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Wie soll es weiter gehen?

E$hem~alig-er [NutEzer (e#q584110)


Hast du denn noch Gefühle für deine Frau? Es gibt Situationen aus denen man selber nicht rauskommt und macht das eigentlich nicht eine Ehe aus? In guten wie in schlechten? Jeder hat mal seine Phase der eine mehr der andere weniger. Du könntest dich trennen... Du könntest aber auch für Sie da sein und ihr helfen. Wenn sie wirklich so erzogen worden ist dann braucht sie dich. Es war ja anscheinend auch gut für die letzten Jahre. Es gibt auch Frauen die sind nur unterwegs. Ist ja auch ok. Aber mach das was die letzten Jahre eher positiv für dich dein Job und Hobbys war nicht schlecht und gib nicht so schnell auf nur weil du es jetzt anders haben willst.

Wenn du sie nicht mehr liebst ist es was anderes...

S<prinigerdundLäufxer


@ Dorfnixe

Ja, Dein Beispiel passt nicht. Meine Frau schläft lieber mit völlig geschlossenem Rolladen, bei mir kann er ein Stück auf sein. Meist ist er völlig zu. Akzeptiere ich.

Dann muss ich doch noch etwas ausholen. Es geht darum, wie man gemeinsame Paarzeit verbringt.

Dieses Geburtstagsgeschenk lag genau in der Zeit unserer PT.

Die Therapeutin verdeutlichte mir, dass meine Frau halt lieber zu Hause bleibt und umgekehrt verdeutlichte die Therapeutin meiner Frau, dass ich halt gern mit meiner Frau mal was unternehmen möchte. Sie schlug vor, dass ich akzeptieren muss, dass meine Frau lieber auf der Couch liegt und meiner Frau, dass sie am Wochenende, was mit mir zusammen unternehmen soll. Das wäre dann ein fairer Kompromiss. Wir sollten vielleicht ein gemeinsames Wochenende verbringen und riet mir, mal für ein Wochenende etwas Tolles auszudenken, was meiner Frau Spaß machen könnte. So kam es zu dem Geburtstagsgeschenk.

Als ich den "Vorfall" in der PT erzählte, erschrak auch die Therapeutin.

M?on>ikax65


Aber ein Wochenende mal zu zweit verbringen, muss doch nun nicht gleich so in die Vollen gehen mit Musical etc. Etwas gemütlicher hätte es ja auch sein können. Oder sie hätte Vorschläge machen können, wozu sie sich an einem Wochenende aufraffen könnte.

MQoni;ka6x5


Sitzt ihr manchmal gemeinsam auf der Coach?

S_p(rin~geruMndLäuxfer


Hast du denn noch Gefühle für deine Frau? Es gibt Situationen aus denen man selber nicht rauskommt und macht das eigentlich nicht eine Ehe aus? In guten wie in schlechten? Jeder hat mal seine Phase der eine mehr der andere weniger. Du könntest dich trennen... Du könntest aber auch für Sie da sein und ihr helfen. Wenn sie wirklich so erzogen worden ist dann braucht sie dich.

Natürlich habe ich noch Gefühle für meine Frau. Sie ist mir nicht egal. Sie ist ein wunderbarer, lieber Mensch, den ich nicht missen möchte.

Ja, meine Frau braucht sicherlich auch mich. Sie hat nie auf eigenen Füßen gestanden und sich auch ziemlich abhängig von mir gemacht. Dieser Punkt macht ihr auch fürchterlich Angst. Sie wüßte nicht, wie es ohne mich weiter geht.

DMorfniVxxe


Wir sollten vielleicht ein gemeinsames Wochenende verbringen und riet mir, mal für ein Wochenende etwas Tolles auszudenken, was meiner Frau Spaß machen könnte.

Ja, und genau das habt ihr doch getan. Dir ist kein Zacken aus der Krone gebrochen, es zu organisieren, und deine Frau hat sich nicht über verlorene Couch-Zeit geaergert. Was spricht also dagegen/hätte also dagegen gesprochen, dass du alle 2 Monate oder so ein gemeinsames Event organisiert hättest in dem Wissen/mit der Erwartung, dass es ihr dann höchstwahrscheinlich auch Spaß macht?

Stattdessen aegerst du dich aber darüber, dass sie es nicht "von sich aus" wünscht. Und so leid es mir tut, ich sehr da keine Akzeptanz.

Worüber ein/e Paartherapeut/in da erschrickt, ist mir auch nicht klar. Und ebenso ist mir nicht klar, warum du dieses Erschrecken hier erwaehnst.

SSpringZeru/ndLäjuxfer


Aber ein Wochenende mal zu zweit verbringen, muss doch nun nicht gleich so in die Vollen gehen mit Musical etc. Etwas gemütlicher hätte es ja auch sein können. Oder sie hätte Vorschläge machen können, wozu sie sich an einem Wochenende aufraffen könnte.

Hätte, hätte, Fahrradkette. Ich fand es damals eine tolle Idee, unsere Kinder auch (mal ein Wochenende ohne Eltern) und die Therapeutin auch (Zitat: "Frau x, Ihr Mann hat sich richtige Gedanken gemacht. Er hat sich überlegt, was sie grundsätzlich mögen und sie freuen sich nicht über das Geschenk. Das verstehe ich jetzt auch nicht).

Hinterher ist man(n) dann immer schlauer. Wie bereits geschrieben, wir haben das Wochenende damals ja auch gemeinsam verbracht und dann fand es meine Frau auch sehr schön.

Es war nur ein Beispiel, dass ich teilweise nicht mehr weiß, wie ich es richtig machen soll.

S\pringe,rundLmäufer


Sitzt ihr manchmal gemeinsam auf der Coach?

Natürlich, sehr oft.

L{ol~aXx5


Ich habe den Eindruck, dass du den Faden hier primär als "Anklageschrift" gegen deine Frau verwendest. Als würdest du uns beweisen wollen wie schlecht sie ist. :=o

Über deine eigenen Fehler gehst du leichtfertig hinweg mit dem selbstgerechten Hinweis, dass diese ja in der Vergangenheit liegen und nicht mehr zu ändern sind. (Eine Aussage, die - nebenbei bemerkt - auf jede Handlung deiner Frau zutrifft.)

Man könnte mit genauso guten "Argumenten" deine Unternnehmungssucht kritisieren. Wenn man ständig/häufig etwas unternehmem will, um sich nicht zu langweilen ist das ja auch keine rein positive Eigenschaft. Es mag gut für die Freizeitindustrie sein, aber so wirklich sinnstiftend finde ich so ein Unterhaltungsprogramm nicht.

Du warst es, der sich entschieden hat, eine Frau zu heiraten, die er nicht liebt, nur weil du jemand wolltest, der dir den Rücken freihält und treu ist. Jetzt zeigt sich eben, dass das nicht "für immer" reicht.

Aber statt dass du dir an deine Nase fässt, klagst du nur ihr (vermeintliches!) Fehlverhalten an. Das wirkt auf mich echt unsympathisch. %:|

EUhemaliger# Nutzer Z(#58411x0)


Dann zwing sie zu ihrem Glück...;D manchmal braucht man das. Bleib dran dann merkt sie das du es ernst meinst und nicht aufgibst. Willst du sie umarme und wirst dan geschubst... Dann pack sie und umarm sie fest und heb sie hoch...

Sie wird selber merken das es ihr gut tut. Wenn man gewisse Dinge nicht macht dann vermisst man sie irgendwann auch nicht... Man hat nicht das Gefühl das etwas fehlt. Stell sie vor die Wahl wie zB spazieren oder Fahrrad ?

Kino oder essen usw

S+prinSger7undLäuxfer


Und so leid es mir tut, ich sehr da keine Akzeptanz.

Muss eigentlich immer nur der Mann akzeptieren?

Sorry, ich sehe das leider anders. In einer Beziehung/Ehe sollten meines Erachtens beide Seiten die Interessen des Anderen akzeptieren und man sollte etwas finden, was B e i d e n gemeinsam Spass macht.

DPorfmni)xe


Muss eigentlich immer nur der Mann akzeptieren?

Nein. Wer behauptet das? Der Part deiner Frau wäre gewesen, sich hin und wieder auf eine gemeinsame Aktivität einzulassen.

In einer Beziehung/Ehe sollten meines Erachtens beide Seiten die Interessen des Anderen akzeptieren und man sollte etwas finden, was B e i d e n gemeinsam Spass macht.

Ganz genau. Und irgendjemand muss das planen und organisieren. Und das ist natürlicherweise eher nicht derjenige, dem an gemeinsamen aushaeusigen Aktivitäten kaum oder nicht gelegen ist. Sondern eben derjenige, dem etwas daran liegt, der die Ideen und den nötigen Antrieb hat, und dem etwas fehlt, wenn keine gemeinsamen Aktivitäten stattfinden.

Abgesehen von diesem einen Geschenk, welche anderen gemeinsamen Aktivitäten hast du denn noch initiiert?

S"chnuvlla


ich hatte den selben mist auch, nur umgekehrt...mein jetziger ex wollte den ganzen tag lieber zocken und ich wollte halt gerne was unternehmen...dazu kam, er war schon 3 jahre arbeitslos und hat sich nie den arsch aufgerissen...als ich ihm nur noch in den arsch getreten habe, damit er endlich mal was macht, war es bei mir irgendwann auch vorbei...so kann keine beziehung funktionieren, wenn der eine partner nur drin sitzen will und nicht bereit ist etwas zu ändern...

ps: nachdem ich ihn verlassen habe, hat er sich auf einmal geändert ;-)

SPpri)ngerundL%äufxer


@ Schnulla

Wie ich heute abend hier gelernt habe. Du hättest das akzeptieren müssen. Dann hätte es mit Euch geklappt. ;-)

Eulla971


Da haben zwei ein einvernehmliches Zweckbündnis geschlossen, fest definierte Rollen, lange Jahre funktionierendes Familienkonzept. Bezüglich Liebesgefühlen ausgeglichen, da beiderseits nicht sehr in Leidenschaft entbrannt.

Und nun entsteht eine Schieflage, da ein Part plötzlich die Midlife-Crisis durchmacht. ]:D

So mein Eindruck.

Und um die eigene Unzufriedenheit über das selbst so gestaltete Leben (inkl. Partnerwahl und langjähriger Ehe) etwas erträglicher zu machen, wird eben über die Ehefrau abgelästert.

Die konkreten Beispiele sind für mich nachvollziehbar, aber eben nur Symptome bzw. Nebenschauplätze.

Viele Möglichkeiten gibt es nicht; eine Entscheidung erfordert aber Mut, an dem es haken dürfte.

Optionen:

- weiter jammern und schimpfen und, wie jemand so schön schrieb, die blutleere Beziehung in altbewährter Vertrautheit und Gewohnheit fortsetzen

- Klartext miteinander reden, bzgl. Gefühlen ehrlich sich und dem anderen gegenüber sein, ggf. wieder (oder endlich) Leben in die Beziehung bringen oder zumindest Einigkeit über die Beziehungsgestaltung finden (das kann auch ungewöhnliche Lösungen beinhalten wie eine offene Beziehung oder einem offen ausgesprochenen Bekenntnis zu einer Art Freundschaft oder WG)

- das Ganze (möglichst anständig) beenden, so dass jeder die Chance bekommt, doch noch eine erfüllende Liebesbeziehung in diesem Leben zu erfahren (es sei denn, diese ist gemeinsam möglich).

@ SpringerundLäufer

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