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welche berufe sind für euch ein no-go für eine beziehung?

E/hemaliger WNut4z=er (#x545421)


Sozialarbeiter in jeglicher Form ... ich habe keine Lust Seraphina-Luises und Kjell-Torbens Probleme drei Tage lang bei Duftkerze und Grünem Tee auszudiskutieren

eRnigmatNic1606


Gab es so einen Faden nicht schon mal ? ":/ Egal. Sehr interessant und teilweise auch überraschend (und teilweise auch ganz und gar nicht überraschend) was man hier so liest.

Übrigens kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen, dass viele Metzger/Schlachter als Ausschlusskriterium ansehen. Mir fällt bei Metzger/Schlachter ebenso wie bei Bäcker/ Konditor nur "Lecker!" :-q ein; dabei esse ich sehr selten Fleisch.

Sehe ich so ähnlich. Ich verstehe zwar den Grundgedanken dahinter - wer zB als überzeugter Vegetaner mit dem Schlachten von Tieren automatisch Grausamkeit und unnötiges Leid assoziert (was, um fair zu sein, ja auch in zu vielen Mastbetrieben leider immer noch der Fall ist), der wird wohl kaum mit einem Schlachter was anfangen können. Aber ich persönlich habe zB größte Achtung vor Menschen, die respektvoll und auch noch geschickt und fachkundig mit Lebensmitteln umgehen können. Das trifft eben auch auf Metzger zu, genauso wie auf Bäcker, Konditoren, Köche, etc pp.

Es ist nicht "definitiv eine Frage der Lebenserfahrung". Es soll durchaus auch Menschen geben, die schon mit 20 logisch denken können.

Und trotzdem weiß niemand mit 20 schon alles, was er wissen kann oder je wissen wird.

Hm, ich kann darüber nur theoretisieren, aber ich glaube, dass für mich nicht bestimmte Berufsgruppen per se auszuschließen wären, sondern eher Begleiterscheinungen einiger Berufe. Ewig lange Dienstreisen oder Marathonschichten bzw. Arbeitszeiten, dank derer man vom Partner nichts mehr hat z.B.

e>nigm[atic16x06


Sozialarbeiter in jeglicher Form ... ich habe keine Lust Seraphina-Luises und Kjell-Torbens Probleme drei Tage lang bei Duftkerze und Grünem Tee auszudiskutieren

Bisschen arg klischeegeplagt das Bild, meinst du nicht ? Die wenigsten Sozialarbeiter dürften Birkenstock-tragene, esoterische Späthippies sein die in ihrer Freizeit ihren Namen tanzen und mit Fingerfarben malen. Und die Arbeit (oder eher die Probleme und den Kummer mit derselbigen) mit nach Hause nehmen kann dir auch ein Bänker, Arzt, Polizist, Lehrer, Kellner, etc pp.

L2og Lxady


Der beruf ist genauso ein wichtiger teil eines menschen. Wir verbringen schließlich viel Zeit damit und werden unsere Beweggründe haben was wegen wir ihn gewählt haben. Hinter der berufswahl steht häufig ein ganzes lebensmodell. Es zeigt wo der mensch hin will, welche möglichkeiten er hatte und wo seine begabung liegt. Es sagt da sehr viel über einen menschen aus.

Und dann gibt es die, die in einem ganz anderen Feld arbeiten als das, für das sie ausgebildet wurden, weil ihnen das Leben dazwischen gekommen ist. Was sagt das denn über diese Menschen aus?

Für mich sagt es etwas über einen Menschen aus, ob er arbeitet, um zu leben oder lebt, um zu arbeiten. Ich möchte nicht mit jemandem zusammen sein, der sich in erster Linie über seine Arbeit definiert.

S+unfl(ower_x73


Hinter der berufswahl steht häufig ein ganzes lebensmodell. Es zeigt wo der mensch hin will, welche möglichkeiten er hatte und wo seine begabung liegt. Es sagt da sehr viel über einen menschen aus.

Mit Betonung auf dem Fettgedruckten. Schließe mich LogLady an. Die Aussagekraft ist begrenzt.

Enhem5aligert Nutzier (#5!45421)


Bisschen arg klischeegeplagt das Bild,

Ist wie das Klischee vom faulen Beamten und vom prügelnden Polizisten .. ich bin beides nicht, und werde trotzdem ständig dazu gemacht, u.a. auch hier.

Ich bin mir sicher, dass es auch bei den Sozialarbeitern vernünftige und gute Leute gibt... ich hab sie nur leider bis jetzt noch nicht getroffen. Es gibt bestimmt auch feinfühlige Metzger und LKW-Fahrer, die Dostojewski lesen ...

Ist von daher nicht eher so, dass jeder von uns ein klischeehaftes Bild von Berufen und ihren Ausübenden im Kopf hat ...

Von daher erübrigt sich doch die Frage, ob es No-Gos beim Beruf des Lebenspartners gibt. Der Beruf meines Lebenspartners wäre mir gleichgültig, solange er nucht nach den Buchstaben des Gesetzes verboten ist. Alles andere müssen doch maximal zwei Leute mit ausmachen. Mein Freund ist Buchhalter, für mich der langweiligste Beruf der Welt. Ihm macht er Spass und das ist doch die Hauptsache. Ich habe ein eher gestörtes Verhältnis zu Zahlen.. hätte ich da nicht lieber einen Schriftsteller aussuchen müssen.

hHal^lEey6x8


keine waer eine beziehung davon abhaengig macht ist halt ein arschloch

DIé.lixée


Sozialarbeiter in jeglicher Form ... ich habe keine Lust Seraphina-Luises und Kjell-Torbens Probleme drei Tage lang bei Duftkerze und Grünem Tee auszudiskutieren

Haha ;-D . Also ich kenne keinen in meinem Umfeld (Uni), der das mit Dir machen würde, aber das Bild finde ich gut ;-D

kulei.ne7r_XdraTchenLsterxn


Sozialarbeiter in jeglicher Form ... ich habe keine Lust Seraphina-Luises und Kjell-Torbens Probleme drei Tage lang bei Duftkerze und Grünem Tee auszudiskutieren

Auf solche Sozialarbeiter hätte ich auch keinen Bock, die unterliegen nämlich auch, wie Ärzte, Anwälte und ähnliches, einer Schweigepflicht :=o .

Für mich wäre jeder Mensch, der seinem Beruf keine Leidenscahft entgegebringt ein No-Go, weil er mich niemals verstehen könnte.

C~oteSMa$uvagxe


Für mich ist der Beruf, den ein Partner hat, schon wichtig, und zwar weil/ wenn er interessanten Gesprächsstoff bietet. Ich finde ich habe einen sehr interessanten Beruf, über dessen Aspekte ich mich einfach gerne unterhalte. Die meisten Partner habe ich auch irgendwie im Umfeld dieses Berufs kennengelernt, da gibt es halt auch viele interessante und ungwöhnliche Menschen aus meiner Sicht ;-) Meistens ist es so dass wir einen unterschiedlichen Blick auf dieselbe Sache haben und sich das dann super ergänzt. Außerdem finde ich es schön, wenn ich mal ein Problem zu lösen habe und der Partner nicht bloß "hä" sagt, wenn ich das mit ihm diskutieren möchte.

Zu der ganzen Diskussion über die political correctness der Ansprüche, die man an einen Partner - hier: an seinen Beruf oder seine Ausbildung - haben darf, möchte ich anmerken, dass hier wie das bei dieser Art Diskussion regelmäßig der Fall ist, was durcheinandergeworfen wird, was für mich nichts miteinander zu tun hat. Die Tatsache dass einer keinen Metzger als Partner will, heißt doch nicht, dass er nun auch kein Fleisch mögen darf. Und seine Gründe dafür dürfen so abstrus sein wie die Gründe (das könnte man wahrscheinlich nicht mal erklären) dafür dass er blonde Frauen mit blauen Augen toll findet, und der Grund dafür darf genauso fies sein wie der Grund warum jemand keinen dicken Partner möchte. Zum Glück mögen/ tolerieren ja viele Menschen was ganz Unterschiedliches, und die Auswahl ist ja groß. Da findet sich schon was für jeden.

a..fisJh


@ gauloise

Und damit meine ich genau das: die Einstellung, den Partner nach beruflichen Kriterien auszusuchen, ist mir dermaßen fremd, wie geht denn das?

Naja, nach Abschluss oder Ansehen oder sowas finde ich auch seltsam, aber die Lebenseinstellung und die Wertevorstellungen, die sich in der Berufswahl wiederspiegeln können (wie gesagt, wenn man sich den Beruf/Job denn ausgesucht hat), die sind doch genauso Teil der Person wie Charaktereigenschaften und Ansichten?

Ich denke z.B. nicht, dass ich mit einem brettharten Manager oder einem begeisterten Fleischer viel gemeinsam hätte.

Mroni@kax65


Nur das "Managertypen" gar nicht so bretthart sind, ich kenne da äußerst interessante Exemplare. Ich würde da gar nichts ausschließen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ich muss den Menschen kennenlernen. Gesprächsgrundlagen sind wichtig für mich, allgemeine Weltanschauungen. Mittlerweile allerdings weiß ich auch handwerkliche Fähigkeiten sehr zu schätzen, darauf habe ich früher (leider.. 8-) ) keinen Wert gelegt.


Einen provozierenden OT-Beitrag gelöscht.

JDonnyRxico


:)D

Ich als ITler fühle mich in diesem Pfad wirklich gut aufgehoben ;-D

Tiaps


???

Mittlerweile allerdings weiß ich auch handwerkliche Fähigkeiten sehr zu schätzen, darauf habe ich früher (leider.. 8-)) keinen Wert gelegt.

Da sagst Du was. Was mir fehlt merke ich erst so richtig, seitdem "meine" Handwerker (sprich Vater, Schwiegervater) verstorben sind.

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