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Warum drängen Frauen die Männer in die Beschützer-/Ernährerolle?

drodomhidxe


@ Sensibelman

Urgs... eine Warnung vorher wäre echt nett gewesen aber trotzdem danke für den Link.

Biambiexne


Achso. Noch was.

Aber mir ging es ja gerade um eine moderne emanzipierte Feministin, die nur das macht, was sie will, und nicht bereit ist, die Aufgaben einer traditionellen Hausfrau zu übernehmen.

Ich denke mal das "die" weg und unterstelle du meinst generell einen bestimmten Anteil der Hausarbeiten. Dann würde obige Person einfach nur rücksichtslos und unsozial sein. Ganz egal welche Geschlechtes sie nun ist. In einer WG würde sie von den anderen WG-Mitgliedern wohl sehr schnell diszipliniert werden. ]:D

Solltest du jedoch allen Ernstes meinen eine Frau sollte neben ihrem Job auch noch allein den gemeinsamn Haushalt machen, ...... :(v :-p Nö! Wieso?

mAond+s;ternxe


Nein, natürlich nicht.

NJai`loxuga


Eine traditionelle Hausfrau, die sich für nichts zu schade ist, kann das sicherlich auch.

Aber mir ging es ja gerade um eine moderne emanzipierte Feministin, die nur das macht, was sie will, und nicht bereit ist, die Aufgaben einer traditionellen Hausfrau zu übernehmen.

Sie wird sich ganz sicher nicht als Lückenbüßer hergeben.

Also folgende Situation: Beide Eltern arbeiten etwa die gleiche Zeit außerhäusig und teilen sich die "schönen" Hausarbeiten untereinander auf. Übrig bleiben ungeliebte Dinge wie Abspülen. Würde jetzt der Mann zur Frau sagen - "Abspülen ist von Natur aus eine weibliche Tätigkeit, du musst das machen. Ich sitze dann mal auf der Couch." - muss sich niemand wundern, dass Frau verärgert ist bzw durch die Tür verschwindet. Das wäre deinem Empfinden nach vermutlich die moderne emanzipierte Feministin, die Rosinen pickt und sich vor Arbeit ziert. Ich würde sagen, das ist die einzig logische Reaktion (nein, logischer wäre, den Mann aus der Wohnung zu schmeißen. Bzw ihn nie reingelassen zu haben, aber manchmal vertut man sich da halt.)

Übrig gebliebene, ungeliebte Aufgaben werden natürlich zwischen beiden Partnern wiederum gerecht aufgeteilt. So sind beide "Lückenbüßer", wenn mans denn unbedingt so sehen will.

@ sensibelmann

das Video kann man nur als Youtube-User sehen?

ENhemaligewr Nutzerc (#5686x97)


Ich nicht. Ich bin für klare transparente Leistungsdefinitionen, die dann auch für jeden der sie erfüllt die gleichen Konsequenzen haben unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft und so weiter.

d.h. du möchtest Sozialismus?

Hahaha, wer Leistungstransparenz will ist also sozialist. Was sagt das über Deine Idee von Marktwirtschaft aus? Der Lacher des Abends, echt. Wer die klaren transparenten Leistungsdefinitionen trifft habe ich doch gar nicht gesagt? Sie müssen nur für alle, die ihnen unterworfen sind zugänglich und offen vergleichbar sein?! Kann jede Firma genauso machen wie sie es für ihr Produkt braucht, jeder Dienstleister wie es für die Erstellung der Dienstleistung möglich ist und so weiter. Gesetze müssen selbstverständlich eingehalten werden, aber sonst - go ahead. Der Staat als Arbeitgeber ist dem natürlich genauso verpflichetet - eben im Rahmen seiner Leistungsbereitstellung für die Bürger.

Wir müssten es ja nicht ganz so weit treiben wie die [[http://www.spiegel.de/karriere/ausland/gehaelter-in-schweden-maximale-transparenz-a-881340.html Schweden]].

H(erimxoso


@Bambiene (und auch an die anderen Frauen hier im Faden

Ich wüsste gerne, welche Frauen dich so sehr verletzt haben, dass du so verbittert und enttäuscht bist.

Bambiene, mal ganz ehrlich: Ihr Frauen hier im Faden wundert euch, dass die Männer auch mal zurückschießen und ab und zu der ein oder andere Machospruch fällt!? Wie soll man denn sonst auf eure Polemik reagieren? Der Punkt ist ja, dass es hier bisher nur Frauen gewesen sind, die "bashen" und die Diskussion auf die persönliche Ebene zu ziehen versuchen. Ihr habt bisher kein einziges Argument substanziell angegriffen, obwohl hier genügend Argumente vorgetragen worden sind, die auf Lebenstatsachen beruhen! Nicht nur, dass ihr kein einziges davon entkräftet habt, ihr sagt einfach "alles falsch" um Euch dann zu wundern, dass ihr hier von den Männern nicht ernstgenommen werdet. (Zur Geschichtsklitterung sage ich mal nix weiter...)

Noch eine Sache: wenn all' die Argumente von der "Männerseite" so evident falsch und schwachsinnig wären, hättet ihr es euch auch nicht nehmen lassen, die ganzen "Flames" um sachliche Argumente herumzuwickeln. Es ist ja schließlich erklärtes Ziel, die bösen Männer an den Eiern durch den Faden zu schleifen; das würde mit sachlichen Argumenten zusätzlich zu dem (versuchten) Sarkasmus besser gehen. Wer unsachlich und emotional "diskutiert", muss sich nicht wundern, wenn dann die gleiche Unsachlichkeit zurückkommt. ;-)

E"hemalFiger* NutzeXr e(#51561x0)


Der Punkt ist ja, dass es hier bisher nur Frauen gewesen sind, die "bashen" und die Diskussion auf die persönliche Ebene zu ziehen versuchen.

Frauen, ja. Aber doch nicht DIE Frauen. Also ob wir eine homogene Gruppe wären. Manche sind von dem Thema vielleicht auch schon ermattet. Ist ja auch nicht das erste Mal, dass es in diesem oder anderen Foren derartige Diskussionen gegeben hätte. Vom Grundsatz her halte ich Kommunikation da für sehr sinnvoll, aber letzten Endes bleiben nur diejenigen User übrig, die am lautesten und penetrantesten blöken. Mäh. Mit sinnvollem Inhalt hat das hier im Thread doch nun schon ein Weilchen nichts mehr zu tun.

HUe;rlmosxo


@ **Bambiene

In der alten Welt durfte die Frau...

- nicht wählen

- nicht selbständig einer Erwerbsarbeit nachgehen und das Geld FÜR SICH behalten

- sich nicht scheiden lassen

- hatte keine Handhabe gegen (sexuelle) Gewalt in der Ehe

- durfte nicht studieren

... Ja, Männer mussten das Geld ranschaffen. Frauen mussten den Haushalt schmeißen, die Kinder und den Mann versorgen. Wenn du soziale und rechtliche Pflichten nicht auseinanderhalten kannst (Kleiner Tipp: sich nicht scheiden lassen dürfen hat nichts mit Natur oder sozialer Einstellung zu tun, sondern mit Gesetzen), dann weiß ich nicht, wozu mit dir noch diskutieren.

Das meiste davon durften die meisten Männer vor dem 19. Jahrhundert auch nicht. Das waren Sachen, die dem Adel und dem Großbürgertum vorbehalten waren. Meinst Du so ein Knecht auf dem Bauernhof (und ja, die meisten Männer mussten vor der Industrialisierung auf dem Bauernhof für irgendwelche Gutsherren malochen) hatte großartig Rechte? *lol*

Noch im 19. Jahrhundert hat überwiegend nur der Adel und das Großbürgertum studiert. Für den einfachen Handwerkssohn war dieser Weg versperrt.

E,hemalig'er Nutz/er (N#5686!97x)


Das meiste davon durften die meisten Männer vor dem 19. Jahrhundert auch nicht. Das waren Sachen, die dem Adel und dem Großbürgertum vorbehalten waren. Meinst Du so ein Knecht auf dem Bauernhof (und ja, die meisten Männer mussten vor der Industrialisierung auf dem Bauernhof für irgendwelche Gutsherren malochen) hatte großartig Rechte?

Und Du bist doch auch froh, dass Deine Vorfahren das geändert haben oder nicht? Und Du lebst die persönlichen Freiheiten die diese Befreiung mit sich brachte doch auch gern aus? Fändest Du es nicht richtig, wenn das für alle Menschen weltweit gälte?

G=oldm@ädcWhxen


Ich in Deutschland und Europa lebe nicht in einer patriarchalischen Gesellschaft

(...)Frauen geht es im Deutschland des 21. Jahrhunderts besser als Männern.

Hermoso

:)- :)- :)-

Eines kann ich definitiv konstatieren - Männer, die so vehement aufkreischen, wenn man das F-Wort (nein, das andere.) verwendet, disqualifizieren sich von selbst. Eine schöne Methode, um die Spreu vom Weizen zu trennen. :-) Danke, Feminismus! Dass ich als Frau mir aussuchen kann, wer meiner wert ist und nicht den erstbesten nehmen muss :-x Auch, wenn das einige Herren auf die Palme treibt.

doomhide

Wieso nur unvoreingenommen Leser"innen"

Das ist das generische Femininum. Männliche Wesen sind selbstverständlich eingeschlossen. :-x Im Übrigen war das Wort im Singular.

die weit überwiegende Mehrzahl von Zwangsprostituierten ist weiblich

Die weit überwiegende Mehrzahl der Kurzstreckenläufer die Goldmedaillen gewinnen sind farbig. Und jetzt? Unterdrückung? Handlungsbedarf?

Kurzstreckenlauf vergleichst du mit Zwangsprostitution?

Hat das Beschneiden von Jungs, deiner Meinung nach, keinen Diskussionsbedarf?

Doch, selbstverständlich. Religiös motivierte Körperverletzung verurteile ich aufs schärfste. Auch an Jungen.

Du kannst doch hier, auf kosten der Allgemeinheit und zukünftiger Generationen, 5-6 auch 50 mal Abtreiben ohne einen Pfennig dazuzubezahlen. Und stimmt... legal ist das nicht aber wenn es nicht bestraft wird ist das doch vollkommen egal.

Bist du auch so einer, der meint, Gebären sei eine gesellschaftliche Pflicht? Es wird ja immer besser.

Wir leben in einem Land, in dem sexuelle Nötigung erst einsetzt, wenn die Frau sich explizit gegen physische Gewalt wehrt. Das heißt, alles darunter... Muss sie wohl hinnehmen.

Das wird ja gerade geändert

Es wird ÜBERLEGT, es zu ändern. Maas hatte vor einigen Jahren sich vehement dagegen gewehrt, ein entsprechendes Gesetz einzubringen. Dass das jetzt geschieht, liegt nicht daran, dass der Typ plötzlich die Notwendigkeit erkannt hat, sondern vielmehr die Möglichkeit der Instrumentalisierung des Sachverhalts gegen Flüchtlinge (vgl. Köln). Im Übrigen - ja, wir leben im Jahr 2016 und NOCH ist Vergewaltigung nur strafbar, wenn die Frau sich gegen physische Gewalt deutlich zur Wehr setzt. Ergo ist alles dadrunter von ihr hinzunehmen. Du magst vielleicht nicht begreifen, was das bedeutet, andere tun dies bestimmt. Einige wenige.

Im Übrigen, wem als Frau der Feminismus nicht passt, der steht es frei, in eine patriarchale Gesellschaft auszuwandern - Männern dito. Da gibt es eine ganze Menge auf der Welt. Gute Reise! *:) Aber ach, wir nehmen die Vorteile des Feminismus aber verurteilen ihn, um bei Männern gut anzukommen? %:| Jede halbwegs im Kopf klare Frau sollte dankbar sein, dass Feministinnen die letzten Jahrzehnte für uns gekämpft haben. Sonst würden wir Frauen immer noch unter der Fuchtel unseres Hausherren stehen und davon träumen, einen Hörsaal von innen zu sehen. Sonst wären wir immer noch gezwungen, uns mit Kleidung zu verhüllen. Usw.

GVoldm-ädcPhVen


Zum Thema Straflosigkeit der Vergewaltigung unter den aktuellen Gesetzen: der sehr traurige Fall Gina Lisa Lohfink.

E3hvemallige7r Nutze.r (#Z568697x)


Aber ach, wir nehmen die Vorteile des Feminismus aber verurteilen ihn, um bei Männern gut anzukommen?

Habe in diesem Faden jetzt keinen roten Namen gelesen, der den Feminismus pauschal verurteilt und es gab ja auch schon männlicherseits das Zugeständnis, dass die Vorteile die Männer durch den Feminismus haben gerne ausgelebt werden. [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/724062/?p=27#p22387671 hier z.b.]]

Ich habe auch nicht den Eindruck, dass hier ein Mann dabei ist, der eine Rolle rückwärts wünscht. Einige hier scheinen eben die Vorteile behalten, aber soziale Verantwortung für Beziehungen, speziell für das Zustandekommen und Unterhalten von Beziehungen pauschal den Frauen zuschieben zu wollen. Das geht natürlich nicht, ist aber vielleicht etwas was wirklich nur durch Erfahrung gelernt werden kann.

Um das mal ins neoliberale Denken der Spezialkandiaten hier zu übersetzen:

Das wäre in etwa so als würde ein Arbeitgeber zu einem qualifizierten Ingenieur oder Facharbeiter gehen und verlangen dass der - weil er ja schon hochqualifiziert ist und sich auskennt für ihn zu arbeiten hätte, wobei der Arbeitgeber sich offen hält ob er

a) die Arbeit anerkennt

b) die fachlichen Entscheidungen, die der Ingenieur trifft anerkennt wobei er natürlich trotzdem verlangt, dass das Produkt funktioniert, wie ist ihm egal und wenn dafür bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden müssen hat sich der Ingenieur darum zu kümmern, ohne Mehrkosten und ohne Unterstützung und ohne Realitätsprüfung

c) ihn bezahlt

und d) welches Produkt in welcher Zeit er entwickeln soll und sich der Arbeitgeber dann darüber echauffiert, dass es keine Gesetze gibt, die dem Arbeitnehmer zwingt diesen Job anzunehmen und die Verantwortung für das Gelingen des Produktes zu übernehmen.

Erstaunlich dass sich da kein Arbeitnehmer drauf einlässt, der einen freien Willen hat.

dOoomxhide


Dass ich als Frau mir aussuchen kann, wer meiner wert ist und nicht den erstbesten nehmen muss :-x Auch, wenn das einige Herren auf die Palme treibt.

Das finde ich wieder sehr einseitig gedacht. Das gilt andersrum genauso und ich als Mann kann mir auch überlegen ob die Frau es wert ist und muss nicht die erstbeste nehmen. Auch wenn das einige Damen auf die Palme treibt. Verstehst du? Nichts ist mehr heilig. Jeder muss dafür kämpfen damit sein Wert anerkannt wird - Das bloße Kinderkriegen ist nichts mystisches mehr.

Bist du auch so einer, der meint, Gebären sei eine gesellschaftliche Pflicht? Es wird ja immer besser.

Quark, damit möchte ich darauf hinweisen dass Abtreibungen, in der Regel, vom Steuerzahler und nicht von den Frauen selbst bezahlt werden.

dJo9omhiCdxe


Kurzstreckenlauf vergleichst du mit Zwangsprostitution?

Komm, du hast genau verstanden worauf ich hinauswill. Du bist doch nicht auf den Kopf gefallen. Man kann nicht überall Benachteiligungen unterstellen weil sich Mehrheiten rausbilden. Das ist der springende Punkt.

d~oomh5idxe


Jede halbwegs im Kopf klare Frau sollte dankbar sein, dass Feministinnen die letzten Jahrzehnte für uns gekämpft haben. Sonst würden wir Frauen immer noch unter der Fuchtel unseres Hausherren stehen und davon träumen, einen Hörsaal von innen zu sehen. Sonst wären wir immer noch gezwungen, uns mit Kleidung zu verhüllen. Usw.

Das sind sie sicherlich. Ich bin das auch. Die Frage ist wer sich dabei jeweils als Gewinner oder Verlierer sieht.

Das ist jetzt absolut hy­po­the­tisch aber ich könnte mir gut vorstellen, dass einige Frauen gewisse Vorzüge von Heute gegen die von damals eintauschen würden wenn sie könnten. Andersrum natürlich genauso.

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