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9 Monate zusammen, Sie 31 Jungfrau, 700km -> Fernbeziehung

KIthe_fan


[...]

Es ist insgesamt schade für den TE, dass dieser bisher erstaunlich sachliche und positiv gestimmte Thread gerade etwas entgleist und zum "Nebenkriegsschauplatz wird".

Und das ist wirklich sehr schade, denn der TE steht immer noch vor dem Problem einer Fernbeziehung mit einer Frau, die ihn sexuell nicht befriedigen kann (oder zumindest arge Probleme psychische Probleme damit hat). Ich bleibe daher bei meiner aussage und richte sie noch mal an den TE: Überleg dir sehr, sehr gut, ob Du damit klar kommst. Meiner Ansicht nach macht dich das auf Dauer kaputt und unglücklich. Entscheide selbst.

Im Übrigen verabschiede ich mich (wieder mal) aus einem Thread. Es macht einfach keinen Spass, mit Leuten [...] zu disputieren, die bei der kleinsten Meinungsverschiedenheit persönlich und beleidigend werden. Tschüsschen.

[...]

MZoniVka65


Die Frage ist, inwiefern irgendwelches Einwirken von außen da förderlich oder kontraproduktiv ist.

Ich kann nur wiederholen, Druck von außen kann sehr hilfreich sein, weil man sonst dazu neigt, einfach zu vermeiden, vor allem, bei Ängsten die nicht einfach so "weggehen". Hinterher ist man erleichtert. Der TE neigt dazu, meiner Einschätzung nach, ihr das Vermeiden leicht zu machen. Ist bei dem Thema auch verständlich, aber vielleicht nicht hilfreich. Was ich ein wenig hier vermisse (vielleicht auch aus verständlichen Gründen) ist die Auseinandersetzung ihrerseits mit diesen Ängsten. Einfach "nur" Angst vor Schmerzen begreife ich irgendwie nicht, da es keine anatomischen Gründe dafür gibt.

W=alking^Ghosxt


@ Ronaldderstarke

Das Bild welches allgemein von Beziehung herrscht bzw. mir bietet halte ich für ein sehr grausames. Gar keine Probleme zu haben ist natürlich der einfachste Weg. Das bedeutet nicht, dass diese Art Beziehung nicht auch ihre Daseinsberechtigung hat, aber es ist denke ich auch sehr unrealistisch. Das Beziehungsrad dreht sich häufig unnötig weiter, da man sich keine Probleme erlauben will. Aber wenn man nicht bereit ist auch an grossen Problemen aktiv zu arbeiten, wie wertvoll kann einem dann der Mensch gegenüber sein?

Volle Zustimmung hierzu.

Ich will und werde diese Problematik nicht zu 1% als Trennungsgrund in Erwägung ziehen, wenn ich nicht zu 100% versucht habe diese Sache gemeinsam mit meiner Freundin aus dem Weg zu räumen.

Und wenn der Versuch scheitert?

Immer mit dem Hintergedanken, dass wenn man jetzt auch "nur" 100% investiert, es später mit 200% Beziehung belohnt wird. Damit meine ich nicht, dass auf das erste Jahr ohne Sex, 2 Jahre Sex wie die Karnickel kommt, sondern Zwischenmenschlich.

Es ist klar, dass du die Problematik nur abstrakt zu umschreiben versuchst, aber Beziehung als sich rechnende zwischenmenschliche Investition - so rational und schematisch läuft das nicht in der Realität. Tatsächlich ist es so, dass es bei deiner Partnerin jederzeit einen Schalter umlegen kann. Sie kann jemand anderen kennenlernen und mit diesem alle jetzigen Vorbehalte über Bord werfen. Und da kann sie sich noch so sehr im Klaren darüber sein, was du in eure Beziehung "investiert" hast - gegen ein irrationales Bauchgefühl hat man damit meistens keine Chance. Du solltest daher auch wissen, ob der jetzige Zustand für dich den Wertigkeiten nach annehmbar, denn möglicherweise wird sich die Investition nie auszahlen und dann bleibt dir wirklich nur der Weg als Ziel.

ab.fisxh


Was ich ein wenig hier vermisse (vielleicht auch aus verständlichen Gründen) ist die Auseinandersetzung ihrerseits mit diesen Ängsten.

Sie war beim Arzt, sie probiert aus (mit ihm, mit Spielzeug), sie reden darüber - also ich sehe da Auseinandersetzung. Gut, sie sagt nicht: Mach einfach, aber dass man bei dem Thema seinen eignen Weg finden und gehen muss, finde ich verständlich.

Was verstehst Du an der Angst vor Schmerzen nicht? Wir wissen ja nicht, welche Ausmaße das bei ihr hat. Ich wollte nicht gleich "Vaginismus" sagen, weil das eine ziemlich komplizierte Geschichte ist, aber das gibt es ja eben auch und da kann man auch nicht viel erklären oder anatomisch feststellen.


Beleidigende Beiträge gelöscht. Bitte sachlich und freundlich weiter.

-[viethnames,ixn-


Das Bild welches allgemein von Beziehung herrscht bzw. mir bietet halte ich für ein sehr grausames. Gar keine Probleme zu haben ist natürlich der einfachste Weg. Das bedeutet nicht, dass diese Art Beziehung nicht auch ihre Daseinsberechtigung hat, aber es ist denke ich auch sehr unrealistisch. Das Beziehungsrad dreht sich häufig unnötig weiter, da man sich keine Probleme erlauben will. Aber wenn man nicht bereit ist auch an grossen Problemen aktiv zu arbeiten, wie wertvoll kann einem dann der Mensch gegenüber sein? Gerade wenn man älter wird könnte man

Der Anspruch keine Probleme zu haben, ist ein total verkanntes und unterschätztes Problem.

Es besteht aber ein Unterschied ob ich in einer längeren Beziehung Probleme bekomme (was durchaus normal ist und nicht in Frage gestellt wird), oder ob ich in eine frische Beziehung gehe 9 Monate jung, man verliebt und Himmel Hoch Jauchzend ist, sich mit solchen Schwierigkeiten rumschlagen muss. Ich sage nein das muss man nicht, jeder von uns ist ersetzbar, auch ein Mensch der 10000 Km entfernt lebt und man meint das ist genau der eine und dann noch mit diesen Problemen im sexuellen Bereich. Nein Danke. Für mich persönlich ist eine Beziehung keine Arbeitsstätte, wo ich erst eine Form anfertigen muss, damit es für mich passt. Es läuft gut, oder es läuft nicht. Kleinere Kompromisse mal ausgenommen, aber grössere Macken, da sehe ich nicht ein mich abzumühen, wo es doch bei anderen rund läuft-so wie es sein sollte. Wenn man sexuell nicht kompatible ist, dann mache ich da gar nicht erst weiter. Vielleicht glaubt man am Anfang in der Verliebtheitsphase noch sehr daran das alles doch super ist und einem nichts aus macht, aber das ändert sich dann schnell, sobald diese Phase vorbei sein wird-und das wird sie irgendwann. Es werden Jahre kommen, warum man sich fragt, was man da eigentlich solange gemacht hat.

ljaser;lady


Ich glaube, dass deine Freundin ein großes Problem hat und nicht nur zufällig und aus leichter Schmerzangst keinen Sex bisher gehabt.

"Übt" sie denn selbst mal mit einem Vibrator oder Ähnlichem?

Sie scheint ja auch nicht viel an der Sache ändern zu wollen, denn sie selbst vermisst die Penetration ja nicht.

Sie kommt gut ohne aus und es reichen ihr die anderen Sexualpraktiken.

Von daher sehe ich schwarz, dass sie da auf Kurz oder Lang etwas ändern wird.

Ich vermute, Dir wird nur die Trennung bleiben, wenn Du auf den normalen Sex nicht verzichten willst.

-9viMetnWamesin-


laserlady

ich stimme dir zu. Ein Kampf gegen Windmühlen. Hier muss noch sehr sehr viel Zeit investiert werden, falls sich dann etwas ändert-und das glaube ich einfach nicht bei eine 31 jährigen Frau. Die meisten von uns haben sich seit der Teenagerzeit sexuell entwickelt, was bei dieser Frau völlig fehlt!

KSteUfxan


Vietnamesin schrieb:

Es besteht aber ein Unterschied ob ich in einer längeren Beziehung Probleme bekomme (was durchaus normal ist und nicht in Frage gestellt wird), oder ob ich in eine frische Beziehung gehe 9 Monate jung, man verliebt und Himmel Hoch Jauchzend ist, sich mit solchen Schwierigkeiten rumschlagen muss. Ich sage nein das muss man nicht, jeder von uns ist ersetzbar, auch ein Mensch der 10000 Km entfernt lebt und man meint das ist genau der eine und dann noch mit diesen Problemen im sexuellen Bereich. Nein Danke. Für mich persönlich ist eine Beziehung keine Arbeitsstätte, wo ich erst eine Form anfertigen muss, damit es für mich passt. Es läuft gut, oder es läuft nicht. Kleinere Kompromisse mal ausgenommen, aber grössere Macken, da sehe ich nicht ein mich abzumühen, wo es doch bei anderen rund läuft-so wie es sein sollte. Wenn man sexuell nicht kompatible ist, dann mache ich da gar nicht erst weiter. Vielleicht glaubt man am Anfang in der Verliebtheitsphase noch sehr daran das alles doch super ist und einem nichts aus macht, aber das ändert sich dann schnell, sobald diese Phase vorbei sein wird-und das wird sie irgendwann. Es werden Jahre kommen, warum man sich fragt, was man da eigentlich solange gemacht hat.

Cool, finde ich gut. Im Grunde meine Rede, nur wirst Du Gottseidank nicht zerpflückt dafür.

Wobei ich die Abneigung mancher dagegen, eine so schwierige Beziehung vor der Katastrophe zu beenden, nicht wirklich verstehen kann. Wie wäre es wohl, wenn er die Frage so gestellt hätte: "Mit dem Sex ist alles toll, aber es stellt sich einfach keine Liebe ein. Was soll ich tun?" Die Antwort könnte ich ohne Glaskugel geben.

Ups, ich wollte hier ja eigentlich gar nichts mehr schreiben. Na egal.

COooki5evicxtim


Da "stoß" ich (sorry wortspiel) doch mal ins gleiche Horn, wie meine direkten Vorschreiber. Ohne, dass sie eine Geschichte hat, die sie davon abhält, kann das ja fast nicht sein. Du hattest doch vor ihr bestimmt schon Freundinnen, mit denen Du Sex hattest. Wenn Frau richtig erregt ist und entsprechend feucht, dann spreizt sie quasi von alleine die Beine und möchte den Partner in sich spüren unbedingt...zumindest gehts mir so. Deshalb ist es mir fast unerklärlich, warum sie noch Jungfrau ist. Entweder war sie wirklich noch nie richtig erregt, oder es ist was psychisches. Ich würde mal sagen, den Druck aus der Geschichte bekommt ihr nie wieder raus. Und ich persönlich denke auch (muss natürlich nicht so kommen ist nur ne Prognose), dass das wohl eher nie was wird. Würde mich trotzdem für Dich freuen, wenns irgendwann doch klappt.

aH.fiLsh


Wenn Frau richtig erregt ist und entsprechend feucht, dann spreizt sie quasi von alleine die Beine und möchte den Partner in sich spüren unbedingt...zumindest gehts mir so

Dann sprich doch auch nur von Dir.

Caook-ieviSctixm


a.fish: öhm...hab ich doch, siehe "zumindest geht es mir so". Halte mich jedoch schon für die durchschnittliche heterofrau und nehme mal an, dass es den meisten meiner Geschlechtsgenossinen da recht ähnlich geht, könnte eventuell von der Natur so angelegt worden sein...

-5vietnarmhesixn-


@ cookievictim

Ich stimme dir zu! Im Normalfall wird man durch seinen Partner erregt und hat dann dementsprechend auch Lust auf das was da folgt ;-) ..

wenn das hier schon nicht der Fall ist, dann ist etwas im argen.

M*onikia!65


Ich hatte ihn aber schon so verstanden, dass sie auch Lust und Spaß haben, nur eben keine Penetration. Also eine Art von Verklemmtheit würde ich dahinter nicht vermuten, aber Vorerfahrungen in irgendeiner Form, vielleicht spricht sie nicht darüber.

DTieDlosi"sm5achtCdasGixft


Monika65

Mir geht es dabei vom Gedankengang her ähnlich. Gäbe es eine generelle Abneigung gegen Sex, Berührung, körperliche Nähe würde ich das Problem sehr viel tiefer sitzend bewerten.

Spass und Freude hat sie allerdings an allen "anderen" sexuellen Betätigungen. Sie ist also sehr lustvoll und wir sind sehr interessiert am Körper des anderen.

Wenn es mit dem Finger versucht wurde, dann total unentspannt und völlig ... ja... eben technisch.. wir sind dann beide total angespannt und warten eigentlich nur darauf, dass etwas unangenehm ist und wir abbrechen.

Hier sehe ich für beide die Hürde, weil keiner von beiden innerlich ruhig und richtig locker mit der vorher hergestellten Lust während des Vorspiels umgehen kann.

Vergleiche das ein wenig mit der Situation des unerfahrenen Mannes, der bisher fast ausschließlich frustrierende Erfahrungen mit Frauen gesammelt hat. Zu wenig oder kaum zu nennende Errektion hat, oder immer wieder zu schnell zum Orgasmus kommt.

Möglich, dass sie einer der Vorpartner mehr als nur leicht bedrängt hat, zu grobmotorisch war, sie mit Worten verletzte. Könnte man an dieser Stelle mit noch mehr Gründen fortsetzen.

Ich sage nicht, die beiden hätten eine sehr gute Ausgangslage, zudem mit weiter Entfernung, sich zu selten sehend für so eine komplexe Situation usw. Aber nur, weil es für die beiden bisher nicht zum erfüllten Paarsex kam, ist es noch nicht das Ende der Fahnenstange. Allerdings wird seine Freundin selbst für sich offensiver werden müssen, sich nicht selbst zur Versagerin abstempelnd, weil sie in einem Alter um die 30 immer noch in den Anfängen in Sachen Sex steckt. Darüber redet denke ich kaum jemand gern. Das ist wahrscheinlich selbst mit vertrauten Bekannten nicht ganz einfach, weil sie sich schon ihrer "besonderen" Lage mit 31 Jahren bewusst sein wird.

Vielleicht kommt irgendwann der Augenblick an dem ich es bereue und als verschenkte Zeit betrachte, aber der ist aktuell absolut nicht in Sichtweite für mich.

Ich empfinde es so, dass der TE für sich weiß, dass die Situation, wenn sie unverändert bleibt für ihn/sie ein Kriterium werden kann, wo er die Beziehung langfristig nicht mehr erfüllend ansieht. Also wirklich "blauäugig" klingt das an dieser Stelle nicht. Aber eben auch nicht danach, es ist nicht perfekt wie es sein könnte, also lass ich es einfach.

Meine Freundin ist fernab von Penetration kein stilles Wässerchen und kann sich gehen lassen....und zusammen das tuen wir auch. Es fehlt eben nur irgendwie ein/der entscheidender Teil und wir wünschen ihn uns beide sehr.

Hier sehe ich die Chance, dass mit einer von beiden Seiten offensiveren Art, mehr spielerischen Idee, und besseres Zeitmanagement am Ende die Erfüllung stehen könnte.

Sie hat grosse Angst ich könnte nicht in sie hineinpassen, da ich grösser bin als mein Finger und ihr Spielzeug, welches sie sich schon extra zugelegt hat, und auch in ihr war.

Komplett abgeneigt passt dann an dieser Stelle nicht, sie zeigt sich zugänglich für verschiedene Lösungsansätze, aber im Hinterkopf sitzt die Angstblockade.

Wenn ich ein wenig Stress ablegen kann, dann greift die Gelassenheit vlt. auf sie über.

Möglich, dass es funktioniert, wenn es beide auf die Art hinbekommen. Falls nicht, bleibt entweder ein spezieller FA sofern sie daran ernsthaft mitarbeiten will oder die Gefahr der Trennung sobald einer von beiden diese wünscht. Zu dem Zeitpunkt können jedoch beide für sich sagen, es wurde versucht mit den eigenen Möglichkeiten dafür.

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