» »

Warum drängen Frauen die Männer in die Beschützer-/Ernährerolle?

MNit#ch_x83


@ clairet

Dann rennen also Verbrecher plötzlich langsamer wenn sie sehen, dass sie von Polizistinnen statt Polizisten verfolgt werden ;-)

mRond+s`texrne


Es muss verschiedene Zielwerte für die Geschlechter geben, damit man eben jeweils die Leistungsstärksten oder -schwächsten erkennt.

Das kannst Du gerne fordern, nur mit Gleichberechtigung hat das nichts zu tun.

M+ihtch_t83


Ob jemand dieses Mindset leben will oder nicht ist ja eine individuelle Entscheidung und eine Glaubensfrage

Naja, ganz so einfach ist es dann doch nicht, wenn man eben nicht mit o.g. Einschränkungen leben will. Man kann auch als Mönch leben, geht alles, nur ist die Frage ob man sich sein Leben so vorstellt.

Meine persönliche Bewertung, ob richtig oder falsch, ist auch irrelevant.

Außerdem: Es ist ja auch nicht so, als wäre das irgendeine Doomsday Vision. Eine Verbesserung zur Prä-Emanzipationsära ist es ja "objektiv" in der Gesamtheit betrachtet, und zwar eben für 10% der Männer und den überwiegenden Großteil der Frauen. Aber es hat zwingend Auswirkungen auf andere Gesellschaftsbereiche, auch das Arbeitsleben, die völlig unter den Tisch gekehrt zu werden scheinen.

d:oom1higde


Das funktioniert so aber nicht. Wenn die Zielwerte für alle gleich hoch bleiben, dann werden nur sehr wenige Frauen es schaffen. Wenn die Werte für alle gesenkt werden, dann findet bei den Männern keine Leistungsauslese mehr statt. Es muss verschiedene Zielwerte für die Geschlechter geben, damit man eben jeweils die Leistungsstärksten oder -schwächsten erkennt.

Warum bei der Polizei / Bund? Wenn eine Frau den Job ausreichend macht warum soll dann ein anderer Standard bei Männern angelegt werden? Kann ein Mann die Aufgabe der Frau in dem Bereich nicht übernehmen obwohl er in in allen Punkten die gemessen werden der Frau überlegen ist und trotzdem unter dem Standard bei seinem Geschlecht liegt? Fliegen die Kugeln die auf Männer abgefeuert werden schneller?

dWoomRhidxe


@ doomhide

Es gibt eine Editfunktion. Elisada hat kürzlich noch einmal erklärt, [[http://www.med1.de/Forum/Rund.ums.Forum/694192/22384746/ wie man Beiträge bei Med1 editiert]].

mond+sterne

Oh danke. Das habe ich noch nicht gesehen. *:)

MVitcxh_83


Vergessen:

Es ist ja auch nicht so, als wäre das irgendeine Doomsday Vision

..., sondern Realität...

cDlaxiret


Warum bei der Polizei / Bund? Wenn eine Frau den Job ausreichend macht warum soll dann ein anderer Standard bei Männern angelegt werden? Kann ein Mann die Aufgabe der Frau in dem Bereich nicht übernehmen obwohl er in in allen Punkten die gemessen werden der Frau überlegen ist und trotzdem unter dem Standard bei seinem Geschlecht liegt? Fliegen die Kugeln die auf Männer abgefeuert werden schneller?

Weil körperliche Fitness bei den Geschlechtern eben verschiedene Werte hat und nur im Vergleich mit diesen eine reelle Leistungseinschätzung möglich ist und Verbesserungspotential erkannt werden kann. Es wird sicher auch Werte geben, die beide Geschlechter auf keinen Fall unterschreiten dürfen. Letztlich sind andere Leistungsfaktoren sowieso viel wichtiger als wer am schnellsten rennen kann.

Dann rennen also Verbrecher plötzlich langsamer wenn sie sehen, dass sie von Polizistinnen statt Polizisten verfolgt werden ;-)

Gut möglich, die werden oft unterschätzt. ;-D

sgensUibelCman


S.o. Ich habe die ungebremsten androgenen Hormonwirkungen als Vorbedingung genommen

Du kannst aber die androgenen Hormonwirkungen nicht alleinig als Vorbedingung nehmen, da diese nur einen Teil bei der Partnerwahl ausmachen. Andere Faktoren können die androgenen Hormonwirkung mehr als überlagern. Genaugenommen sind bei mir z.B. meine Hormonwirkungen auch nach 30 Jahren noch voll auf meine Frau gerichtet und ich behaupte, dass es anderen Männern nicht wesentlich anders ergeht. Zudem ist nachgewiesen, dass Frauen mindestens genauso oft fremdgehen wie Männer- also ist der Wunsch nach (sexuellem) Partnerwechsel nicht geschlechtsspezifisch und hat offenbar andere Gründe als "der Mann möchte seinen Samen streuen"- was möchte denn dann die Frau streuen?

Ich behaupte, dass der Wunsch nach Partnerwechsel aus Dissonanzen zwischen den Partnern heraus entsteht, d.h. es sind unpassende Partner zusammengekommen oder sie haben sich in Richtung unpassend entwickelt. Es kann auch eine grundsätzlich polygame Einstellung dahinterstecken, die aber nicht nur hormonell bedingt sein muss, sondern gesellschaftlich bedingt sein kann.

Mitunter kann da auch gewisses "Marketing" hinter stecken, das heißt, auf Grund äußerer Einflüsse ("Freunde", Medien) wird dem Menschen suggeriert, man müsse doch mal seinen Partner wechseln ...

MRitchE_8x3


ich behaupte, dass es anderen Männern nicht wesentlich anders ergeht

Und ich behaupte das Gegenteil. Wunschtraum evtl. ja - v.a. wenn Liebe im Spiel ist

Zudem ist nachgewiesen, dass Frauen mindestens genauso oft fremdgehen wie Männer- also ist der Wunsch nach (sexuellem) Partnerwechsel nicht geschlechtsspezifisch

Habe ich auch nie anders behauptet.

und hat offenbar andere Gründe als "der Mann möchte seinen Samen streuen"- was möchte denn dann die Frau streuen?

Schließen sich unterschiedliche Gründe für die jeweiligen Geschlechter für Partnerwechsel gegenseitig aus? Natürlich nicht.

Ich behaupte, dass der Wunsch nach Partnerwechsel aus Dissonanzen zwischen den Partnern heraus entsteht, d.h. es sind unpassende Partner zusammengekommen oder sie haben sich in Richtung unpassend entwickelt.

Ich will ja gar nicht ausschließen, dass wenn man DIE perfekte Partnerin trifft, alles menschenerdenkliche ins Sexleben reinhängt, sich gemeinsam kohärent weiterentwickelt etc., dass es dann nur die eine Frau ist auf die sich die Hormonwirkung richtet, wie du es schreibst. Nur: Kann das ein Standardmodell für jeden Mann sein? Oder doch etwas unrealistisch?

Es kann auch eine grundsätzlich polygame Einstellung dahinterstecken, die aber nicht nur hormonell bedingt sein muss, sondern gesellschaftlich bedingt sein kann.

Natürlich gibt es noch viele weitere nicht-hormonelle Gründe für Polygamie. Was aber eine Abkehr davon ja eher zusätzlich erschwert. Das hormonelle ist für mich allerdings das weitaus "behandlungsbedürftigere" für Männer.

smen,sibeAlman


Wunschtraum evtl. ja

Mit Gedanken spielen, wie es eventuell mit einer anderen Frau wäre, ist etwas vollkommen anderes, als es bewusst und zielgerichtet in die Tat umzusetzen. Insbesondere können die Gedanken relativ schnell verworfen werden, wenn die eigene geliebte Frau unmittelbar anwesend ist (oder auch in Gedanken) und ihre Erotik/Liebe bewusst oder unbewusst ausspielt.

GWoldOmDädcdhxen


Wieder den interessanten Punkt übersprungen. Wenn Frauen sich immer mit Frauen solidarisieren sogar wenn sie wissen das die andere im Unrecht ist dann muss man die Folgen davon eben auch in unsere gesellschaftliches Leben übernehmen und den "Frauenanteil verringern" wo es um objektive Entscheidungen geht. Z.b. bei Gerichten.

doomhide

Was du alles interessant findest... Wieso denkst du a) dass Frauen sich auch solidarisieren, wenn sie wissen, dass die andere im Unrecht ist? Und b) was genau macht einen Mann, der vor Testosteron fast platzt (bzw. dem was platzt, aber ich gebe mir Mühe, meine Vulgarität zurück zu schrauben :p> ), objektiver?

Konsequenter Feminismus - gepaart mit Darwinismus - müsste darauf abzielen den Frauen die Wahlfreiheit über ihre Paarungspartner zu nehmen. Das wird nie und nimmer passieren. Dagegen werden die Frauen sturm laufen selbst wenn das zweifelsfrei wissenschaftlich nachgewiesen werden sollte. Da bin ich mir wirklich 100% sicher.

Das Problem ist doch, dass dann gar nicht genug Männer da wären. Denn die 10% Top-Männer (kommt meiner Erfahrung nach tatsächlich hin, der Großteil ist...wenig optimal.) kommen ja dann auf 80% der Frauen. Oder auch auf 10% der Top-Frauen und die anderen m+w werden sterilisiert/kastriert? Ich bin die letzte, die gegen Eugenik ist. Ich finde die Idee gar nicht mal übel. Aber ja, die meisten Menschen wollen das nicht. Es kommt also insoweit nicht nur auf die Frauen an.

Weißt du das 75% aller Säuglingsmorde von Frauen verübt werden? Trotzdem ist der überwiegende Teil der Mitarbeiter auf einer Säuglingsstation weiblich und ich kann mir nicht vorstellen dass denen vorgeworfen wird ihren Beruf nur auszuüben damit die heimlich Kinder umbringen können.

Säuglingsmorde: mag daran liegen, dass die Frau idR auf Säuglinge aufpasst und die verdammt anstrengend sein können. Wenn Männer sie in der Intensität hüten würden (inkl. Stillen, wunder Brustwarzen usw.), dann gäbe es garantiert mehr Morde. Und Männer sind tendenziell gewalttätiger, siehe IS, Attentäter generell, Gewaltdelikte. Frauen landen primär wegen Drogendelikten im Knast. Ergo: Männer gefährlich. Weg damit. Oder was?

Aber egal. Wir kommen da nicht zusammen. Du meinst, Männer wären unterdrückt und es gäbe kein Patriarchat. Ist gut. Liegt vielleicht daran, dass du dich selbst nicht als Teil dessen empfindest und daher seine Existenz aus "Würdegründen" negierst. Whatever.

Ja, ich zumindest habe schon viel über diese Frage nachgedacht, jedoch immer noch keine erschöpfende Antwort. Wenn Du also eine Antwort mit Hand und Fuß hast, würde ich sie gerne lesen. Ich habe dazu auch schon vor längerer Zeit eine Diskussion angelegt

mond+sterne

Ich finde das Thema auch interessant. Ich sehe mehrere Faktoren, die Intensität ist mir nicht klar, aber Brainstorming:

- Frauen wird von klein auf beigebracht, sie müssten lieb und nett sein und sich um andere kümmern, Männer werden egozentrischer sozialisiert

- Pflege zuhause: Ich denke, Männer haben weniger Skrupel ihre Eltern abzuschieben als Frauen. Dazu habe ich keine Statistik, ist mein persönlicher Eindruck.

- Kinderpflege: ebenfalls mein persönlicher Eindruck, dass Männer sich generell weniger für (ihre) Kinder interessieren als Frauen, was ich u.a. auf die hormonelle Bindung im Mutterleib bei der Frau zurück führe.

- ferner werden Männer idR belächelt, wenn sie Babyzeit nehmen, während es bei Frauen erwartet wird (da ist es gesellschaftlich spiegelverkehrt. Wenn die Frau arbeiten geht, ist sie eine Rabenmutter, wenn der Mann zuhause bleibt, ein Weichei.)

- für Männer laufen Kinder eher so mit. Oder hat irgend ein Mann hier in seinen 20ern bei Vorstellungsgesprächen die Frage gehört, wie es mit dem Nachwuchs steht? Wenn ja, bitte bei mir melden. Bei Männern wird erwartet, dass sie danach sofort wieder arbeiten gehen. Bei Frauen das Gegenteil.

Schwierig. Deinen Faden sehe ich mir bei Gelegenheit an. :-)

E5hemaMligerr NutzQeGr (#568x697)


Es ist ja auch nicht so, als wäre das irgendeine Doomsday Vision

..., sondern Realität...

Nein. Die Realität besteht für die meisten Menschen aus Biologie und Soziologie/Psychologie, weil nicht jeder sich entscheidet einen großen Teil seiner Selbst zu ignorieren und sogar viele Menschen diesen großen Teil auch bei anderen nicht ignorieren. Deshalb haben wir auch keine 10 % Männer die 90 % der Frauen sexuell "abkriegen".

Aber klar - einem Biologiker kann man auch nur wieder mit Biologie begegnen. Das ist eben sein Glaubenssystem innerhalb dessen er sich wohl und aufgehoben fühlt ( was wiederum zeigt, dass er doch eine Psyche hat ;-) ).

LdolbaXx5


@ blackheartedqueen

sehr, sehr guter Artikel :)^ :)= :)= Sollte jeder hier lesen. :)z

Gerade die allgegenwärtige extreme Verharmlosung von Gewalt gegen Männer ist sehr augenfällig. Man beachte z.B. wie oft heute noch immer eine Szene vorkommt, in der eine Frau einem Mann eine Ohrfeige verpasst. Das soll dann z.B. witzig sein. Wird Zeit, dass sich das ändert. :)z

L?olaxX5


in Filmen eine Szene vorkommt

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH