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Ich brauche Meinungen zu meiner Beziehung.

itchbin5es87 hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits.

Ich schreibe hier, weil ich auf der Suche nach unbefangenen Meinungen bin. Vielleicht wird das etwas länger werden, sorry dafür :)

Ich bin ein knapp 30jähriger Mann und seit fast genau drei Jahren mit meiner jetzigen Freundin zusammen. Vorher hatte ich nur eine längere Beziehung, die auch knapp drei Jahre hielt und sonst nur "Kürzeres".

Im Moment bin ich sehr stark am Zweifeln, ob das alles gut kommen kann; Deshalb interessieren mich Fremdmeinungen. Ich habe das Gefühl, dass die Reaktionen sowohl "beende es einfach", als auch "du hast unbegründete Sorgen" sein könnten.

Die kritischen Punkte sind v.a. folgende:

- Ich habe vor zwei Jahren, also als wir schon zusammen waren, nochmals ein neues Studium begonnen. Ich hatte vorher schon eine abgeschlossene Ausbildung, die mich aber nicht sonderlich glücklich machte und ich habe jetzt etwas gefunden, in das ich mich wirklich voll reingeben kann. Der Punkt ist, dass all dies (auch, weil ich an den Wochenenden noch Geld verdienen muss) sehr zeitraubend ist. Natürlich macht dies die ganze Sache nicht einfach, aber ich versuche mir Mühe zu geben, alles aneinander vorbei zu bringen.

Meine Freundin hat beim letzten Streit ehrlich zugegeben, dass sie das überhaupt nicht cool findet. Im Gegensatz zu mir hat sie einen "normalen", geregelten Job, in dem sie sich zwar wohlfühlt, aber auch nicht mehr. Ich selber bin abends zufrieden, wenn ich nach Hause komme. Sie hingegen nervt sich, dass ich nicht mit ihr in den Urlaub fahren will und fremde Länder bereisen. Wir sind da relativ unterschiedlich; ich versuche, mit meinem Leben hier glücklich zu werden, wobei sie ihr Glück in ihrer Freizeit/auf Reisen sucht. Das führt zu Reibereien.

Sie sagt dann, dass sie sich tröstet, dass mein Studium irgendwann vorbei ist und sich das dann ändert. Wenn ich aber ehrlich darüber nachdenke, weiss ich nicht, ob ich das überhaupt will. Ich war schon immer der Typ, der sich voll und ganz in eine Sache hineingibt. Ich weiss nicht, was mein Leben noch für mich bereit hält, aber es kann durchaus sein, dass ich einen Job finde, der mich voll ausfüllt oder sich andere Wege mir öffnen werden. Mir ist wichtig, mit dem, was ich im Alltag mache, zufrieden zu sein. Ausserdem habe ich den Anspruch, mein volles Potential ausschöpfen zu können, und das erfordert halt je nach dem besonderen Einsatz.

Natürlich bin ich bereit, für eine Beziehung Kompromisse zu machen. Aber es ist irgendwie schwierig für mich zu spüren, dass sie im Moment nicht hinter mir stehen kann, und mein Leben bzw. mich (so sagt sie) früher cooler fand. Dies obwohl mir mein sonstiges Umfeld auf Nachfrage gesagt hat, dass ich mich nicht gross verändert habe und eher glücklicher wirke.

- Sexuell stimmt es auch nicht unbedingt zwischen uns. Ich will hier nicht ins Detail gehen, und wir haben viel geredet. Wenn dies der einzige Punkt wäre, wäre ich zu Kompromissen bereit; aber es ist halt nicht ganz einfach, wenn dies auch nicht stimmt.

- Zukunftsplanung: Ich will in den nächsten wenigen Jahren auch noch keine Kinder, bis ich finanziell auf sicheren Beinen stehe (im Moment reichts gerade so). Aber ich bin halt doch schon 29 und frage mich, wo ich in ein paar Jahren stehen werde. Für sie ist das irgendwie nicht so wichtig (sie wird 25). Sie will sich da noch nicht festlegen und irgendwie macht dies die Sache für mich auch nicht einfacher.

Und wenn wir dann doch mal darüber reden, ist es so, dass ihre Vorstellungen doch relativ stark von meinen abweichen.

- Überlegenheit: Dieser Punkt kam ursprünglich von ihr. Sie sagte mir letzthin, dass sie sich mir unterlegen fühlt (intellektuell). Ich muss, wenn ich ehrlich bin, zugeben, dass mir das manchmal schon auch auffällt (das tönt jetzt super-arrogant, aber das soll es nicht!). Natürlich; sie hat eine Berufslehre gemacht, ich bin im zweiten Hochschulstudium. Und wir können nicht über alles diskutieren, womit ich mich täglich beschäftige. Aber das will ich gar nicht unbedingt und es ist mir nicht wichtig, und ich finde überhaupt nicht, dass sie in irgendeiner Weise "dumm" ist; besonders ist sie ein sehr herzlicher und in meinen Augen toller Mensch (sprich: sozial sehr intelligent). Aber seit sie mich darauf hingewisesen hat, fällt es mir auch öfters auf.

Aber vor allem nervt mich, dass sie auch aufgrund der oben beschriebenen Missgunst gegenüber meiner jetzigen Ausbildung und meinen jetzigen Interessen manchmal sogar sagt, dass sie nichts mit dem zu tun haben will und sogar offen zugibt, dass es sie nicht interessiert. Und das schmerzt irgendwie, weil ich gerne wenigstens auf Interesse und Motivation von ihrere Seite her stossen würde.

Es gibt auch sonst noch ein paar Punkte, die mich stören, aber das muss fürs Erste reichen ;-)

Vielleicht würde man mich jetzt fragen, weshalb ich denn überhaupt (noch) mit ihr zusammen bin. Der Punkt ist eben folgender:

Sie ist die "coolste" Freundin, die ich je hatte und eigentlich als Mensch völlig perfekt für mich. Die Beziehung ist unkompliziert, lustig, meist ohne Drama... Sie ist wirklich eine Art beste Freundin für mich und wir verbringen immer sehr tolle Zeiten zusammen. Wir essen beide gerne gut und machen gemeinsam selten mal Sport...

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass von ihrer Seite dies völlig ausreicht. Ich habe manchmal das Gefühl, dass sie einen besten Kollegen sucht und nicht einen Lebenspartner. Ihr ist es wichtig, "mit mir Dinge zu erleben". Ich erwarte irgendwie andere Sachen von einer Beziehung. Natürlich sind gemeinsame Erlebnisse ganz nett; aber für mich sind Begriffe wie Sicherheit und Unterstützung mindestens genau so wichtig.

Es für mich auch nicht wirklich ein Thema bisher, das Ganze zu beenden; sie ist halt einfach eine tolle Person und irgendwie habe ich Angst, sie zu verlieren. Und ich gebe zu, dass ich auch Angst habe, wieder eine "so coole" Frau zu finden. Denn irgendwie ist eben in meinen Augen schon das wichtigste, dass man sich gegenseitig super versteht. Die Frage ist vielleicht ein wenig, ob das reicht.

Sooo ich höre jetzt mal auf mit Texten. Vielleicht gibt das schon mal einen ersten Eindruck und ich bin gespannt auf Meinungen und sage schonmal danke (und sorry für die Länge...)!

Liebe Grüsse!

Antworten
I1ndovxina


Also ganz ehrlich, wenn der wichtigste Aspekt, warum ich (nach 3 Jahren) mit meinem Partner zusammen bin, der ist, dass derjenige "so cool" ist (oder ihrer Meinung nach, nicht mehr "so cool"), dann würde ich mir wirklich Gedanken machen. Vor allem, wenn Eure Zukunftswünsche so krass auseinandergehen. Du hast im Gegensatz dazu aber recht viel dazu geschrieben, was Dir auffällt oder sogar mißfällt.

Vielleicht solltest Du Dir mal selbst gründlich überlegen, warum gerade sie der Mensch in Deinem Leben sein soll, (außer ihrer "Collness"). Ich hoffe doch sehr, dass da mehr ist als gut essen und ab und an mal Sport.

i[chbiqnesx87


Hey!

Danke für deine Antwort; das habe ich in etwa so erwartet. Ich habe mich schon etwas stark aufs Negative konzentriert. Aber ja, du hast wohl recht. Soweit bin ich eben unterdessen auch irgendwie.

Der Punkt, der mich bei ihr hält, ist wirklich, dass ich sie eigentlich super finde. Aber ja, offensichtlich wohl nicht für mich, leider.

Ausserdem haben wir eine coole Wohnung zusammen und mir gefällts hier grundsätzlich. Aber ich glaube unterdessen, dass mir mein Leben eben nur so gefällt im Moment, weil mit Job/Ausbildung alles i.O. ist; und die Beziehung plätschert so nebenher. Das kanns ja auch nicht sein :(

G"opldmäd3chxen


- Sexuell stimmt es auch nicht unbedingt zwischen uns. Ich will hier nicht ins Detail gehen, und wir haben viel geredet.

In einem Punkt, der dir wichtig ist? Also auf den dein Leben lang zu verzichten für dich in Ordnung oder ein Albtraum wäre?

Aber vor allem nervt mich, dass sie auch aufgrund der oben beschriebenen Missgunst gegenüber meiner jetzigen Ausbildung und meinen jetzigen Interessen manchmal sogar sagt, dass sie nichts mit dem zu tun haben will und sogar offen zugibt, dass es sie nicht interessiert.

Das finde ich ganz schlimm. Ich finde, dem Menschen gegenüber den man liebt oder sehr gern hat kann man sich schon ein wenig in sein Herzensgebiet einarbeiten bzw. überhaupt Interesse daran zeigen. Und generell wäre mir ein Mensch, der nicht den Drang hat, immer mehr neues zu lernen, sehr unsympathisch als Partner. Es wirkt für mich wie eine Art geistige Trägheit, er würde mich langweilen. Und gerade wenn man seinen Beruf liebt und der Partner jedesmal desinteressiert reagiert fände ich es zumindest frustrierend und würde mir einen neuen Gesprächspartner suchen.

Die Beziehung ist unkompliziert, lustig, meist ohne Drama... Sie ist wirklich eine Art beste Freundin für mich und wir verbringen immer sehr tolle Zeiten zusammen. Wir essen beide gerne gut und machen gemeinsam selten mal Sport...

Spürst du erotische Leidenschaft für sie?

Und ich gebe zu, dass ich auch Angst habe, wieder eine "so coole" Frau zu finden. Denn irgendwie ist eben in meinen Augen schon das wichtigste, dass man sich gegenseitig super versteht. Die Frage ist vielleicht ein wenig, ob das reicht.

Das muss jeder selbst wissen. Für sie reicht es ja offenbar. ;-) Es geht aber hier um dich. Ich habe den Eindruck, dass du mehr willst und auch Dinge, die sie nicht geben kann und will. Deine Angst kennt wohl jeder von uns, und dann kam jemand noch viel besseres. Gerade solche Gedanken blockieren. Versuch, dich davon frei zu machen und dann zu überlegen, ob du es riskieren willst, neu zu suchen, auf die Schnauze zu fliegen und doch auch riesiges Glück haben zu können oder nicht.

C&oteSauJvage


Hm. Mit dem Sex klappt es nicht gut und sie ist ein cooler Kumpel für dich. Merkst du was?

Du hast doch so ziemlich alle wichtigen Punkte aufgezählt bei denen man Differenzen haben kann:

* Sexuell passt es nicht (da wären ein paar mehr Randdaten schon interessant)

* Intellektuell seid ihr nicht auf Augenhöhe

* unterschiedliche Lebensziele/ Lebensführung

* Differenzen in der Kinderfrage (wobei mir da noch nicht klar ist, inwiefern ihr das unterschiedlich seht; ihr wollt doch beide keine Kinder in den nächsten Jahren)

Und all das führt bereits zu Streitereien und Missgunst (sie gönnt es dir nicht dass du Spaß an deinem Studium hast und auf einen befriedigenden Job hinarbeitest).

iOchbHin>es8x7


Hey. Danke für die Antworten.

Spürst du erotische Leidenschaft für sie?

Ja definitiv. Wenns mal klappt, ist auch alles super. Es geht da mehr darum, dass sie (Zitat) "gut ohne Sex leben könnte". Es ging lange, bis ich ihr überhaupt erklärt hatte, dass man in einer Beziehung eine gewisse Verantwortung für die sexuelle Erfüllung des Partners hat (meiner Meinung nach), und darüber zumindest reden sollte. Aber wir sind da ein wenig weiter gekommen, gut ist es trotzdem nicht. Ich glaube nicht, dass für sie das überhaupt wichtig ist. Schwierig...

Differenzen in der Kinderfrage (wobei mir da noch nicht klar ist, inwiefern ihr das unterschiedlich seht; ihr wollt doch beide keine Kinder in den nächsten Jahren)

Es geht nicht um die Differenzen in der Kinderfrage, es geht eher grundsätzlich darum, dass sie keine Lust hat, mit mir überhaupt die Zukunft zu besprechen. Ich finde Sponatneität und sich-alle-Möglichkeiten-Offenhalten auch toll, aber ich will trotzdem gewisse Ziele haben, die ich dann verfolgen kann. Und das ist halt irgendwie nicht einfach, wenn man nie darüber reden will.

s^ensiHbelxman


Zusammenfassend würde ich sagen: Ihr passt so eigentlich nicht zusammen, ich halte das, was euch verbindet für zuwenig- längerfristig würde ich da wenig Zukunft vermuten- insbesondere infolge der Differenzen in euren Lebenszielen/eurer Lebensplanung, euren Interessen und euren Begierden ...

Ich würde mit ihr darüber nochmal sprechen: Falls du die Differenzen nur aufgebauscht hast, solltest du jedoch nochmal in dich gehen. Kann es sein, dass du sie eigentlich nicht liebst, sondern "nur" sympatisch findest?

Falls du sie liebst und du die Differenzen nur aus temporärer Unzufriedenheit aufgebauscht hast, dann sollten sich in eurem Leben hinreichend Kompromisse finden lassen, die eure Beziehung dennoch glücklich machen könnten.

m*cfGun)d4ae


Ich schreibe und schreibe und überlege und schreibe und da fasst sensibelman es so gut zusammen. Volle Zustimmung meinerseits :)^

KAlevi^o


ichbines87

Es geht nicht um die Differenzen in der Kinderfrage, es geht eher grundsätzlich darum, dass sie keine Lust hat, mit mir überhaupt die Zukunft zu besprechen. Ich finde Sponatneität und sich-alle-Möglichkeiten-Offenhalten auch toll, aber ich will trotzdem gewisse Ziele haben, die ich dann verfolgen kann. Und das ist halt irgendwie nicht einfach, wenn man nie darüber reden will.

Das scheint Dein Konflikt zu sein. Sie ist cool, weil sie spontan ist, eine Herzenswärme besitzt und ihr in einer coolen Wohnung wohnt - wahrscheinlich auch eher ihr Part. Du bist nicht cool, Du bist zielstrebig, Du stellst Pläne auf und gehst in Deiner Arbeit auf. Beziehung - klar machst Du da Kompromisse, wenn sie Deinen Plänen nicht im Weg stehen, aber sonst. Ob ihr jeweils die Fähigkeiten und das Sein des anderen als Ergänzung ansieht oder nur noch die Gegensätze, die sich nicht vereinbaren lassen, liegt an Euch. Drei Jahre hast Du die Beziehung geführt. Warum? Was ist der Rahmen dieser Beziehung? Ich würde mich an Deiner Stelle auch fragen, warum ich plötzlich Dinge, wie ihre Allgemeinbildung jetzt auf die Waagschale lege und es bisher nicht tat. Oder hat sie sich geändert? Vielleicht hast Du ja Deine Prioritäten geändert? Was ich da herauslese ist, dass es an gegenseitigem Respekt für die jeweilige Arbeit bzw. zukünftige Arbeit fehlt. Warum ist es plötzlich uncool, dass sie mit ihrem Job zufrieden ist und ihr die Zeit mit Dir zusammen wichtig? Was hat es mit diesem "cool" auf sich? Muss man denn cool sein? Ist das gut/erstrebenswert? Kann man respektieren, dass es subjektive Auffassungen von "cool" gibt? Gibt es da einen Konsens in der Beziehung? Wozu einen Kompromiss? Heißt doch für beide nur Verzicht.

mScfPundae


Ich würde mich an Deiner Stelle auch fragen, warum ich plötzlich Dinge, wie ihre Allgemeinbildung jetzt auf die Waagschale lege und es bisher nicht tat. Oder hat sie sich geändert? Vielleicht hast Du ja Deine Prioritäten geändert?

Ich habe da eher den Eindruck, dass er sich weiterentwickelt hat durch seine Umorientierung und der intensiveren Auseinandersetzung mit sich selbst und sie ein wenig auf der Stelle geblieben ist, weil sie eben zufrieden ist und war. Er eben nicht. Nun ist er zufrieden mit sich, hat sich allerdings verändert und auch die Beziehung muss an dieser Stelle wohl neu überdacht und neu organisiert werden. Oder eben auch nicht. Das könnt dann nur ihr beiden wissen..

i3cAhbOinesx87


Kann es sein, dass du sie eigentlich nicht liebst, sondern "nur" sympatisch findest?

Das glaube ich eher nicht. Die Nähe fühlt sich schon noch gut an. Zumindest hat sie das, bis vor der letzten grossen Diskussion/dem letzten Streit, nach dem ich etwas auf Distanz gegangen bin.

Ich bin aber nicht ganz einverstanden damit, das gegenseitige Liebe reicht, um eine glückliche Beziehung zu führen. Das ganze muss ja auch mit seinen eigenen Vorstellungen an sein Leben vereinbar sein.

Du bist zielstrebig, Du stellst Pläne auf und gehst in Deiner Arbeit auf. Beziehung - klar machst Du da Kompromisse, wenn sie Deinen Plänen nicht im Weg stehen, aber sonst.

Ich mache schon auch Kompromisse. Ich wohne mit ihr hier, weil ich es toll finde so. Wenn ich nur auf mich achten würde, wäre ich schon längstens näher zur Uni gezogen und würde nicht zwei Stunden Pendeln täglich auf mich nehmen. Zum Beispiel...

Ich geniesse die Zeit mit ihr schon.

Warum? Was ist der Rahmen dieser Beziehung? Ich würde mich an Deiner Stelle auch fragen, warum ich plötzlich Dinge, wie ihre Allgemeinbildung jetzt auf die Waagschale lege und es bisher nicht tat. Oder hat sie sich geändert? Vielleicht hast Du ja Deine Prioritäten geändert? Was ich da herauslese ist, dass es an gegenseitigem Respekt für die jeweilige Arbeit bzw. zukünftige Arbeit fehlt. Warum ist es plötzlich uncool, dass sie mit ihrem Job zufrieden ist und ihr die Zeit mit Dir zusammen wichtig? Was hat es mit diesem "cool" auf sich? Muss man denn cool sein? Ist das gut/erstrebenswert? Kann man respektieren, dass es subjektive Auffassungen von "cool" gibt? Gibt es da einen Konsens in der Beziehung? Wozu einen Kompromiss? Heißt doch für beide nur Verzicht.

Hmm was ist ein "Rahmen" einer Beziehung genau?

Das Allgemeinbildungs-Thema lege ich auf die Wagschale, weil sie es angesprochen hat. Es stört mich einfach enorm, dass sie sich mir unterlegen fühlt. Mir ist das alles eigentlich egal, ich will nur, dass sie meinen Weg unterstützt, genau so wie ich ihren Weg unterstütze. Es ist total OK für mich, wenn jemand seinen Job OK findet und friedlich vor sich hin arbeitet. Aber es tut weh, wenn man nicht unterstützt wird, finde ich.

"Cool" ist vllt das falsche Wort. Wenn ich sage, dass ich sie "cool" finde, heisst das nur, dass ich sie toll finde. Sie ist eine tolle Frau. Lustig, humorvoll, gute Weltanschauung etc. Ich finde mich selbst jetzt auch nicht sooo uncool :p.

Eine Beziehung zu finden, die ganz ohne irgendwelche Kompromisse funktioniert, halte ich im Übrigen schon für sehr illusorisch, oder nicht? Wenn ich jemanden liebe, mache ich gerne gewisse Kompromisse.

CKotebSauNvagxe


Eine Beziehung zu finden, die ganz ohne irgendwelche Kompromisse funktioniert, halte ich im Übrigen schon für sehr illusorisch, oder nicht? Wenn ich jemanden liebe, mache ich gerne gewisse Kompromisse.

Ich finde, bei euch beiden passt so vieles nicht, dass ich da nur Kompromisse sehe. Ihr seid ja auch schon in der Phase des Streitens. Und sowas wär zumindest für mich nichts, da bin ich lieber Single.

Das mit eurer Sexualität unterschätzst du mE total. Hier gibt es massenhaft Threads von Leuten, die von Anfang an sexuell nicht kompatibel waren und dann Jahre damit verbracht haben, sich einzureden, dass das ja irgendwie auch nicht so wichtig sei. Ist es aber, wenn man ehrlich zu sich selber ist. Und der Punkt ist, dass sich sexuelle Kompatibilität nicht herbeireden lässt und da in der Praxis offenbar besonders wenig Raum für "gewisse" Kompromisse ist. Entweder das passt oder es passt eben nicht.

Bxenit)aB.


Wenn ich so einen Post lese, wo solche Diferenzen angegeben werden, außer mal die 20 Wiederholungen von cool, was das Ganze aber nichts anderes als abgekühlt oder sogar eiskalt macht...

Wozu tut man sich das an und wieso gibt es nicht das Selbstvertrauen, dass man eine Partnerin finden könnte, wo es paßt.??

Angegeben wurden eigene Ängste. Tja,dann würde ich mal daran arbeiten, statt eigentlich innerlich unzufrieden zu sein.

Würdest Du sie heiraten, wäre das nach 50 Jahren immer noch so.

Sie will ferne Reisen, Du nicht, Irgendjemand muß sich dann immer was verkneifen. Und am Ende des Lebens beim Rückblick merkt man, dass man eigentlich nie sein Leben gelebt hat, wie es den Vorstellungen doch in jungen Jahren entsprach.

Und ne coole Wohnung ist am Ende des Lebens eher unwichtig... Wenn man nicht ein Herz und eine Seele ist.

Von Seelenverwandtschaft lese ich hier nichts.

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