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Wie fühlt man(n) sich wenn man betrügt?

m/nef


sry das ich mich als frau mal ein-mische :)^ ich geh regelmessig fremd warum weil es nen kick ist nen abendteuer was verbotendes zu tun ich weiss es gehört sich nicht aber iwi kann ich mein partner nicht verlassen er hat doch alles wegen mir auf geben

fusselsocke

Mmmh und dafür hast du dich extra angemeldet? Willst wohl nur den Faden aufmischen, du Schlitzohr ;-D

A:ufDeerAxrbeit


Meine letzten beiden "Partnerinnen" haben mich betrogen. Nicht nur einmal sondern über längere Zeit.

Ich denke man muss Unterscheiden ob es ein einmaliger Ausrutscher war oder die Affaire über längere Zeit verbunden mit vielen Lügen ging. Bei letzteren glaube ich einfach, das es eine gewisse charakterliche Eigenschaft ist den Partner den man angeblich liebt so zu betrügen und zu belügen. Und solche Menschen werden auch (wenn sie wollen) immer wieder betrügen.

Ich sage nicht, das sie auch den nächsten Partner wieder betrügen. Kann sein - muss aber nicht. Aber es entspricht ihrer Natur für ihren eigenen Vorteil hemmungslos zu lügen. Solange alles gut läuft können sie sicher treu sein. Aber wenn sich die Gelegenheit bietet... würde ich ihnen kein Stück vertrauen.

hAabmalneufrawge19x9


Hatte mal Zeit alles zu lesen.

Das interessanteste. Wenn mein IQ über 70 ist bin ich psychisch krank. Oder war es anders rum?

Für viele hier ist die Welt scheinbar nur schwarz oder weiß. Für mich ist die Welt aber bunt.

Ich rauche, weiß das es tödlich sein kann, mache es aber trotzdem. Kein Mensch (ok kaum einer) würde jemand der raucht unterstellen das er psychisch krank ist, oder?

Das eine oder andere fand ich hilfreich. Das eine oder andere lustig. Oder eben interessant.

Der Sinn meiner Frage? Gute Frage.

Ich will ihn verstehen, weil ich hoffe mich damit besser zu verstehen. Ich verurteile mich für das was ich mache, will begreifen warum ich es trotzdem tue.

Im Grunde will ich den Weg finden für mich das richtige zu tun. Dazu muss ich erst alle Wege kennen. Dazu muss ich dann abwägen was richtig sein kann, um dann zu entscheiden was wirklich richtig ist.

Und dann endlich tun was richtig ist.

Ich persönlich kann das aber nicht mal eben so aus dem Handgelenk. Daher suche ich eben Meinungen, daher suche ich eben Wege.

Das finde ich nicht schlimm. Und das ist am Ende auch Grund für meine Eingangsfrage

Rlalp+h._HH


Ich würde mal behaupten, dass Männer und Frauen gleichsam fremdgehen, das ist keine reine Männerdomäne. Im Gegenteil. Wer die passende Gelegenheit ergreift und einfach mal unverbindlich heissen Sex hat.. Warum nicht. Solange man das selber mit sich ausmacht und das einmalig bleibt - der Partner, der nichts davon erfährt, ist dann nicht mal verletzt. Mann kann das beichten, aber damit belastet man den Partner nur noch mehr. Ich denke ein Seitensprung stellt eine intakte Beziehung nicht in Frage. Viele langjährige Paare merken das und sind in der Lage, zu verzeihen, andere gehen noch weiter und leben eine offene Beziehung.

Kritisch wird es, wenn man heimlich absichtlich nach solchen Gelegenheiten sucht, das in eine Affäre ausartet, wenn einer regelmässig fremd geht. In dem Moment muss man sich dann doch zugestehen, dass einem die Gefühle des Partners offenbar komplett egal sind, man verletzt den Partner wissentlich, absichtlich, immer wieder. Da kann es mit der grossen Liebe eigentlich nicht mehr weit her sein.

KUtEeEfaxn


habmalnefrage schrieb:

Das interessanteste. Wenn mein IQ über 70 ist bin ich psychisch krank. Oder war es anders rum?

Nee, genau so. Ich sagte ja, nicht als psychische Erkrankung aus dem DSM (wobei ich das nicht genau weiß, ich kenne dich ja nicht), sondern als Verhalten gegen den gesunden Menschenverstand. Den IQ über 70 brauchst Du, damit dir überhaupt klar wird, dass mit deinem Verhalten etwas nicht stimmt. Und da Du dir darüber Gedanken machst und hier im Forum die dazugehörigen Fragen stellst, gehe ich davon aus, dass es so ist.

Ich rauche, weiß das es tödlich sein kann, mache es aber trotzdem. Kein Mensch (ok kaum einer) würde jemand der raucht unterstellen das er psychisch krank ist, oder?

Doch. Man nennt das eine Sucht. Die Fachliteratur sagt dazu: Merkmale einer Sucht sind die vermeintliche Unfähigkeit, ohne das Suchtmittel leben zu können. Der abhängige Mensch kann über den Konsum nicht mehr selbst entscheiden und braucht mit der Zeit immer höhere Dosen, bis die gewünschte Wirkung eintritt. Dies führt häufig zum Verlust von sozialen Bindungen und zu nachteiligen Veränderungen der Persönlichkeit.

Na wenn das mal keine psychische Fehlfunktion ist...

Ich will ihn verstehen, weil ich hoffe mich damit besser zu verstehen. Ich verurteile mich für das was ich mache, will begreifen warum ich es trotzdem tue.

Siehe oben. Es ist eine Art Suchtverhalten. Der Adrenalinkick beim Fremdgehen ist nicht zu unterschätzen...oh, Verzeihung, Du gehst ja gar nicht fremd...Der Adrenalinkick dabei, einen Mann dazu zu bringen, seiner Frau untreu zu werden (und SIE damit zu "besiegen"). Du bist süchtig nach diesem Erfolg.

Die Meinungen, die Du hier erfragt hast, werden dir nicht helfen. Wir sind nicht Du. Die Wege sind schnell aufgezählt.

1. Die Affäre öffentlich machen und schauen, was passiert

2. Die Affäre heimlich weiterlaufen lassen

3. Die Affäre beenden

Ich könnte dir die Folgen eines jeden Weges aufzeigen, aber dies mache ich nur auf Nachfrage. Es wäre zu komplex, um es einfach so dahinzurotzen.

OFluf


Ach wie viele Vorurteile: statistisch gehen Frauen genau so oft oder sogar öfter fremd als Männer.

Ich kenne nur zwei Personen, die mir erzählt haben, dass sie mal fremdgegangen sind. Beide sind Frauen. Die eine tat es aus Rache, und fühlte sich sehr gut dabei. Die andere meinte, sie habe sich sehr schlecht dabei gefühlt und würde es nie wieder tun.

AAurorxa


Ich will ihn verstehen, weil ich hoffe mich damit besser zu verstehen. Ich verurteile mich für das was ich mache, will begreifen warum ich es trotzdem tue.

Man geht aus den unterschiedlichesten Motiven fremd, aber der gemeinsame Nenner ist wohl fast immer Langeweile. In einer Ehe kann es trotz Liebe unglaublich langweilig und eintönig werden. Die Affäre bedeutet dann Abwechslung, Abenteuer, Selbstbestätigung. Einige verlieben sich tatsächlich neu, andere wollen sich einfach nur mal wieder ausleben und frei sein wie früher, wo man noch nicht so gebunden war. Verständlich ist es schon irgendwie, aber richtig ist es nicht. Die meisten fremdgehenden Männer scheinen auch keinen Funken schlechtes Gewissen dabei zu haben, möglicherweise waren es schon immer Egomanen, denen ihre Bedürfnisse am wichtigsten sind. Für ihre Affäre werden dann in erster Linie Frauen gesucht, die sich wirklich verlieben und denen wird dann auch noch was vorgelogen. So verständlich die Gründe auch sein mögen, dieses Verhalten ist trotzdem absolut nicht in Ordnung.

OAluf


Die meisten fremdgehenden Männer scheinen auch keinen Funken schlechtes Gewissen dabei zu haben, möglicherweise waren es schon immer Egomanen, denen ihre Bedürfnisse am wichtigsten sind.

@ Aurora

Statt Männer kann man auch Frauen einsetzen, vermute ich?

Oder verfolgen Frauen ausschließlich hehre Ziele, wenn sie fremdgehen?

MKanPnx042


Für mich ist das Motiv schon entscheidend.

Angenommen ich bin Besitzer eines Obstgartens und mein Obst ist gerade reif. Wenn ich jetzt jemandem beim Klauen erwischen würde, dann würde ich schon unterscheiden, ob dieser Mensch großen Hunger litt und quasi aus Notwehr sich bedient hat oder ob's der Nachbar mit eigenem Obstgarten ist, der selber genug Obst hat und dem's nur um's Klauen geht.

Auf den Sex bezogen heißt das. Muß ich mir das, was ich zum Leben brauche, nämlich Sex, woanders holen, weil ich zu Hause verhungern würde oder bin optimal versorgt und bediene mich trotzdem anderweitig, weil ich den Sex mit jemandem anderen brauche.

Klar, wenn man sich in beiden Fällen vor der Beziehung klar ist, dass man so tickt, dann wäre es optimal das zu kommunizieren und im ersten Fall eine monogame Beziehung mit jemandem einzugehen der von der Häufigkeit des Sexes und auch von der Art her gleich oder ähnlich ist.

Im zweiten Fall wär's gut zu sagen, dass man eine offene Beziehung will.

Nun ja, aber wie oft wird genau das nicht kommuniziert? In sehr vielen Fällen.

Oder ich sage mit 25, 30 Jahren, dass ich so im Schnitt alle 2 Tage Sex brauche. Nun sind beide 40, 45, 50 und beim einen ändert sich jetzt das Bedürfnis nach der Häufigkeit, bzw. er/sie will eventuell keinen Sex mehr.

Gut nun kommen die Befürworter der offenen und ehrlichen Trennung. Ja das kann man machen und auch durchziehen. Aber ihr müßt auch verstehen, dass es Menschen gibt, die in solchen Situationen anders ticken. Wie man dieses andere Ticken und Verhalten auch bezeichnen möchte, Feigheit, Faulheit, Angst usw. bleibt dahin gestellt, Fakt ist, dass es im Leben vorkommt. Es ist jedes Mal eine Entscheidung eines Menschen, die eben so ausfällt, wie sie ausfällt. Die Gründe für den Betrug sind jedesmal ganz individuell.

Mlann04x2


Moment, ich bemerke gerade, dass ich die Eingangsfrage mit meinem Beitrag nicht beantwortet habe.

Wie man sich dabei fühlt ist davon abhängig, wie gut man sein Verhalten vor sich selber rechtfertigen kann. Sprich das ist auch wieder sehr individuell. Wer sich gut selber täuschen kann, kann sehr gut damit fahren. Wer's nicht kann fühlt sich halt sche... dabei.

g=eraldX aus wiYen


Wie fühlt man(n) sich wenn man betrügt?

am anfang beschissen und je öfter es gut geht, umso mehr wird's zur gewohnheit :-X

K#leZio


habmalnefrage199

Ich will ihn verstehen, weil ich hoffe mich damit besser zu verstehen. Ich verurteile mich für das was ich mache, will begreifen warum ich es trotzdem tue.

Na ganz einfach, weil es Dir ein Bedürfnis ist und Du es deswegen willst. Seit wann ist ein "es ist falsch" ein Grund, etwas nicht zu tun. Menschen tun, was sie wollen und nicht was "richtig" ist. Manchmal ist das, was sie wollen richtig und manchmal falsch.

Im Grunde will ich den Weg finden für mich das richtige zu tun. Dazu muss ich erst alle Wege kennen. Dazu muss ich dann abwägen was richtig sein kann, um dann zu entscheiden was wirklich richtig ist.

Ja, damit beginnt das Problem – mit der Werterei, also herauszufinden, was Dir nun wichtig ist und was Dir am wichtigsten ist. Nur, weil man ein schlechtes Gewissen hat, ist es ja nicht gleich ein Grund etwas nicht zu tun. Das lernt man als Kind als eine der ersten Übungen ;-D . Aus meiner Beobachtung ist es so, dass Geliebte (weiblich oder männlich) ständig mit Liebe argumentieren. Also alles, was ansonsten für eine Beziehung wichtig ist, wird unwichtig und damit lappalisiert oder gleich unter den Tisch gekehrt. Durch diese Art der selektiven Wahrnehmung, wird diese Liebe und Leidenschaft natürlich übermächtig groß und sie wird immer größer, bis dann das Erwachen kommt - früher oder später.

d|ie Toxrte


zum glück kann mir das nicht passieren. ich bin treudoof ;-D

K\te%fan


Kleio:

Dein Beitrag impliziert jetzt aber, dass eine Wertung nicht stattfinden sollte. Wie soll das denn gehen? Entscheidungen fällen wir im Unterbewusstsein, und Vorverurteilung (also eine Bewertung einer Situation anhand der bisherigen Erfahrungen im Leben und der Einwirkungen des sozialisierenden Umfelds) ist ein Grundbaustein bei der Entscheidungsfindung. Das abzulegen GEHT NICHT. Es geht wirklich nicht, unser Verstand ist so aufgebaut, dass er dies automatisch tut. Etwas nicht zu werten, funktioniert also nur anfänglich durch bewusstes Ignorieren und im Laufe der Zeit durch Gewöhnung (Abstumpfung). Das ist nicht gesund.

M8onik6a65


Ich erlebe es grundsätzlich so, dass ich innerlich weiß, was in diesem Moment für mich richtig ist, auch wenn es objektiv "falsch" sein könnte, wie zum Beispiel heimliches Fremdgehen. Deshalb habe ich so gut wie nie ein schlechtes Gewissen, denn ich stehe dazu, was ich tue oder lasse. Was mir aber schon passiert, ist ein Bedauern und auch Trauer, wenn mein Handeln auch negative Folgen mit sich gebracht hat.

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