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Will getrennte Kassen

m7inuclhxin


Gruselig. Das ist das Erste, was mir dazu einfällt, lieber TE.

Es ist mir absolut schleierhaft, wie man an seinen Partner den Anspruch stellen kann, dass er den eigenen Lebensstil (mit)finanziert. Ich sehe da wirklich schwarze, stress- und streitvolle Zeiten auf euch zukommen, wenn du deiner Freundin uneingeschränkten Zugang zu deinem Geld gibst.

Mein Freund und ich haben je ein eigenes und ein gemeinsamenes Konto. Auf das gemeinsame überweisen wir prozentual am Gehalt bemessen einen Fixanteil. Vom gemeinsamen Konto werden dann alle Fixkosten für Wohnung, Essen, Versicherungen überwiesen und auch so Dinge wie Essengehen, Kino, Geschenke für gemeinsame Freunde etc.

Sobald Kinder da sind, erhöhen wir den Anteil, der vom eigenen auf das gemeinsame Konto abgeht und finanzieren davon das Kind ;-D

Im Freundeskreis gibt es ein Ehepaar, das nur ein Konto hat. Da höre ich regelmäßig die krudesten Geschichten. Er will ihr was zum Geburtstag schenken, nimmt sich dafür über Wochen Pfennigbeträge vom Konto. Ihr sagt er, er kaufe davon "die bessere Wurst beim Metzger". In Wahrheit kauft er die billige Wurst, versteckt das Wechselgeld und kauft ihr dann vom Wurst-Wechselgeld ihr Geburtstagsgeschenk.

Bei sowas rollen sich mir die Fußnägel. {:(

ao.fi)sh


In Wahrheit kauft er die billige Wurst, versteckt das Wechselgeld und kauft ihr dann vom Wurst-Wechselgeld ihr Geburtstagsgeschenk.

Geil. ;-D

R/alp3hN_HH


Wie bescheuert.

Meine Frau geht schon mal mit meiner Kreditkarte bei Amazon einkaufen für meinen Geburtstag :-)

Die Geste zählt. Wenn man mal gemeinsam einen Hauskredit über x00.000€ laufen hat, ist sowas auch egal.

Aber getrennte Konten haben wir immer noch.

Cwhou?petqte_XFinniaxn


Im Freundeskreis gibt es ein Ehepaar, das nur ein Konto hat. Da höre ich regelmäßig die krudesten Geschichten. Er will ihr was zum Geburtstag schenken, nimmt sich dafür über Wochen Pfennigbeträge vom Konto. Ihr sagt er, er kaufe davon "die bessere Wurst beim Metzger". In Wahrheit kauft er die billige Wurst, versteckt das Wechselgeld und kauft ihr dann vom Wurst-Wechselgeld ihr Geburtstagsgeschenk.

Bei sowas rollen sich mir die Fußnägel

Bwahahaha, das ist ja echt strange! ;-D ;-D

S8oLla{mie


In Wahrheit kauft er die billige Wurst, versteckt das Wechselgeld und kauft ihr dann vom Wurst-Wechselgeld ihr Geburtstagsgeschenk.

Hahaha!

Ich würde auch auf getrennte Konten bzw. ein gemeinsames drittes Konto bestehen. Bei uns war eigentlich ein gemeinsames drittes geplant, haben wir aber irgendwie nie gemacht. Trotzdem gehen wir beide sehr großzügig um: mein Mann zahlt immer die Miete und NK, ich zahle Einkäufe und alles mögliche fürs Kind. Ich denke, dass sich das ungefähr ausgeht, genau weiß ich das zwar nicht, aber jeder hat, was er braucht und es bleibt ein Gefühl von wir-gemeinsam, weil auch große Posten einfach mal von einem übernommen werden (Er hat z.B. neue Matratzen bezahlt, ich dann das neue Sofa).

Anfangs war mir ein gemeinsames Konto (evt. auch extra zu unseren bestehenden Konten) auch wichtig - eben der Gemeinsamkeit wegen. Jetzt finde ich es aber wirklich sehr gut so. Wenn ich mir was gönne, hab ich 0,0 schlechtes Gewissen und wenn er sich was kauft, was ich unnötig finde, muss ich auch nur lächelnd staunen, wie früher auch, weils mich ansonsten nix angeht. Ich fände es schrecklich, wenn man durch ständige Streits um Geld das selbstverständliche Wir-Gefühl und das Gefühl, dem andern was zu gönnen, füreinander einzustehen, wenn man das einbüßen würde. Daher ist eine Lösung sehr wichtig, bei der man nicht so viel streiten muss. Unsere Lösung wäre sicher auch für viele nix, für uns funktioniert es aber sehr gut.

Lieber TE, Lass Dich auf gar keinen Fall auf was ein, was Dir jetzt schon unbehaglich ist. Sei lieber großzügig im Alltag, zahl beim Essengehen, steck ihr, wenn Du magst, Geld für den Friseurbesuch zu, aber bleib da lieber unabhängig. Die Art und Weise, wie sie die Großzügigkeit einfordert, würde mir allerdings auch sauer aufstoßen

C6oNtemSa=uvagxe


Bei aller Befürwortung der getrennten Konten würde ich aber mal die uns unbekannte Freundin etwas in Schutz nehmen. Da wird eine unbekannte als Luxusweibchen, verschwenderisch und unverschämt gebrandmarkt. Warum? Ich denke, ihr Weltbild basiert vermutlich auf einem Elternhaus, wo sie das so vorgelebt bekommen hat.

Na und? Das ist doch keine Entschuldigung. Deswegen würde ich mich noch lange nicht dreist ausnutzen lassen. In meiner Familie ist das eben nicht üblich (obwohl da genug Geld da war).

Es ist unmöglich, als Freund, als gleichberechtigter in einer Beziehung da die nicht erfolgte Erziehung durch die Eltern nachzuholen. Da kann man nur seinen eigenen Standpunkt verteidigen und vorleben und hoffen, dass sich die Freundin damit anfreundet und selber zu der Erkenntnis gelangt, das Geld endlich ist.

Klar ist es unmöglich seinen Partner zu erziehen, auf die Idee würde ich auch nie kommen. Mir wäre es schon zu mühsam, in Punkten, die mir wesentlich sind, mit meinem Freund herumzudiskutieren und ihm was "vorzuleben" und irgendwas zu "hoffen". Sowas ist für die Katz. Ich tu mich nur mit einem Menschen zusammen, bei dem es in den Grundzügen passt, alles andere ist mir zu blöd. Aber manche müssen halt erst mal auf die Schnauze fallen.

AFnonqymuxs


Getrennte Kassen sind in einer Partnerschaft unerlässlich. Alles andere wäre finanzieller Selbstmord! Macht doch ein gemeinsames Konto für die Fixkosten, und Ausgaben für persönliches Vergnügen bzw. persönliche Anschaffungen gehen auf eigene Rechnung.

Und nein diese Ansicht ist nicht abnormal.

slensvibelxman


Getrennte Kassen sind in einer Partnerschaft unerlässlich. Alles andere wäre finanzieller Selbstmord

Ich kenne genügend Paare, die ein gemeinsames Konto haben, inklusive in meiner Beziehung. Das setzt aber ein ähnliches Verhältnis der Partner zum Geld voraus und ein Teamdenken (das halte ich ohnehin für eine sehr wichtige Bedingungein für eine langfristig funktionierende Beziehung.

Ich wüsste nicht, an welcher Stelle ein gemeinsames Konto finanzieller Selbstmord sein soll? Für mich bedeutet, wenn ein gemeinsames Konto unmöglich ist, dass die Beziehung zumindestens was die finanzielle Seite betrifft, nicht zusammenpasst- dann funktioniert auch finanzielle Zusammenarbeit nicht richtig- da halte ich dann in der Tat getrennte Konten für notwendig um wenigstens an dieser Stelle vorhersehbare Konflikte nicht weiter aufzubauschen.

s"ensi,b7elmapn


Bei gemeinsamen Konto: Es gibt auch Geschenke, die kein Geld kosten- mehr noch, die kann man nicht kaufen.

S8choqkolZadensü[chtigxe


:)^

Sehe ich auch so. Wie gesagt, wir haben getrennte Konten aus Gründen, die in der Vergangenheit liegen und waren bisher zu bequem, eine neues für uns beide zu eröffnen.

Das Geld wird (von mir) zwischen den Konten hin- und her geschoben, wie es gebraucht wird. Mein Mann kümmert sich da gar nicht drum. Ich könnte ihn ausnehmen wie eine Weihnachtsgans, er würde es sehr spät merken. Aber wozu? Es ist unser Leben, unser Haus und sind unsere Kinder. Ich brauch für mich nicht viel und habe andere Prioritäten.

Selbst wenn es zur Trennung käme würde ich niemals die Konten leer räumen. Da hab ich einfach gewisse Moralvorstellungen.

Ganz schlimm fände ich es in einer langen Beziehung mit gemeinsamen Haushalt, wenn alles gegeneinander aufgerechnet würde, ob mit gemeinsamen oder getrennten Konten. Gruselig ist das!

Und übrigens, Friseur wäre bei uns schwierig. Mein Mann lässt sich von mir die Haare schneiden (freiwillig!!!) und ich gehe alle 6-8 Wochen zum Friseur (kostet ca. 80 EUR). Nehme ich ihn dann aus? Darf er dann was anderes für den Betrag. Albern ist sowas.

Aber wenn man von mehreren hundert EUR pro Monat redet, dann ist das schon eine Hausnummer und dann hätte mein Mann sicher auch ein Problem damit.

Tnhalixna


Es kommt eben darauf an was man für Prioritäten hat, wie viel Geld überhaupt da ist (ich gehe nicht zum Friseur auch nicht weil ich 1. wirklich wenig Geld habe und 2. Das Geld dann lieber in Ausflüge mit meinem Kind stecken. Das wäre mit 80 Euro alle zwei Monate dann schon ausgeschlossen bei uns bzw wäre für mich (!) einfach ganz hinten auf der Liste)

Solange das Geld da ist und alle Spar- Und sonstigen Bedürfnisse damit gedeckt werden können ist ja alles gut.

Trotz noch getrennter Kassen haben wir das übrigens nie so aufgerechnet solange eben jeder das zurücklegen konnte bzw machen konnte was er wollte.

Wie gesagt, ich würde an Stelle des TE meinem Bedürfnis Ausdruck verleihen dass ich den Betrag x pro Monat zurücklegen möchte. Und darüber auch nicht diskutieren will. Ich "brauche" das dann eben um ein gutes Gefühl zu haben.

Txhis TwFilight FGarwden


Im Grunde ist es doch recht einfach:

- entweder Einer verdient so dermaßen viel Geld, dass es egal ist, wie viel wer ausgiebt

- beide sind vom Konsumverhalten recht ähnlich und der Eine gibt vlt monatlich 150€ für seine Zigaretten aus und der Andere geht halt shoppen/Frisör für ähnlich viel Geld

- oder eben getrennte Kassen.


Kein Mensch hat Lust nur zuzubuttern. Dann ist ein Ungleichgewicht in der Beziehung... dann müsste sie schon was anderes in die Wagschale werfen, dass du ihr ihr Konsumleben bezahlen möchtest, was die 500€ monatlich wert ist.

TQhalmina


@ This Twighlight Garden

Volle Zustimmung und nur eine Ergänzung:

3. Ein Partner gibt viel aus, der andere wenig, und es stört keinen der Beiden. Gibt es ja auch bei nicht so reichen Leuten. Es reicht ja auch wenn einer mit seinen Büchereibüchern glücklich zuhause ist und sein Partner zugleich jeden Tag verschieden Sportarten praktiziert. Dann gibt auch einer mehr als der andere aus, aber es stört vielleicht einfach nicht.

Cihoupetlte_FXinxnian


Getrennte Kassen sind in einer Partnerschaft unerlässlich. Alles andere wäre finanzieller Selbstmord!

Was für ein Quatsch. Da fragt man sich eher, was du dir für Partner aussuchst... ":/

TohalOina


Oder wie groß das Vertrauen sein kann wenn man gleich davon ausgeht das jeder Partner gleich alles Geld verprasst.... Da fehlt ja völlig die Bereitschaft zu vertrauen, wenn das gleich und immer als finanzieller Selbstmord angesehen wird.

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