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"Konflikt" mit Freundin? Selbstbewusstsein verloren

4Flixna


Ich würde nicht mehr auf sie zugehen. Du hast das schon ein paar mal gemacht, obwohl ich nicht finde, dass du dich irgendwie falsch verhalten hast und dich entschuldigen müsstest, im Gegensatz zu ihr. Dass man in so einer Situation, in der du warst, Zeit für sich braucht, dafür hätte sie als deine Freundin Verständnis haben müssen und dir nicht Vorwürfe deswegen machen.

Was sagt eigentlich die dritte Freundin dazu? Hast du mal mit ihr darüber geredet? Ist ihr nicht aufgefallen, dass zwischen euch beiden etwas "nicht in Ordnung" ist?

Alias 721880


Die Dritte sagt wohlweislich nichts dazu. Die andere Freundin erwähnt ihr gegenüber aber auch glaube ich nichts in die Richtung, von der Hausarbeitsfrage zum Beispiel hat sie nix erwähnt. Zu der Dritten ist sie super nett, und diese ist auch zu mir normal.

aty/as5ha


Mein Rat, stelle deine "besonderen" Bemühungen ein und akzeptiere, dass ihr nur noch bekannt, aber nicht mehr befreundet seid..

Ich hatte im Studium auch mal so eine ähnliche Situation und es ist trotz Aussprache auch nichts mehr geworden, obwohl wir über 2 Jahre sehr eng miteinander waren, inkl. gemeinsamer Urlaub und so, und hatten auch einen gemeinsamen Freundeskreis. Später hat sie mir quasi die Freundschaft gekündigt, indem sie genau das Verhalten gezeigt hat wie deine "Freundin". Nur noch in Gesellschaft mit anderen mit mir geredet, spitze Bemerkungen, auf Verabredungsvorschläge nicht mehr eingegangen, aus der Bibliothek verschwunden ohne sich zu verabschieden.. und hat lange behauptet es sei nichts. Auf massive Bemühungen meinerseits ist dann irgendwann doch mal eine Aussprache zustande gekommen, und auch wenn sie mir da gesagt hat was los war (das Problem lag bei ihr, sie hatte riesen Probleme, von denen ich nichts wusste, und sie konnte in dieser Phase meine "glückliche" Art nicht ertragen), hat es nichts mehr gebracht. Mein Vertrauen in unsere Freundschaft war kaputt, und sie war nicht in der Lage, sich um "uns" zu bemühen, wie ich es gebraucht hätte, um wieder Vertrauen zu bekommen. Wollte sie wohl auch, trotz gegenteiliger Beteuerungen, nicht mehr. Ich habe das ganze nach einer Weile Trauer abgehakt.

Wenn es einmal so weit war, dass diese "Freundin" schon von deiner Stimme genervt war, dann ist die "Freundschaft" m.M. nach nicht mehr zu retten. Da hat sich schon zu viel negatives angesammelt und die frühere Vertrautheit kaputt gemacht. So war's letztlich bei uns ja auch. Schade, denn wenn meine Freundin eher mal gesagt hätte, was los ist, hätte ich mein Verhalten ja ändern können. Aber wenn das einmal einen bestimmten Punkt überschritten hat, kann man einfach nichts mehr machen.

Nimm es nicht persönlich, das Problem liegt nicht bei dir!!

Alias 721880


Ich glaube, es hat sich sowieso ziemlich erledigt jetzt. Ich bin jetzt nochmal sogar von der eigentlich guten Freundin ignoriert worden und zu zwei Veranstaltungen, bei denen wir immer zusammen gewesen wären nicht eingeladen worden. Es fällt wirklich schwer, das Ganze nicht total persönlich zu nehmen & sich selbst enorm in Frage zu stellen. Ich bin zwar dann mit anderen Leuten unterwegs, aber das sind einfach noch keine so engen Freunde. Ich fühl mich auf jeden Fall ziemlich einsam und bin super enttäuscht und verunsichert.

Alias 721880


Ich glaube, es hat sich sowieso ziemlich erledigt jetzt. Ich bin jetzt nochmal sogar von der eigentlich guten Freundin ignoriert worden und zu zwei Veranstaltungen, bei denen wir immer zusammen gewesen wären nicht eingeladen worden. Es fällt wirklich schwer, das Ganze nicht total persönlich zu nehmen & sich selbst enorm in Frage zu stellen. Ich bin zwar dann mit anderen Leuten unterwegs, aber das sind einfach noch keine so engen Freunde. Ich fühl mich auf jeden Fall ziemlich einsam und bin super enttäuscht und verunsichert.

Alias 721880


Ich glaube, es hat sich sowieso ziemlich erledigt jetzt. Ich bin jetzt nochmal sogar von der eigentlich guten Freundin ignoriert worden und zu zwei Veranstaltungen, bei denen wir immer zusammen gewesen wären nicht eingeladen worden. Es fällt wirklich schwer, das Ganze nicht total persönlich zu nehmen & sich selbst enorm in Frage zu stellen. Ich bin zwar dann mit anderen Leuten unterwegs, aber das sind einfach noch keine so engen Freunde. Ich fühl mich auf jeden Fall ziemlich einsam und bin super enttäuscht und verunsichert.

Alias 721880


Wieso das nun sagenhafte 3 mal gesendet wurde, weiß ich leider nicht..

Alias 721880


Ich weiß nicht, ob jemand liest oder antwortet. Aber trotz aller Gespräche mit der eigentlich unbefangenen Freundin hat die sich mehr oder weniger für die andere entschieden. Es ist wie Schluss machen, wenn ich sowas schon schreiben muss, denke ich echt, ich wäre im falschen Film. Nun ist es so, dass ich mich immer noch furchtbar fühle. Sehe zwar täglich Bekannte, aber das ist halt nicht dasselbe. Habt ihr vielleicht Tipps, wie ich mich wieder ein bisschen sortieren kann?

CRinna+mon4


Ein Tipp wäre, mal eine realistische Betrachtungsweise zu erarbeiten.

Dass ich Konflikte immer angesprochen habe und dann aber auch allein diejenige war, die Einsicht gezeigt hat, wurmt mich. Beim letzten Mal lief das in etwa so, dass ich widersprochen habe, weil ich es teilweise berechtigt fand, dass ich mich zurückgezogen habe. Aber bei sowas diskutiert sie dann nicht weiter, sondern sagt, dass sie mit mir nicht redet, wenn ich es nicht einsehe. Ich war am Ende immer passiv und sie in "stärkerer" Position. Wir haben gefühlt ein bisschen Augenhöhe verloren, deshalb will ich nicht wieder "ankriechen" und alles klären und gerade rücken wollen.

Warum zum Beispiel lässt du sowas mit dir machen? Ich hätte die Dame ungläubig angestarrt und vermutlich sogar ausgelacht. Ich hätte zu ihr gesagt: "Wenn du es so haben willst." Und hätte sie stehen lassen. Was glaubt sie denn, wer sie ist, dass sie dich mit Aufmerksamkeitsentzug bestrafen und dir ihren Willen aufzwingen kann?

Dir war ihre Zuwendung so wichtig, dass du das aber sogar hast mit dir machen lassen. Wenn du dich sortieren willst, dann sieh dir diese Dynamik mal an.

Du trägst keinerlei Schuld daran, dass diese angebliche Freundin so kackdreist war, aber du begibst dich in die Opferrolle, wenn du sie als "Die Starke" und dich als "Die Schwache" siehst. Ein Mensche hat nur solange Macht über dich, wie du sie ihm zugestehst. Du hattest ja auch jederzeit die Wahl, den Kontakt abzubrechen.

Klar ist es schwer, Freunde zu finden. Ich war auch lange Zeit freundlos und kann da ein Liedchen von singen. Trotzdem ist es immer besser, sich selbst treu zu bleiben und erhobenen Hauptes zu leben, als sich selbst zu verraten in der Gesellschaft von falschen Freunden.

Vielleicht solltest du mal tief in dich gehen und deinen Ärger finden, deinen Stolz. Den solltest du kultivieren, das wird dir über den Mist hinweg helfen.

Und die andere Freundin ist ja auch ne falsche Kuh, wenn sie dich jetzt einfach wortlos fallen lässt.

Zeige ihnen, dass es dir vollkommen egal ist, laufe lächelnd durch die Gegend und ignoriere sie genauso, wie sie dich ignorieren. Das wird deinem Selbstbewusstsein helfen.

Und neue Kontakte müssen auch nicht gleich neue Freunde werden. Hauptsache, du hast eine gute Zeit mit ihnen :)z .

Vielleicht solltest du auch allgemein nochmal darüber nachdenken, wen du als "Freund" bezeichnen möchtest. Freundschaft ist für mich zumindest etwas, was sich weniger an Quantität als an Qualität misst. Nur, weil ich mit jemandem zwei Jahre lang viel abhänge, ist er noch kein Freund, eher ein guter Bekannter. Ein Freund ist jemand, der mit ein gutes Gefühl gibt, für mich da ist, mich aufbaut, wenn ich Hilfe brauche. Mir kann auch jemand, den ich erst sehr kurz kenne, ein guter Freund sein, und jemand anderes kann mir ein Leben lang kein Freund werden.

Diese "Freunde" haben dich abgewertet, als unsicher abgestempelt, statt dir zu helfen, selbstbewusster zu werden. Sie waren nicht für dich da, als du einen Todesfall zu verarbeiten hattest, sondern haben dich im Nachhinein für deine "Schwäche" bestraft. Das ist asozial. Also warum trauerst du um sie?

Du kommst ein wenig so rüber, als ob du krampfhaft Freunde suchst, weil du nicht alleine mit dir sein kannst. Vielleicht solltest du das lernen. Das verhindert nämlich auch, wieder so abhängig von falschen Freunden zu werden - dann kannst du leichter deine Grenzen wahren und "Nein." sagen.

Alias 721880


Du trägst keinerlei Schuld daran, dass diese angebliche Freundin so kackdreist war, aber du begibst dich in die Opferrolle, wenn du sie als "Die Starke" und dich als "Die Schwache" siehst. Ein Mensche hat nur solange Macht über dich, wie du sie ihm zugestehst. Du hattest ja auch jederzeit die Wahl, den Kontakt abzubrechen.

Auf die erste Freundin bin ich auch zurzeit nur noch wütend, und könnte mich in den Hintern beißen, dass es so lang so lief. Ihre Freundschaft sehne ich mri auch nicht zurück, weil es ja offenbar keine echte war, zumindest jetzt zum Schluss nicht mehr. Was sie angeht, bin ich einfach sauer. Von der Dritten bin ich halt enttäuscht, weil sie mir im einen Moment zusichert, für mich da sein zu wollen, mich dann aber für die Andere versetzt. Ich finde, damit positioniert sie sich halt irgendwie doch. Und ist genau nicht für mich da, obwohl wir gerade drüber gesprochen hatten, dass es mir zurzeit damit nicht gut geht.

Der anderen Freundin wird schon alles recht sein, die Dritte hat sich mehr oder weniger für sie entschieden und für sie ändert sich kaum was. Mir ist mein kleines Gefüge weggebrochen.

Vielleicht solltest du auch allgemein nochmal darüber nachdenken, wen du als "Freund" bezeichnen möchtest. Freundschaft ist für mich zumindest etwas, was sich weniger an Quantität als an Qualität misst.

Das hab ich auf jeden Fall schon gemacht, ich bin gerade umso dankbarer für meine echten Freundinnnen, die gerade so so sehr für mich da sind. Ich glaub auf jeden Fall, dass ich daraus gerade was lerne, zum Beispiel, wie ich halt nicht sein möchte zu Leuten, und was mir in einer Freundschaft wirklich wichtig ist.

Du kommst ein wenig so rüber, als ob du krampfhaft Freunde suchst, weil du nicht alleine mit dir sein kannst. Vielleicht solltest du das lernen. Das verhindert nämlich auch, wieder so abhängig von falschen Freunden zu werden - dann kannst du leichter deine Grenzen wahren und "Nein." sagen.

Das ist tatsächlich ein bisschen so. Ich bin niemand, der jeden Abend Action braucht, aber es ist mir irgendwie wichtig, nicht allein in der Uni sein zu müssen etc. Und ohne echte Freunde in der Unistadt fühle ich mich als Versagerin, wie jemand, der nicht interessant oder gut genug ist, eine richtig gute Freundschaft zu führen. Quasi ein Makel an mir.

Alias 721880


Du trägst keinerlei Schuld daran, dass diese angebliche Freundin so kackdreist war, aber du begibst dich in die Opferrolle, wenn du sie als "Die Starke" und dich als "Die Schwache" siehst. Ein Mensche hat nur solange Macht über dich, wie du sie ihm zugestehst. Du hattest ja auch jederzeit die Wahl, den Kontakt abzubrechen.

Auf die erste Freundin bin ich auch zurzeit nur noch wütend, und könnte mich in den Hintern beißen, dass es so lang so lief. Ihre Freundschaft sehne ich mri auch nicht zurück, weil es ja offenbar keine echte war, zumindest jetzt zum Schluss nicht mehr. Was sie angeht, bin ich einfach sauer. Von der Dritten bin ich halt enttäuscht, weil sie mir im einen Moment zusichert, für mich da sein zu wollen, mich dann aber für die Andere versetzt. Ich finde, damit positioniert sie sich halt irgendwie doch. Und ist genau nicht für mich da, obwohl wir gerade drüber gesprochen hatten, dass es mir zurzeit damit nicht gut geht.

Der anderen Freundin wird schon alles recht sein, die Dritte hat sich mehr oder weniger für sie entschieden und für sie ändert sich kaum was. Mir ist mein kleines Gefüge weggebrochen.

Vielleicht solltest du auch allgemein nochmal darüber nachdenken, wen du als "Freund" bezeichnen möchtest. Freundschaft ist für mich zumindest etwas, was sich weniger an Quantität als an Qualität misst.

Das hab ich auf jeden Fall schon gemacht, ich bin gerade umso dankbarer für meine echten Freundinnnen, die gerade so so sehr für mich da sind. Ich glaub auf jeden Fall, dass ich daraus gerade was lerne, zum Beispiel, wie ich halt nicht sein möchte zu Leuten, und was mir in einer Freundschaft wirklich wichtig ist.

Du kommst ein wenig so rüber, als ob du krampfhaft Freunde suchst, weil du nicht alleine mit dir sein kannst. Vielleicht solltest du das lernen. Das verhindert nämlich auch, wieder so abhängig von falschen Freunden zu werden - dann kannst du leichter deine Grenzen wahren und "Nein." sagen.

Das ist tatsächlich ein bisschen so. Ich bin niemand, der jeden Abend Action braucht, aber es ist mir irgendwie wichtig, nicht allein in der Uni sein zu müssen etc. Und ohne echte Freunde in der Unistadt fühle ich mich als Versagerin, wie jemand, der nicht interessant oder gut genug ist, eine richtig gute Freundschaft zu führen. Quasi ein Makel an mir.

Cyinn)amonx4


Das ist tatsächlich ein bisschen so. Ich bin niemand, der jeden Abend Action braucht, aber es ist mir irgendwie wichtig, nicht allein in der Uni sein zu müssen etc. Und ohne echte Freunde in der Unistadt fühle ich mich als Versagerin, wie jemand, der nicht interessant oder gut genug ist, eine richtig gute Freundschaft zu führen. Quasi ein Makel an mir.

Das ist aber Quatsch. Freundschaft ist ein Geschenk und nichts, was man erzwingen kann. Manchmal hat man eben Glück und findet Leute, mit denen die Passung super ist, und manchmal hat man halt Pech. Das ist eher eine Sache des Zufalls. Das Einzige, woran du arbeiten könntest, wäre wohl dein Kommunikationsverhalten. Unterwürfigkeit zieht eben auch Leute an, die gerne unterwerfen. Wenn du echte Freunde finden willst, solltest du du selbst sein oder zumindest deine Grenzen wahren. Und du solltest dir auch mal überlegen, warum du Freunde willst. Für dich, weil du ganz besondere Menschen treffen willst, die dein Leben bereichern und deren Leben du bereichern kannst? Oder doch nur für deinen Ruf? Sowas merken Leute auch oft, so meine Erfahrung, und wer will schon das Statussymbol von jemand anderem sein? Freunde sollten das Leben ja einfach noch schöner machen, aber man sollte sich auch ohne sie wertvoll fühlen und eine schöne Zeit verbringen können.

Alias 721880


Hallo, ich bin es mal wieder.

Ich hab weiterhin viel nachgedacht. Kann aber leider nicht behaupten, dass es mir inzwischen besser geht. Es ist weiterhin jedes Mal ein Schlag, wenn ich auf sozialen Netzwerken von irgendwelchen Aktivitäten der beiden mitbekomme. Mit Freundin 1 habe ich absolut abgeschlossen, denke ich. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass das Hauptproblem für sie war, dass eine echte Freundin die Hausarbeit rausgegeben hätte. Vielleicht hätte ich das, aber sie hat es nicht mal als richtige Bitte formuliert, eher als wäre es eine absolute Kleinigkeit, ich wollte mich halt nicht veralbern lassen. Am nächsten Tag hatte ich angeboten, ihr ein paar Seiten zu schicken oder Sachen abzufotografieren, wenn sich da für sie Probleme auftun. Das fand sie wiederum herablassend von mir. Aber sie hatte wie vermutet schon vorher ein Problem mit mir, aber wegen seltsamer Sachen, so hat es ihr beispielsweise nicht geschmeckt, dass mein Freund mich eigentlich immer einlädt, wenn wir essen gehen. Das kann sie natürlich blöd finden, aber wir beide sind okay damit. Und es geht sie ohnehin nichts an. Dass sie kein einziges Mal angesprochen hat, was sie stört und lieber alles so auslaufen lässt finde ich schade, zeigt aber auch, dass sie einfach keine gute Freundin ist/war.

Mit Freundin 2 hatte ich noch lange Gespräche über Gott und die Welt geführt, sie konnte mich auch gut verstehen. Als sie gemerkt hat, wie sehr mich die Situation belastet, hat sie sichTage später in Tränen aufgelöst entschuldigt, dass sie so ignorant sein konnte etc. Seit zwei Wochen antwortet sie mir nicht mehr. Hatte zwei, dreimal nachgefragt. Zwischendurch sind wir uns auch kurz begegnen, sie wollte sich später melden. Kam aber auch nix mehr, ich sehe nur immer wie gesagt, was die beiden so zusammen treiben. Hab jetzt auch erstmal die sozialen Netzwerke zu beiden gekappt.

Ich bin auf jeden Fall super enttäuscht und verstehs nicht, gerade Freundin 2, mit der es eigentlich kein PRoblem gegeben hat. Noch mehr aber ärgert mich, dass sie ihren Spaß haben, während ich alles durchdenke und es mich absolut fertig macht.

Immer wieder zwischendurch falle ich in ein Loch. Ich unternehme relativ viel mit anderen, einfach, um rauszukommen, merke aber auch oft, dass viele nicht 100 pro meine Wellenlänge sind. Insgesamt hab ich oft Angst, mich eventuell aufzudrängen, Leute zu nerven, obwohl ich nie negatives Feedback bekommen habe.

Hatte überlegt, mir ein Hobby zu suchen, aber sportlich bin ich leider absolut nicht & muss sagen, ich bin weitergehend nicht sehr kreativ bei der Suche.

Allein sein genieße ich schon immer auch, aber dazu benötige ich den Gegenpol. Ich denke, in meinem Leben müsste vielleicht mehr passieren, das mich erfüllt, dann hätte ich nicht so viel Gelegenheit, über die Situation nachzudenken.

Dass ich erstmal strample, nachdem die Freundschaft halt doch sehr sehr eng war, eher zu eng, ist denke ich absolut normal. Trotzdem finde ich, dass ich schon recht lang knabbere.

Ich wollte eigentlich die Tage Freundin 2 noch was vorbeibringen, das ihr gehört und mir eine Sache holen, die ich ihrer WG und ihr zur Verfügung gestellt habe. Das kommt mir albern und kleinlich vor, aber vielleicht brauche ich das auch, um die Verbindung wirklich zu kappen. Ich weiß es nicht, aber das würde auch alles sehr endgültig machen. Andererseits, was soll noch kommen.

Und: Wie würdet ihr das Ganze anderen gegenüber kommunizieren? Es ist natürlich aufgefallen, dass wir nicht mehr wie zusammengeschweißt miteinander rumhängen. Ich sage meistens, dass es zurzeit nicht so passt. (Obwohl ich mich unheimlich gern erklären würde, um Rückendeckung zu kriegen ;-D ) Denke auch, das ist im Smalltalk absolut richtig.

Wenn ich aber länger mit Leuten rede, rutscht es mir schon oft raus, was so vorgefallen ist und ich erzähl dann von meinen Sorgen. Die Leute kenne ich dabei unterschiedlich gut, aber mein Freund zum Beispiel findet, ich sollte damit absolut hinter dem Berg halten, um mich nicht schwach darzustellen sozusagen.

Vielen Dank schonmal :-)

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Nach meinem Empfinden sind enge Freundschaften in einer Dreier-Konstellation häufig dann schwierig, wenn die Persönlichkeiten ein unterschiedliches Nähe-Distanzverhältnis haben. Jemand wie Du, der auch sehr gern Alleinzeit verbringt, ohne sich schlecht zu fühlen gerät bei Leuten, die eine beständige Kontakt- und Unternehmenskultur haben recht schnell an persönliche Grenzen.

Zudem kommt die Schwierigkeit dazu, wenn zwei Personen aus der Dreier-Konstellation ein persönliches Problem miteinander haben, dass sich nicht dadurch lösen lässt, dass man sich offen ausspricht (Situationsproblem) die Dritte im Bunde sich in einer Loyalitäts- und Konfliktsituation befindet, je länger die Phase andauert, in der zwei von drei nicht "miteinander können".

Von beiden Seiten werden dann Problemsituationen an sie heran getragen, bleibt meist nicht aus, wenn die anderen beiden es nicht untereinander klären können und bleibt ein Dauervermittler oder wird zu Entscheidungen gedrängt sich für oder gegen etwas/jemand zu entscheiden.

So gesehen war es eine Frage der Zeit, dass sich Freundin 2 für einen von euch beiden entscheiden musst, wenn es um Aktivitäten, Verabredungen und gemeinsame Gespräche geht. Wenn zwei von drei nicht miteinander können, bleibt meist einer auf der Strecke.

Statt jetzt ewig lange darüber nachzugrübeln, warum und wieso die Situation entstanden ist, würde ich den konsequenten Cut machen und mich in eine andere Richtung bewegen. Neue Leute kennenlernen, wo die Situation unbelastet und neutral für Dich ist.

Mit Freundschaften ist es so ähnlich wie mit einer Paarbeziehung. Wenn der große Riss erst einmal eingetreten ist, gemeinsame Gespräche nix bringen, regelrecht Antiparthie im Raum steht, müsste man sich sehr verbiegen und gegen eigene Überzeugungen leben.

Nach den geschilderten Situationen von Deiner Seite ging von mindestens einer der ehemaligen Freundinnen Neid und Respektlosigkeit aus. Damit hattest allerdings nur Du selbst ein Problem, Freundin 2 haben die Ansichten von Freundin 1 offenbar nicht gestört, also stehen die zwei sich in dem Punkt zwischenmenschlich näher im Verständnis. Daran kannst Du als Dritte wenig ändern.

Menschen verändern sich, Bedingungen ändern sich. Manchmal kann dabei raus kommen, dass Bindungen zerbrechen, die für einen bestimmten Zeitraum gut und richtig waren.

Die Leute kenne ich dabei unterschiedlich gut, aber mein Freund zum Beispiel findet, ich sollte damit absolut hinter dem Berg halten, um mich nicht schwach darzustellen sozusagen.

Diese Ansicht teile ich absolut. Wozu neue Unbeteiligte mit Problemen belasten, die an der Situation selbst auch nichts ändern können. Freundschaften die zerbrechen gehören mit zum reifen und heranwachsen zu einer Persönlichkeit. Nachtreten, indem man sich anderen gegenüber rechtfertigt warum man sich heute nicht mehr so nahe steht, finde ich nicht gut. Das würde ich auf sich beruhen lassen. Deine Erklärungen nach außen hin ändern doch an den Fakten selbst nichts, oder?

Wozu willst Du die Rückendeckung, wenn Du Dich erklärt hast? Es war Dein persönliches Unwohlsein im Umgang mit Freundin 1, weil sie nicht zu Deinen Wohlbefinden und Deinem Wertekonsens gepasst hat. Das wirst Du für Dich allein aushalten müssen, weil auch die Meinung anderer Außenstehender daran nichts ändern können. Bitter vielleicht, aber akzeptabel für Dich, wenn genug Zeit verstrichen ist.

Rechne da nix auf, investiere Deine Energien lieber in neue Dir gut tuende Begegnungen und schaue nach vorn. Dein Studium wird nicht mehr ewig dauern, Du hast einen tollen Freund der Dich liebt. Besinne Dich weniger auf Vergangenes, weil es nicht mehr ändernbar ist.

Insgesamt hab ich oft Angst, mich eventuell aufzudrängen, Leute zu nerven, obwohl ich nie negatives Feedback bekommen habe.

Lege das ab, weil es für andere irgendwann subtil spürbar ist, wenn Du mit so negativen Gedanken an Deine Treffen heran gehst. Schau darauf, ob es auch von der anderen Seite ein Engagement gibt Dich zu sehen und bei Aktivitäten dabei haben zu wollen. Wenn sich das die Waage hält, sollte klar sein, dass man Wert auf Deine Anwesenheit legt.

Alias 721880


So gesehen war es eine Frage der Zeit, dass sich Freundin 2 für einen von euch beiden entscheiden musst, wenn es um Aktivitäten, Verabredungen und gemeinsame Gespräche geht. Wenn zwei von drei nicht miteinander können, bleibt meist einer auf der Strecke.

Aber derart extrem? Unser Kontakt war eng und "liebevoll", und plötzlich meldet sie sich nicht mehr.

Ich weiß, dass mir das nicht gut tut, aber ich komme aus meiner Spirale gar nicht gut raus. Ich wüsste auch nicht, wie ich reagieren würde, sollte mir eine von beiden begegnen.

Wozu willst Du die Rückendeckung, wenn Du Dich erklärt hast? Es war Dein persönliches Unwohlsein im Umgang mit Freundin 1, weil sie nicht zu Deinen Wohlbefinden und Deinem Wertekonsens gepasst hat. Das wirst Du für Dich allein aushalten müssen, weil auch die Meinung anderer Außenstehender daran nichts ändern können. Bitter vielleicht, aber akzeptabel für Dich, wenn genug Zeit verstrichen ist.

Ja, das stimmt absolut eigentlich. Vermutlich liegts daran, dass ich immer noch meinen Fehler suche, da würde es gut tun zu hören, dass andere es genauso händeln würden. Ich halte mich dann aber grundsätzlich zurück, ich weiß ja selbst, dass das nicht gut ankommt :=o Es fällt mir nur alles so, so schwer.

Auch die Neuorientierung. Die Gruppen bestehen halt, es ist schwer für mich abzuschätzen, ob ich gemocht oder bloß geduldet werde.

Bin heute aber bewusst fröhlicher und offener gewesen und hatte auch einen schönen Tag. Es hat sich nix für heute Abend gefunden, aber die beiden, die ich gefragt habe, haben direkt einen Alternatvtermin angeboten, also eigentlich stehen die Zeichen nicht schlecht ;-) Dass ich das alles so durchdenke, gerade auch mit neuen Leuten, dass ich zurzeit so verkopft bin, das nehme ich mir irgendwie übel. Aber ich kann mich zurzeit null locker machen, Dinge einfach mal geschehen lassen und das Leben nehmen, wie es ist. Habe irgendwie wohl o vor Augen, wie ich gern wäre, und möchte das erreichen. Aber gerade dazu ist eine Freundschaft ja wirklich nicht da.

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