» »

Möchtet ihr wissen, wenn euer Partner fremdgegangen ist?

C6omrxan


Ich würde es aber wirklich nicht wissen wollen. :-)

Wir haben da drüber geredet (da ein Freubd von ihm in einer solchen Läge war), und sind für uns auf diesen Wunsch gekommen.

Für mich klingt diese Abmachung irgendwie schon wie ein halber Freibrief ;-) . Du darfst mich nie betrügen, aber wenn doch, dann sag's mir bitte nicht.

Das ist ja schon irgendwie eine Gewissenserleichterung für den Fremdgeher. Man muss sich "nur" damit plagen, dass man's getan hat. Man muss sich aber nicht damit plagen, wie man es am besten beichtet.

Nö, diese Erleichterung als Vorabrede würde ich niemals aussprechen. Selbst, wenn ich es vielleicht gar nicht wissen wollte.

Maagdaboexlla


Wer mutig genug ist fremdzugehen, sollte auch mutig genug sein, dazu zu stehen.

Und was bringt dieser "Mut" - außer Schmerz? ":/

F.iona,8x5


sollte aber schon berücksichtigt werden, wenn etwas anderes ausgemacht ist!

Das wollte ich auch nicht ausschließen.

Was soll ich denn mit dieser "Kenntnis"?

Also wenn es dir wurschtegal ist, ob dein Partner fremdgeht oder nicht, brauchst du diese Kenntnis wohl tatsächlich nicht.

Andernfalls könnte man gemeinsam erörtern, aus welchen Gründen einer der beiden Partner fremdgegangen ist, ob es vielleicht in der Beziehung etwas gibt, das fehlt, oder auferarbeitet werden müsste. Nur so als Beispiel.

M`agtdabelxla


Für mich klingt diese Abmachung irgendwie schon wie ein halber Freibrief ;-) . Du darfst mich nie betrügen, aber wenn doch, dann sag's mir bitte nicht.

Das ist ja schon irgendwie eine Gewissenserleichterung für den Fremdgeher. Man muss sich "nur" damit plagen, dass man's getan hat. Man muss sich aber nicht damit plagen, wie man es am besten beichtet.

Nein, kein Freibrief.

Aber wir sind beide Realisten.

In ~ 50 Jahren Ehe (so Gott will), ist es eben gut möglich, dass einer mal in dieser Situation ist, gefehlt zu haben.

Und auch menschlich, und kein Verbrechen.

Aber oft schlimmer für den Anderen, als es sein müsste.

Wir finden das wichtiger emotionalen Schmerz vom andern abzuhalten, als sein Gewissen zu erleichtern.

Mjagd\abexlla


Andernfalls könnte man gemeinsam erörtern, aus welchen Gründen einer der beiden Partner fremdgegangen ist, ob es vielleicht in der Beziehung etwas gibt, das fehlt, oder auferarbeitet werden müsste. Nur so als Beispiel.

Ich denke wenn die Beziehung stabil, die Liebe stark, der Sex gut ist und der gemeinsamen Entschluss für ein Leben mit dem anderen täglich neu gelebt wird, muss da nix in der Beziehung falsch sein.

Ich spreche hier nicht von regelmäßigen oder notorischen betrügen etwas in der Beziehung vermisst.

Sondern von einem Fehler in einem langen Eheleben.

Das war dann genau das, ein Fehler.

Der Reiz des Neuen ist auch in guten Beziehungen manchmal da.

Und wenn wir in 9 von 10 Fällen keinen Fehler gemacht haben, dann habe ich keine Lust darauf dass ein Fehler (falls er denn überhaupt vor kommt) zu einem Drama, eine Beziehungskrise, Schmerz, usw. führen muss.

Vertrauen kann auch heißen, dass man den Partner vertraut dass er das Richtige tut nach einem potentiellen Fehler.

Muss nicht für jeden passen, passt aber für uns.

gfraue$Keatxze


Und was bringt dieser "Mut" - außer Schmerz

Das man ehrlich ist und zu der Scheiße steht, die man gebaut hat. Klar tut das dem anderen weh, aber wenigstens kann der dann entscheiden, ob er verzeihen kann oder nicht. Ob das was mit Gewissen erleichtern zu tun hat.....klar ist es für den Fremdgeher nicht so hart wie für den Partner. Aber lieber so, als verarscht zu werden.

gwraueQKaGtze


Es ist ja auch noch ein Unterschied, wie man sich vereinbart hat. Wenn es beiden wichtiger ist, vom Partner emotionalen Schmerz fernzuhalten und stillschweigend den Betrug zu behandeln, dann ist es doch okay. So eine Absprache gibt es in meiner Beziehung nicht. Und da wäre es halt nicht okay, nichts zu sagen.

S>ünCtje


Und wenn wir in 9 von 10 Fällen keinen Fehler gemacht haben, dann habe ich keine Lust darauf dass ein Fehler (falls er denn überhaupt vor kommt) zu einem Drama, eine Beziehungskrise, Schmerz, usw. führen muss.

Vertrauen kann auch heißen, dass man den Partner vertraut dass er das Richtige tut nach einem potentiellen Fehler.

das finde ich sehr schön formuliert und dem schließe ich mich vorbehaltlos an :)z

M|ag&da|bellxa


:-)

Fci6onIa8.5


Gut, dass mag ja jeder anders sehen.

Aber für mich ist Fremdgehen - auch wenn es nur ein einmaliger Ausrutscher ist - kein Fehler, wie wenn ich beim Einkaufen die Butter vergessen habe. Ich möchte dann schon wissen, WARUM dieser Ausrutscher entstanden ist und unter welchen Umständen.

In einer langjährigen Partnerschaft kann vieles passieren - klar. Aber ich setze mich lieber mit den unschönen Dingen auseinander, anstatt sie des Seelenfrieden Willen's totzuschweigen und einen imaginären Keil zwischen meinen Partner und mir zu treiben.

Auch in einer guten Partnerschaft ist halt nicht immer alles tutti. Kriesen kann es immer geben, das können auch ganz andere Gründe als das Fremdgehen sein.

FSionFax85


Die "Kriese" natürlich ohne "e" ;-D

DTie S)eherlin


Für mich klingt diese Abmachung irgendwie schon wie ein halber Freibrief

Comran, vielleicht kommt es ja auch darauf an, was da für geschichten, erfahrungen usw. dahinterstecken!?

mein mann und ich haben uns ja quasi als fremdgänger gefunden und kennen beide beziehungsdynamiken mit und ohne geständnis, mit arbeit an der "ursprungsbeziehung" und kapitulation...

j]usit_looki1ngx?


Also wenn ich in einer monogamen Beziehung wäre, dann wäre das seine "Schuld", also sollte er sich auch besser dran halten.

Ansonsten will ich es vorher wissen. Wobei ich es da auch nicht so besonders ernst nehme und einige Schranken von Beginn an nicht unten wären.

Was aber nicht ginge wäre Romanik außerhalb.

Puarx


Ich möchte nicht wissen sondern teilhaben :) hahaha ... ruuuhig Leute :) ob was ändert das wenn ihr das wisst ? %:| %:| %:|

B=as!ilz75


Ansonsten will ich es vorher wissen. Wobei ich es da auch nicht so besonders ernst nehme und einige Schranken von Beginn an nicht unten wären.

Was aber nicht ginge wäre Romanik außerhalb.

So halte ich es auch.

wissen, was wann mit wem und wie oft. Mich würde ehr interessieren, warum.

Hätte meine Frau eine längere Affäre mit einem anderen Mann würde ich nicht wissen wollen was wann mit wem und wie oft gelaufen. Mich würde ehr interessieren, warum. Was dazu geführt hat. Denn wenn sie es tut, dann liegt es ja an mir - dann habe ja ich irgendwo Defizite.

Je nachdem, wie viel sie mir bedeutet, würde ich daran arbeiten, ihr ihren Spaß gönnen oder die Beziehung beenden.

Einen einmaligen Ausrutscher - da könnte ich die Augen zudrücken, sauer und verletzt wäre ich schon. Drum wäre mir liebe, dass mir dieses Wissen erspart bliebe.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH