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Warum drängen Frauen die Männer in die Beschützer-/Ernährerolle?

EPhemaligGer Nutzzer (#x568697)


Wenn Frau im Schnitt immer beim Partner "nach oben" sucht und einen Mann mit mehr Gehalt präferiert, hat das eben auch auf der anderen Seite negative Auswirkungen und führt dazu, dass Männer mehr verdienen!

Ah - also haben wir gar keine Leistungsbezahlung, sondern eine Bezahlung nach Geschlechter, weil Männer sonst sozial keine Chancen haben?

":/ ":/

Die Debatte die wir in der Arbeitswelt haben ist die um die Frage: "Was ist Leistung?" Wenn das was Du oben behauptest stimmen würde ist diese Frage ja zwingend notwendig? Dann hätten wir tatsächlich besonders im Führungsbereich eine Geschlechterbezahlung und nicht wie gerne behauptet eine Leistungsbezahlung und müssten uns als Gesellschaft mal fragen: Wollen wir das ? Wollen wir uns vor allem länger Belügen lassen?

Ich nicht. Ich bin für klare transparente Leistungsdefinitionen, die dann auch für jeden der sie erfüllt die gleichen Konsequenzen haben unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft und so weiter.

Deine ganze Argumentation ist der Versuch aus nichts eine allgemein gültige Dominanz per Beschluss für "die Männer" über "die Frauen" zu schaffen. Das funktioniert nicht mehr. Dominanz existiert nur solange sich jemand unterordnet. Wenn sich keiner mehr unter die Dominanz ordnet fällt sie in sich zusammen und löst sich in Luft auf. Dominanz ist abhängig von Unterlegenheit, was dem Begriff eigentlich ad absurdum führt. ;-)

Dominanz gibt es nur situationsbedingt: A gewinnt das Rennen vor B. Das ist der Moment der Leistungsdominanz. Am nächsten Tag gewinnt B vor A. Dominanz ist immer relational.

Gvoxldmädlche[n


Hermoso

Gut, ganz unpolemisch.

- weibliche Föten werden weltweit eher abgetrieben als männliche (China, Afghanistan, Indien - wo die Ultraschalltechnik eben ankommt); die Folge sind dann Männer, die sich Frauen aus Dörfern verschleppen

- in vielen rückständigen Gesellschaften ist eine Frau nur was wert, wenn sie einen Sohn gebiert (obiges ist dann die Folge)

- Männer können mancherorts mehrere Frauen ehelichen, Frauen nicht (der entscheidende Faktor ist, dass das Geld reicht, um sie zu ernähren; das können Frauen auch erreichen)

- in manchen Gesellschaften muss eine Frau ihren Körper und ihr Gesicht bedecken, Männer müssen ihre Gesichter nie bedecken

- die weit überwiegende Mehrzahl von Zwangsprostituierten ist weiblich

- weibliche Reproduktionsrechte (Abtreibung) sind wieder auf dem Rückzug, nachdem sie einige Jahrzehnte etwas Aufwind hatten

- weibliche nackte Körper werden dauernd sexualisiert präsentiert

- in Vorständen/Führungspositionen sind viel weniger Frauen als Männer

- dito in der wissenschaftlichen Lehre

Usw.

Aber wer die Dinge nicht sehen will, der wird sie auch nicht sehen. *:)

Und vergiss bitte nicht, dass Frauen zwar weniger Rechte, Männer aber mehr Pflichten hatten. Ich will die "alte Welt" nicht gutheissen, aber es kann nicht sein, dass immer alles so einseitig dargestellt wird. Und mit den Pflichten tun sich Frauen da bis heute schwer: Es ist oft zu beobachten, dass man zwar die Errungenschaften der Emanzipation gerne mitnimmt, dennoch erwartet, dass der Mann die Frau erobert, der Mann die Tür aufhält, die Rechnung im Restaurant bezahlt, mehr verdient, den Beschützer spielt, etc.

In der alten Welt durfte die Frau...

- nicht wählen

- nicht selbständig einer Erwerbsarbeit nachgehen und das Geld FÜR SICH behalten

- sich nicht scheiden lassen

- hatte keine Handhabe gegen (sexuelle) Gewalt in der Ehe

- durfte nicht studieren

... Ja, Männer mussten das Geld ranschaffen. Frauen mussten den Haushalt schmeißen, die Kinder und den Mann versorgen. Wenn du soziale und rechtliche Pflichten nicht auseinanderhalten kannst (Kleiner Tipp: sich nicht scheiden lassen dürfen hat nichts mit Natur oder sozialer Einstellung zu tun, sondern mit Gesetzen), dann weiß ich nicht, wozu mit dir noch diskutieren.

Bambiene

Naja. ":/ Ich finde es normal, dass ein Mensch (ganz gleich ob Mann od. Frau) spätestens wenn er aus dem Haus geht (Beziehung, WG oder anderes soziales Gefüge sich selber versorgen können sollte. Mit allem was dazu gehört. Waschen, Putzen, Einkaufen, sich was kochen, selbständig einen Vertrag abschließen etc.

Ja, eigentlich ist es das. Meine Aussage war mehr auf die Pflege der Kinder und des Haushalts bezogen, da ich es leider von viel mehr Männern "traditionell" kenne. Und du hast recht, dass man eine solche Frau nicht als Prachtweib bezeichnet, sondern es vielmehr von einer Frau erwartet. Und wenn ein Mann dann analoges macht, überschlagen sich alle vor Freude. Ziemlich bezeichnend und traurig. :-|

mond+sterne

Ich habe allerdings ein anderes Verständnis von Emanzipation. Dein Sohn füllt die Lücke, die von seiner Partnerin gerissen wurde, insoweit sie nicht mehr die Aufgaben der traditionellen Hausfrau und Mutter übernimmt.

Ich finde es ehrenwert von Deinem Sohn, wenn er diese Lücke füllt. Unter Emanzipation stelle ich mir jedoch etwas anderes vor. Ein emanzipierter Mann ist kein Lückenbüßer

Würdest du das bitte erläutern? Wieso Lückenbüßer? Wenn man individuell einen Plan aufstellt, von welchen Lüchen redest du dann?

d,oo2mhide


Inwiefern bringt uns das weiter? Es gibt zahlreiche Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen gegenüber Frauen von Männern - Andersrum genauso. Das kann man ja einfach mal so festhalten.

d|oomh>ixde


Das Problem was ich hier sehe ist eben dass sich die ganze Diskussion im Kreis dreht. Die Liste an Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft den beiden Geschlechtern gegenüber ist ewig lang. Auf der Frauenseite hat man in den letzten Jahren angefangen die gröbsten "Patzer" zu beseitigen und die Frage ist doch jetzt nicht ob es nicht doch noch einige Dinge gibt die verkehrt laufen sondern meiner Meinung nach sollte langsam diskutiert werden ob ein Großteil der Aufwendungen für Frauenförderung nicht jetzt mal für die Jungs eingesetzt werden sollte. Den dort sehe ich weitaus mehr Aufholbedarf - vorallem was z.b. Erziehung und Jungenförderung angeht. Evtl. lösen sich dann einige Dinge auf der Frauenseite auch von ganz alleine.

ddootmhiPde


@ Goldmädchen

In der alten Welt durfte die Frau...

- nicht selbständig einer Erwerbsarbeit nachgehen und das Geld FÜR SICH behalten

Das ist korrekt. Allerdings verbuche ich das nicht einseitig unter Frauenbenachteiligung sondern als Benachteiligung beiden Geschlechtern gegenüber. Der Mann ist in so einer Konstellation ebenfalls nicht frei sondern gezwungen die Brötchen zu verdienen - Vielleicht sogar gegen seinen Willen und das auch wenn er körperlich nicht mehr kann(!). Kann er das nicht wird er von der Gesellschaft als gescheitert angesehen.

Eine Fortsetzung davon sieht man auch heute noch. Es ist gesellschaftlich absolut akzeptiert wenn eine Frau die Hausfrau miemt auch wenn noch keine Kinder vorhanden sind und von dem Geld des Partners lebt. Natürlich bekommt man immer noch einige doofe Kommentare aber erzähl mal als Frau das dein Typ arbeitslos ist / Hausmann ist und von deinem Geld lebt. Ich kann mir kaum vorstellen dass das einer Frau ihren Freundinnen gegenüber einfach über die Lippen geht. Hier kommen wir wieder dahin zurück was ich vorher erwähnt habe:

Wenn wir diese Strukturen aufbrechen könnten dann wären beiden geholfen. Die Frau würde selbstständiger werden und der Mann müsste sich weniger schämen wenn er weniger selbstständig wird.

H0ermogso


@ NotMichaelCaine

Ah - also haben wir gar keine Leistungsbezahlung, sondern eine Bezahlung nach Geschlechter, weil Männer sonst sozial keine Chancen haben?

Männer verdienen nach unbereinigtem Gender Pay Gap (22%) mehr, weil sie 1.) mehr Vollzeit arbeiten, während 85% der Teilzeitstellen auf Frauen entfallen 2.) Berufe, Vertiefungsrichtungen und Karriereoptionen anstreben, die möglichst viel Geld bringen. Nur wenige Männer studieren brotlose Künste a la Germanistik, Sozialpädagogik und co. 3.) weitere Gründe im Link:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Pay_Gap]]

Der bereinigte Gender Pay Gap beträgt je nach Studie zwischen 2% und 8% und lässt sich teilweise damit erklären, dass Männer mehr unbezahlte Überstunden machen und bei der Lohnverhandlung mehr verlangen (im Tarif werden Frauen und Männer ja gleich bezahlt)

Ich nicht. Ich bin für klare transparente Leistungsdefinitionen, die dann auch für jeden der sie erfüllt die gleichen Konsequenzen haben unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft und so weiter.

d.h. du möchtest Sozialismus?

Grold+mädcxhen


Das ist korrekt. Allerdings verbuche ich das nicht einseitig unter Frauenbenachteiligung sondern als Benachteiligung beiden Geschlechtern gegenüber.

Interessant, dass du nur das erste Beispiel zitiert hast. Hast du Benachteiligung der Männer, die den darauffolgenden vergleichbar sind, in petto?

Ich erinnere:

nicht wählen

- nicht selbständig einer Erwerbsarbeit nachgehen und das Geld FÜR SICH behalten

- sich nicht scheiden lassen

- hatte keine Handhabe gegen (sexuelle) Gewalt in der Ehe

- durfte nicht studieren

Was das hier soll? Ich zeige auf, denen, die es (noch) nicht wissen, dass Frauen global eine ganz eigene Art von Ünterdrückung erfuhren und z.T. auch erfahren als Männer je hatten. Auch, wenn das den Herren hier nicht schmeckt. Ist doch der deutsche Mann von heute ein verdammt armes Schwein. Muss schuften, und die garstigen Weiber wagen es auch noch, Ansprüche an ihn zu stellen! Und wenn er sie nicht erfüllt, schicken sie ihn zum Teufel :-o das hätte es früher nicht gegeben. :)- Keine guten Frauen mehr da :°( Außer jetta ;-D

L[ianx-Jill


Die ist ja noch jung, und braucht das Geld.

dVoomVhxide


Nein Goldmädchen, denn es gibt nicht für jeden deiner Punkte einen entsprechenden Gegenpol auf der anderen Seite. Allerdings ist das andersrum ganz genauso. Mich stört es eben wenn Dinge einseitig beleuchtet werden und das machst du sehr gern.

Was das hier soll? Ich zeige auf, denen, die es (noch) nicht wissen, dass Frauen global eine ganz eigene Art von Ünterdrückung erfuhren und z.T. auch erfahren als Männer je hatten.

So what? Das sind Beispiele aus dem vergangenen Jahrtausend. Was hat das jetzt für eine Relevanz zu dem Threadthema? Und als wenn das irgendwas neues wäre. Ist das hier irgendjemanden nicht klar (?) dann bitte aufschreien!

Auch, wenn das den Herren hier nicht schmeckt. Ist doch der deutsche Mann von heute ein verdammt armes Schwein. Muss schuften, und die garstigen Weiber wagen es auch noch, Ansprüche an ihn zu stellen! Und wenn er sie nicht erfüllt, schicken sie ihn zum Teufel :-o das hätte es früher nicht gegeben. :)- Keine guten Frauen mehr da :°( Außer jetta ;-D

Was soll denn diese stumpfe Polemik wieder. Daran erkenne ich, dass es dir nicht um irgendeinen Diskurs geht sondern nur darum dich in deiner Rolle als Kämpferin zu sonnen und das mit einer Art die einfach nur geschmacklos / empathielos ist. So disqualifizierst du dich für jede ernsthafte Diskussion über Kindergartenniveau.

Gho!ldmäd`chen


Das ist korrekt. Allerdings verbuche ich das nicht einseitig unter Frauenbenachteiligung sondern als Benachteiligung beiden Geschlechtern gegenüber. Der Mann ist in so einer Konstellation ebenfalls nicht frei sondern gezwungen die Brötchen zu verdienen - Vielleicht sogar gegen seinen Willen und das auch wenn er körperlich nicht mehr kann(!). Kann er das nicht wird er von der Gesellschaft als gescheitert angesehen.

Also, weil das so ein schönes Beispiel ist: Auch hier die völlige Unfähigkeit, zu abstrahieren zwischen rechtlichen Vorgaben und sozialen Pflichten. Es mag sein, dass die männliche Pflicht zu arbeiten so unerträglich war, indes hatten die Frauen auch keine Zeit, Däumchen zu drehen, sondern mussten Haushalt (ohne Geräte!) machen, Kinder versorgen und den Gatten bekochen. Was ist, wenn sie das körperlich nicht konnten? Was ist, wenn sie keine Lust auf Sex hatten? Oder es dem Typen einfach so gepasst hat, sie zu schlagen? Wir leben in einem Land, in dem sexuelle Nötigung erst einsetzt, wenn die Frau sich explizit gegen physische Gewalt wehrt. Das heißt, alles darunter... Muss sie wohl hinnehmen. Wir leben in einem Land, in dem geschätzt 400000 Frauen sich prostituieren. Wir leben in einer Welt, in der es für Frauen größtenteils keine sicheren, legalen Abtreibungsmöglichkeiten gibt (auch in "entwickelten" Ländern wie den USA). Wir leben in einer Welt, in der Frauen ihre Körper, Haare und Gesichter verhüllen müssen, da sie "unanständig" sind, in denen die erste Frage bei sexueller Gewalt lautet "was hatte sie an?". In sehr vielen Ländern können Frauen völlig straflos vergewaltigt werden (wobei, in Deutschland sind wir bei ca. 7% Verurteilungen auch ziemlich gut dabei). Wir leben in einer Welt, in der unzählige Frauen genital verstümmelt werden (auch in Frankreich übrigens.), weil sie sonst "unrein" sind. Weißt du, wie das abläuft? Bevor du mir mit männlicher Beschneidung kommst? Der Frau werden die äußeren (manchmal auch die inneren) Schamlippen und die Klitoris entfernt (!) und die Reste dann wieder zusammen genäht. Übrig bleibt ein kleines Loch, um Blut abfließen zu lassen. Der Ehemann hat dann das Privileg, die Frau "zu öffnen", also das vernarbte Gewebe aufzuschneiden. Nur so ist sichergestellt, dass sie rein und sauber ist. Und du erzählst mir was über Männer, die nicht arbeiten gehen wollen und die als Hausmann schief beäugt werden? Seriously?

G"olOdmädcxhen


Allerdings ist das andersrum ganz genauso. Mich stört es eben wenn Dinge einseitig beleuchtet werden und das machst du sehr gern.

Bitte, lieber doomhide, nenne mir analoge Punkte des männlichen Leides. Ich meine das ernst. Ich möchte mich gern weiterbilden. Und außerdem würde es mich freuen. ]:D (Jaja, polemisch, hysterisch, deswegen sind die Argumente Schrott. Typisches patriarchales Gehabe um Frauen zu demütigen und sich nicht mit den Argumenten auseinander setzen zu müssen. Wenn du eine Frau wärst und all die Punkte, die ich aufzählte, wären dir völlig egal, dann bist du entweder ziemlich gleichgültig oder verdammt hohl. Ich kann bei dieser Grausamkeit nicht ruhig bleiben. Mea culpa.)

GLoldmlädchxen


Die Beispiele, die ich wählte, sind übrigens alle aus der Moderne. :-) Nix da mit Jahrhunderte oder Jahrzehnte her. Alles aktuell. Leider.

HRermoTso


hier noch ein Link: [[http://www.equalpay.wiki/Bereinigter_Gender_Pay_Gap]]

- weibliche Föten werden weltweit eher abgetrieben als männliche (China, Afghanistan, Indien - wo die Ultraschalltechnik eben ankommt); die Folge sind dann Männer, die sich Frauen aus Dörfern verschleppen

Weltweit mag stimmen, aber in Deutschland, im Westen?

China und Indien sind nicht unser Problem. Die müssen ihre Probleme selbst auf die Reihe bekommen.

(Außerdem werden die Söhne ja automatisch bestraft, weil sie u.U. keine Frau abbekommen, weil es davon zu wenige gibt. Meines Wissens sind die Strafen für die gezielte Abtreibung weiblicher Föten in China recht drakonisch.)

- in vielen rückständigen Gesellschaften ist eine Frau nur was wert, wenn sie einen Sohn gebiert (obiges ist dann die Folge)

Das stimmt. Und nun? Leben wir hier in einer rückständigen Gesellschaft?

(Was sollen wir machen? Deren rückständige Gesellschaften demokratisieren und ihnen Freiheit und Liberalität bringen? Wie gut das funktioniert, haben die NATO-Aktionen der letzten 15 Jahre eindrucksvoll demonstriert)

- Männer können mancherorts mehrere Frauen ehelichen, Frauen nicht (der entscheidende Faktor ist, dass das Geld reicht, um sie zu ernähren; das können Frauen auch erreichen)

Wieder meine Frage: Trifft das auf Europa und den Westen zu?

Was kann ich für die Verhältnisse in China oder sonstwo?

- in manchen Gesellschaften muss eine Frau ihren Körper und ihr Gesicht bedecken, Männer müssen ihre Gesichter nie bedecken

Dir steht es frei dahin zu gehen und dich für eine bessere Welt zu engagieren.

(Deswegen möchte ich ja auch keine Araber hier in DE haben, aber das ist eine andere Diskussion)

- die weit überwiegende Mehrzahl von Zwangsprostituierten ist weiblich

Das liegt daran, dass es um Faktor 100 mehr weibliche als männliche Prostituierte gibt, bedingt durch den höheren Testosteron-Level bei Männern. Ein einfacher Biologismus. (Oder welche Frau ist schon auf männliche Nutten angewiesen? ;-) Eine Frau bekommt an jeder Ecke umsonst Sex, weil Männer praktisch immer Sex wollen)

Es gab dazu mal ein Experiment + Studie. Dort wurden attraktive junge Männer los geschickt sowie attraktive Junge Frauen, in verschiedenen Städten der USA. Je nachdem, welcher Mann los geschickt wurde, was er sagte, wo es stattfand etc, lag die Quote der Männer (die alle aber gut aussahen, also wenn man das nimmt, was der Durchschnitt als hübsch empfindet) bei 1 – 7%.

Die Quote der Frauen, je nach Frau, Ort, was sie genau sagte etc. lag zwischen 40% und 80%.??

Es ist einfach Fakt: Es gibt weitaus mehr Männer als Frauen, die an einfachem, unkompliziertem Sex interessiert sind. Deshalb kostet der Eintritt in nen Swingerclub für einen Mann ~ 100€, während er für eine Frau nahezu immer kostenlos ist – und trotzdem herrscht dort Männerüberschuss! Deshalb gibt es so viele weibliche Callgirls, Prostituierte etc – der männliche Bedarf nach unkompliziertem Sex ist so viel höher als der weibliche, dass einige Männer dafür sehr viel Geld zahlen, während Callboys eine absolute Randerscheinung sind, so im Faktor eins zu hundert (also hundert mehr Frauen, die mit Sex Geld verdienen als Männer). Frauen sind eben weitaus sexuell selektiver als Männer.

- weibliche Reproduktionsrechte (Abtreibung) sind wieder auf dem Rückzug, nachdem sie einige Jahrzehnte etwas Aufwind hatten

Das stimmt, aber betrifft das Deutschland und/oder Europa?

- weibliche nackte Körper werden dauernd sexualisiert präsentiert

[[http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/5805-bruederle-debatte-und-sexismus]]

- in Vorständen/Führungspositionen sind viel weniger Frauen als Männer

Woran könnte das bloß liegen?

dNo,omhi<de


Ist doch der deutsche Mann von heute ein verdammt armes Schwein. Muss schuften, und die garstigen Weiber wagen es auch noch, Ansprüche an ihn zu stellen! Und wenn er sie nicht erfüllt, schicken sie ihn zum Teufel :-o das hätte es früher nicht gegeben. :)- Keine guten Frauen mehr da :°( Außer jetta ;-D

Übrigens mag es sein dass das von dir so interpretiert wird. Allerdings sehe ich das ganz anders:

- Ich kann zu einer Frau kontakt haben ohne dafür schief angesehen zu werden

- Ich kann mit einer Frau sex haben ohne irgendeine Verpflichtung einzugehen

- Ich kann sogar Kinder zeugen und mich danach aus dem Staub machen (Okay, Unterhalt muss ich zahlen)

- Ich kann eine Beziehung eingehen und in vielen Fällen ist die Frau sogar in der Lage für sich selbst aufzukommen

- Von mir wird nicht mehr verlangt mich zu verbiegen (Tür aufhalten, Rechnung bezahlen usw.)

Und und und... das sind alles Dinge die ich indirekt dem Feminismus zu verdanken habe. 80% aller Pflichten sind weggefallen... natürlich habe ich dafür auch nicht mehr das Recht meiner Frau / Freundin irgendwas zu verbieten. Damit kann ich gut leben weil ich das überhaupt nicht muss. Viele Frauen, oder zumindest meine, machen auch so was ich gerne hätte und dafür tue ich auch gerne mehr als von mir standardmäßig erwartet wird. Geben und nehmen. Also ich finde den Feminismus echt super und fühle mich total auf der Gewinnerseite und ich habe in meinem Umfeld eigentlich nur Menschen die das ähnlich sehen. Für diejenigen die unbedingt ihre Frauen verkloppen / kontrollieren wollen gibt es ja auch entsprechende Partnerinnen im SM Bereich. Das beste aus beiden Welten: All the goodies - but without the duties. ;-)

Wenn ich mir jetzt allerdings die Frauenseite anschaue so sieht das etwas anders aus. Powerfrauen sehe ich persönlich wirklich selten. Hier und da gibt es die ein oder andere aber was mir jetzt im gehobenen Alter auffällt ist dass es immer mehr alleinerziehende Frauen 30+ gibt die einfach zusammenbrechen und eine Krise bekommen. Oft definierten die sich über das aussehen und wenn das so langsam abblättert dann wird krampfhaft versucht noch irgendeinen Kerl ins Boot zu holen bevor es "zu spät" ist. Von Selbstverwirklichung sehe ich da absolut garnichts mehr sondern nur noch blanke Panik. Zudem ist noch ein großer Anteil von Frauen unterwegs die ebenfalls die 30er Marke überschritten haben und jetzt doch noch auf biegen und brechen ihren Kinderwunsch durchsetzen wollen und daran ebenfalls eingehen. Übrigens ist ein großteil der alleinerziehenden Mütter auf Hartz 4 angewiesen -> von einer Abhängigkeit in die nächste - ob die damit so glücklich sind sei mal dahingestellt. Auch in den USA ist die Entwicklung ähnlich. Heute erst gelesen: 26 % aller Frauen dort futtern Antidepressiva und sind in psychologischer Behandlung.

Wenn ich das alles so aufsummiere: Meine fresse, mir gehts Bombe. ;-D

G5oldmJädcRhxen


(Was sollen wir machen? Deren rückständige Gesellschaften demokratisieren und ihnen Freiheit und Liberalität bringen? Wie gut das funktioniert, haben die NATO-Aktionen der letzten 15 Jahre eindrucksvoll demonstriert)

Nichts können wir machen. Die Beispiele sollten der unvoreingenommen Leserin zeigen, dass Frauen global meist weniger wert sind als Dreck unterm Schuh. Zumindest, solange sie nicht Söhne gebären und sich ordentlich aufführen. Wenn du all die Zusammenschau dieser Faktoren begreifst, und begreifst, dass wir in einer patriarchalen Gesellschaft leben, dann wird dir klar, dass das natürlich auch für Deutschland gilt. Es ist ein globales Problem.

Aber du bist ein Mann, deswegen erwarte ich auch nichts anderes als Ablehnung und Diskreditierung. Niemand hört gern unangenehme Wahrheiten.

[[http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/5805-bruederle-debatte-und-sexismus

Kelle, die Heldin aller Sexisten :)- Du hast nicht begriffen, dass das bezogen war auf Werbung und Präsentation verschiedener Dinge? Nackte Frauen und Autos? Zusammenhang? Bluse? %:|

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