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"Konflikt" mit Freundin? Selbstbewusstsein verloren

EehemaliIger] Nuttzeru (0#56x8697)


Wo ist die Grenze zwischen selbstbewusst ohne Hintergedanken immer mal fragen, und eben aufdrängen?

Meiner Erfahrung nach:

1. In der eigenen Haltung dahinter - im Zweifelsfall merkt der andere eben ob Du Hintergedanken hast oder nicht, selbst wenn er oder sie die nicht kennen kann.

2. Im "Wie". Das wird meiner Erfahrung nach in höheren Semestern auch schwieriger, weil die meisten ihre Gruppen schon gebildet haben und wir alle ja nur ein begrenztes Zeitkontingent hatten. Ich war in höheren Semestern nicht in Deiner Position, sondern eher in der umgekehrten: Einzelne kamen auf uns als Gruppe (oder mich) zu um Anschluss zu suchen. Dabei fielen eben vereinzelt die negativ auf, die immer nur "was macht ihr nachher?" oder etwas in der Art fragten. Andere die sich mal durch Nebensätze in eine Unterhaltung einklinkten - Interesse an einem Thema bekundeten oder was zur Diskussion beitrugen waren irgendwann dann entweder dabei oder bildeten über eine gewisse Zeit eigene Grüppchen mit anderen, die auch neu versuchten in der bestehenden Gruppe Fuss zu fassen oder verschwanden wieder. Darunter gabs eben auch ein paar Aktive, die in Unterhaltungen eher den Tenor "Ich will heute abend ins X - geht sonst noch wer?" hatten. Die waren meistens am schnellsten wieder weg aus dem Dunstkreis. Warum kann ich da natürlich nicht sagen.

Ich möchte eine schöne Balance, zwei drei Tage pro Woche was mit netten Leuten unternehmen, entspannt ein Bier trinken, Grillen, im Park liegen - solche Dinge. Aber ohne, dass ich mich darum so wie jetzt bemühen muss

Ich glaube das wollen wir alle mehr oder weniger - nur die Aktivitäten die wir anstreben sind verschieden. Um zu "nett und entspannt" zu kommen muss man die Leute erst mal ein klein wenig kennen. Das geht einfach nicht ohne etwas Zeit miteinander verbracht zu haben. Ideal ist natürlich wenn man sich nicht bemühen muss sondern einfach so immer mal wieder ins Gespräch kommt und sich das dann zu gemeinsamen Unternehmungen steigert. Gerade im Studium hat man ja immer auch ein paar Lernkontakte mit denen man sich zumindest fachlich gut versteht - da würde ich mich zuerst umschauen.

Leichter hättest Du es vielleicht wenn Du das hier:

Und habe kein Hobby etc, nichts, das mich tatsächlich ausmachen würde.

mal angehst. Etwas zu finden was Dir wirklich Spass macht egal ob jemand dabei ist oder nicht hat eine riesen Wirkung auf die Ausstrahlung.

Hast Du an der Uni mal nach Selbsthilfegruppen und Beratung geschaut? Da gibts sicher was zum Themenkomplex Selbstbewusstsein oder Networking. Ich hatte beispielsweise an einem bestimmten Punkt Probleme mit Prokastination und war in der angebotenen Supportgruppe. Ich war da zwar nicht lange, habe aber auch dort jemanden kennen gelernt mit der ich jetzt noch sporadisch in Kontakt stehe.

Insgesamt brauche ich um einen wirklich guten Freund zu finden schon sehr viele lockere Bekanntschaftskontakte, die keine richtig guten Freunde werden. Ich wüsste nicht wie das anders gehen soll.

Alias 721880


Ich mal wieder! Wollte mal von meinen aktuellen Sorgen und Problemchen berichten.

Mir geht es glaube ich wieder gut, ich bin nicht mehr so krampfig, mit den Uni-Leuten habe ich ein paar mal was unternommen und wir gehen regelmäßig zusammen mensen, Käffchen trinken etc.

Dabei fielen eben vereinzelt die negativ auf, die immer nur "was macht ihr nachher?" oder etwas in der Art fragten. Andere die sich mal durch Nebensätze in eine Unterhaltung einklinkten - Interesse an einem Thema bekundeten oder was zur Diskussion beitrugen waren irgendwann dann entweder dabei oder bildeten über eine gewisse Zeit eigene Grüppchen mit anderen, die auch neu versuchten in der bestehenden Gruppe Fuss zu fassen oder verschwanden wieder.

Ich versuche halt, einfach mitzureden, mich für die einzelnen Leute zu interessieren und joa. Kriege aber viele Dinge nicht mit, weil ich nicht in der WhatsApp-Gruppe bin, jetzt nicht mal unbedingt Unternehmungen, sondern einfach anderer Kram, über den dann gesprochen wird. Da würde ich super gerne rein, finde es halt immer noch irgendwie doof, einfach zu fragen ;-D

Was mir nach wie vor schwer fällt ist, wenn die Gruppe größer ist mitzureden. Als viele im Urlaub waren und immer nur ein paar wenige dabei waren, war es viel viel leichter für mich.

Ansonsten fühle ich mich aber nicht mehr "uncool" oder lahm & habe für mich erkannt, dass ich wunderbare Freunde habe, auch eben noch andere in meiner Unistadt. Trotzdem wärs mir wichtig, auch im Studiengang guten Kontakt zu den anderen zu pflegen, also hab ich da schon gewisse Intentionen..

Problematisch ist sonst für mich nur, dass ich noch immer ganz ganz viel zerdenke und mich viel zu lang beschäftige mit eigentlich nichtigem Kram, z.B. wenn es einen Konflikt gab, bei dem ich auch im Recht war und mich nicht weiter blöd fühlen muss, weil ich einfach nix Doofes gemacht habe. Die andere Partei hat den wahrscheinlich abgehakt und vergessen & mir bereitet das ein flaues Gefühl gelegentlich (ist auch eine von der Studiengang-Gruppe).

Ich kann noch nicht so einsortieren, welchen Stand ich da habe, ob ich mich einfach selbstverständlich dranhängen kann, oder damit eben Leute nerve.

Das sind halt Sachen, die mir noch viel durch den Kopf gehen, die beiden Exfreundinnen aber deutlich weniger. Und wenn ich an sie denke, dann nicht mehr wehmütig.

Mag mir jemand was zu meinen Gedanken sagen?

Alias 721880


Habe übrigens nach einer gemeinsamen Party diese Woche nebenbei mal gefragt, ob man mich in der Gruppe aufnehmen könnte "ja klar bestimmt" & als ich per Nachricht nochmal nachgefragt habe hieß es, vielleicht später mal fragen, gerade seien alle im Urlaub und könnten sich nicht dazu äußern, ob das klar ginge. Das ist wohl dann als Abfuhr zu werten. Schätze, es liegt dann doch an mir. Ich hatte extra eine Weile gewartet, waren jetzt alle häufiger zusammen unterwegs und es kam mir nicht mehr seltsam vor, mal danach zu fragen

PMhenXolpQh#tGale=in


Hallo liebe TE,

habe jetzt nur den Eingangspost gelesen, sorry falls ich was übersehen habe.

Ich kann dir nur generell den Tipp geben, klammere dich nicht an Leute mit denen du nicht auf einer Welle bist. Das ist die Mühe doch nicht wert. Ich bin ein sehr direkter offener Mensch und habe in den letzten Jahren einfach festgestellt, dass ich das auch von meinem Gegenüber erwarte. Ich erkenne mich selbst in deinen Worten wieder, so war ich auch am Anfang meiner Studienzeit. Wollte allen gerecht werden, mit allen auskommen, wollte Freunde. Aber Leute die Konflikte scheuen und nicht sagen wenn sie was stört, will ich mittlerweile nicht mehr in meinem Umfeld haben. Das ist mir zu blöd. Dieses Gezicke, wenn man einfach wie Erwachsene eine Situation klären könnte. Und wenn man keinen Kompromiss/Lösung findet, so what? Man harmoniert eben nicht mit jeden.... also wenn ich jetzt beruflich oder anderweitig mit jemanden auskommen muss ist das was anderes, aber privat?

Rede mit ihr, sprich es ganz klar an, aber ohne Vorwürfe, einfach wie du das ganze siehst und was du dir wünschen würdest. Wenn sie nicht drauf eingeht, dann lass sie ziehen. Ich kann nachvollziehen, dass du dich einsam fühlst, aber da wirst in deinem Leben noch vielen Menschen begegnen.

ERhemalig1er NHutzer x(#568697)


Ich versuche halt, einfach mitzureden, mich für die einzelnen Leute zu interessieren und joa.

Kommt was zurück? Ich tu mich schwer mit " ich versuche mich für einzelne Leute zu interessieren". Entweder Du interessierst Dich oder Du interessierst Dich nicht. Dich zu zwingen kommt nicht gut. ;-). Dasselbe gilt für Dein Gegenüber.

Solange nichts zurückkommt die Gruppe Dich aber mitnimmt sind das immer noch Kontakte, die du möglicherweise ausbauen kannst. Da locker Kontakt zu halten wenns Dir reinpasst ist eine gute Sache. Wenn Du da aber niemanden kennenlernst wo Du Dich einfach ganz natürlich interessierst wärs vielleicht gut noch zu einer anderen Gruppe locker Kontakt aufzunehmen.

Hast Du z.B. mit der einen oder dem anderen Whatsapp Kontakt? Falls ja wird der oder diejenige Dich dann schon adden sobald er / sie sich wohl genug damit fühlt. Sie wissen ja jetzt das Du gern dabei wärst - jetzt kannst Du die "Wann" Entscheidung eben wieder ihnen überlassen.

Das ist wohl dann als Abfuhr zu werten.

Was hast Du davon so zu denken? Das ist kontraproduktiv. Entweder sie adden Dich oder nicht. Wenn sie das nicht tun ist ja nix anders als bisher?! Du kannst nichts verlieren nur was dazugewinnen oder eben nicht. Ich denke Du erwartest zu schnell zu viel. Wenn Du eine über einige Semester zusammengewachsene Gruppe antriffst und da "rein" willst braucht das eben. So lange kannst Du mit der Zeit Einzelkontakte ausbauen, wenn Du das wirklich willst.

Falls Du Dich da halt "bemühen" musst und sich keine Kontakte mit einem gewissen natürlichen Austausch ergeben ist die Frage ob Du nicht auch noch in anderen Gruppen vorbei schauen solltest? Vielleicht gibts ja eine die besser passt?

Alias 721880


Kommt was zurück? Ich tu mich schwer mit " ich versuche mich für einzelne Leute zu interessieren". Entweder Du interessierst Dich oder Du interessierst Dich nicht. Dich zu zwingen kommt nicht gut. ;-). Dasselbe gilt für Dein Gegenüber.

Es ergeben sich normale Gespräche, auch schon das ein oder andere "Tiefere", wir lachen auch miteinander & es ist dann ungezwungen und entspannt. Das war glaube ich unglücklich formuliert, ich interessiere mich schon für die Leute. Ich muss mich aber häufig mal zwingen, zu reden, neige dazu in Gruppen eben stiller zu werden.

Hast Du z.B. mit der einen oder dem anderen Whatsapp Kontakt?

Mit den Meisten - ich muss aber sagen, dass das zu einem Großteil eben von mir ausgeht. Wobei ich mir da auch immer sage, dass das vielleicht einfach noch nix zu heißen hat, eben weil das eine feste Gruppe ist, die haben ihre Schienen und ihren Alltag, und dass da nicht immer selbstverständlich an die "Neue" gedacht wird, ist wohl nicht weiter verwerflich.

Zerdenke halt noch viel, z.B. kam nach der Abfuhr wegen der Gruppe keine weitere Nachricht mehr von derjenigen, die ich gefragt habe, dabei weiß sie sicher, dass mich das vor den Kopf gestoßen hat. Dann hätte ich an ihrer Stelle wenigstens noch was gefragt oder geplaudert, damit sich keiner unwohl fühlt.

Ich hätte zum Beispiel auch mal Lust, ein paar zu mir einzuladen. Das ist so nervig ohne Gruppe, dann schreibt man ja jeden speziell an. Selbst erstellen will ich keine, kenne es von mir selbst ja auch so, dass dann weiterhin die Ursprungsgruppe genutzt wird. Es ist super doof, dass ich gerade ungezwungen und entspannt war und mir auch wegen der Gruppe keinen Kopf gemacht hab, dann kam das "Nein" zum Hinzufügen. ICh weiß nicht, wie ich mich locker machen kann %-|

Echemaliger` Nut,zerx (#568697)


Es ergeben sich normale Gespräche, auch schon das ein oder andere "Tiefere", wir lachen auch miteinander & es ist dann ungezwungen und entspannt.

Baust Du diese Einzelkontakte auch aus? Triffst Du Dich mit der einen oder dem anderen auch mal allein auf einen kurzen Kaffee ? oder noch nicht?

Das war glaube ich unglücklich formuliert, ich interessiere mich schon für die Leute. Ich muss mich aber häufig mal zwingen, zu reden, neige dazu in Gruppen eben stiller zu werden.

Ok - dann gehörst Du zu denjenigen die einfach in Gruppen nicht gern reden. Das hindert Dich ja nicht daran mit Einzelnen was zu unternehmen. Du wirst ja sicher auch schon rausgehört haben wer vielleicht ausser Dir nicht so wirklich lang bei der Truppe dabei ist oder sich vielleicht auch nicht so 100 % integriert fühlt?! Es hilft normalerweise häufig aktiv zu werden und selbst etwas zu organisieren - nicht nur einmal sondern mehrfach. Du spielst ja auch mit der Idee hier:

Ich hätte zum Beispiel auch mal Lust, ein paar zu mir einzuladen. Das ist so nervig ohne Gruppe, dann schreibt man ja jeden speziell an. Selbst erstellen will ich keine, kenne es von mir selbst ja auch so, dass dann weiterhin die Ursprungsgruppe genutzt wird. Es ist super doof, dass ich gerade ungezwungen und entspannt war und mir auch wegen der Gruppe keinen Kopf gemacht hab, dann kam das "Nein" zum Hinzufügen. ICh weiß nicht, wie ich mich locker machen kann %-|

Mh. Da ticke ich nun völlig anders. Wenn ich nicht die ganze Gruppe einladen will, verschick ich eher ne CC Mail an die Leute die ich einladen will, da hat dann jeder auch gleich einen Überblick wen ich sonst noch gefragt hab ,). Über whatsapp ginge ja auch copy-paste- dann bräuchtest du es nur einmal zu tippen für alle Kontakte die Du einladen willst.

Wenn Du die ganze Whatsappgruppe anschreibst, aber nur bestimmte Leute einlädst wirkt das doch auch etwas merkwürdig oder?

Gruppenchats haben manchmal so eine eigenartige Dynamik, gerade wenn neue Leute in der Gruppe dazukommen. Ist Dir das schon mal aufgefallen? Und wenn ja inwiefern?

Ich verstehe schon, dass Du Dich abgelehnt fühlst, weil Du noch nicht aufgenommen bist. Aber ein richtiges Nein war das ja noch nicht. Jedenfalls nachdem was Du geschrieben hast. Eher ein Nein zu Deinem Timing. Wie gesagt ich würde mich halt noch nach anderen Gruppen umschauen - einfach offen bleiben für unterschiedliche Möglichkeiten und die Zeit nutzen Deine eigenen Interessen zu erweitern... Du hast ja anfangs mal geschrieben du hast keine wirklichen Hobbies / Interessen - wenn ich mich richtig erinnere. (außer dem Studium).

Alias 721880


Baust Du diese Einzelkontakte auch aus? Triffst Du Dich mit der einen oder dem anderen auch mal allein auf einen kurzen Kaffee ? oder noch nicht?

Mit einer bin ich ziemlich gut befreundet, mit zweien hab ich neulich mal einen Wein zusammen getrunken, sonst aber nicht. War heute etwas doof, weil wir alle zusammen mensen waren, dann haben sich zwei für ihren gemeinsamen Kaffee abgespalten, einer ging & zwei sind geblieben. Das Sind die besten Freundinnnen, ich habe gefragt, ob sie in Ruhe reden wollen, Antwort war ja, also bin ich dann gegangen.

An sich gar nicht schlimm, hat aber das Potential, mir schon wieder ein doofes Gefühl zu geben, obwohl sich nichts davon negativ auf mich bezieht.

Habe nach ein paar Stunden nochmal wegen Käffchen gefragt & da eine uneindeutige Antwort gekriegt, habe mich dann aber sowieso früher als geplant verabschiedet. Ich denke in solchen Situationen halt nie "Oh naja, danach ist ihr wohl nicht so", sondern eher "oh okay, scheint nicht so Bock auf mich zu haben" obwohl das super destruktiv ist.

Wenn Du die ganze Whatsappgruppe anschreibst, aber nur bestimmte Leute einlädst wirkt das doch auch etwas merkwürdig oder?

Nein das würde ich nicht machen. Grundsätzlich handhabe ich es aber so, dass jeder immer willkommen ist, egal bei was.

Wie gesagt ich würde mich halt noch nach anderen Gruppen umschauen - einfach offen bleiben für unterschiedliche Möglichkeiten und die Zeit nutzen Deine eigenen Interessen zu erweitern... Du hast ja anfangs mal geschrieben du hast keine wirklichen Hobbies / Interessen - wenn ich mich richtig erinnere. (außer dem Studium

Ich habe ja noch vereinzelte andere Freunde und auch eine andere liebe Gruppe in der Stadt, die ich viel sehe. Habe mich zwei Freundinnen einen Sport angefangen, aber keinen Mannschaftssport. Macht trotzdem Spaß. Und gleich probiere ich noch eine zweite Sportart aus :-)

In der Gruppe bin ich jetzt übrigens aufgenommen, jemand anders hat es gestern, als ein größerer Teil der Gruppe dabei war, mir gegenüber erwähnt und mich dann hinzugefügt.

Klingt eigentlich also alles ziemlich gut, nur ich kann immer wieder Haare in der Suppe finden, z.B. trifft es mich eben oft vollkommen unberechtigt, wenn auch mal Leute was ohne mich planen & ich hab bei manchen Sachen Scheu zu fragen, ob ich mitkann, weil ich Angst habe, den Charakter der geplanten Sache zu verkennen und dass die Leute das eben lieber in einer bestimmten Konstellation haben wollen. Beziehe sowas halt ganz ganz häufig viel zu sehr auf mich.

Und ich muss wieder lernen, dass auch mal daheim bleiben selten den Genickbruch für die Beziehung bedeutet, aber gerade als ich in den alten Freundschaften so locker war, dass ich irgendwie dachte, es tut nix zur Sache, wenn ich ein paar Mal absage, war das ja ein großes Problem.

Jeder sagt immer nur, mach dich locker. Und das versuche ich, aber immer findet mein Selbstbewusstsein irgendwas, das nicht passt, z.B. auch wenn man mir mal nicht antwortet auf eine Nachricht, obwohl ich selbst das Antworten oft vergesse ":/

Alias 721880


Oh & übrigens, wenn von einer Veranstaltung gesprochen wird & man nicht sicher ist, ob man selbst eingeplant/willkommen ist, findet ihrs unsouverän zu fragen? Glaube viele selbstbewusstere Leute machen sich die Gedanken halt gar nicht. Morgen ist zum Beispiel was geplant, aber bisher noch nicht genau und auch nicht in der Gruppe. Habe einer privat was geschrieben und meinte dann halt, dass ich mich morgen anschließen würde. Dann kommt ein freundliches Okay:), und eigentlich ist alles gut. Ich denke dann aber immer, dass viele Leute ja schlicht zu höflich wären, einem abzusagen. Wie soll man sowas schon machen und formulieren "sorry, morgen leider ohne dich"? Weshalb ich immer so übertrieben interpretiere.

EVhemalivger NutzeLr (q#5686x97)


Ich habe ja noch vereinzelte andere Freunde und auch eine andere liebe Gruppe in der Stadt, die ich viel sehe. Habe mich zwei Freundinnen einen Sport angefangen, aber keinen Mannschaftssport. Macht trotzdem Spaß. Und gleich probiere ich noch eine zweite Sportart aus :-)

In der Gruppe bin ich jetzt übrigens aufgenommen, jemand anders hat es gestern, als ein größerer Teil der Gruppe dabei war, mir gegenüber erwähnt und mich dann hinzugefügt.

Ich denke eigentlich läuft alles ganz normal! Und das ist super, wie Du selbst auch sagst!Klasse, dass Du auch neue Sachen ausprobierst!! Dazu :)^ :)^ :)^

Klingt eigentlich also alles ziemlich gut, nur ich kann immer wieder Haare in der Suppe finden, z.B. trifft es mich eben oft vollkommen unberechtigt, wenn auch mal Leute was ohne mich planen & ich hab bei manchen Sachen Scheu zu fragen, ob ich mitkann, weil ich Angst habe, den Charakter der geplanten Sache zu verkennen und dass die Leute das eben lieber in einer bestimmten Konstellation haben wollen. Beziehe sowas halt ganz ganz häufig viel zu sehr auf mich.

Ja. Unsicherheit an sich ist ja zuerst mal nichts schlimmes. Es ist mehr wie ein großes Hinweisschild, dass Dir sagt: schau mal näher hin! Du verstehst ja selber, dass es übertrieben ist alles auf Dich zu beziehen. Die Fragen die Du Dir also jetzt am ehesten stellen solltest ist warum beziehst Du Dinge in dieser negativen Art und Weise auf Dich - was "hast" Du davon?

Was auffällt ist eben dass Du Dein Selbstbewusstsein von anderen beziehen willst. Das geht nicht. Natürlich können andere Dich bestätigen in dem was Du tust oder eben auch nicht. Und das ist auch wichtig! Nur wenn Du ständig vom Urteil anderer abhängig bist um Dich selbst gut zu fühlen fährst Du zwangsläufig emotional Achterbahn, weil Menschen sich nicht immer so verhalten wie Du es brauchst. Das ist einfach die Realität.

Es gilt also eigenen Bewusstsein darüber zu entwicklen wer Du bist / sein willst unabhängig von anderen. Dass Du Dich an andere anpassen kannst weisst Du ja schon. Das brauchst Du nicht mehr zu lernen.

Du bist jetzt in diese Whatsapp Gruppe. Das war Dir wichtig. Trotzdem bist Du immer noch unsicher. Also findest Du wieder etwas neues was nicht läuft. Deine Unsicherheit liegt nicht in der Bestätigung von außen, denn da ist eigentlich das passiert was Du wolltest?! Faktisch hast Du jetzt was Du wolltest und Du bist trotzdem unsicher und nicht zufrieden. Unentspannt. Die Antwort darauf findest Du nicht im Verhalten der anderen sondern in dem wie Du innerlich mit Dir selbst umgehst. Das kannst Du in die Hand nehmen und ändern. Wenn das nicht alleine geht s.o. Du bist nicht die einzige, die erst in der Uni anfängt echtes Selbstbewusstein und Selbstwert aufzubauen.

Wie sähe das beispielsweise aus?

Oh & übrigens, wenn von einer Veranstaltung gesprochen wird & man nicht sicher ist, ob man selbst eingeplant/willkommen ist, findet ihrs unsouverän zu fragen?

Wenn von einer Veranstaltung gesprochen wird für die Du ein persönliches Interesse hast fragst Du nicht was in der Art: Nehmt ihr mich mit? Sondern zeigst Dein Interesse: Klasse Idee - hier Dein persönliche begeisterung fürs Thema einsetzen - ich wär dabei.

Falls du selbst eigentlich kein Interesse an der Veranstaltung hast und Dich nur dranhängen willst warum solltest Du mitwollen? Und wenn Du mit willst weil Dich die Veranstaltung interessiert warum nicht dein Interesse an der Veranstaltung ausdrücken? Manchmal passiert das natürlich nach einigen Erfahrungen mit Dir in bestimmten Situationen

Gerade wenns wirklich um eine größere Gruppe geht wirst Du eher selten eine direkte "Einladung" bekommen die sagt: wir wollen Dich unbedingt dabei haben!

Darf ich fragen warum Du über die Frage:

Gruppenchats haben manchmal so eine eigenartige Dynamik, gerade wenn neue Leute in der Gruppe dazukommen. Ist Dir das schon mal aufgefallen? Und wenn ja inwiefern?

weggegangen bist?

[[https://www.youtube.com/watch?v=WDbxqM4Oy1Y Hier]] noch ein Tedtalk der vielleicht insgesamt zu Deinem Thema passt.

Alias 721880


Vielen Dank erstmal für deine Antworten, NotMichaelCaine- du hilfst mir extrem weiter! :-)

Wenn von einer Veranstaltung gesprochen wird für die

ein persönliches Interesse hast fragst Du nicht was in der Art: Nehmt ihr mich mit? Sondern zeigst Dein Interesse: Klasse Idee- ich wär dabei.

Ich muss sagen, das mache ich auch meistens so. Wenn ich keine Lust hab, dann frag ich nicht, und ich gewöhne mir gerade an, dann auch wirklich bewusst nein zu sagen & mich nicht aus Prinzip dranzuhängen. Wenn ich mitwill, dann sag ich, dass ich da total Lust drauf habe & wann & wo es losgeht.. damit man die Unsicherheit nicht bemerkt, formuliere dann bewusst so.

Darf ich fragen warum Du über die Frage hinweggegangen bist?

Nicht mit Absicht, ich glaube das war in dem Moment kein Thema, weil die Gruppe mehr als 15 Mitglieder hat, da falle ich nicht spürbar ins Gewicht. Das kenne ich eher, wenn es so 4,5 Mitglieder sind.

Hier noch ein Tedtalk der vielleicht insgesamt zu Deinem Thema passt.

Schaue ich mir gleich an :-)

Aber sag mal, woher kommt dieses Selbstbewusstsein dann irgendwann? Grundsätzlich ist es glaube ich schon besser, aber in der Gruppe noch nicht so.

Zum Beispiel: Letzte Woche gings um gemeinsames Essen in der Gruppe, 2 Mädels meinten, sie würden daheim essen. Ich schreibe einer privat, dass ich auch nicht os Lust auf Mensa habe, komme dazu. Die restlichen Mädels haben es vielleicht ähnlich gemacht, auf jeden Fall waren wir dann zu fünft, in der Gruppe kam aber nix mehr. War soweit alles gut, aber meine Gedanken sind dann, mh, vielleicht gibt's noch ne Mädelsgruppe & dass sie mich wohl eigentlich nicht gefragt hätten, ob ich mich vielleicht aufgedrängt habe...

Und ich würde gerne eben den Kontakt zu Einzelnen intensivieren, finds aber schwierig, Einzeldates zu arrangieren, wenn ich eine Einzelne anschreibe, hab ich die ja irgendwie bewusst gewählt.. fühle mich komisch dabei, immer mal einer anderen privat zu schreiben, um alle mal "abzudecken" sozusagen - habe aber an allen ehrliches Interesse.

Tatsächlich schreiben tue ich nämlich lieber privat, aber das fühlt sich so nach "rauspicken" an. Würde gerne mal mit den Mädels was essen gehen, eben mal in kleinerer Runde, in der man sich mehr unterhalten kann. Aber wie stellt man das an? Alle einzeln anschreiben? Erstmal eine anrufen und abchecken?

Und woran merke ich, dass man halt nicht nur aus Höflichkeit nett zu mir ist?

Das klingt alles so soziophob, aber solche Ängste und komische Gedanken habe ich in Bezug auf andere Leute eigentlich super selten. Vielleicht auch, weil sie ja wissen, dass ich eher aus "Not" zu ihnen gestoßen bin ":/

Tut mir leid, das war super wirr alles, & wahrscheinlich ist der entscheidende Punkt eh nur wieder das Selbstbewusstsein, aber wooo um Gottes Willen soll ich das herbekommen?

Vielleicht ist das ja gar nicht "meine" Gruppe, und ich kann es mir bloß noch nicht eingestehen?

Alias 721880


Ich nochmal - wie lernt man, damit umzugehen und sich nicht blöd zu fühlen, wenn vergessen wird, einen zu fragen?

Kommt nicht ständig vor, aber hin und wieder. An manche Leute bin ich persönlich nicht so rangekommen, hab das aber auch hingenommen, die Gruppe ist auch zu groß, um mit jedem richtig gut befreundet zu sein. Hab dann eigentlich so hingenommen, dass wenn kein großes Gegeninteresse kommt, ich es gut sein lasse. Außerdem, dass es mich stresst, permanent mit Leuten Belanglosigkeiten zu texten. Insgesamt ist eigentlich schon alles gut, aber es zieht mich offenbar trotzdem etwas runter, gelegentlich einfach "vergessen zu werden", zeigt ja, dass ich nicht SO dazugehöre. Obwohl ich ja weiß, dass davon manche nicht mein Fall sind und das eigentlich okay ist, nervt es mich.

Kann man das abstellen? ;-D

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