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Will getrennte Kassen

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Vorgelebt haben mir meine Eltern übrigens auch das "alles kommt in einen Topf"-Prinzip, aber halt unter ganz anderen Bedingungen. Mein Vater war lange Alleinverdiener, meiner Mutter Hausfrau. Später hat sie was dazu verdient und alles wanderte in einen Topf. Das ging sich so irgendwie aus, weil er zwar das Geld heim brachte, sie dafür aber auch den gesamten Haushalt erledigt und uns Kinder groß gezogen hat. Dabei hat meine Mutter aber auch so gut wie nichts für sich ausgegeben, sondern es ging irgendwie alles für die Familie drauf.

Das ist bei uns anders. Wir pflegen einen ganz anderen Lebensstil, bei dem es nur um uns und unsere Bedürfnisse geht. Kinder sind nicht geplant und wir verdienen wie gesagt etwa gleich viel (beide nicht übermäßig viel). Den Haushalt teilen wir uns. Auto und Möbel bzw. Hausstand im Allgemeinen habe ich eingebracht. Sie hat vorher möbeliert gewohnt und hatte quasi nichts. (Was auch damit zusammenhängt, dass sie schon immer schlechter bzw. anders gewirtschaftet hat als ich. Sie hat halt schon immer viel Geld für den Moment verballert und ich eher investiert in langfristige Anschaffungen). Drum habe ich jetzt vielleicht auch das Gefühl, dass sie wirtschaftlich so stark von der Beziehung profitiert.

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mein freund und ich haben momentan ein gemeinsames konto für fixkosten (wir überweisen einen fixbetrag darauf) und rest ist getrennt. wir verdienen gleich und ich gebe mehr aus als er.

für mich ist es um einiges wichtiger als für ihn.altes trauma durch einen ex, der gerne mein geld für sich ausgegeben hätte ohne mir was zu gönnen.

wir werden das ändern, sobald kinder auf dem plan stehen. wahrscheinlich immer noch die zwei konten behalten, aber gehalt geht auf gemeinsames und auf das getrennte geht dann ein fixbetrag für uns zum ausgeben.

wäre das eine lösung, die du dir vorstellen könntest?

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wir werden das ändern, sobald kinder auf dem plan stehen. wahrscheinlich immer noch die zwei konten behalten, aber gehalt geht auf gemeinsames und auf das getrennte geht dann ein fixbetrag für uns zum ausgeben.

wäre das eine lösung, die du dir vorstellen könntest?

Ja, durchaus. Ich hätte grundsätzlich bei jeder Lösung ein gutes Gefühl, die irgendwie vorsieht, dass es ein Budget für jeden gibt, über das nur der jeweilige "Besitzer" alleine verfügt. Ich brauche irgendwie das Gefühl, etwas "für mich" zu haben, das ich sparen oder ausgeben kann, wie ich es möchte. Aber sie versteht das halt nicht. Sie versteht nicht, wieso sie auf den Friseurbesuch oder eine Stange Zigaretten oder welchen Luxus auch immer am Ende des Monats verzichten soll, nur weil ihr Budget ausgereizt ist, während ich noch etwas zur Verfügung habe, was ich nicht "brauche".

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wir werden das ändern, sobald kinder auf dem plan stehen. wahrscheinlich immer noch die zwei konten behalten, aber gehalt geht auf gemeinsames und auf das getrennte geht dann ein fixbetrag für uns zum ausgeben.

Finde ich einen schönen Lösungsansatz für dann, wenn sich die Situation ändert. Werde ich mir merken @:)

k@ratz!kaetzcMhxen


Auf ihre Aussage, dass sie mich dann immer fragen müsse, wenn wir unser Einkommen zusammenlegen, meinte ich: "Aber ohne mich müsste es ja auch gehen bzw. ging es jahrelang" ":/ und da meinte sie, das mag schon sein, aber ob es eben nicht auch Sinn einer Beziehung wäre, gemeinsam zu wirtschaften und eben nicht mehr jeden Cent umdrehen zu müssen. Denn DA wäre das Geld ja.

der sinn einer beziehung ist natürlich auch nicht, dass der eine dadurch mehr ausgeben kann. sorry, aber total unverständlich.

was würde sie sagen, wenn du einfach das frei verfügbare geld für einen monat komplett ausgeben würdest, weil du was besonders teures kaufen willst. das müsste nach ihrer logik für sie auch ok sein.

PcfefTfefrminzgbonxbon


Ich hatte eine Weile sehr teure Frisörbesuche, mir wäre es peinlich gewesen, wenn ich meinen Partner dafür zu Kasse gebeten hätte. Mein Luxus, meine Kosten.

Will er mir mal was schenken, hindert ihn ja keiner.

Aber selbstverständlich jeden Spleen und jeden kleinen Luxus mitfinanzieren zu lassen, dazu wäre ich zu stolz.

Ist bei uns genauso. Mein Mann schüttelt auch manchmal ungläubig den Kopf, wenn ich "schon wieder Strähnchen machen" lasse (alle 3 Monate) und "was schon wieder Nagelstudio" (einmal monatlich) mache... aber hey, ich gehe Vollzeit arbeiten und das ist mein Geld, ich spare auch monatlich was und ansonsten gibt er zwar weniger aus als ich, liegt aber auch oft daran, dass ich ihm was mitbringe und das Geld nicht wieder haben möchte. Im Gegenzug dazu weiß ich aber genau, dass wenn ich mal einen Engpass hätte, ich ihn fragen könnte und er mir dann hilft. Und ich sag auch nichts dazu wenn er sich was teures für sein Hobby kauft. Ist sein Geld.

Ansonsten haben wir getrennte Konten. Von meinem Konto gehen die Fixkosten'(Miete, Strom, Telefon, Versicherungen, GEZ) ab und er gibt mir seinen Anteil. In ein Kästchen legen wir zu gleichen Teilen Geld für Lebensmittel und Co. Und alles was drüber hinaus geht zahlt mal der und mal der.

Cyleo Edwar;ds .v^. Davonpxoort


Glückwunsch, du bist 'ne Weihnachtsgans, anonym. :-/

KBrabPbelXkäfergle


Eine Partnerschaft, in der das aufgerechnet wird, würde ich nicht wollen

Wir rechnen auch nicht alles auf, aber haben trotzdem getrennte Konten. Je nachdem wer grad mehr auf dem Konto hat, bezahlt dann auch mal eine größere Anschaffung die für beide ist (letzin zb eine Ausgabe um die 1000 Euro) und dann wird das bei der nächsten größeren Ausgabe grob verrechnet.

Aber es ist nicht so, dass einer ankommt "eh ich hab aber letztes mal mehr bezahlt" oder "du schuldest mir noch 500 Euro", jeder schaut automatisch drauf, dass wir uns abwechseln. Ich finde bei der Freundin des TE hört sich das einfach nicht so an. Sie weiß schon ganz genau, dass sie davon einen Vorteil hätte.

TFheBlaUckWi1dow


Ich würde auch auf getrennte Konten bestehen und sie muss es akzeptieren. Aber für mich persönlich wäre es eine absolute Horrorvorstellung, wenn man Partner zuhause mich den ganzen Tag vollqualmen würde.

Wenn ich mit meinem Geld nicht auskommen würde, dann würde ich zuerst an Einsparungsmaßnahmen in meinem Konsumverhalten suchen, anstatt aufs Geld des Partners zu schielen.

K%rabbekl-k.äfexrle


Denn DA wäre das Geld ja

Aber nicht für sie. Ich finde das schier unglaublich :-o Sie plant ja schon fast, dass sie dein Geld dann für noch mehr Krams raushauen kann.

Wenn es ihr nicht nur ums Geld ausgeben geht, dann sollte sie kein Problem damit haben, auf getrennte Konten zu bestehen. Und eigentlich sollte sie auch deine ehrliche Meinung verkraften können. So viel Reife sollte sie wenigstens an den Tag legen.

D]ieKrTuemxi


Drum habe ich jetzt vielleicht auch das Gefühl, dass sie wirtschaftlich so stark von der Beziehung profitiert.

Das ist kein Gefühl, sondern ein Fakt! Wieviel Gewicht die Subvention deinerseits für sie zu der Stabilität ihrer Gefühle zu dir ausmacht, kannst du erst wissen, wenn du den "Hahn zudrehst".

b>ellaGgia


Das ist kein Gefühl, sondern ein Fakt! Wieviel Gewicht die Subvention deinerseits für sie zu der Stabilität ihrer Gefühle zu dir ausmacht, kannst du erst wissen, wenn du den "Hahn zudrehst".

Trotzdem würde ich das nicht mit der Brechzange, sondern eher sanft machen.

Liebst du deine Partnerin und möchtest gerne mit ihr zusammen bleiben?

Dann mach ihr einen der hier genannten Vorschläge zur Aufteilung oder zwei Vorschläge, die dir am besten gefallen.

Und sag ihr, dass du sie liebst, dass das aber auch etwas mit Selbstbestimmung zu tun hat.

Im Notfall könntest du ihrem Konsum auch in gleicher Höhe ein Sparkonto entgegensetzten.

Also (nur als Beispiel) 400 Euro gehen an jedem ersten auf dein Sparkonto, etwa soviel, wie ihre Extras ausmachen ;-D Wenn sie ihre Extras vom Konto holt, kannst du das auch ;-)

P_fef&fer&minzbohnbon


Das ist bei uns anders. Wir pflegen einen ganz anderen Lebensstil, bei dem es nur um uns und unsere Bedürfnisse geht. Kinder sind nicht geplant und wir verdienen wie gesagt etwa gleich viel (beide nicht übermäßig viel). Den Haushalt teilen wir uns. Auto und Möbel bzw. Hausstand im Allgemeinen habe ich eingebracht. Sie hat vorher möbeliert gewohnt und hatte quasi nichts. (Was auch damit zusammenhängt, dass sie schon immer schlechter bzw. anders gewirtschaftet hat als ich. Sie hat halt schon immer viel Geld für den Moment verballert und ich eher investiert in langfristige Anschaffungen). Drum habe ich jetzt vielleicht auch das Gefühl, dass sie wirtschaftlich so stark von der Beziehung profitiert.

Wie alt seid Ihr beide ungefähr? Ich habe das Gefühl Ihr seid noch verhältnismäßig jung. Gerade mit der Ausbildung fertig. Was erklären könnte warum sie möbliert gewohnt hat (womöglich preiswert? ) und wie ist das Elternhaus, kommt sie eher aus "ärmlichen" Verhältnissen, das sie von dort keine Unterstützung erfharen hat bzw es so kennt, sich nie was leisten zu können. und wenn dann Geld da ist dann kann man es auch ausgeben für dinge die eigentlich Luxus sind, so denkt sie vielleicht. Dass man das haben muss, um was zu gelten.

Du hattest geschrieben, dass sie wenn ihr zusammen wohnt nicht mit ihrem Geld hinkäme, schreibst aber nicht wie sie das zurzeit macht. Ist ihr Fixkostenanteil denn dann wenn ihr zusammenzieht deutlich höher als ihre persönlichen Fixkosten jetzt? Weil wenn es s ist dass ihre Fixkosten sprunghaft deutrlich ansteigen, dann verstehe ich auch warum sie sagt dass das dann hinten und vorne nicht hin haut. Mal angenommen sie hat ein Einkommen von... 1200 Euro und Fixkosten von derzeit 400 Euro und wenn ihr zusammenzieht sind es plötzlich 650 Euro, dann verstehe ich ihre Argumentation schon. Also, Irgendwas geht daran für mich nicht auf.

DJieK+rueQmi


Bei uns gibt es zwar getrennte Konten aber keine getrennten Kassen. Jeder nimmt sich, was er benötigt, auch mit der Karte des anderen. Wer sich zusätzlich etwas kaufen will, tut dies, egal von wessen Konto das jetzt runtergeht. Eine Partnerschaft, in der das aufgerechnet wird, würde ich nicht wollen - erst recht nicht so krass wie in Matzes Vorstellung

Wenn sich "Geben und Nehmen" die Waage halten, ist es ja auch ok. Aber wenn jemand nicht mehr in der Lage ist, von seinem verdienten Geld Rücklagen zu bilden, für größere Anschaffungen zu sparen etc, weil der Partner es einfach mal ausgibt, um seinen eigenen (nicht gemeinsamen!) Luxus zu finanzieren--das hat schon etwas von "monogamer Prostitution".

m7elliWebelxlie


Also mein Mann und ich haben zwar auch schon immer nur gemeinsame Konten und jeder nimmt sich, was er braucht, aber bei uns ist das ungefähr gleich, mal gibt der eine mehr aus, weil er sich was teureres kauft, mal der andere. Wir haben aber auch noch ein Konto, auf das automatisch jeden Monat ein bestimmter Betrag drauf kommt, den wir sparen und da wird dann nur was abgehoben , wenn wir was größeres kaufen wollen, oder vielleicht für Urlaub und das besprechen wir dann auch vorher .

Aber hier bei euch wäre mir das auch zu unausgeglichen, da es schon so aussieht, als hofft sie einfach darauf, dass sie jetzt noch mehr Geld für ihren Luxus rausballern kann, da du ja so sparsam bist und es nicht ausgibst. Das wird auf jeden Fall dann Ärger zwischen euch geben und ich kann verstehen , dass du kein gutes Gefühl dabei hast, dass sie jeden Monat dann noch mehr für sich ausgibt, euer Geld also wohl komplett ausgegeben wird und fast alles für sie ausgegeben wird.

Du könntest ihr doch mal vorschlagen, dass ihr mal schaut, was sie ungefähr so monatlich für sich ausgibt und dass du eben dann diesen Betrag auch für dich zur Verfügung hast, den aber auch ansparen kannst, wenn du das willst und an diesen Betrag darf sie eben dann auch nicht ran, selbst, wenn ihr Geld weg ist.

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