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welche berufe sind für euch ein no-go für eine beziehung?

K3leixo


Ich weiss zwar, was Du meinst, aber der Job umfasst halt auch Menschen, die anderen weiterhelfen.

Das sagt meiner Ansicht nach aber nicht nur etwas über den Menschen aus. Der hat seine Vorgaben und es gibt viele, die diese Grenzen überschreiten, um dem Kunden zu helfen. Es gibt auch solche, die einfach die Vorschriften befolgen und dabei nicht besonders höflich sind. Aber Wunder kann man nicht erwarten, schließlich, ist es ab einem gewissen Punkt überhaupt nicht ihre Verantwortung, welcher Service angeboten wird. Hier dem Menschen die Firmenpolitik vorzuwerfen ist unprofessionell. Natürlich muss ich als Kunde nicht professionell sein, aber eine unrealistische Erwartungshaltung ist wieder die Verantwortung des Kunden. Da kann doch der Mitarbeiter nichts dafür.

R|ooRlxy


@ gauloise

Danke! :)^

@ CrazyFox

@Kimlonian

Dann pflegt weiter eure Vorurteile...

Marketing sei menschenverachtend... ??? Dann kannst du die halbe Bevölkerung Deutschlands abziehen, denn wir leben in einer MARKTwirtschaft... Halte deine Aussage entweder für unreif oder dumm, denn du scheinst nicht zu wissen, was wirklich menschenverachtend ist. Z.B. eure Einstellung gegenüber Menschen, die Berufe ausüben, ob nun mit Kopf oder im "Schweiße ihres Angesichts", um sich und ihre Lieben zu ernähren.

Unverständnis meinerseits. :|N

s2ePnsiPbelman


es ist alles so einfach. Werdet alle einfach Fußballspieler, bekannte Musiker oder Mark Zuckerbergs

Ich habe nirgendwo geschrieben dass es einfach ist. Ich habe lediglich beschrieben, dass es neben einer Akademikerausbildung auch andere Wege gibt, sein Leben erfolgreich zu gestalten. Allein deshalb halte ich eine Akademikerausbildung nicht hinreichend für die Bewertung eines Menschen hinsichtlich seiner intellektuellen oder sonstiger Fähigkeiten.

Und das es nicht die Mehrheit ist, die selbständig unternehmerisch tätig wird, macht vermutlich viel mehr deutlich, das ein großer Teil der Menschen den riskanteren Weg des selbständigen Unternehmers meidet. Genaugenommen ist der Akademikerweg oft der bequemere, risikoärmere Weg, aber nicht zwangsläufig der erfolgreichere Weg. Ich bin ja auch den bequemeren Akademikerweg gegangen

Es bestätigt sich für mich leider immer wieder, dass mitunter eine Interpretation viel weniger über das Interpretierte aussagt, als vielmehr über den Interpreten. Komischerweise passiert mir das gerade dann, wenn ich nicht mal die Absicht des Provozierens verfolgte. Ich provoziere jetzt mal: Viele Akademikerausbildungen halte ich nicht für besonders akademisch, sondern oft am Ende nichtbringendes Geschwafel und Gebrabbel. Oder wie der alte Onkel Karl mal sagte: "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern."

so, jetzt könnt ihr mich mit Eiern und Tomaten bewerfen, kotzt euch aus

i.stdochnMist/sowaxs


Ich habe nirgendwo geschrieben dass es einfach ist. Ich habe lediglich beschrieben, dass es neben einer Akademikerausbildung auch andere Wege gibt, sein Leben erfolgreich zu gestalten. Allein deshalb halte ich eine Akademikerausbildung nicht hinreichend für die Bewertung eines Menschen hinsichtlich seiner intellektuellen oder sonstiger Fähigkeiten.

Es ist aber keine Argumentationsbasis irgendwelche auffälligen EInzelfälle zur allgemeinen Grundlage zunehmen. Wenn ich Wege zeigen will, sollte ich auch welche wählen die allgemein erreichbar sind. Gutes Argument wäre zum Beispiel das Handwerksmeister seltner arbeitslos sind als Akademiker. Oder das Handwerker allgemein gut gesucht und dort eher ein Fachkräftemangel vorherrscht als im akademischen Bereich. Aber dieses stützen auf Extremfälle ist einfach nur nervig und entspricht so einer typischen Story aus einer Illustrierten "Mein Weg zum Erfolg!", "Ich hab es auch ohne Schule geschafft und moderiere heute bei neunlive (gibts den Sender überhaupt noch?). Mir geht es noch nicht mal darum was du aussagst, aber die Art der Argumentation die suggeriert: "Kinder ihr braucht nix lernen, das geht so auch." nervt gewaltig, weil es die Leute verblendet.

Ich kenne auch jemanden der erfolgreich sein Studium abgebrochen hat und der steht seit 5 jahren erfolgreich bei McD hinter der Theke und legt Hack auf die Semmel. Klar ist auch ein Lebensweg, aber ob er sich das so vorgestellt hat da habe ich meine Zweifel.

Und das es nicht die Mehrheit ist, die selbständig unternehmerisch tätig wird, macht vermutlich viel mehr deutlich, das ein großer Teil der Menschen den riskanteren Weg des selbständigen Unternehmers meidet. Genaugenommen ist der Akademikerweg oft der bequemere, risikoärmere Weg, aber nicht zwangsläufig der erfolgreichere Weg. Ich bin ja auch den bequemeren Akademikerweg gegangen

Studium ist von allen Ausbildungswegen, die man durchlaufen kann, der risikoreichste. Die Durchfallquoten sind, zumindest in einigen Studiengängen hoch und man kann viel Zeit an der Uni lassen und am Ende mit nichts da stehen. Und ich kenne einige aus meiner Schulzeit und später aus der Studienzeit die sich, mit einem Studium (abgeschlossen oder nicht) keinen gefallen getan und ihr Leben verkompliziert haben. Und das ist schon eine signifikante Zahl, die Aussagekräftiger ist als ein Mark Zuckerberg. Das ganze pflanzt sich nach dem Studium fort, da sich der Jobeinstieg häufig schwierig gestaltet, von Befristungen die eine akademische Laufbahn mit sich bringt will ich gar nicht erst anfangen. Von Bequem und Risikoarm, kann da keine Rede sein. Zumal im Durchschnitt gelten dürfte, je höher die Ausbildung ist, desto mehr Eigenverantwortlichkeit wird verlangt.

Ebenso will Risiko kalkuliert sein. Unkalkulierbare einzugehen ist dumm, auch wenn es zum Erfolg führen kann (in Ausnahmefällen). Man sollte hier Leichtsinn nicht mit Mut verwechseln.

Die meisten Unternehmensgründungen die ich so mitbekommen habe entstanden aus Leichtsinn oder aus Hartz4 und der Großteil ist gescheitert. Die wenigsten haben wirklich eine tolle Idee oder ein großes ideal dahinter. Daher sollte man den unternehmerischen Geist nicht überbewerten er speißt sich heutzutage zu oft aus Not und Naivität.

T*aps


@ Basil75

Oh Basil, Du bist bei Beruf ein besonderer Fall.

Was für ein verquerer Satz. Das kommt davon, wenn man zwischen Tür und Angel schreibt. Aber Du hast mich ja trotzdem verstanden.

Ich denke schon, dass bei deinem Beruf und was er so mit sich bringt, eine Partnerin ihn wirklich in allen Punkten akzeptieren und auch tieferes Verständnis mitbringen sollte. Und ja auch ein eigenes Leben in deiner Abwesenheit führen. So ein "Nähe-Typ", die im Beruf ihre Zeit absitzt und dann den gemeinsamen Feierabend verbringen will, passt da in der Konstellation wirklich nicht.

L:anaAx3


Wieso will eigentlich jeder einen Akademiker als Partner? Was ist mit den Berufen, die alltäglich gebraucht werden, wie die Müllabfuhr, die Verkäufer, die Krankenschwestern, LKW- Fahrer, die Reinigungskräfte etc.? Ich fände es wichtig, dass es von jeder Berufsgruppe die benötigten Menschen gibt. Wo kommen wir denn hin, wenn alle nur noch Künstler, Sozialpädagogen und Juristen sind? Vor ca. 10 Jahren hat kaum eine Firma jemanden ausgebildet, der kein Abitur hatte (KFZ- Mechaniker mit Abi ":/ ?!) Also sind alle studieren gegangen. Der Trend hat sich fortgesetzt und nun fehlt es an Fachkräften.

Ich finde es gut, wenn man in seiner Arbeit aufgeht und Spaß dabei hat. Ich selbst gehe gern zur Arbeit, gebe mein Bestes, aber mein Privatleben und meine Gesundheit hat immer erste Priorität. Ich könnte keinen Beruf ausführen, bei dem ich nachmittags noch stundenlang Akten wälze oder ähnliches. Und das möchte ich bei meinem Partner auch nicht.

EcinM1ann6x5


Schade, dass da sooo viele Vorurteile vorhanden sind. Es kommt doch auf den Menschen an, nicht auf den Beruf. In JEDEM Beruf kann es tolle, spannende Menschen geben!

Szü)ntjxe


und ich finde es interessant, wieviele hier erwähnen, dass sie selbst Akademiker sind, sein es nun irgendwie stolz oder in Sternchen versteckt oder als Witz, das ist mir in keinem anderen Forum bisher so aufgefallen :=o

Für mich gibt es keinen "no-go" Beruf, der legal ist. Ich hätte nicht gern einen Partner der in der Öffentlichkeit steht, also niemanden, dessen Leben für viele andere interessant ist, so dass er ständig im TV oder in der Presse auftaucht.

Aber die "Gefahr" ist auch nicht sehr hoch ;-D

smick$littl4emxonkey


Ich bin überascht, wie viele zuckerberg als positives beispiel hinstellen. "Mark Zuckerberg sein" ist für mich ein riesen no-go bei einem partner. (Aber die Gefahr ist nun tatsächlich auch nicht so gross :-D :-D )

E]hemali'ger #NutzerS >(#52861J1)


Ich kenne auch jemanden der erfolgreich sein Studium abgebrochen hat und der steht seit 5 jahren erfolgreich bei McD hinter der Theke und legt Hack auf die Semmel. Klar ist auch ein Lebensweg, aber ob er sich das so vorgestellt hat da habe ich meine Zweifel.

Chrhrhrhrhr.

]:D

Made my Day.

Ich kenne einen, der hat BWL studiert (so wie gefühlte 90% aller Abiturienten) und der sitzt heute im CC und nimmt Bestellungen für HSE24 entgegen.

Hauptsache studiert is doch auch kacke.

Jemand aus meiner Familie hat Physik, Chemie u Sport auf Lehramt studiert. Hockt heute in der Praxis einer Ergotherapeutin als Sprechstundenhilfe. Und der hat 2x studiert dafür.

Ich denke das gibt es öfter als Mark Zuckerbergs...

T.akps


Wenn ich Wege zeigen will, sollte ich auch welche wählen die allgemein erreichbar sind.

Die grobe Richtung ist doch (zumindest in D) mit dem mehrstufigen Schulsystem schon vorgegeben. Die einzelnen Individuen und die Ziele sind aber so verschieden, dass es DEN Weg gar nicht geben kann. Einer möchte den erfüllenden Job, ein anderer hauptsächlich viel Geld, andere ein stabiles Familienleben, viel Freizeit… Was nutzen da allgemeine Wege?

Wege sind selten geradlinig. Sie haben Verzweigungen, Kreuzungen, Sackgassen… Und trotzdem kommen viele (mitunter auch über Umwege) zum gewünschten Ziel – oder eben auch nicht. Manch einer definiert mittedrin seine Ziele neu. Kann man ja hier wunderbar nachlesen.

d[oro_o9r3o


Jemand aus meiner Familie hat Physik, Chemie u Sport auf Lehramt studiert. Hockt heute in der Praxis einer Ergotherapeutin als Sprechstundenhilfe. Und der hat 2x studiert dafür.

Hat er denn auch das Studium um Referendariat abgeschlossen? Und welche Schulform? Mein Cousin hat Chemie und Sport für das Gymnasium erfolgreich studiert und wurde auch ohne Probleme verbeamtet.

dfoBrov_orxo


und nicht um

d/orok_oro


Marketing sei menschenverachtend... ??? Dann kannst du die halbe Bevölkerung Deutschlands abziehen, denn wir leben in einer MARKTwirtschaft... Halte deine Aussage entweder für unreif oder dumm, denn du scheinst nicht zu wissen, was wirklich menschenverachtend ist

Werbung ist wie Propaganda. Das ist mir erst aufgefallen, seit ich versuche so lange wie möglich keine Werbung zu sehen, lesen, oder zu hören. Das ist so gut wie unmöglich. Wo ist da der Unterschied zu Propaganda?

GholdHmädfchen


Werbung ist wie Propaganda. Das ist mir erst aufgefallen, seit ich versuche so lange wie möglich keine Werbung zu sehen, lesen, oder zu hören. Das ist so gut wie unmöglich. Wo ist da der Unterschied zu Propaganda?

:)^

Abgesehen davon dass die meiste Werbung meines Erachtens schlicht dumm und primitiv ist.

"...und plötzlich wächst du auf und bist nicht mehr Manuel Neuer"

???

Voller ekelhafter Klischees (wieviele Männer machen Werbung für Putzmittel und wieviel Frauen? Wieviele halbnackte Männer beißen mit laszivem Blick in Schokolade, Früchte, Eis etc.?) die dadurch nur noch mehr zementiert werden. Es gibt auch tolle, künstlerische Werbung, ganz positiv ist mir in Erinnerung eine viele Jahre alte Werbung für Bausparverträge, wo der Vater seinen Neugeborenen glücklich im Arm hält und sagt "Mein Stolz...meine Altersvorsorge" und das Baby grinst und ihm den Mittelfinger zeigt ;-D . Die war originell und außergewöhnlich. Das meiste an Werbung ist in meinen Augen einfach Müll. Und ich möchte meinen Partner und seinen Beruf respektieren können. Und ich könnte übrigens einen Handwerker weitaus mehr schätzen als einen studierten, ach so coolen Werbefritzen. Zum Glück macht mein Mann was Anständiges ]:D

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