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Gutes Verhältnis zum Expartner nach Trennung der Kinder wegen

Chytefx


Da gibt es keine goldene Lösung.

Blöd ist vor allem, wenn das Umfeld, also Freunde und Familie Partei ergreifen und einheizen. Das würde ich mir nicht bieten lassen. Ich erwarte, dass Freunde und Familie meine Entscheidungen unterstützen, und also zu meiner neuen Partnerin stehen. Das würde ich ihm schon raten als Freund, das er da mehr hinsteht.

ATrnolUd6x7


Vielen Dank für die ersten schnellen Anregungen!

Ich gebe zu, dass ich mich tendenziell eher auf die Seite der neuen Partnerin hingezogen fühlte, weil ich eben klassisch dachte, wenn ich meine Ehefrau nicht mehr liebe, diese verlasse, dann muss ich nicht jeden Sonntag bei ihr im Wohnzimmer sitzen und auf die Kinder aufpassen, die am Computer zocken (wollen). Und ich muss auch nicht wegen jedem Bauchschmerz der Kinder mit meiner Expartnerin gemeinsam zum Arzt gehen. In einer intakten Familie macht man das nach meinem Verständnis auch nicht zwingend so.

Das heisst natürlich nicht, dass ich kein Interesse an den Kindern zeigen soll. Auch fand ich es "überflüssig", dass die Expartnerin Urlaubsbilder der Kinder direkt aus dem Urlaub an ihn geschickt hat. Das hätte meiner Meinung nach auch 2 Wochen später von den Kindern berichtet werden können.

Ich habe die Anregungen aber sehr gerne aufgenommen und revidiere auch meine persönliche Meinung und würde mich aber sehr freuen, wenn die Diskussion hier noch anhalten würde!

MRoxyi


Das heisst natürlich nicht, dass ich kein Interesse an den Kindern zeigen soll. Auch fand ich es "überflüssig", dass die Expartnerin Urlaubsbilder der Kinder direkt aus dem Urlaub an ihn geschickt hat. Das hätte meiner Meinung nach auch 2 Wochen später von den Kindern berichtet werden können.

Wo genau liegt der Unterschied? Verstehe ich irgendwie nicht. In beiden Fällen sieht er die Bilder und zwar die selben ":/ .

Tjhbalinxa


Vielleicht ist es für die Kinder gerade wegen der Trennung der Eltern jetzt wichtiger die Eltern dennoch als Team bei Dingen wie Arztbesuchen etc zu erleben als bei Kindern aus intakten Elternhäusern? Abgesehen davon handhaben das alle Eltern unterschiedlich. Ich kenne auch Eltern die ihr Kind jeden Tag zu zweit zur Schule bringen und abholen, und generell nirgendwo alleine auftreten wenn es um irgendwas ihr Kind betreffend geht.

Was genau stört denn an den Fotos die mal eben geschickt werden? Das finde ich ehrlich seltsam. Er möchte die Fotos eben sehen, sehen dass die Kinder Spaß hatten und vielleicht nicht immer erst mit wochenlanger Verzögerung. Er möchte Teil haben und ich verstehe ehrlich nicht worin da die Irritation der Neuen Partnerin besteht - Wenn nicht in Eifersucht auf die Aufmerksamkeit die er seinen Kindern schenkt.

J^ohannxa84


Ich verstehe nicht, wieso sie nicht Bilder aus dem Urlaub schicken sollte.

Ich schick auch ab und an mal ein schönes Foto von unserem Sohn an seinen Papa, weil er ihn nur alle 4 Wochen sieht und sich immer freut, wenn mal was kommt. Und selbst wenn Papawochenende ist, schickt er mir manchmal ein lustiges Foto, auch wenn ich mein Kind da nur 2 Tage nicht sehe...

Was einem daran nicht passen kann, erschließt sich mir nicht so richtig. ":/

T$halixna


Ach ja: und die am Computer zockenden Kinder werden in der Zeit des Zockens wissen, dass Ihr Vater da ist und diese Anwesenheit genießen, bzw wissen, das er für sie da ist. Niemand sagt das Kinder bei jedem Besuch des Vaters hundertprozentig mit ihm Spielen müssen oder Ähnliches. Hauptsache er ist da und sie wissen das.

Wenn es wirklich jeder Sonntag ist und die neue Partnerin das so stört sollte sie sich überlegen was sie sich konkret wünscht. Diffuse Eifersucht bringt gar nichts.

Tahal0ina


Der Punkt ist eben, das ein Vater im Idealfall auch nach einer Trennung nicht nur alle zwei Wochen für zwei Tage und in den Sommerferien für drei Wochen der Vater ist. Er schaltet zwischendurch nicht mal kurz auf kinderlos und schaltet das total ab (siehe die Urlaubsfotos und gemeinsame Elternabende)

Und es scheint als sei der neuen Partnerin. irgendwie selbstverständlich das ein Vater nach der Trennung zum Teilzeitvater wird. Das ist ja oft auch so, aber eben nicht immer.

Ihre eigenen Bedürfnisse sollte sie sich klar machen (,zum Beispiel Grenzen setzen indem sie nicht mit zu Familientreffen fährt und ihn bitten wenigstens nicht gleich immer das ganze WE woanders zu verbringen) aber sich auch Fragen wo da die Eifersucht mit reinspielt und sie übertreibt (was ich bei den Fotos und auch angesichts gemeinsamer Arztbesuche und Elternabende so empfinde)

DmieDo*sqismacht=dasGxift


Eine Trennung ist für fast jedes Kind ein großer Einbruch in das Urvertrauen "Zuhause". Von wenigen Fällen abgesehen, wollen Kinder das was sie von kleinauf kennen nicht verlieren. Das ist selbst dann so, wenn das Zusammenleben der Eltern alles andere als perfekt ist. Badet der Nachwuchs meist massiv in späteren Jahren aus, was die Eltern in der Prägephase "verbockt" haben.

Ich gehe davon aus, dass diese Kinder noch sehr jung sind, und gerade deshalb von beiden Eltern viel Wert darauf gelegt wird den Übergang der Trennung für den Nachwuchs wenig schmerzhaft zu gestalten. Zudem erleben viele Väter, wie sie nach und nach aus Rache/Eifersucht/sozialer Ächtung für das Verlassen der Ursprungsfamilie massiv ausgegrenzt und vom Leben der Kinder abgeschnitten werden.

Es ist erfreulich zu erleben, dass es auch andere Wege gibt die solche Situationen in jedem Fall vermeiden wollen. Als neue Partnerin, die sich auf einen Vater mit Kindern einlässt, sollte im Bewusstsein zeitig ankommen das diese Kinder im Normalfall einen wichtigen und vordergründigen Platz im Leben des Partners behalten werden. Dies nicht nur durch den zu zahlenden Barunterhalt, sondern auch durch geteilte Freizeitaktivitäten/Alltagsprobleme.

Das nach einer erst kürzlich erfolgten Trennung sich vieles erst in Geduld einspielen muss, ist denke ich ein völlig normaler Prozess. Es ist der richtige Weg, den Kindern zu zeigen, dass durch den Wegzug des Vaters zwar die häusliche Gemeinschaft aufgelöst wurde, jedoch nicht das innere Band zwischen Vater und Kindern. Das macht in meinen Augen einen großen Unterschied aus.

Zudem überträgt sich nicht automatisch ein ausgeprägtes Hassgefühl auf die neue Partnerin, wenn sie sich jetzt in Geduld übt. Es gelingt, sich selbst zurück zu nehmen und den Kindern den Teil ihres Partners lässt der ihnen für die Psyche gut tut. Es wird sich zunehmend ändern. Die Kinder werden älter und selbstständiger, weniger Zeit im Umfeld der Eltern verbringen, weil sie mit Gleichaltrigen ihre Erlebnisse/Erfahrungen machen wollen.

Sie sollte stolz auf den Mann neben sich sein, der Verantwortung nicht einfach delegiert und tut, als ob es ein Familienleben mit Kindern nie gegeben hätte. Das lässt auf einen Charakter schließen, der zuverlässig Verantwortung übernimmt statt nur egoistischen Zügen folgend sein eigenes Wohl im Vordergrund sieht. Es lassen sich punktuell mit gegenseitigem Verständnis sicher partnerschaftliche Kompromisse finden, so denn man will.

Jetzt brachial mehr Zeit und Aufmerksamkeit für sich als Partnerin einfordern, könnte die Beziehung schnell an ihre Grenzen bringen.

SBilbermo.ndauge


Ich freue mich, von einem Vater zu lesen der sich um die Kinder kümmert. Zu Elternabenden geht z.b.nicht mal jeder Ehemann

ABER bei Familienfesten waere es schon schön wenn die neue Partnerin akzeptiert würde.Ich Wette, die wenigsten würden den/die Ex zum eigenen Thread Geburtstag einladen oder wenn

g+aulqoisxe


Ich wurde eben neidisch beim Lesen. Ich wünschte, mein Exmann hätte sich in den Jahren nach der Trennung auch nur halb soviel wie ein Vater gefühlt und benommen.

Tohal6ina


Stimmt, ich gebe zu, ein Vater der sich so verhält und.einen nicht.mit allem alleine lässt.... Dass würde für mich auch Einiges verändern. Alleine der Gedanke dass da noch jemand im selben Boot sitzt und schwere Entscheidungen mit fällt. Dafür würde ich auch Diskussionen in Kauf nehmen.

A0s}igxa


Die Neue sollte den Typ in den Wind schießen. Dass die Kinder an erster Stelle kommen, ok. Aber danach sollte die Partnerin folgen und nicht die Ex. Also ich kenne es nur so, bei Familienfesten sind die Kinder dabei, klar. Aber wenn z.B. der Bruder des Vaters Geburtstag feiert dann ist die AKTUELLE Partnerin dabei und nicht die Ex. Und vor den Eltern hat er wohl auch Bammel. ER hat sich doch getrennt. Dann hat er seine Frau vermutlich auch nicht mehr geliebt. Die "Neue" dann als Schlampe zu bezeichnen ist unfair.

A!rnoldx67


Was dem Mann schwer zu schaffen macht.

Er hat noch Geschwister, alle verheiratet.

Seine Eltern, von denen er dachte, er hätte ein gutes Verhältnis, haben sich von ihm abgewandt. wollen ihn nicht besuchen kommen bei der neuen Partnerin. Machen ihm Vorwürfe, dass er der einzige in der Familie sei, der seine Ehe verlassen habe.

Die Schwiegertochter spannt die Schwiegereltern für ihre Zwecke ein (bewusst?), fährt mit den Schwiegereltern (pensioniert) und den Kindern zusammen in Urlaub, nimmt die Schwiegereltern mit bei Familienfeiern ihrer Eltern, was es vorher wohl alles nie gegeben hat.

A`r@nold6s7


Der Mann hat das Gefühl, seine Eltern würden seine Exfrau mehr lieben als ihn, würden sie wie die eigene Tochter behandeln und ihn wie den Schwiegersohn.

m$cf4unwdae


Da würde ich mich als Mann/Sohn aber von den Eltern abwenden. o.O

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