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Wie soll es weiter gehen?

h&eutXe_hiexr


[[https://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterkenntnis Selbstrefelxion]] könnte noch ein Stichwort sein.

Schuldzuweisungen bringen da wenig.

sEensiboelmaxn


Ich habe meist 50 Stunden/Woche und mehr gearbeitet. Am Wochenende zu Hause auch noch und alle paar Wochen an Samstagen Vorlesungen in der Uni gehalten. Ich habe im Außendienst gearbeitet und am Wochenende meine Berichte geschrieben. Das ist aber inzwischen über 10 Jahre her. In der Woche über (Mo-Do) war ich abends fast nie da oder zumindest zu wenig.

Was hat das mit beruflichem Erfolg zu tun? Ist nicht auch der Fliesenleger beruflich erfolgreich, wenn er zufrieden mit seinem Job ist und seine Arbeit mit hoher Qualität in kurzer Zeit erledigen kann?

Für mich ist es Erfolg, wenn man sein gestecktes Ziel erreicht. Das bedeutet noch lange nicht zwingend große Karriere und viel Geld. Das kann auch ein entspanntes Leben bedeuten ...

SEpr3ingerundMLäufxer


Aus ihrer Sicht spielt es wahrscheinlich eine Rolle, da sie da einfach viel zu viel allein war mit den Kindern.

Ich kann es jedoch heute nicht mehr verändern, es ist Vergangenheit.

SNpri~n|geru=ndLäuxfer


Was hat das mit beruflichem Erfolg zu tun? Ist nicht auch der Fliesenleger beruflich erfolgreich, wenn er zufrieden mit seinem Job ist und seine Arbeit mit hoher Qualität in kurzer Zeit erledigen kann?

Für mich ist es Erfolg, wenn man sein gestecktes Ziel erreicht. Das bedeutet noch lange nicht zwingend große Karriere und viel Geld. Das kann auch ein entspanntes Leben bedeuten ...

Ohne Frage. Erfolg ist immer eine Definitionsfrage. Der Eine ist für sich erfolgreich, wenn er Platz 1-3 erreicht und der Nächste, wenn er überhaupt starten darf.

Für mich war damals halt wichtig bestimmte Positionen im Unternehmen zu erreichen, um in den Gehaltsstufen nach oben zu rutschen, um meiner Familie viel bieten zu können. Das hat sicherlich auch etwas mit meinem in der Kindheit erlernten Versager-Image zu tun, dass ich es halt ihm beweisen wollte, mal mehr zu verdienen als mein Vater.

E@hemmaliger Nuthzer (#I568697x)


Aus ihrer Sicht spielt es wahrscheinlich eine Rolle, da sie da einfach viel zu viel allein war mit den Kindern.

Es spielt vor allem für die Beziehung zwischen Kindern und Vater einer Rolle. Prinzipiell ist es wohl nicht selten so, dass wenn der emotionale Kontakt vorher eben gering war, er natürlich nicht automatisch besser, wird wenn das Bindeglied Mutter entfällt. Es gibt ja auch Väter denen das dann ausreicht oder die ihre Freiheit dann wieder geniessen! Deshalb habe ich da nochmal nachgefragt ob der Teilnehmer sich da bewusst ist wo er ungefähr steht und auch stehen will.

Mein Vater gab sich zum Beispiel phasenweise zufrieden, wenn er uns hin und wieder seine aktuelle Freundin vorstellen, uns seine beruflichen Erfolge aufzählen konnte und er über unsere Leistungen informiert war. Die wurden dann seinerseits kommentiert und damit hatte es sich. Mehr Kontakt war für ihn nicht nötig solange er nach seinen Maßstäben Erfolg hatte. Wir Kinder waren nach einer längeren von uns ausgehenden Kommunikationspause auch froh, dass der Kontakt sich auf "selten" einpendelte.

So extrem wirds für den TE hier sicher nicht.

D0orfnixxe


Du schriebst, in der Paartherapie hättest du gelernt, zu akzeptieren, dass deine Frau ein Stubenhocker ist. An anderer Stelle schriebst du, du könntest nicht nachvollziehen, dass sie sich über das Musical-Geschenk nicht gefreut hat bzw. weitere derartige Geschenke ablehnte. In meinen Augen ist das ein Widerspruch: wenn du etwas wirklich (radikal) akzeptiert, ist es nicht mehr nötig, es nachvollziehen zu können, und wenn du etwas nachvollziehen kannst, erübrigt sich die Akzeptanz.

Nachvollziehen kann man ja immer nur innerhalb der eigenen Werte, Maßstäbe, Prioritäten. Akzeptanz jedoch bezieht sich doch eben genau auf Sachverhalte, die außerhalb derselben liegen.

Mag eine Kleinigkeit und auf den ersten Blick unwichtig sein, ich finde aber, es sagt doch etwas über dich aus. Und passt stimmig zu der immer wiederkehrenden Suche danach, wer wann was "falsch gemacht" hat oder wer für was die "Schuld" trägt.

EXhemaligeLr NutzXer (#.584110)


Eure Kinder sind 20 und 17 das sind keine Kleinkinder mehr.sie werden sich ihr eigenes Leben aufbauen und was ist dann mit euch? Ich kann mir schon vorstellen das es für deine Frau schwierig ist sich da etwas zurück zu nehmen und wieder mehr Ehefrau zu sein. Das hört man ja oft das wenn die Kinder aus dem Haus sind sich Ehepaare tatsächlich scheiden lassen... Finde das echt schade. Natürlich kann es sein das ihr euch nach so vielen Jahren auch echt ankotzt manchmal oder auch einfach nicht mehr zusammen findet, aber ich finde in so einer langen Ehe darf es schon auch freundschaftlich zu gehen... Es ist doch schön wenn man einen Partner hat in dem man alles hat. Ich denke es würde nicht schaden wenn du eure Kinder mit einbeziehst und denen sagst wie es ist. Die wissen doch eh immer über alles Bescheid. Auf die Kids wird sie wohl eher hören und sie nicht enttäuschen wollen... Wenn du mal mit ihr essen gehen willst etc

Entführe sie einfach in ein schönes Hotel, vielleicht fällt dir ja was ein was sie schon immer mache wollte?

Auf neutralem Boden ist es immer besser.

Alles gute

S)ünPtjDe


der Vater soll die Kinder einspannen, damit sie Druck auf die Mutter ausüben? :-o

Eohema:ligAer Nu/tzeAr (#l584110)


Ne nicht Druck ausüben aber ihr zeigen das sie keine Kleinkinder mehr sind und ganz wichtig das Eltern auch mal zu zweit was machen können. Denke sie sind da schon alt genug. Finde es Quatsch Kinder immer als Grund zu nennen. Kinder wollen Eltern die glücklich sind. Jeder für sich oder eben zusammen.

S}pringUerunUd9Läufxer


Du schriebst, in der Paartherapie hättest du gelernt, zu akzeptieren, dass deine Frau ein Stubenhocker ist. An anderer Stelle schriebst du, du könntest nicht nachvollziehen, dass sie sich über das Musical-Geschenk nicht gefreut hat bzw. weitere derartige Geschenke ablehnte. In meinen Augen ist das ein Widerspruch: wenn du etwas wirklich (radikal) akzeptiert, ist es nicht mehr nötig, es nachvollziehen zu können, und wenn du etwas nachvollziehen kannst, erübrigt sich die Akzeptanz.

Ja, meine Frau bleibt lieber gern zu Hause. Das ist aber nicht so, dass wir noch nie etwas miteinander gemacht haben und nie was zusammen unternehmen. Aber vielleicht max. so 1 x im Monat und das häufig nur mit viel Überzeugungskunst.

Meine Frau liebt jedoch Weihnachtsmärkte über alles und wir waren auch in unseren 24 Jahren immer mal in einem Musical. Daher fand ich mein Geschenk gelungen. Ich habe es an anderer Stelle auch schon mal geschrieben, wir haben das Wochenende dann auch zusammen verbracht und auch sie fand es hinterher sehr schön. Und das will halt nicht in meinen Kopf, warum man immer so viel Überzeugungsarbeit leisten muss, wenn es dann doch schön ist.

Meine Erklärung ist, dass sie im Kindesalter von ihrem Vater dominiert wurde, sie kein Hobby ausleben durfte und sie sich daher heute alles selbst verbietet. Ich bin kein Psychologe, ist aber meine Schlussfolgerung.

Ich hoffe, ich konnte das etwas klarer stellen.

SHpringe<rundL+äufer


Eure Kinder sind 20 und 17 das sind keine Kleinkinder mehr.sie werden sich ihr eigenes Leben aufbauen und was ist dann mit euch? Ich kann mir schon vorstellen das es für deine Frau schwierig ist sich da etwas zurück zu nehmen und wieder mehr Ehefrau....

Entführe sie einfach in ein schönes Hotel, vielleicht fällt dir ja was ein was sie schon immer mache wollte?

Sie müsste sich entführen lassen.... Das ist doch das Problem. 10 Vorschläge für gemeinsame Unternehmungen, 9 werden abgelehnt. 1 wird dann vielleicht mal umgesetzt und den findet sie dann meist toll.

Es liegt sicherlich nicht an meinen fehlenden Ideen. Bestimmt nicht.

Sie wurde bereits in der Kindheit zur Stubenhockerin erzogen. Als wir noch keine Kinder hatten, ist mir das noch nicht so aufgefallen. Da ging es auch noch. Da war ich ihr noch nicht "sicher" genug und wir haben auch zumindest Wochenende meist etwas unternommen.

Dann Ehe, Haus, Kinder und das "Sicherheitspaket" war perfekt.

CIom(ran


Wie läuft denn euer Wochenende jetzt? Ist dir deine Frau darüber im Klaren, dass du vor wenigen Stunden noch einen Entschluss gefasst hattest, dich zu trennen? Weiß sie, wie knapp auf Kante eure Ehe ist?

LwoBlaXH5


Was du küchenpsychologisch über deine Frau zusammenspinnst, konmt mir ziemlich blödsinnig vor. Es wird doch niemand zum Stubenhocker erzogen! %-| Das mag man eben so oder nicht.

Insgesamt wirkt es auf mich auch sehr abschätzig wie du über sie schreibst.

Ich finde es auch nicht überraschend, dass sie es dir übel nimmt, dass dir diverse Hobbies wichtiger waren als Zeit mit der Familie.

Generell bestärkt mich dieser Faden mal wieder darin, dass klassische Rollenaufteilung einfach keine gute Idee ist.

So verfahren wie bei euch alles klingt, kann ich mir fast nicht vorstellen, dass da noch ein "happy end" möglich ist.

SNpringUeruFndLäufexr


Wie läuft denn euer Wochenende jetzt? Ist dir deine Frau darüber im Klaren, dass du vor wenigen Stunden noch einen Entschluss gefasst hattest, dich zu trennen? Weiß sie, wie knapp auf Kante eure Ehe ist?

Ja, das wissen wir Beide. Heute haben wir aber ganz andere Sorgen, da unsere Tochter plötzlich ins Krankenhaus musste.

DGorfynixe


Ich hoffe, ich konnte das etwas klarer stellen.

Nein, du wiederholst einfach nur das, was du schon vorher geschrieben hast.

Würdest du wirklich akzeptieren, dass deine Frau ein Stubenhocker ist, würde sich die Frage, ob du es nachvollziehen kannst, schlicht erübrigen.

Ein bloedes Beispiel von mir: mein Mann macht nachts die Sicherungen für Schlaf- und Kinderzimmer raus. Er meint, dann besser schlafen zu können. Ich kann das kein bisschen nachvollziehen, akzeptiere es aber. Und mache die Dinger dann abends halt auch raus,weil es mir die Diskussion nicht wert ist (und eine solche Phase mit immer derselben Diskussion Abend für Abend gab es). Und wenn die Dinger irgendwann wegen zu häufiger Umknipserei nicht mehr funktionieren/ausleiern (weil sie nicht dafür gemacht sind, sie mehrmals täglich ein- und auszuschalten), werde ich das ohne Genugtuung zur Kenntnis nehmen und mithelfen, sie zu reparieren, wenn ich kann.

Klar bewegt sich eure Thematik in anderen (grösseren) Dimensionen, aber vielleicht hilft mein Beispiel, zu verdeutlichen, was ich meine.

Wenn ich akzeptiere, beeinflusst das mein Verhalten und lässt mich Dinge tun, die ich nicht unbedingt nachvollziehen kann. Das ist es vielleicht, was "echte" Akzeptanz so schwierig macht. Vielleicht fühlt es sich für manche wie Resignieren, Nachgeben, Kleinbeigeben oder Aufgeben an (und die Unterschiede auf der Verhaltensebene können je nach Kontext tatsächlich verschwindend gering sein. Die Sicht auf diesen Kontext und die Bewertung des Ganzen unterscheiden sich hingegen i.d.R. erheblich).

Dass deine Frau eine andere Vorstellung von Freizeitgestaltung hat als du, ist schade (für beide). Dass sie Events, die du organisiert, genießen kann, aber das kein Verlangen in ihr weckt, oefter etwas zu unternehmen, macht es nochmal unverständlicher für dich. Würdest du es jedoch tatsächlich akzeptieren, braeuchtest du es nicht mehr zu hinterfragen.

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