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Warum drängen Frauen die Männer in die Beschützer-/Ernährerolle?

j+ett0a.ano7nymxus


@ Lian-Jill

Ja ich werde 19.

Ich habe eine Schulklasse übersprungen und die Matura über eine Privatschule in 2 Jahren gemacht.

Studieren möchte ich jetzt mal Allgemeinmedizin und mich dann auf die Alternativmedizin konzentrieren. Eventuell möchte ich nach dem abgeschlossenen Medizinstudium noch etwas in der Sparte Naturwissenschaften oder Biologie studieren. Aber da bin ich mir noch nicht sicher. Was ich noch erwähnen sollte ist: Mir geht es in erster Linie nicht darum rein diesen Beruf auszüben sondern mir Unmengen an Wissen auf jedem Gebiet anzueignen und irgendwann weiterzugeben.

So jz hör ich mal auf von mir zu erzählen, das weicht vom Thema ab :=o

mYondI+s=terxne


@ Bambiene

Wenn Du glaubst, dass ich mich da groß von Deinem Sohn unterscheide, irrst Du Dich.

Der war gut! :)= ;-D

Auch wenn Du es mir nicht glaubst, es ist trotzdem so. Aber anscheinend ist nach dem Lesen meines ersten Beitrags zu dem Thema bei Dir eine Klischeeschublade aufgegangen, aus der ich jetzt so leicht nicht wieder rauskomme. was mich ehrlich gesagt schon etwas ärgert

Was glaubst Du, was Deinen Sohn von mir unterscheidet? Ist ihm seine Erwerbstätigkeit nicht wichtig? Mag er Frauen, die ihn in eine Richtung schieben, in die er nicht möchte? Ist ihm sein Feierabend nicht wichtig? Streitet er sich gerne mit einer streitsüchtigen Frau? Ist er nicht überfordert vom feministischen Anspruchsdenken? Mangelt es ihm an Mut seine Wünsche und Bedürfnisse so klar zu benennen, wie ich es tue?

LAol{aX5


Studieren möchte ich jetzt mal Allgemeinmedizin und mich dann auf die Alternativmedizin konzentrieren. Eventuell möchte ich nach dem abgeschlossenen Medizinstudium noch etwas in der Sparte Naturwissenschaften oder Biologie studieren. Aber da bin ich mir noch nicht sicher. Was ich noch erwähnen sollte ist: Mir geht es in erster Linie nicht darum rein diesen Beruf auszüben sondern mir Unmengen an Wissen auf jedem Gebiet anzueignen und irgendwann weiterzugeben.

Äh, wie darf man das interpretieren? Liest sich so als hättest du vor (auf Kosten der Allgemeinheit!!!) alles mögliche zu studieren, das allerdings rein zu deinem Privatvergnügen bzw. dafür, dass du dann deine Kinder möglichst umfassend qualifiziert erziehen kannst? ":/

sxen%sib)elmxan


allerdings rein zu deinem Privatvergnügen bzw. dafür, dass du dann deine Kinder möglichst umfassend qualifiziert erziehen kannst?

Nein, ein Medizinstudium ist wertvoll, damit die geschickte Hausfrau weiß, wie sie das Geschirr und die Wäsche steril halten kann. Außerdem weiß man dann besser, wie man Leber, Herz und Niere behandelt, bevor das im Kochtopf landet. ]:D

EJhemaligWe<r Nutzper (#56x8697)


Wenn ich im Restaurant anfange zu furzen, zu rülpsen, mich am Sack zu kratzen und mir die Poppel aus der Nase zu holen, dann mag es zwar sein, dass ich damit nicht gegen irgendwelche Paragraphen im Grundgesetz oder Strafgesetzbuch verstoße, aber angenehm auffallen werde ich damit nicht.

Es geht also immer darum, dass andere das auch noch gut finden müssen was Du nach freier Entscheidung tust. Nein - das ist nicht der Fall! Ein Restaurantbesitzter kann in diesem Fall sogar vom Hausrecht Gebrauch machen und die raus werfen. Und nu?

Du setzt voraus, dass freie Entscheidungen von anderen gebilligt und für gut befunden werden müssen. Nein - das müssen sie nicht. Menschen müssen mit Konsequenzen aus der Inanspruchnahme von freien Entscheidungen leben und entscheiden was sie wie daraus lernen wollen. Wer für sich selbst dafür Anstandsregeln braucht damit er nicht aneckt kann diese ja auswendig lernen und beachten. Ein großer % Satz benötigt dafür einfach nur das bereits vorhandene Einfühlungsvermögen und kann die Verhaltensentscheidung danach treffen was er oder sie gerne in der jeweiligen Situation ausdrücken will: Zwischen Anpassung und Provokation kann das situationsbedingt ja alles sein?! Regeln sind nicht situationsbedingt. Deshalb führen sie in sozialen Situationen nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Eine gut ausgebildetes Einfühlungsvermögen schafft das viel besser.

Du trägst die Konsequenzen aus Deinen Handlungen genauso, wenn Du weil Du Dich unmöglich aufführst aus einem Lokal fliegst, oder Dir jemand aufgrund Deines Verhaltens die Freundschaft kündigt. Dazu sind keine festgeschriebenen Umgangsreglen von Nöten, sondern einfach nur Einfühlungsvermögen, Gesunder Menschenverstand und ein gewisser Anpassungswille so man nicht negativ auffallen will und keins davon wenn man negativ auffallen will und negative Konsequenzen in Kauf nimmt. Wenn jemand da ungewollt schlechte Fähigkeiten hat kann er diese sozialen Kompetenzen genauso lernen wie Menschen für ihren Broterwerb einen Berufe erlernen. Er muss genauso damit leben, dass er darin möglicherweise nie so gut ist wie Kollege A. Soziales lernen mag komplex sein, weil es sich nicht auf simple Anstandsregeln herunterbrechen lässt, aber es ist kein Buch mit 7 Siegeln und jeder der mit seinem sozialen Leben unzufrieden ist kann hier genauso dazulernen wie wenn er mit seinem beruflichen Leben unzufrieden ist und weiter Karriere machen will. Die Entscheidung wie wichtig ihm das ist bleibt jedem selbst überlassen.

jRettao.anonyxmus


Nein ich möchte gern ein Buch schreiben über Alternativmedizin, was Vitamine wirklich im Körper bewirken können und auch Krankheiten heilen. Warum man mittlerweile vermutet, dass bestimmter Mangel an Vitaminen Krankheiten auslösen kann. Was dahintersteckt mit der Strahlung der Smartphones usw ob sie wirklich krank machen. Ich will die Zusammenhänge herausfinden, erläutern und mein Wissen in Form eines Buches weitergeben. Dazu braucht man nun mal Erfahrung und Wissen, welches ich so nicht einfach erlernen kann. Eben ein Studium wo man wirklich mit der Materie vertraut wird. Kommt komisch denk ich, wenn irgend ein Laie was über Medizin un dergleichen erzählen, an Studien arbeiten und veröffentlichen will.

cOlaixret


Und vergiss bitte nicht, dass Frauen zwar weniger Rechte, Männer aber mehr Pflichten hatten. Ich will die "alte Welt" nicht gutheissen, aber es kann nicht sein, dass immer alles so einseitig dargestellt wird. Und mit den Pflichten tun sich Frauen da bis heute schwer: Es ist oft zu beobachten, dass man zwar die Errungenschaften der Emanzipation gerne mitnimmt, dennoch erwartet, dass der Mann die Frau erobert, der Mann die Tür aufhält, die Rechnung im Restaurant bezahlt, mehr verdient, den Beschützer spielt, etc.

Verstehst du nicht, dass das alles keine rechtlichen Pflichten sind? Ob du eine Frau eroberst, ins Restaurant einlädst und ihren Beschützer spielst und für sie Karriere machst ist allein deine Entscheidung. Keine Frau kann dir das vorschreiben, es geht auch anders.

Die Rechte für die Frauen gekämpft haben sind auf eine völlig anderen Level. Erst durch das Recht auf Wählen, Job, Scheidung wurde ein selbstbestimmtes Leben erst möglich.

Dieses Gelaber von Rechten und Pflichten taucht in jedem Emanzipations-Faden wieder auf, aber der fundamentale Unterschied scheint nicht in manche Hirne vorzudringen.

Abhängig bin ich von meinem Mann nicht. Ich habe derzeit meine Vollzeit Arbeit beendet, da ich bald mit meinem Medizinstudium beginne und mich voll darauf konzentrieren will. Ich arbeite nun 11h die Woche kann aber jederzeit wieder bei meinem alten Job an der Uni beginnen.

Was für einen Vollzeitjob hast du denn bitte an der Uni mit 19. :=o

j0etta./anNonymxus


@ clairet:

Der Dr. für den ich gearbeitet habe hat Vorlesungen an Universitäten usw vorgetragen. Er hat mir die Vorlagen gegeben und ich die verschiedenen Themen für ihn erarbeitet und eine PowerPoint Präsentationen erstellt bzw. Alte erneuert, die er für seine Vorlesungen benutzt hat.

jDettae.anonyxmus


Whups den vorigen Beitrag hat es zu schnell abgeschickt :=o

Desweiteren habe ich Kurse vorbereitet und seine Vorlesungen/Terminplan koordiniert.

s+ens4ibe]lman


Nein ich möchte gern ein Buch schreiben über Alternativmedizin, was Vitamine wirklich im Körper bewirken können und auch Krankheiten heilen.

Entweder du willst das selbst wissenschaftlich untersuchen, dann vergiss dein Hausfrauendasein- dann brauchst du nämlich einen Vollzeitjob, oder du schreibst eine 100-ste Kopie über Alternativmedizin- das braucht kein Mensch.

Bvambi;enxe


@ Mond+Sterne @:)

ich will dich nicht ärgern, aber auch nicht adoptieren. ;-D

Was dich von meinem Kind vor allem unterscheidet, ist deine innere Haltung.

In einer Familie die einigermaßen funktionieren soll, ist es sinnvoll miteinander und nicht gegeneinader zu arbeiten. Verantwortung füreinander im Großen, sowie im banalen Detaille zu übernehmen. Je nach Bedarf. Wenn dann täglich vor der Geschirrspüle ein Geschlechterkampf ausgetragen werden soll, ist das Unternehmen Familie schnell gescheitert.

Ist er nicht überfordert vom feministischen Anspruchsdenken?

Welches feministische Anspruchsdenken denn? Wessen Anspruchsdenken? kannst du dir wirklich nicht vorstellen, dass ein Familienvater sich am Aben auf die Familienzeit freut? Dass es für ihn schön und erfüllend ist mit Frau und Kindern in Küche, Garten, Bad oder Schlafzimmer gemeinsam den Abend zu gestalten? Das an Arbeiten zu erledigen was grad anfällt? Nicht weil irgendwelche Feministinnen ihn dazu verdonnern, sondern weil er Teil dieser Familie ist und sich gerne einbringt?

Mangelt es ihm an Mut seine Wünsche und Bedürfnisse so klar zu benennen, wie ich es tue?

Bestimmt nicht! ;-D

Klar würde er sich manchmal mehr Freizeit wünschen. Aber das eher in Bezug auf die Arbeit, um noch mehr Zeit mit der Familie (vor allem mit seinem Sohn) zu verbringen.

Genauso geht es jedoch auch meiner Schwiegertochter. Sie hat im Moment die klassische Mama-Rolle. Sie würde sich ab und zu ein paar Stunden ganz ohne Kinder wünschen. Da sie jedoch noch stillt und ihre Tochter stark fremdelt, wird sie sich noch gedulden müssen. SIE hat also noch ein paar Monate gar keinen Feierabend. Ihre Wünsche und Bedürfnisse muss sie erst mal hinten anstellen.

Mein Sohn schätzt die Frauen und deren Arbeit. Ganz gleich ob in der Praxis oder im Haushalt. Bei dir kann ich nicht'herauslesen, was du an Frauen und ihrer Arbeit wert schätz. Ich empfinde dich als nörglerisch. Sorry.

j[etta.alnonylmus


Entweder du willst das selbst wissenschaftlich untersuchen, dann vergiss dein Hausfrauendasein- dann brauchst du nämlich einen Vollzeitjo

Mein Prof. hat nur ~ 25h die Woche gearbeitet und arbeitet derzeit an einer Studie. ":/

Auf jeden Fall habe ich bis dahin ja noch viel Zeit. Der Weg wird sich weisen. ;-)

Hcermosxo


@ clarnet

Verstehst du nicht, dass das alles keine rechtlichen Pflichten sind? Ob du eine Frau eroberst, ins Restaurant einlädst und ihren Beschützer spielst und für sie Karriere machst ist allein deine Entscheidung. Keine Frau kann dir das vorschreiben, es geht auch anders.

Die Rechte für die Frauen gekämpft haben sind auf eine völlig anderen Level. Erst durch das Recht auf Wählen, Job, Scheidung wurde ein selbstbestimmtes Leben erst möglich.

Dieses Gelaber von Rechten und Pflichten taucht in jedem Emanzipations-Faden wieder auf, aber der fundamentale Unterschied scheint nicht in manche Hirne vorzudringen.

Das lässt sich doch nicht alles einfach so voneinander trennen, denn das hängt miteinander zusammen. Ich habe ja geschrieben, dass es genetisch veranlagt ist. Nur ist die Frage wie viel davon heutzutage noch übrig bleiben mag und ob nicht andere Effekte stärker als die Genetik wiegen. Gleiche Rechte bedeutet nicht Ergebnisgleichheit und trotzdem fordern Frauen andauernd Ergebnisgleichtheit in vielen Bereichen. Das ist ja auch auf dem Arbeitsmarkt so, jeder sollte im Prinzip gleiche Rechte haben, trotzdem kann man nicht als Maßstab anlegen, dass alle gleich viel verdienen. Ich verstehe auch nicht, weswegen sich da so über den angeblichen "Männerbonus" echauffiert wird. Frauen sind, wenn sie wollen, durchaus in der Lage Karriere zu machen. Klar ist das schwer, das ist es aber für den Mann ebenso. Die Frauen, mit denen ich an der Uni zu tun hatte, die recht karriereorientiert sind, meckern nicht über den "Männerbonus". Das zeigt, dass es vor allem eine Einstellungssache ist. Zudem hat man als Frau andere Vorteile im gesellschaftlichem Leben, die ein Mann nicht hat. Frau kann nicht immer nur auf einen Faktor schauen und andere Dinge, von denen nur Frau profitiert, übersehen. In vielen Dingen sind es die Frauen, die sich durch ihr Rollenverhalten selbst in diese Lage bringen. Das eine bedingt das andere. Wenn Frau im Schnitt immer beim Partner "nach oben" sucht und einen Mann mit mehr Gehalt präferiert (und ja: Das ist im Schnitt so!), hat das eben auch auf der anderen Seite negative Auswirkungen und führt dazu, dass Männer mehr verdienen! Als einzelne Frau ist es schwer daraus auszubrechen und außerdem ist es bequem es so zu machen wie die Mehrheit der Frauen. Zu diesem Dilemma habe ich aber weiter oben im Thread schon etwas geschrieben. Mit Quoten und ähnlichem verschärft man diese Problematik nur. Entweder ändert sich im Bewusstsein der Frau etwas oder es ändert sich nichts, aber von beiden Seiten profitieren ist nicht...

B/am(biexne


Auf jeden Fall habe ich bis dahin ja noch viel Zeit. Der Weg wird sich weisen. ;-)

jetta.anonymus

Finde ich auch. Das Studium ist lang und du wirst noch sehr viele neue Aspekte dieses Berufes kennenlernen. Ich denke wenn du durchhältst (was ich dir wünsche) wird sich noch so manch anderer Weg für dich auftun.

Hast du deinen Studienplatz schon? Wo möchtest du studieren?

L;olaXx5


Mein Prof. hat nur ~ 25h die Woche gearbeitet und arbeitet derzeit an einer Studie. ":/

Wenn man ersteinmal eine Professur hat, hat man es ja quasi geschafft und hat einiges an Privilegien und Flexibilität. Aber dahin muss man erstmal kommen. ;-) Frag mal den Akademischen Mittelbau mit Karriereabsichten, wieviel die arbeiten. :=o

Auch ein Buchprojekt wird arbeitsintensiv sein. Da wirst du dann vielleicht auch noch merken, dass es eher blöd ist, freiwillig mehr als die Hälfte der Hausarbeit zu machen. ;-D

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