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Müssen Männer ihre Frauen mit der Faust verteidigen?

Hsyper)ion


Der Faden wird an dieser Stelle wieder geöffnet.

Eine Reihe von Beiträgen und unmöglichen Argumentationen musste gelöscht werden, die herabwürdigend, provokativ und an Schäbigkeit kaum mehr zu überbieten waren. Auch einige Folgebeiträge wurden gelöscht, da ihnen der Bezugsbeitrag abhanden gekommen ist.

Solche Äußerungen und Beiträge ( inzwischen gelöscht) haben in diesem Forum keinen Platz und sollten solche Entgleisungen anhalten, wird der Faden dauerhaft geschlossen.

Ich möchte darum bitten das Fadenthema in einem sachlichen, nicht aggressiven, vernünftigen Umgangston zu diskutieren. Wir möchten einen vernünftigen und respektvollen Umgangston hier im Forum wahren, auch wenn es manchmal schwer fällt.

Wer in diesem Faden eine sinnvolle Basis zur Diskussion sieht, kann sich ab jetzt vernünftig und sachlich beteiligen.

dwo~omhfide


Oh, doch wieder geöffnet. Vielen Dank. *:)

shchnec1kex1985


Ich kann mich selber wehren.

Würde mein Freund angegriffen, oder jemand, der mir nahe steht, dann könnte es durchaus sehr körperlich werden. Das ist einfach ein Reflex und da ist auch nicht viel mit nachdenken. Allerdings spreche ich hier von einer Extremsituation, wo für Rückzug oder ähnliches keine Zeit / Möglichkeit bleibt.

Ich hasse!! asoziale Mobber / Gewalttäter.

Und ich habe mir in der Schule schon Prügel für schwächere Kinder eingefangen, weil ich selber Mobbingopfer war, als ich klein und schwach war.

Ich wurde übrigens bisher zweimal körperlich angegriffen als mein Partner dabei war. Beide Male habe ich mich selber verteidigt und gut war.

w1hatatFragedxy


Ich muss sagen, dass sich mein eigenes Verhalten in solchen Situationen in den letzten 10 Jahren völlig gedreht hat.

Ging ich "damals" noch in einer Situation in der Ubahn beherzt bei einem Streit zwischen zwei alkoholisierten Männern dazwischen und legte mich an anderer Stelle mit jemandem an, der eine Frau zu schlagen drohte (und sich dann als ihr Freund entpuppte ;-) ), würde ich das heute weder selbst tun, noch anderen raten, sich einzumischen.

Je nach Viertel und Tageszeit würde ich vermutlich nicht einmal mehr die Polizei in erweiterter Sichtweite verständigen.

Warum? Weil die Eigengefährdung einfach massiv zugenommen hat. Besonders bestimmte Gruppen haben direkt ein Messer in der Hand und schrecken auch nicht davor zurück, es ohne weitere Vorankündigung zu benutzen. Sicher beeinflusst mich da auch ein Fall aus dem erweiterten Bekanntenkreis stark, der seine Zivilcourage mit einem mehrmonatigen Krankenhausaufenthalt und einer Körperbehinderung bezahlt hat.

Daher sollte man gerade bei Vorfällen wie zu Sylvester imho auch einfach realistisch sein - wer da mehr Zivilcourage fordert, hat ein Problem mit dem Einschätzen von Konfliktsituationen. Wenn ich mir die wenigen Videos anschaue, welche die dortigen Szenen zeigen, kann man eigentlich nur froh sein, dass so wenige sich ernsthaft gewehrt haben, sonst wäre es wohl noch schlimmer geworden.

Ach und weil hier mehrmals der Begriff des "starken Mannes" fiel. Wer soll das eigentlich sein? Nur weil ich dank singulärer Übungen einen 42er Bizeps habe, habe ich nicht zwingend mehr Schlagkraft als jeder andere. Überhaupt sind in Gemengen die großen, starken die leichtesten Opfer.

sMchnec6ket1985


@ whatatragedy

Einschätzen von Konfliktsituationen

Ich denke, das ist sowieso das A und O. Wenn einer mit Messer in der Hand dasteht, ist es nicht ratsam, sich zu wehren.

Ich wurde mal sexuell belästigt beim Trampen. Allerdings war der Kerl 50 Jahre älter, er musste das Auto steuern und ich wusste, bald kommt eine Serie von Ampeln, wo immer eine rot ist, sodass ich rausspringen kann. Den Kerl habe ich kräftig geboxt, bis er aufgehört hat und ich an der Ampel abhauen konnte.

Gerade bei Alkoholisierten ist es fast immer ratsam, sich rauszuhalten und evtl. die Polizei zu rufen.

dhoVomh&ide


[[http://www.focus.de/politik/experten/bkelle/gastkommentar-von-birgit-kelle-ja-wir-wollen-helden-maenner-sollen-ihre-frauen-mit-der-faust-verteidigen_id_5561612.html Click]]

KDt)efxan


Ich glaube, man muss solche Situationen voneinander unterscheiden.

Da geht es zum einen um Situationen, in denen andere angegriffen werden und man selbst Zivilcourage zeigen sollte (was ich für eine Selbstverständlichkeit halte) und zum anderen um Angriffe gegen einen selbst oder Familie/Freundin.

In beiden Fällen halte ich eine in Bezug auf die Bedrohung angemessene Reaktion für richtig. Soll heißen: Wenig Aggression, wenig Eingreifen - hohe Aggression, intensives Eingreifen. Das kann für mich bis hin zur Entwaffnung eines Aggressors und dessen Unschädlichmachung gehen. ABER: Ich bin für solche Dinge ausgebildet, habe Wissen, Kraft, Technik und Geschwindigkeit dafür. Und selbst ich würde mich in so mancher Situation damit in Gefahr bringen. Einem eher unkörperlichen Laien würde ich da zu etwas mehr Umsicht raten. Irgendwo habe ich doch als Rat gelesen, dass man entsprechende Aggressionen massenhaft mit dem Handy filmen soll (war das hier?), das wäre z.B. eine Idee, Öffentlichkeit zu schaffen und es einem Täter unmöglich zu machen, alle gleichzeitig anzugreifen. Er wird eher mit Flucht reagieren.

Dann muss man aber noch eine andere Art von Aggression betrachten (und ich hoffe, dass dies nicht wieder ein Grund für die Mods sein wird, irgendwas zu löschen, weil es zwar unpopulär, aber leider wahr ist...):

Es gibt in manchen Kulturkr...ach, werden wir konkret. Junge Muslime (bei weitem nicht alle, aber viele), vor allem die aus bildungsfernen Schichten, haben ein anderes Verständnis von Ehre, Stolz und Recht als die meisten Nichtmuslime. Für sie gilt es grundsätzlich als ehrenhaft, einen Kampf (verbal oder körperlich) als Sieger zu beenden, unabhängig davon, ob sie selbst im Recht sind oder nicht. Da erwarte ich von jedem halbwegs körperlich und verstandesmäßig geeigneten Mann, dagegenzuhalten. Es geht dabei nicht um "Coolness" nach unserem Verständnis, sondern um etwas ganz anderes. Gerade die Ermittlungsergebnisse aus den Ereignissen in und um Köln an Silvester sowie die Analysen bestimmter Statistiken (auf die ich hier aus beruflichen Gründen nicht weiter eingehe, also bitte keine diesbezüglichen Nachfragen) haben ergeben, dass es insbesondere radikalisierte Muslime ( und ich würde etwa 50% der hier lebenden Muslime als radikalisiert im Sinne unseres Rechtssystems bezeichnen, auch, wenn viele es nicht offen zeigen) es als von Allah befohlen empfinden, Andersgläubige im Wert abzusenken. Für Nichtmuslima bedeutet es, sie "zu beschmutzen" (also sexuell zu entweihen), für Nichtmuslime bedeutet es, ihr Ehrgefühl zu kränken, indem man sie als schwach darstellt. Das ist, auch wenn viele Menschen es sich einfach nicht vorstellen können (wie auch, es geschieht nach völlig andersartigen Moralvorstellungen), eine Art religiöser Krieg, der mit lauteren und unlauteren Mitteln ausgefochten wird. Die unlauteren Mittel sehen wir dann (manchmal) in den Nachrichten.

Nun könnte ein europäisch-humanistisch sozialisierter Mann natürlich sagen, er sei Pazifist oder sonst wie gewaltlos erzogen, es hilft ihm aber nicht. Denn genau diese Verweigerung von Gewalt wird als Schwäche empfunden. Insofern halte ich das Faustrecht für manche Situationen also sogar zwingend notwendig, um weitere Eskalation zu vermeiden (absurd, aber es funktioniert, Wehrhaftigkeit gilt als ehrenhaft).

Achtung: Dies soll keine Aufforderung zur Gewalt darstellen (um Gottes Willen), es stellt lediglich eine Meinung dar.

Bvlac(k Gu n


man muss sich einfach vor augen halten, dass es bei den sylvesterübergriffen die es ja nicht nur in köln gegeben hat; dort halt nur im größten umfang und daher medial am präsentesten um eine extreme unterzahlsituation ging. auch wenn sich bei der kölner domplatte 10 beherzte männer zusammengefunden hätten, wären sie hoffnungslos unterlegen gewesen und nur im krankenhaus oder im sarg gelandet. es war ja ein ganzer einsatztrupp der kölner polizei vor ort und hat ebenfalls nicht eingegriffen, da keine verstärkung kam - warum wohl? in so einer situation zu fordern, ein kerl solle doch bitte für wildfremde frauen seine gesundheit oder gar sein leben aufs spiel setzen in einem wohl ohnehin hoffnungslosen unterfangen, einfach weil er ein mann ist, finde ich schlichtweg grotesk. wohin es führt, wenn man sich als normalo mit gewaltbereiten gruppen anlegt, haben doch kürzlich erst der fall Niklas P. und vor einigen jahren der fall Dominik Brunner gezeigt.

allgemein gesprochen: so schnell es unter wahrung der eigenen sicherheit möglich ist, die polizei zu rufen, ist meines erachtens für jeden pflicht, egal ob mann oder frau. in gewaltsituationen einzugreifen halte ich darüber hinaus aber nur für sinnvoll, wenn die chance etwas zu bewirken halbwegs gegeben ist und wenn die chance, selbst ohne gravierende verletzungen aus dem konflikt rauszukommen, hoch ist. aufgrund ihrer körperlichen überlegenheit im regelfall liegt diese grenze eines sinnvollen eingreifens bei männern niedrigschwelliger als bei frauen. ändert aber nichts daran, dass ich weder für wildfremde frauen noch für wildfremde männer grob fahrlässig meine gesundheit riskieren würde und dass mich das sicher nicht zu einer "pussy" oder einem "uncouragierten egoisten" macht. bei freunden oder gar meiner partnerin sähe die sache selbstverständlich anders aus.

leider sind die sitten mittlerweile so sehr verroht, dass man - je nach milieu der täter - seine gesundheit schon dann grob gefährdet, wenn man alleine gegen zwei von ihnen steht. auch die bereitschaft, messer oder schlagringe einzusetzen, ist meinem eindruck nach gestiegen - wobei es auch dabei milieu-spezifische häufungen gibt, die es bei der risikoabwägung im ernstfall berücksichtigen sollte. :-/

dQummBschmaprrer7x4


%:| da hab ich lieber auf den dort verlinkten artikel "Das verraten Ihre Brüste über die Gesundheit " geklickt. das ist zwar auch ein dünnes Brett, aber wenigstens unterhaltsam.


die gesetzlich geforderte Hilfeleistung inkludiert natürlich nicht das einmischen in kämpfe, wie es im Artikel und auch hier schon impliziert wurde. empfohlenes vorgehen ist nach wie vor Alarmierung der Polizei und keine selbstgefährdung.

d*umms5chmarrexr74


ich bezog mich auf den verlinkten fokus-Artikel von doomhide

Bvlack! Guxn


@ ktefan:

im prinzip stimme ich dir zu, auch wenn ich den schluss von den beobachtbaren handlungen zu einem "entehrungskrieg gegen ungläubige" für zu pauschal halte. in vielen fällen handelt es sich wohl schlichtweg um revierverhalten, das bei jungen muslimen wohl etwas stärker ausgeprägt ist. deine schlussfolgerung, man müsse körperlich gegenhalten, finde ich im prinzip richtig, aber in der praxis nicht durchzuhalten. gerade die von dir angesprochenen gewaltbereiten jungen muslime agieren fast ausschließlich in größeren gruppen, gegen die sich zu stellen selbst für kampfsporterfahrene leute wie dich nicht ratsam ist. letztlich wird man diesen archaischen auswüchsen ohnehin nur über den staat beikommen können - auch wenn die dazu erforderlichen maßnahmen aktuell (noch!) durch gewisse kreise der bevölkerung und der politik aus ideologischen gründen zurückgehalten werden.

d^oom$hide


allgemein gesprochen: so schnell es unter wahrung der eigenen sicherheit möglich ist, die polizei zu rufen, ist meines erachtens für jeden pflicht, egal ob mann oder frau.

Ganz genau. Damit sehe ich meinen Aufgabe auch als erfüllt an.

dzummsc=hma|rreMrN74


letztlich wird man diesen archaischen auswüchsen ohnehin nur über den staat beikommen können

da tut sich natürlich das Problem der Differenzierung auf. ich habe auch den eindruck, dass ein auf Wiedereingliederung bedachtes Jugendstrafrecht bei manchen Muslimen nur ein zeigen von schwäche ist (während eine "harte Hand" bekanntlich im allg. keine gute Erfolgsquoten aufweist), das mit Verachtung quittiert wird. nun kann aber ein gericht ja nicht für die gleiche "karriere" mal den pädagogischen segelturn in Istrien und mal 3 Monate steinekloppen im Steinbruch "verordnen". ;-)

D!etlesv2x2


@ Honey91_mit_Mini13

Frauen sind den Männern nun mal körperlich oft unterlegen. Erstrecht wenn mehrere auf eine los gehen.

Und Ja, für mich ist ein Mann, der wegschaut wenn eine Frau secuell belästigt wird, ein Waschlappen!

Bis die Polizei da ist, kann sonstwas passieren!

Warum sollte der Mann sein Leben riskieren?

Die wenigsten Männer haben Bock drauf von einer Meute aggressiver Südländer tot getreten zu werden.

Wenn sich mal 5-10 Männer aufgerafft hätten was zu unternehmen, wenigstens die Männer festzuhalten bis die Polizei da ist, wäre schon vielen geholfen gewesen.

äää ja, bei 500 jungen kampferprobten Südländern auch so realistisch... da hast Du mit 10 Mann natürlich voll die Chancen *lol*

Zuviel Walker Texas Ranger geguckt?

DRetle2v22


@ schlumpf15

Hier zeigt sich doch nichts anderes als der Erziehungserfolg der letzten 30 Jahre. Schon bei kleinen Jungen wird "jungenhaftes" Verhalten sofort unterbunden. Und andererseits werden sie auf Erfolg und "Ellenbogenmentalität" getrimmt. Das trägt jetzt einfach Früchte.

Man kann doch nicht erwarten, dass Jungs, die zu egoistischen Pussys erzogen wurden auf einmal zu richtigen Männern werden!

Wer hat denn die Jungs zu egoistischen Pussys erzogen?

Wer unterbindet bei kleinen Jungen das "jungenhafte" Verhalten?

Ironie des Schicksals :=o

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