachfrage: Das ist für Dich so völlig in Ordnung und reicht für Dich als Beziehung zu Deinen Kindern aus. Ist das so richtig? Es geht mir nicht darum, dass zu bewerten, sondern darum ob Du Dir klar bist, weil wenn Du das bist Du anders kommunizieren kannst als wenn Du das nicht bist. Der Hintegrund ist das ich ein klein wenig meinen Vater sehe, der auf die gleiche Weise nach außen kommuniziert wie Du ;-).

Ich mache mir mehr Gedanken, wie es den Familienmitgliedern dann geht.

Wenn Du für Dich gefunden hast, dass Du mit einer räumlichen Trennung gut klar kommst würde ich als nächsten Schritt anfangen mit dem Rest der Familie darüber zu sprechen ob das eine gute Option wäre um nicht in die Falle zu verfallen, dass Du ihr Problem so groß denkst während sie das womöglich ganz anders sehen. Der Eindruck, der sich speziell auch für Deine Kinder hier zeigt ist, dass Du nich unbedingt realistisch einschätzen kannst wie sie darauf reagieren. Das bedeutet, dass alle Gedanken die Du Dir momentan zu machen glaubst möglicherweise nicht auf Realität sondern auf Deinen Vorstellungen beruhen. Der nächste Schritt wäre herauszufinden was tatsächlich Realität ist und nicht in Kathastrophen Szenarien zu verfallen, die möglicherweise in Deinem Kopf statt finden.

M#acFpleetwjoxod


Dann bearbeitet eure Päckchen! Das ist schmerzhaft und kann dauern, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich denke mal ihr seid zwischen 40 und 50, dann habt ihr noch verdammt viel Leben vor euch. Deine Frau versteckt sich hinter Kinderaufzucht, du hinter Hobbies und Beruf, und das seit Jahrzehnten! Du warst für deinen Vater ein Versager? Das ist furchtbar, und ich glaube nicht, dass man über sowas leicht hinwegkommt, schon gar nicht ohne Hilfe. Sowas zu bearbeiten ist schmerzhaft, und im eigenen Leben bleibt vielleicht kein Stein am anderen. Aber bei euch wäre das doch fast ein Glück?

Scheidung ist etwas Positives, wenn es für beide ein erfüllteres leben bedeutet! Und Kinder leiden an versteckten, vor sich hinfaulenden Konflikten mehr als an einem Ende mit Schrecken!

MPatzeCB6er(lin


deinen Schilderungen zu urteilen: Respekt, dass du es solange mir ihr aushältst! Aber eigentlich frage ich mich eher, wieso daraus überhaupt eine Ehe entstanden ist, wenn es niemals so richtig Feuer und Flamme gab.

irgendwie kommt mir es so vor, als würde deine Frau nicht wissen, was sie wolle. Was möchte sie in ihrem Leben? Was möchte sie von dir bzw eurer Ehe?

DIe Kinder sind mehr oder weniger aus eurem Leben raus, jetzt muss sie wieder alleine bzw mit dir zurecht kommen.

Mbilchm,annx76


Ich frage mich auch wo eure individuellen und gemeinsamen Ziele sind. Natürlich gibt es viel mögen und nicht-mögen in euren Köpfen, aber wo sind die wirklich festen wichtigen Ziele? Wo wollt ihr hin? Worauf arbeitet ihr hin?

Ist vielleicht ein gemeinsames Hauptziel den grundsätzlichen Status quo zu erhalten, selbst wenn damit beiderseits recht große Opfer einhergehen?

S}pringeWrundL^äuqfer


Du warst für deinen Vater ein Versager?

Jepp. Das habe ich ständig zu hören bekommen. Haben wir beim Sport verloren oder ich war nur Ergänzungsspieler oder wurde ausgewechselt... war ich ein Versager. Haben ihm die Noten in der Schule nicht gepasst... war ich der Versager.

Heute, ich bin 52, ist mir klar, dass mein Ehrgeiz in beruflichen und sportlichen Dingen daher kam, es meinem Vater zu beweisen, dass ich halt kein Versager bin. Ich habe Karriere gemacht und war auch sportlich recht erfolgreich.

BOamqbi/ene


@ SpringerundLäufer

Es werden immer Haare in der Suppe gesucht und natürlich auch gefunden. Ich weiß inzwischen gar nicht mehr, was Richtig und Falsch ist.

Das ist ein sehr gefährlicher Zustand. Du fängst an deiner Wahrnehmung zu misstrauen, fühlst dich von oben herab behandelt und baust Frust auf. Eigentlich nur traurig.

Von Außen betrachtet seid ihr beide füreinander die verkehrten Partner. Kann vorkommen. Wäre es nicht ehrlich sich das gegenseitig einzugestehen? Bevor du wieder soviel Wut aufbaust und aus versehen was Schlimmeres passiert?

Vermutlich seid ihr beide liebenswerte und tüchtige Menschen, nur eben mit dem verkehrten Partner.

@ MatzeBerlin

irgendwie kommt mir es so vor, als würde deine Frau nicht wissen, was sie wolle.

Sie will einen Versorger. Dafür nimmt sie in Kauf selber unzufrieden und unglücklich zu sein. Ich denke ihr Übergewicht ist Kompensation. Kann mir kaum vorstellen, dass sie sich so wie sie ist angenommen und aus ganzem Herzen geliebt gefühlt hat.

SqtuhlbFein


Ich gibt halt viele Dinge, die ich an meiner Frau sehr schätze (u.a. Charakter, Mutterrolle, häusliche Eigenschaften) und weniger schätze (Übergewicht, Couchpotato, fehlende Leidenschaft). Da sehe ich jetzt keine komplett fehlende Wertschätzung. Im übrigen, ist Wertschätzung eine Einbahnstraße

Deine Wertschätzung beschränkt sich darauf, dass sie ihre Hausfrauen- und Mutterrolle gut erfüllt hat. Im Gegenzug schätzt sie dich ja als zuverlässigen Versorger ein. Ihr seid also eigentlich quit. Das ist allerdings nur eine funktionierende Geschäftsbeziehung. Eine emotionale Beziehung gibt es faktisch nicht und gab es anscheinend auch nie. Deshalb kann sie auch nicht wieder hergestellt werden. Sie müsste neu erfunden werden und dazu fehlt die Bereitschaft.

Was die Kinder im Fall einer Trennung betrifft: die sind beide (fast) erwachsen und in absehbarer Zeit aus dem Haus (ob deine Tochter noch zuhause wohnt, habe ich überlesen). Wenn und wie sie Kontakt zu ihrem Vater haben wollen, wird ihre Entscheidung sein. Dafür ist jedenfalls nicht erforderlich, dass du weiter eine Wohngemeinschaft mit deiner Frau bildest. Deshalb denke ich, dass die Kinder kein Argument gegen eine Trennung sind.

MKatz.eBerUlxin


aha, also sie wollte jmd, der für viele $$$ sorgt und den biologischen Prozess einleitet, damit sie kinder kriegt?

SWpringeru^ndLäuxfer


deinen Schilderungen zu urteilen: Respekt, dass du es solange mir ihr aushältst! Aber eigentlich frage ich mich eher, wieso daraus überhaupt eine Ehe entstanden ist, wenn es niemals so richtig Feuer und Flamme gab.

irgendwie kommt mir es so vor, als würde deine Frau nicht wissen, was sie wolle. Was möchte sie in ihrem Leben? Was möchte sie von dir bzw eurer Ehe?

DIe Kinder sind mehr oder weniger aus eurem Leben raus, jetzt muss sie wieder alleine bzw mit dir zurecht kommen.

Danke für den Respekt. Den gehört genauso meiner Frau, dass sie es mit mir bis dahin ausgehalten hat.

Ich habe es ansatzweise schon mal geschrieben. Meine Frau suchte einen Mann, der gut versorgen und mit dem sie eine Familie gründen kann und die Kindererziehung wurden zu ihrem Hobby, da sie kein anderes Hobby hat. Ich suchte nach meiner Ex eine Frau, die mir treu zur Seite steht. So haben wir uns gesucht und gefunden.

Dass wir schon von Anfang an nicht über uns her gefallen sind, war mir natürlich damals bereits aufgefallen. Es schien mir wohl damals nicht so wichtig bzw. war halt noch insgesamt akzeptabel.

Den Rest kann ich nicht beantworten, das müsste man sie fragen. Wahrscheinlich wartet sie jetzt auf die Enkelkinder, die sie dann betütteln kann.

M(atzeB`erlixn


verdammt trauriges Leben sowas meiner Meinung nach...

Swüontjxe


ich habe mich mit 3 Kindern nach 20 Jahren Beziehung von meinem Mann getrennt.

Wir haben ähnlich funktioniert wie ihr, deshalb ist es für mich auch sehr schwierig, mich hier richtig einzubringen, ohne meine ganzen eigenen Erfahrungen auf eure Situation zu projezieren.

Ich bin jetzt auch nicht mehr Mitbesitzerin eines schönen Eigenheimes, ich werde meinen Knochenjob irgendwie durchziehen müssen, bis ich 65 bin und ja, das sind ganz schöne Einbußen. Anfangs erschienen sie mir alle gut schaffbar, aber leicht ist und wird das nicht.

Ich glaube, mein Mann und ich haben uns auch irgendwie wertgeschätzt. Ich habe immer gesagt, mein Ex-Mann war ein guter Mann, nur eben nicht für mich. Ich bin auch eine Glucke, und sicher nicht zuletzt deshalb, weil mir andere Liebe lange gefehlt hat. Mein Fokus war automatisch bei den Kindern, weil mein Ex eben andere Interessen, Hobbies hatte.

Egal, wir haben es jedenfalls hinbekommen, es war schmerzhaft und ging nicht ohne Reibereien, aber jetzt sind wir irgendwie wieder eine Art Familie geworden, die Kinder bleiben eben das Bindeglied.

Aber ich habe jetzt eine wunderbare, erwachsene Beziehung mit einem Mann, der gut zu mir passt. Ich mache die Fehler, die ich in meiner Ehe gemacht habe nicht wieder, andere bestimmt, aber hier wird Offenheit und das Äußern von Wünschen und Bedürfnissen ganz anders gelebt als in meiner Ehe.

Ich habe Sex so schön wie kaum vorher und Wertschätzung und Begehren gehen Hand in Hand.

Was die Trennung mit meinen Kindern gemacht hat, vermag ich nicht zu sagen. Die Jüngste hat ihr Vertrauen in eine Partnerschaft, die so lang und glücklich ist wie die ihrer Großeltern, verloren. Aber das habe ich auch. Ich wollte auch mal goldene Hochzeit feiern, oder gerne noch länger, schaffe ich nicht mehr, musste ich auch lernen. Dafür haben wir ihnen gezeigt, dass man auch nach eine Trennung noch verbunden sein kann und das wissen sie sehr wohl zu schätzen.

Es kann also ganz gut funktionieren. Ich wünsch euch viel Glück.Trotzdem ist es schwer. Man hört immer, heute wird einfach alles schnell weggeworfen, Beziehungen ebenso wie kaputte Gegenstände. Meine Trennung war das schwerste was ich bisher in meinem Leben gemacht habe. Da bleiben und einfach ausharren wäre deutlich leichter gewesen. Aber ich bin heute viel glücklicher.

h\euPte_ahier


@ Süntje

Meine Trennung war das schwerste was ich bisher in meinem Leben gemacht habe.

Das wird wohl der Knackpunkt beim Springer sein. Finanzen regeln ist deutlich einfacher.

Hoffentlich nimmt der TE deinen beeindruckenden Beitrag in angemessenen Maßen wahr.

Ich wünsche dir, Springer, die Kraft dazu :)* @:) :)*

sAen4sibe<lman


Die Jüngste hat ihr Vertrauen in eine Partnerschaft, die so lang und glücklich ist wie die ihrer Großeltern, verloren.

Ich glaube nicht, dass dieses "Vertrauen" in eine langjährige Partnerschaft das Entscheidende für eine langjährige glückliche Partnerschaft ist. Ich halte zudem eine langjährige unglückliche Partnerschaft für die am wenigsten erstrebenswerte Partnerschaft.

Je länger man an einer unglücklichen, unbefriedigenden Partnerschaft festhält, umso mehr ist das verschwendete Lebenszeit.

Ich halte diese Reihenfolge für richtig:

- prophylaktisch für eine langjährige und glückliche Partnerschaft: den richtigen wirklich passenden Partner suchen und finden an wesentlichen Dingen keine Kompromisse machen ...

- therapeutisch: wenn die Partner feststelle, dass sich die Partnerschaft zu einer unglücklichen gewandelt hat, schauen, ob und wie man das reparieren kann

- wenn nicht reparabel: Trennung

Ich selbst habe es bei meinen Eltern so erlebt (viele Jahre Streit und Zank, wenig Liebe) und habe mir gesagt: So will ich das nie haben. Mir war ud ist der weite Zukunftsblick in meiner Partnerschaft nicht wichtig und eigentlich egal- solange ich glücklich bin, ist es gut so. Ob es auf Goldene oder Diamantene Hochzeit hinausläuft ist eher sekundär- das weiß ich ohnehin nicht.

SPünetxje


Mir war ud ist der weite Zukunftsblick in meiner Partnerschaft nicht wichtig und eigentlich egal- solange ich glücklich bin, ist es gut so.

mir war es wichtig und ich habe es absolut so gemeint, als ich mein "Eheversprechen" gegeben habe. Ich sah und sehe es immer noch als Scheitern an. Ich bin, wir sind daran gescheitert und deshalb war es so schwer zu gehen

sfensi9belmxan


als ich mein "Eheversprechen" gegeben habe

Da Menschen zahlreiche unkalkulierbare Einflüsse und eigene persönliche Änderungen nicht vorausschauen könne, halte ich von solchen Versprechungen nicht viel und du solltest dir auch keine Vorwürfe machen, wenn du dich um den Erhalt und das Glück in der Partnerschaft bemüht hattest.

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