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Höchste Zeit für ein neues Gesicht!

Endlich - med1 zieht um. Auf eine neue, zeitgemäße Plattform.

Ein so großer Umzug benötigt allerdings etwas Zeit. Daher ist med1 in den kommenden 24 Stunden nur mit Einschränkungen nutzbar: Neue Diskussionen, Antworten, das Registrieren oder das Versenden und Löschen privater Nachrichten (PNs) ist für die Dauer des Umzugs nicht möglich. Diese Funktionen sind erst nach dem Abschluss der Arbeiten wieder verfügbar.

Achtung: Änderungen im persönlichen Account oder Löschungen, die Ihr während des Umzugs macht, werden nicht mit übertragen.

Auszug, Umzug, Entzug ;)

AilvaAxva


Was häng ich denn so an dem Mist?!

Vertrautes (positiv wie negativ) lässt man oft ungern los, weil man es gewohnt ist. Es mag negativ sein, aber man kennt es, man hat sich arrangiert und es ist oft augenscheinlich bequemer, in so einer vertrauten Situation auszuharren.

Alles was neu ist, macht erstmal Angst. Man weiß nicht was kommt, fühlt sich schon fast in der Luft schweben und hat Angst vor dem Gefühl, die Füße unter dem Boden weggezogen zu bekommen. Das ist aber normal sich in so einer Situation komisch zu fühlen! Auch wenn's sich fremd und eigenartig anfühlt. Du wirst in das Neue reinwachsen und wieder zu Sicherheit gelangen :)

Kannst Du Dir irgendwelche "Ankerpunkte" in der Zukunft suchen auf die Du Dich freuen kannst (nach dem Auszug)? Ich drück Dir so die Daumen, und ich bin sicher, dass alles besser für Dich ist, als da zu bleiben wo Du jetzt bist :)_

a?naki9n1x504


Ja, ich kann mir "Ankerpunkte" suchen - mein Kind zum Beispiel. Ich kann mich wesentlich bsser auf sie konzentrieren, wenn der Nachbar "wegfällt". Und ich selber bin auch so ein "Ankerpunkt": Ich weiß ja gar nicht mehr, wer und wie ich bin, weil ich drei Jahre damit verbracht habe, dem Nachbarn immer und immer wieder und nochmal und nochmal ne neue Chance zu geben - wie fizzlypuzzly schon schrieb. Wenn man sich ausschließlich darauf konzentriert, zu überlegen, was, warum, wie, wodurch der andere was wie wo weshalb macht....dann verliert man den Bezug zu seiner eigenen Person. Wird Zeit, dass mir wieder einfällt, was ich (eigentlich) so mag. Und trotzdem - ich leide unter der Entscheidung.

AQlvaAxva


...und wenn Du das Leiden einfach als Bestandteil des Abschied-Nehmens / Veränderungs-Prozesses ansiehst? Als etwas, das dazugehört, Dich aber weiterbringt und -endlich- ist? Du wirst nicht ewig leiden, ganz sicher @:)

aJnakipn15x04


Vielen Dank, AlvaAva - das sehe/empfinde ich ja schon so...Ich kann nicht ewig heulen - irgendwann wirds genug sein. Meistens erscheint mir das auch eher wie ein reinigender Abschiedsprozess - mit dem ich hoffentlich zum Zeitpunkt des Auszuges durch sein werde. Und richtig - das muss offensichtlich so sein...in der Zeit, die wir "zusammen" waren, hab ich ja alles runtergeschluckt. Manchmal hilft weinen.

aLnakiAn15x04


Wir ziehen aus. Wir ziehen um. Im August- und ich verspüre abgrundtiefe Panik. Zweifle am Leben, am Lieben, an Menschen, an mir. Habe Angst, vollständig zu vereinsamen. Suche in meinem Inneren nach Freunden – und bilde mir ein, keine zu finden. Stoße alles und jeden vor den Kopf – und breche innerlich zusammen. Am Wochenende auch äußerlich. Ja, sicher: Es wird besser (werden). Wird es das? Habe ich mich nicht hübsch arrangiert mit dem, was in diesem meinem Zuhause lief? Hatte ich, ja. Fragt sich nur, um welchen Preis und ob der Preis, den ich jetzt zahle, nicht doch höher ist. Ich kann mir nicht vorstellen, mit einem anderen Mann auch nur essen zu gehen. Warum? In jeder Minute meiner Tage fallen mir Dinge ein, werde ich erinnert, wie war das noch gleich mit Lars…und schlage mich in Gedanken "Los, schnell, finde mindestens drei negative Sachen!" Es gibt sie. Aber sie sind sehr viel weiter hinten in meinem Hirn, Bauch, Empfinden. Noch bin ich allein, komplett allein in diesem großen Haus. Bis heute Abend, dann ist Ida wieder da. Das tut sein Übriges dazu: Die Wohnung oben steht leer, Ida war bei Papa, Lars ist seit Sonntagmorgen in der Villa, da die Eltern im Urlaub sind. Wenn er wieder kommt, fahren wir nach Spiekeroog. Und dann findet der Umzug statt. Und dann? Das wars. Und so fühlt es sich auch an. Das wars mit Lars. Und ich vergehe vor Angst.Vor meinem neuen Leben…

o;no1disxep


:)^ :)=

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