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Warum drängen Frauen die Männer in die Beschützer-/Ernährerolle?

Tnelehhhaxa


@ Suppenfleisch

Wenn Männer keine Strings kaufen würden, dann würden auch keine Strings für Männer verkauft und produziert werden. Bei Otto wird übrigens mehr als nur ein String für Männer angeboten.

Wo werden denn bitte großartig Strings für Männer angeboten, jetzt mal von irgendwelchen Fetisch-, Erotik- und Sexshops abgesehen? Wenn man sich durch die gängigen Online-Shops (Otto, Zalando, Bonprix, Esprit, H&M und co.) klickt, dann weit und breit keine Herrenstrings zu finden, jetzt mal von Otto abgesehen, die genau EINE Sorte Baumwollstrings anbieten.

@ NotMichaelCaine

Ich halte mich nicht in männlichen Umkleidekabinen auf. Trotzdem würde ich die These wagen, dass die wenigsten Männer, wenn sie in ein Fitnessstudio oder zum Sport gehen ihren String anziehn oder einpacken, einfach weil sie vor anderen Männern, besonders wenn sie nicht wissen wer alles anwesend ist, weder als schwul noch als Frau da stehen wollen.

Was sie zu Hause machen oder täglich drunter tragen ist eine ganz andere Geschichte. :)z

Sogar wenn 1% der Männer ab und zu String tragen sollte, dann ist das vernachlässigbar klein zu den 50% der Frauen...

@ sicklittlemonkey

Macht ja auch Sinn, unter solchen Hosen Strings zu tragen.

Tatsächlich?

Ich ging immer davon aus, dass Frauen solche Hosen tragen um attraktive Männer auf ihren Po aufmerksam zu machen und Strings um sich sexy zu fühlen.

Alles andere sieht so richtig doof aus, resp. ist unbequem. Ich bezweifle mal ganz stark, dass die Männer, die ich beim Jogging mit Tights sehe, darunter Boxershorts tragen ":/

Möglicherweise keine Boxershorts, aber sicherlich keine Strings.

E hemaliger dNut^zer (v#568c69x7)


%-|

saickliIttlemon3kxey


Tatsächlich?

ja. Unter solchen engen hosen aus dünnem material sieht andere unterwäsche eher unattraktiv aus und bauscht auch unangenehm. Beim Sport rutscht bei mir eh die ganze unterhose langsam da hin, wo ein String von anfang an ist. Da ist die variante mit am wenigsten stoff tatsächlich die bequemste. Wenn ich unterwäsche anziehe, die ohne kleider drüber gut aussehen soll, greife ich persönlich nicht zum string. (Aber das ist natürlich geschmackssache)

Schlussendlich ist für mich an der aussage einer freundin viel wahres dran: bei unterwäsche muss man sich entscheiden, ob man mit oder ohne kleider gut aussehen will ;-)

EPhemaNliger Nut{zer (G#574x413)


Bei H&M hab ich sofort auch einen gefunden, Bruno Banani (ach vergas, die machen ja nur perverse Fetischklamotten) bietet sogar haufenweise Strings extra für Männer an. :=o

Hör bitte auf dich weiter rauszureden, es ist schlicht und einfach Quatsch was du erzählst ;-)

Crop+yca`t-Dr(awlxer


@ Ehemaliger Nutzer (#574413)

Bei H&M hab ich sofort auch einen gefunden

Im Onlineshop ist nix.

JWua]n7x6


Du hast einige wenige Male kleine Einschränkungen gemacht, im Kontext ergibt sich aber klar das Bild, dass Frauen in vielerlei Hinsicht versagt haben und das ist und bleibt unsachlich, egal wie sehr Du Dich darüber aufregst oder es als Schwachsinn abtust.

Wie ich gesagt habe, geht es um die Einflüsse der Gesellschaft, der Medien und vorallem der Erziehung. "Versagen" ist somit wohl das falsche Wort, aber wenn die meisten Frauen sich dem einfach hergeben und die Konventionen nicht hinterfragen, dann könnte man vielleicht sagen, dass es in diese Richtung geht und diesem Bild nahe kommt.

Ich rege mich bestimmt nicht über sowas auf, das wäre unrealistisch...da gibt es doch wichtigeres im Leben.

Meine ursprüngliche Aussage hatte übrigens nichts mit Klischees zu tun, die hast Du erst dazugeschrieben. Das meine Antwort darauf wiederum nichts mit Klischees zu tun hatte liegt also daran, dass ich dazu nie was schreiben wollte. Mir ging es nur um die für mich sinnbefreite Aussage von Dir zu meinem geschriebenen.

Ich fühle mich auch in keiner Weise kritisiert, wieso sollte ich auch.

Mehr gibt es dazu im Grunde auch nicht zu schreiben.

Alles klar...

Ich habe letztens Kekse für Männer im Supermarktregal gesehen. Solange Gebäck gegendert wird, damit Mann weiß, welche harten, männlichen Kekse er kaufen darf, sind wir entweder noch oder wieder am Anfang des Weges in eine wahrlich aufgeklärte Gesellschaft. Ich meine - fucking Kekse. Kekse sind der Inbegriff der Unschuld, warum muss man die mit sowas belasten. Welcher Marketingmensch dafür auch immer verantwortlich ist, sollte als Strafe in seinem Leben nie wieder auch nur einen einzigen Keks essen dürfen.

Das ist eine Wahrnehmungstäuschung, die Werbeindustrie versucht schon seit Jahren bei den Männern den gleichen Erfolg zu landen, wie bei den Frauen, jedoch gelingt das nur spärlich. Männer sind hier schweinbar weniger labil. Besonders erfolglos ist zum Glück die Mode, welches ein besonders gutes Beispiel für die weibliche Angepasstheit an gesellschaftliche Vorgaben darstellt. Schlussendlich ist das jedoch nicht ausschlaggebend für die leider immernoch bestehenden und erstaunlicherweise immernoch gewünschten veralteten Rollenbilder in der westlichen Welt. Hätten die meisten Frauen das Gesamtpaket der Emanzipation angenommen und nicht nur die Vorzüge daraus, wäre eine Diskussion über veraltete Rollenbilder vermutlich überflüssig.

Ich sehe keine Notwendigkeit, irgendwelchen Frauenklischees zu entsprechen und erst recht brauche ich da keine diesbezügliche Hilfe oder Unterstützung von einem Mann (oder anderen Frauen). :-o Ganz im Gegenteil, ich erwarte, dass man mir mit geschlechtsspezifischen Erwartungen gefälligst vom Hals bleibt

:)^ :)z

Ich sehe mich nicht in Konkurrenz zu anderen Frauen und ich brauche sicher keine Beziehung, um irgendwie besser dazustehen. Wer bei solchen Konkurrenzspielchen mitspielt, ist selbst Schuld.

Absolut richtig. Ich habe das anfänglich strikt abgelehnt, wenn aber jemand einem etwas bedeutet, dann sieht es manchmal anders aus, zumal es bspw. mich auch nicht viel kostet ihr diese Unterstützung für ihren Status zu geben, solange es eher selten und nicht übertrieben ist. Dass man aber überhaupt Menschen oder gar Tiere für seinen eigenen Status verwendet, finde ich moralisch höchst bedenklich, ist jedoch in dieser unserer westlichen Gesellschaft leider weitgehend akzeptiert und somit schwer zu diskutieren. Besonders schlimm finde ich dabei die Angeberei mit den Kindern.

Um grundsätzlich eine Veränderung herbeiführen zu können, müsste schon man schon in der Erziehung anfangen. Weg vom "Frau sein" hin zum einfach "Mensch sein".

O - entschuldige. Da habe ich wohl Deine Allgemeinbildung deutlich überschätzt: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Don_Juan Hier]] ein link zu Deinem Namensvetter.

Inhaltlich hast Du wohl nichts weiter zu bietenn?

ha ha... :)=

aJ.fisxh


Das** ist eine Wahrnehmungstäuschung

Dass ich diese Kekse gesehen habe? ":/

die Werbeindustrie versucht schon seit Jahren bei den Männern den gleichen Erfolg zu landen, wie bei den Frauen, jedoch gelingt das nur spärlich

Woran machst Du das fest? Die Zielgruppe Mann ist eine bestehende Größe in der Werbewirtschaft, der genauso viel Aufmerksamkeit gewidmet wird wie jeder anderen. Und in letzter Zeit sogar recht viel, da sich die Ansprache der Werbebotschaften zusammen mit dem Rollenverständnis verändern muss. Aber dass Männer allgemein auf andere Werbebotschaften und -strategien reagieren als Frauen allgemein (so die Annahme der Werbewirschaft) bedeutet nicht, dass sie weniger aggressiv und weniger erfolgreich umworben werden als Frauen. Gerade in letzter Zeit sind ganz Abhandlungen darüber geschrieben worden, wie die Zielgruppe Mann weiterhin gut erreicht werden kann. Wenn Du meintest, dass es weniger Produkte gibt, auf denen ausdrücklich "Für Männer" steht, dann ist das en gros sicher immer noch richtig, der Grund ist die lange Tradition der patriachalen Grundausrichtung unserer Gesellschaft: Männer sind die Norm, Frauen und andere die Ausnahme. Man musste auf ein Produkt nicht schreiben, dass es für Männer ist, weil alles, was nicht ausdrücklich einer anderen Zielgruppe zugeordnet wurde, ganz selbstverständlich für Männer gedacht und gemacht wurde.

Und sicher bedient die Werbung für Männer andere - von Geschlechterklischees geprägte - Nischen. Mode nicht so stark, wobei auch dort das Potenzial wächst und bei Traditionsmarken wie Hugo Boss usw. ja auch schon immer funktioniert hat, ansonsten betreffen die klassisch "männlichen" Werbebotschaften immer noch Sport, Autos, Technik und Bier. Man merkt allerdings auch dort die Trendwende im Selbstverständnis beider Geschlechter - am Ende zielt die Werbung leider aber immer noch gerne auf traditionelle Prägung ab, Nivea bewirbt ihre Männerkosmetika nicht mit Schön- oder Zartheit, sondern damit, unter Stress leistungsfähig auszusehen, den Axe-Männern liegen immer noch die Frauen willig zu Füßen, die Beef! kolportiert unermüdlich den echten Mann als Fleischfresser und Profigriller, schnelle Autos und schnelles Internet dienen immer noch als Penisverlängerung und alles, was auch nur im entferntesten mit Fußball zu tun hat, ist eine einzige Werbebotschaft an die Männerschaft, etc.

Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis solche Botschaften nicht mehr ziehen. Wenigstens wird sich in Werbung und Marketing verstärkt Gedanken gemacht, was noch funktioniert und was nicht. Aber das ist halt immer bittersüß: sie machen sich Gedanken, welche neuen Klischees funktionieren, nicht, wie und ob diese abgeschaft werden können.

GKoldmQädhcxhen


Hätten die meisten Frauen das Gesamtpaket der Emanzipation angenommen und nicht nur die Vorzüge daraus, wäre eine Diskussion über veraltete Rollenbilder vermutlich überflüssig.

Klar, es liegt allein an den Frauen. :)^

Ltola*X5


Dass man aber überhaupt Menschen oder gar Tiere für seinen eigenen Status verwendet, finde ich moralisch höchst bedenklich, ist jedoch in dieser unserer westlichen Gesellschaft leider weitgehend akzeptiert und somit schwer zu diskutieren. Besonders schlimm finde ich dabei die Angeberei mit den Kindern.

Volle Zustimmung. Ich verstehe auch nie so richtig, wie man auf etwas stolz sein kann, das man nicht selbst ist bzw. geleistet hat. Ich würde daher auch nie auf die Idee kommen, einen Partner "herumzeigen/vorführen" zu wollen. Ich gebe dir aber recht, dass das ganz oft so gelebt wird. ":/

Bei den Kindern haben die Eltern immerhin ein bisschen was zu ihrer Erziehung beigetragen. Da habe ich mehr Verständnis für Stolz. (Außerdem ist es allemal besser, wenn Eltern stolz auf ihre Kinder sind, als wenn sie schlecht über ihre Kinder denken und reden.) Aber auch hier sind die Eltern die besseren, die nicht glauben, jede Leistung ihrer Kinder wäre auf ihre eigenen Qualität als Eltern zurückzuführen. ;-D

J)uaZn7x6


Die Zielgruppe Mann ist eine bestehende Größe in der Werbewirtschaft, der genauso viel Aufmerksamkeit gewidmet wird wie jeder anderen. Und in letzter Zeit sogar recht viel, da sich die Ansprache der Werbebotschaften zusammen mit dem Rollenverständnis verändern muss. Aber dass Männer allgemein auf andere Werbebotschaften und -strategien reagieren als Frauen allgemein (so die Annahme der Werbewirschaft) bedeutet nicht, dass sie weniger aggressiv und weniger erfolgreich umworben werden als Frauen.

Da hast Du natürlich absolut recht, die Männer springen wohl eher auf bspw. Technik an und werden bestimmt nicht weniger aggressiv umworben. Trotzdem denke ich sind Frauen wohl trotzdem einfacher zu erreichen, den sogar in Shops für Männerkleidung sind mehr Frauen anzutreffen als Männer. Dafür geben Männer beim shoppen mehr Geld aus....(Autos, High-Tech etc.)

Wenn Du meintest, dass es weniger Produkte gibt, auf denen ausdrücklich "Für Männer" steht, dann ist das en gros sicher immer noch richtig,

Nein, daran habe ich dabei eigentlich nicht gedacht, da ich nur bei Parfüm auf diesen Hinweis acht gebe. Bei sonstigen Pflegeartikeln zahlt Mann nur unnötig mehr...Nivea for men ist so ein Beispiel...wozu brauche ich eine Feuchtigkeitscreme "for men"...aber das ist ein anderes Thema.

Um zum Rollenbilder-Thema des mittlerweile gesperrten TE zurückzukommen...

Hätten die meisten Frauen das Gesamtpaket der Emanzipation angenommen und nicht nur die Vorzüge daraus, wäre eine Diskussion über veraltete Rollenbilder vermutlich überflüssig.

Klar, es liegt allein an den Frauen.

Die Frauen sind eine von zwei Bevölkerungsgruppen, die in der westlichen Welt nicht mehr kritisiert werden dürfen, ohne das man dabei gleich zum Frauenhasser abstempelt wird und womöglich mit Konsequenzen zu rechnen hat. Die Feministinnen haben das mit entsprechenden Organisationen geschickt eingefädelt und es traut sich heutzutage kaum noch jemand nicht weibliches sich kritisch zu äussern, wenn es im Anschluss nachweisbar ist (geschrieben oder aufgezeichnet). So veröffentlicht bspw. die Polizei jährlich eine offizielle Statistik über die Personengruppen, welche im vergangenen Jahr die meisten Verkehrsunfälle verursacht haben. Daraus war in % zu vernehmen, dass dies hauptsächlich Junglenker, Rentner und Frauen sind. In einem Bericht im Fernsehen zu dem Thema, wurde ebenfalls diese Statistik verwendet, jedoch ohne die Personengruppe Frauen zu erwähnen. Für Rentner gibt es neuerdings spezielle Refresher-Kurse, Junglenker haben mehr Hürden zu überwinden, aber was ist mit den Frauen? Müsste es hier nicht auch etwas geben?

So erstaunt es auch kaum, dass wenn ich hier Frauen kritisiere, dass darauf sofort vehement reagiert wird, wie dies u. a. Waterfly sogleich mit Polemik und persönlichen Attacken getan hat. Das stört mich aber kaum, ich lasse mir keinen Maulkorb verpassen, wie dies bei den Medien etc. schon geschehen ist.

Auch ist es heutzutage so, dass wenn es bspw. um Technik oder Handwerk/Mechanik geht, viele Frauen sogleich die Arme verwerfen und dies als "Männeraufgaben" bezeichnen. Bei diesen Themen diskriminieren sich Frauen häufig gleich selbst und stellen dann das "Frau sein" als Grund dar, wieso sie sich darum nicht zu kümmern brauchen. Andererseits kann ein Mann dasselbe nicht über Putzen und Kochen sagen, das gilt dann als schwere Diskriminierung.

Wie man an diesen Beispielen sieht, kommen wir der Gleichberechtigung und somit der Aufhebung der Rollenbilder nicht näher, im Gegenteil, es wird eher versucht Vorteile herauszuholen. Das ist auch wenig erstaunlich, denn eine Feministin wäre eine schlechte Feministin, würde sie dies nicht versuchen. Schlagwörter wie "Diskriminierung" und "Unterdrückung" sind effektive Mittel die restlichen Frauen ins Boot zu holen. Es ist im Bezug auf Rollenbilder jetzt mehr als offensichtlich, dass in dieser unseren Gesellschaft etwas nicht stimmt und ja, es sind m. E. vorallem die Frauen, die darauf reagieren und sich vom rollentypischen "Frau sein" noch mehr distanzieren sollten, als sie es schon getan haben. Männer und Frauen haben ein gemeinsames Ziel und das heisst "Gleichberechtigung" im wahrsten Sinne des Wortes und nicht "Frauenförderung".

s=en;sibel&man


traut sich heutzutage kaum noch jemand nicht weibliches sich kritisch zu äussern

Warum denn nicht? Ich habe kein Problem damit, so manche Frau und deren Haltung zu kritisieren- das ist aber etwas anderes, als sie zu Herabzuwürdigen (OK, passiert mir manchmal in heißen Diskussionen, was ich aber nicht nett und richtig finde).

svick]litJtlemonJkexy


Auch ist es heutzutage so, dass wenn es bspw. um Technik oder Handwerk/Mechanik geht, viele Frauen sogleich die Arme verwerfen und dies als "Männeraufgaben" bezeichnen.

Hast du dir mal überlegt evtl. dein Umfeld zu ändern. Ich kenne wirklich keine einzige Frau, die das tun würde ":/ Evtl. auch, weil das wohl auch eines der letzten Male wäre, dass ich mit dieser Person zu tun hätte..

c(laPirext


So veröffentlicht bspw. die Polizei jährlich eine offizielle Statistik über die Personengruppen, welche im vergangenen Jahr die meisten Verkehrsunfälle verursacht haben. Daraus war in % zu vernehmen, dass dies hauptsächlich Junglenker, Rentner und Frauen sind. In einem Bericht im Fernsehen zu dem Thema, wurde ebenfalls diese Statistik verwendet, jedoch ohne die Personengruppe Frauen zu erwähnen. Für Rentner gibt es neuerdings spezielle Refresher-Kurse, Junglenker haben mehr Hürden zu überwinden, aber was ist mit den Frauen? Müsste es hier nicht auch etwas geben?

Je nach Statistik können die Ergebnisse allerdings ganz verschieden ausfallen. Je nach dem ob man nur Unfälle mit Personenschäden berücksichtigt (da liegen Männer vorn) oder auch Parkrempler etc. Jedenfalls gibt keine Statistik her, dass Frauen grundsätzlich sehr viel schlechter Autofahren und Maßnahmen ergriffen werden müssen. Im Gegensatz z.B. zu Fahranfängern, da sind die Zahlen sehr eindeutig. Bei Rentnern kommt es wieder stark auf die jeweils verwendete Statistik an. Bei über 80jährigen sieht es nicht so gut aus, 65jährige Rentner hingegen sind eher unauffällig.

E6hemGaligeLr Nutzeyr (#5686x97)


Dazu kommt, dass jemand der sich so einer Argumentation bedient ja gleichzeitig ein grundsätzliches Antiagressionstraining für Männer einfordern müsste, weil die meisten statistisch erfassten körperlichen Gewaltaten wie vor von Männern ausgehen?! Den Aufschrei dazu will ich gar nicht hören?! Und er wäre ja auch völlig berechtigt oder etwa nicht?

LEolaXx5


Die Frauen sind eine von zwei Bevölkerungsgruppen, die in der westlichen Welt nicht mehr kritisiert werden dürfen, ohne das man dabei gleich zum Frauenhasser abstempelt wird und womöglich mit Konsequenzen zu rechnen hat.

Ganze Bevölkerungsgruppen, die nur irgendein biologisches Merkmal gemeinsam haben, macht nuneinmal einfach keinen Sinn. Weil es nunmal immer reichlich Ausnahmen gibt, die sich nicht so verhalten. Wenn man eine Gruppe für ihr Verhalten kritisiert, dann sollte man tunlichst die Gruppe über genau dieses Merkmal definieren. Es macht sehr viel Sinn, die große Guppe an Frauen (und Männern) zu kritisieren, die noch immer sehr sexistisch denken und handeln. "Die Frauen" für irgendwas zu kritisieren macht dagegen keinerlei Sinn, weil es immer reichlich Ausnahmen gibt.

Die Feministinnen haben das mit entsprechenden Organisationen geschickt eingefädelt und es traut sich heutzutage kaum noch jemand nicht weibliches sich kritisch zu äussern, wenn es im Anschluss nachweisbar ist (geschrieben oder aufgezeichnet).

Siehe oben. Pauschale Kritik qua Geschlecht ist einfach Unsinn. Solche Sätze nicht zu formulieren, gebietet die Vernunft, nicht die imaginäre feministische Verschwörung.

Auch ist es heutzutage so, dass wenn es bspw. um Technik oder Handwerk/Mechanik geht, viele Frauen sogleich die Arme verwerfen und dies als "Männeraufgaben" bezeichnen. Bei diesen Themen diskriminieren sich Frauen häufig gleich selbst und stellen dann das "Frau sein" als Grund dar, wieso sie sich darum nicht zu kümmern brauchen.

So eine Haltung finde ich auch fürchterlich. Da hilft nur bei jeder Gelegenheit zu widerspechen und zu hoffen, dass die Leute das irgendwann endlich einsehen.

Andererseits kann ein Mann dasselbe nicht über Putzen und Kochen sagen, das gilt dann als schwere Diskriminierung.

Ja, und das zurecht! Man muss nur anfangen zu sehen, dass analoge Aussagen über Männer genauso sexistisch und diskriminierend sind!

Wie man an diesen Beispielen sieht, kommen wir der Gleichberechtigung und somit der Aufhebung der Rollenbilder nicht näher, im Gegenteil, es wird eher versucht Vorteile herauszuholen. Das ist auch wenig erstaunlich, denn eine Feministin wäre eine schlechte Feministin, würde sie dies nicht versuchen.

Hier würde ich massiv widersprechen. Die Rosinsinenpicker doch gerade die Frauen, weiterhin sexistisch denken. Für mich ist das kein Feminismus, jedenfalls nicht die Art Feminismus die ich wichtig und richtig finde.

Schlagwörter wie "Diskriminierung" und "Unterdrückung" sind effektive Mittel die restlichen Frauen ins Boot zu holen. Es ist im Bezug auf Rollenbilder jetzt mehr als offensichtlich, dass in dieser unseren Gesellschaft etwas nicht stimmt und ja, es sind m. E. vorallem die Frauen, die darauf reagieren und sich vom rollentypischen "Frau sein" noch mehr distanzieren sollten, als sie es schon getan haben. Männer und Frauen haben ein gemeinsames Ziel und das heisst "Gleichberechtigung" im wahrsten Sinne des Wortes und nicht "Frauenförderung".

Das stimmt leider nicht, dass alle Männer und Frauen Gleichberechtigung wollen. Wenn dem so wäre, wären wir schon längst viel weiter.

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