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Ich Fischkopp soll nach Nrw?

aBug2x33


;-D ;-D mal auf die Gewässerkarte geguckt? Höxter hat direkten Anschluss an die Nordsee via Weser; also wassertechnisch ist das mal kein Hindernis. Und von den hübschen Bergen kannst viel weiter schauen als vom höchsten Kirchturm zwischen Emden und Bremen.

Das mag dort in Ostwestfalen ein eigenes Völkchen sein und hin und wider gibt es auch schräge Schlagzeilen von dort, aber sonst sind die friedlich und freundlich. Natürlich sollte man Fronleichnam nicht den Rasen mähen wollen. Rücksicht auf gewachsene Strukturen ist eben angesagt. Wir sind am Sonntag mal gern von Hessen nach Niedersachsen und dann nach NRW gewandert; alles machbar. Und übermorgen fahren die Detmolder zum Einkaufen nach Hameln oder Holzminden (die Ungläubigen).

C[hou[pe[tt"e_Fi6nniaxn


aber Detmold hat doch LIP, wo wollt ihr denn dann hinziehen?

Fe., das ist bei Detmold, nicht direkt Detmold. Was die für ein Kennzeichen haben, weiß ich nicht. Vielleicht auf LIP, dann müssten wir woanders wohnen... ;-D ;-)

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Gibt es denn gar keinen Kompromiss? Neustart würde ich aber auch nur bei gutem Job und unbefristet wagen...

Sunflower: Ja, wegen einer unbefristeten Stelle würden wir hier auch niemals wegziehen bzw. auf solche stellen würde er sich auch nie bewerben. Außer er wäre arbeitslos, das wäre natürlich eine andere Ausgangslage. Der Kompromiss ist im Prinzip Hamburg, Cuxhaven und umzu. Aber ich sehe auch ein, dass er da nicht so frei in seiner Wahl ist, wie wir es gern hätten. :-/

In Hamburg City würde ich mir auch keine Wohnung nehmen, die Mieten sind ja sehr teuer und das Geld könnte man anders besser nutzen. Wobei in meinem Berufsfeld Hamburg quasi DIE Stadt ist. Da verdient man wirklich sehr gut.

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Blechpirat:

Dann zieht in die Düsseldorfer Ecke, da sindse genauso unfreundlich wie die Fischköppe

Wir wollen ja nicht auf Krampf umziehen, sondern es geht ja um den einen bestimmten Job in der einen bestimmten Stadt. Von besagter Stadt nach Düsseldorf fährt man über zwei Stunden. ;-D

Bestimmt gibt es auch da unten nette Ecken zum leben und auch nette Menschen, mit denen man sich anfreunden kann. Aber so als Batzen kommt mir das Vorhaben riesig vor. Obwohl ich zur Ausbildung auch niemanden hier kannte und im Grunde komplett neue Bekanntschaften schließen musste. Aber ich kannte mich hier aus, wusste in welchen Stadtteilen man keine Wohnung nehmen sollte und wo es schön war...

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;-D ;-D mal auf die Gewässerkarte geguckt?

Aug, dessen bin ich mir bewusst, aber du willst doch nicht die Weserpfütze da unten mit der Nordsee vergleichen? Meine Eltern leben an der Weser, oben wo sie in die Nordsee fließt. Ist auch nochmal ein ganz anderer Schnack als da unten. Da könntest du mir auch raten eine Wohnung mit Badewanne anzumieten, da hab ich dann ja auch Wasser... ;-D

Oooh ja, und der Katholizismus... Ich bin Atheist, meine (überwiegend übelst katholische) Schwiegerfamilie hätte mich fast auf dem Scheiterhaufen verbrannt... ]:D Ich wurde gleich beim ersten Treffen gefragt wie meine Glaubensrichtung sei. Nun ja, ich wurde nicht mal getauft, meine Mutter ist nicht getauft, meine Großeltern mütterlicherseits nicht usw - und die Seite meines Vaters ist evangelisch, aber null gläubig... Mein Freund glaubt auch nicht, seine Omma dagegen hatte einen eigenen Altar mit Maria-Statue im Haus... :-o

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Um mal meine positiven Gedanken niederzuschreiben: Die Nähe zur Schwiegerfamilie würde sicherlich auch ein schöneres Verhältnis zwischen uns ergeben. Im Grunde mögen wir uns denke ich alle, aber wir sehen uns sehr selten. Ursprünglich hatten wir zwar mal geplant seine Eltern an die See zu holen (seine Muddi liebt das Meer), aber die Sache mit dem Berg und dem Propheten kam ja auch anders als man dachte... ":/

aguyg23x3


Das mit der Weser meinte ich bezüglich der idealen Verkehrsverbindung, falls mal schwere Lasten zu transportieren sind ;-D ; natürlich kann man das Rinnsal dort nicht mit der Wesermündung vergleichen! Alles auf einen Streich ist eben kaum möglich, zumindest nicht in der Gegend.

Wie hat sich für die Schwiegereltern erklärt, dass es an der See "Ungläubige" gibt? Es gibt auch Abstufungen zu der vorherrschend ostwestfälischen Glaubensrichtung.

BGrigxie


Es sind ja doch vorwiegend Vor-Urteile, die dich runterziehen. Wenn du mal ein, zwei Jahre dort wohnst, kannst du Bilanz ziehen, und vieleicht wundert dich das Ergebnis.

Je älter ich werde, desto mehr realiiere ich, dass meine Begegnungen und mein Umfeld sehr viel mehr mit mir und meinem Innenleben zu tun haben, als mit irgendeiner festgelegten Gegend. ;-)

BRrilgixe


Boah ey: "... velleicht" und "realisiere" ... %:|

C-houpe8ttRe_Finn1ian


Wie hat sich für die Schwiegereltern erklärt, dass es an der See "Ungläubige" gibt?

Das Thema ist in den Hintergrund gerückt seit die Oma tot ist. Ich wurde lediglich zu ihren Lebzeiten mit Zischlauten bedacht und meine regelmäßig etwas feuchtes am Hinterkopf gespürt zu haben...

Mein Freund wird aber noch regelmäßig gefragt ob er sonntags denn auch die Kirche besucht. ;-D

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Es sind ja doch vorwiegend Vor-Urteile, die dich runterziehen

Nein, sind es nicht. :-) Solange mich niemand mit einem Holzkreuz verkloppt, können die Katholisch sein wie sie wollen (immerhin haben die mehr Feiertage als wir, morgen ja auch schon wieder ;-D ), und ob alle Lipper mies fahren ist mir auch nicht wichtig. ;-) Mir geht es vor allem um meine Heimat, meine Familie - und dass die Hügel da unten mir die Sicht versperren. Seltsamen Menschen kann ich gut aus dem Weg gehen, die gibts hier oben ja schließlich auch und ich hab einen echt fiesen Blick drauf wenn es sein muss.

B2rigxie


Na ja, die können halt nicht aus ihrer katholischen Haut (wollen nicht), aber unsereins ja auch nicht aus der eigenen, oder? ;-)

Ich meine ja immer, ich kann zwar nicht beeinflussen, wie andere ticken, aber schon sehr wohl, wie ich darauf reagiere. :=o

MYonikax65


Ich fühle mich eher eingesperrt, wenn rundherum ein ebener Horizont zu sehen ist, während mir Hügel Weite vermitteln. Ich bin auch ungern von der Heimat weggegangen und habe ihr lange hinterher getrauert, rein landschaftlich gefällt es mir seit Jahren hier nicht so wie da, nicht annähernd. Aber vom Lebensumfeld her gehöre ich jetzt hierher und würde nicht mehr zurück wollen. Du musst versuchen, dich zu arrangieren und das Beste daraus zu machen, das Problem, dass du damit hast, kannst du nicht einfach so wegschnippen. Das ist da, wird dich eine ganze Zeit vermutlich beschäftigen.

Lhouiisxiana


Und die Liebe zur Wohnheimat ist tiefer verwurzelt als zu irgendeinem Partner.

Nein ist sie nicht. Das mag stimmen, solange man die Partner wechselt wie seine Hemden. Wenn man mit dem "Einen" zusammenlebt, schafft man neue Wurzeln und der gemeinsame Ort wird zur Heimat.

.... oder zumindest zum Zuhause. Ich finde es irgendwie komisch, wenn jemand einen Ort über die Liebe zu einer Person stellt. Aber da ist wohl jeder anders.

Tyaps


Ja so unterschiedlich sind die Menschen...

Ich fühle mich eher eingesperrt, wenn rundherum ein ebener Horizont zu sehen ist, während mir Hügel Weite vermitteln.

Für mich ist der ebene Horizont gleichbedeutend mit Weite und Berge erdrückend.

d0um8msch,marreXr7x4


ich muss zugeben, dass berge erdrückend sein können (willkommen in [[http://www.stgr-primates.de/pics/tyrnauz.gif tyrnyaus]], Kaukasus), aber wir reden hier von NRW und keinen engen Alpentälern *:) ;-D

w'usvch


Ich kann dich sehr gut verstehen. Obwohl ich in einer eher bergigen Gegend aufgewachsen bin, wollte ich immer (so lange ich mich erinnern kann) in den Norden ans Meer. Vor einigen Jahren habe ich mir diesen Lebenstraum erfüllt und dafür sogar meinen geliebten Beruf gegen eine Stelle getauscht, die finanziell weniger lukrativ war und mir weniger Spaß gemacht hat. Und nun brauche ich 10 Minuten bis zum Strand und will hier nicht mehr weg.

Ich bin beruflich einige Jahre viel in Deutschland umher gekommen und muss sagen, dass ich mich südlich von Hannover wahrscheinlich auch nie richtig heimisch fühlen würde. Es ist ja nicht nur die Landschaft. Es ist Mentalität und Sprache der Leute, es ist der Sender im Autoradio auf dem Weg zur Arbeit, es ist die norddeutsche Bäckereikette, bei der ich meine Brötchen kaufe...

Ich weiß, dass es vielen Menschen ziemlich egal ist, in welcher Region die leben, solange Arbeit und Umfeld okay sind. Mir geht es anders. Ich habe früher immer irgendwie eine Unzufriedenheit und Sehnsucht nach dem Norden gefühlt.

Was deine Beziehung betrifft: Sollte es dir dort in NRW auch so gehen wie ich es gerade von mir beschrieben habe, wird die latente Unzufriedenheit sich nicht gerade positiv auf deine Beziehung auswirken. Zumal du vielleicht unbewusst deinem Freund die Schuld geben wirst, dass du dort lebst. Das solltet ihr bedenken...

C$hou&pet~te_Fxinnian


Brigie, meine innere Einstellung zur Farbe Lila kann ich ändern, meine innere Einstellung zu Socken als Weihnachtsgeschenk auch, aber ich kann mir kein Lebensumfeld schöndenken, das funktioniert einfach nicht. Wo und wie und mit welchen Menschen ich lebe betrifft mich 24/7, selbst wenn ich in der Lage wäre mir das schönzureden, wollte ich das gar nicht.

Monika hat da recht, das ich nicht wegzuschnippen.

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Wusch, als ich an meinen Radiosender gedacht habe, hätte ich losheulen können. ;-D Das war vorgestern Abend, da war ich etwas überfordert mit allem und ich musste an meine Morgenroutine denken mit dem immer gleichen Sender mit den immer gleichen Moderatoren und ich hab direkt feuchte Augen bekommen. :-D Albern, ich weiß. War die allgemeine Überforderung. Ich höre den Sender jeden Morgen über das Internet, das haben die da unten ja auch....

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Meinem Freund werde ich so oder so nicht die Schuld geben. Ich bin ein mündiger Mensch und wenn ich zustimme, dass wir da runterziehen, dann bin ich auch zu 50 % Schuld an der Misere.

C%houpqette_<Finnixan


*das IST nicht wegzuschnippen...

BWlech7piOraxt


und dass die Hügel da unten mir die Sicht versperren.

Dann sucht Euch ein Heim auf einem davon - erweitert den Horizont in ungeahnter Weise :)^ ;-D

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