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Nach Streit, bin ich zu hart zu ihm oder ist das richtig?

D9iCeKruexmi


Ich weiß wie das ist, wenn man dazu genötigt wird, mitzukommen bei Aktivitäten, die so gar keinen Spaß machen wie Minigolf spielen, Fußball schauen etc. Schrecklich. Und natürlich alles freiwillig, müssen muss man nicht, aber das enttäuschte und beleidigte Verhalten hinterher hinnehmen. Das schon. Die Vorwurfshaltung, man sei ja so egoistisch, wenn man nicht über seinen Schatten springen will.. etc. pp. Das lese ich auch hier, es ist nicht zu übersehen.

:)^ :)^

Ich bin auch ein Familienfeier-Muffel, Weihnachten kann ich nur einen Tag ertragen, Geburtstage von entfernteren Verwandten versuche ich, zu umgehen-und in der Familie des Partners erst recht. Den Partner zu Betriebsfeiern zu begleiten, würde für mich an Folter grenzen und ich bin froh, dass es nicht von mir "erwartet" wird.

SAta>lfxyr


Dann holst du ihn nicht einmal wie verabredet ab, sondern lässt ihn erstmal vor der Tür warten.

DU bist zu spät gekommen. ER rafft sich Dir zuliebe auf und kommt mit - und Du lässt ihn dann wie einen Hansel vor der Tür warten, weil Du Gemüse schneiden musst ???

Angefangen dabei, ihn nicht warten zu lassen, wenn du angekündigt hast, ihn abzuholen. Kann doch wohl nicht sein, dass Gemüse (!) wichtiger ist als er. :|N

Jetzt mal kurz zum Verständnis dieser Situation: er stand unten vor dem Wohnhaus der Familie? Hätte also nur klingeln und reingehen brauchen, hat stattdessen gewartet, dass er wie ein kleiner Junge von Mama an die Hand genommen wird? Und das soll jetzt ein Fehler der TE sein? ":/

Ich glaube eher, dieser Mensch ist dezent sozial gestört. Von einem erwachsenen Menschen, der es mit seiner Partnerin ernst meint, kann man meiner Meinung nach absolut erwarten, dass er sich zusammenreißt und auch mal zwei Stündchen Familienbesuch überlebt.

Wer aber schon seine Freundin nicht bei sich übernachten lässt, weil "wir haben uns ja jetzt schon gesehen und jetzt brauch ich Pause von dir" - naja, mehr muss man eigentlich nicht sagen. Ich denke auch, die Streits sind hier das Symptom. Ich fürchte, ihr werdet langfristig keine Freude miteinander haben. Familiäre oder auch partnerliche Nähe ist für dich wichtig, für ihn offensichtlich ein notwendiges Übel, das man bitte nicht zu hoch dosiert. Da passt ihr schon mal grundsätzlich nicht zusammen. Man sollte sowas ja auch mal weiterdenken - zusammenziehen, Hochzeit, wird das irgendwann ein Thema? Wie soll das mit so jemandem gehen?

DuieKruoemxi


er stand unten vor dem Wohnhaus der Familie? Hätte also nur klingeln und reingehen brauchen, hat stattdessen gewartet, dass er wie ein kleiner Junge von Mama an die Hand genommen wird? Und das soll jetzt ein Fehler der TE sein? ":/

Albern oder nicht, es war zwischen den beiden so besprochen und gehörte zu dem deal, dass er überhaupt mitkommt. Er kannte die Leute nicht, bei denen er vor der Tür stand, sie hat ihn bedrängt, zu kommen. Natürlich wird er eine leichte Störung der Sozialkompetenz haben, aber das hat sie inzwischen ja wohl auch gemerkt. Und gerade dann ist das Einhalten von Absprachen wichtig.

E}hemalAiger Nu$tzer (#f5156#10x)


Ich glaube eher, dieser Mensch ist dezent sozial gestört. Von einem erwachsenen Menschen, der es mit seiner Partnerin ernst meint, kann man meiner Meinung nach absolut erwarten, dass er sich zusammenreißt und auch mal zwei Stündchen Familienbesuch überlebt.

Letzten Endes ist es doch absolut irrelevant, ob Aussenstehende ihn oder sie als sozial gestört einsortieren würden. Aktuell sind beide nun mal so, wie sie nun mal sind. Von diesem Punkt aus kann man, wenn man sich und den anderen akzeptiert, nach Lösungen suchen.

Weil Beziehungen (und Treffen mit Familienangehörigen oder Urlaub) nichts sind, wo man halt irgendwie durch müsste.

Aber mei, das kann man doch nicht ewig vermeiden :-/

Doch. Und optimalerweise bricht das dann auch keinem von beiden das Herz.

Mein Vorschlag an euch wäre, dass ihr euch jetzt erst mal beide zurücknehmt mit Forderungen und Wünschen und euch ganz bewusst Zeit nehmt um euch, jeder für sich, innerlich aufzuräumen und zu sortieren. Dabei kann man sich auch gleich damit auseinandersetzen womit man in einer Beziehung keinesfalls leben möchte und welche Bedürfnisse in jedem Fall erfüllt werden müssen. Und an welchen Punkten jeder zu Kompromissen bereit wäre.

Für den Urlaub würde ich vorschlagen diesen NICHT dafür zu nutzen um eure Probleme auszudiskutieren. Das kann, wenn man so dicht aufeinanderhockt und nicht auskann, ordentlich nach hinten losgehen.

Wenn das von euch beiden gewollt ist, dann schaut, dass ihr im Urlaub eine möglichst schöne Zeit mit möglichst schönen Erinnerungen habt. Wenn ihr das nicht wollt, dann müsst ihr ja auch nicht dauernd etwas zusammen unternehmen. Es kann ja auch einer am Pool bleiben und der andere macht derweil einen Tagesausflug. Abends trifft man sich dann zum gemeinsamen Essen. Oder so. Wenn das die Spannung rausnimmt, könntet ihr vielleicht auch zwei Einzel- statt ein Doppelzimmer nehmen? Ginge das? Dann könntet ihr euch zwar jederzeit sehen, aber ihr müsstet nicht. Gerade wenn ein Mensch öfter mal Alleine-Zeit braucht, können getrennte Zimmer recht viel bringen.

Nutzt den Urlaub um schöne Erinnerungen zu schaffen und Energie zu tanken und widmet euch dann hinterher der Aufarbeitung eurer Probleme.

CrinnQamQonx4


Ich glaube eher, dieser Mensch ist dezent sozial gestört.

Ja, aber wenn man davon ausgeht: Jeder Mensch ist in dem einen oder anderen Bereich etwas speziell, von gestört möchte ich da gar nicht reden. Manche haben eben ihre Ticks was Familienfeiern angeht, andere ertragen Lärm nicht, sodass ein Partner mit lauten Hobbies für sie nicht infrage kommt, wieder andere kriegen Paranoia in der Stadt, sodass sie nur mit einem Landmenschen zusammen sein können. Die Frage ist da eher die der Passung als die des Ticks, denke ich. Und bei der TE und ihrem Freund ist die Passung echt schlecht, wie es scheint.

Von einem erwachsenen Menschen, der es mit seiner Partnerin ernst meint, kann man meiner Meinung nach absolut erwarten, dass er sich zusammenreißt und auch mal zwei Stündchen Familienbesuch überlebt.

Das sehe ich anders. Ich würde von meinem erwachsenen Partner, der es ernst mit mir meint, erwarten, dass er meine Grenzen respektiert. Und wenn Verwandtenbesuche für ihn schrecklich sind, dann ist es halt so. Wenn man damit nicht zurecht kommt, sollte man sich eher fragen, on man nicht den falschen Partner hat, meine ich. Es gibt ja genug Familienmenschen, die mit solchen Besuchen keine Probleme haben.

KSlethterpsflanz{e8x0


Also zu der Sache mit Familientreffen etc.:

Ich finde das auch das Normalste der Welt, dass man den partner zu Familienfeiern begleitet. Ich könnte das wohl auch nicht akzeptieren, wenn meine Partnerin sich da beispielsweise verweigern würde. Da ist es wohl das Normalste der Welt, zu versuchen und zu hoffen, dass der Partner da dann doch öfter mitkommt und seine Einstellung ändert. Wenn er das nicht kann oder nicht will, muss man das aber irgendwann ebenfalls akzeptieren. Dann passt es halt nicht.

Es bringt der TE halt nichts, wenn sie sich etwas wünscht, was als selbstverständlich angesehen wird, was der Partner aber nicht leisten kann. Also krasses eindeutiges Beispiel (da bei Familie besuchen die die selber damit nicht klar kommen das wohl nicht als Selbstverständlich ansehen), jeder hat jedes Recht zu fordern, dass er von seinem Partner nicht ungewünscht geschlagen wird. Das kommt aber trotzdem leider oft genug vor, dann bleibt eben nur die Trennung.

c*hxi


Bei uns ist es auch so, dass eher ich diejenige bin, die nicht mitkommt auf irgendwelche Feiern. Ich bin da einfach nicht der Typ für und mein Mann hat es von Anfang an akzeptiert. Wir wären beziehungstechnisch NIE soweit gekommen, wenn er es nicht akzeptiert hätte. Und ich bin ab und zu mal einen Kompromiss eingegangen (ich rede nur von dem Feier-Thema). Für mich ist es selbstverständlich, dass man sich bei sowas einig ist und nicht jedes Mal in Streit ausbricht. Wenn man sich bei solchen Kleinigkeiten schon so dermaßen streitet, wie soll es denn je bei wichtigen Entscheidungen laufen? So funktioniert eine Beziehung nicht (gut). Man muss halt irgendwo auf derselben Seite stehen und sich einig sein, auch wenn man nicht dieselben Dinge mag.

h*ikPleinxes


Schokokuss

Hat dein Partner die Tatsache, dass seine Mutter Alkoholikerin war, vielleicht gar nicht so gut weggesteckt? Es kann doch sein, dass es für ihn so krass traumatisch war, dass er jedesmal innerlich k*** muss, wenn irgendetwas ihn an diese Zeit erinnert. Z. B. weil die Mutter Weihnachten betrunken auf dem Sofa lag und keine Geschenke gekauft hatte. Oder weil der Vater am Geburtstag zwar angerufen hat, selbst aber nicht zur Feier gekommen ist.

Vielleicht hat er ja gerade deshalb keinen Bock auf diese ganze Harmonie, WEIL er so sensibel ist und es ihn jedesmal an das erinnert, was er nicht hatte...

K@lexio


Schokokuss123

aber ganz ehrlich, wir sind jetzt keine staubige Sitzfamilie. Es waren mein Dad (mit dem sogar meine Kumpels sehr gern ein Bier gehen trinken), mein fast gleichaltriger Cousin und eben die Tante. Das war kein Familienfest, das wär einfach ein, "lass uns kurz vorbeigehen und kurz was trinken, was essen und wir hauen wieder ab" gewesen. Was ganz Simples, Lockeres. Ich verstehe nicht, warum man unter "Freunden" und "Familie" so einen Mordsgraben ziehen muss, für mich sind nette Leute = nette Leute, ob das nun die Schwiegerfamilie ist oder nicht. Und wenn sie nicht nett sind, na, dann geh ich nicht mehr hin. Aber er mochte bisher alle meine Leute sehr gerne und ist auch sonst ein geselliger Mensch.

Naja, so gesellig ist er nicht, denn er will auch nicht ständig mit Dir zusammen sein. Er hat seine Gründe und die kannst Du nur von ihm erfahren, warum er da gar nicht hingehen wollte und Du ihn überreden und einen Deal mit ihm machen musstest. Aber das ist ja ein Problem von Euch - keiner akzeptiert den anderen, wie er ist.

Ich begleite ihn auch Ostern, den Geburtstag seiner Mama und zu 1-2 anderen Anlässen im Jahr zu Festen seiner Familie. Ich sage auch nichts, wenn an unserem Jahrestag Kumpels von ihm vorbeikommen, wenn er das gerne möchte und Spaß hat, gerne mache ich das ihm zuliebe.

Das ist ja okay. Du bist nicht er. Auch sehe ich da keinen Tauschhandel. Wenn er nichts dagegen hat, kannst Du ja mitgehen. Das heißt doch nicht, dass er dann deswegen mit Dir mitgehen muss. Das ist aber das Spiel, das Du daraus machst.

Ich z. B. konnte meine Schwiegermutter nicht leiden und ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich sie gesehen habe. Umgekehrt hat mein Mann meine Eltern gemocht und ist jedes Mal gerne mitgekommen. Seine Großeltern wieder mochte ich gerne und bin gerne mit. Das ist für mich der gute Ton.

Darum versteh ich nicht, wo da der Unterschied zu anderen "Leutegruppen" ist, warum das so eine Überwindung ist, nur weil das Verwandtschaft ist?.

Keine Ahnung, ob es das ist bei ihm. Bei mir hat das nichts mit Familie oder nicht zu tun. Entweder mag ich Leute oder nicht. Wenn ich sie nicht mag, dann braucht man mich gar nicht zu fragen, ob ich mitgehe – Familie hin oder her und wessen Familie auch immer (kann auch meine sein, ich mag auch nicht alle aus meiner Verwandtschaft und habe es schon als Kind gehasst, wenn man mich gezwungen hat mitzugehen, wenn ich gar nicht wollte). Bei jenen, die ich mag, heißt es trotzdem nicht, dass ich automatisch dabei bin. Wenn es passt, dann gut. Wenn nicht, dann nicht. Was ich aber von einem Partner erwarte ist, dass er das akzpeiert und nicht an mir versucht herumzudoktern.

Er wird ja nicht vorgezeigt, es gibt um ein Hallo sagen, wenn man eh grade in der Nähe ist bzw. wohnt und die anderen das auch wissen. Weiß nicht, für mich gehört sowas zum guten Ton und bei mir sind "irgendwelche" Leute in der Familie nicht irgendwelche, weil wir sehr eng miteinander sind.

Das ist seit ich ein Kind bin kein Argument für mich. "Der gute Ton" ist Ansichtssache und wenn jemand will, dass ich mitgehe, weil das zum guten Ton gehört, dann ist es besser, auch dieser jemand bleibt weg. Davon hat niemand etwas.

Und mir wichtig ist, dass mein Partner sie auch zumindest mal kennenlernt. Er muss sie nicht besuchen, nicht intensiv kennenlernen, aber ich möchte ja auch nach 3 Jahren mal ein Gesicht zeigen zur Person, von der ich immer erzähle. Das sind nicht irgendwelche Menschen, sondern enge Vertraute.

Ja, und darum geh es eben auch. Du willst ihn vorzeigen, schließlich sollen deine Leute ihn kennenlernen. Das ist Dir wichtig. Das ist auch okay, aber dann brauchst Du so einen Partner.

Dabei weiß ich, dass er tief drinnen sehr, sehr sensibel ist (sagt seine Mama auch über ihn, habe einen sehr engen Draht zu ihr) und das nicht zeigt.

Da wäre ich sehr vorsichtig. Es gibt viele Menschen, die als Kind sehr empfindsam waren und dieses Empfindsame nie wieder ans Tageslicht kommt. Ich würde darauf reagieren, wie er handelt und sich zeigt und nicht, wie er in meinen Träumen sein könnte. Auch Deine Erklärung, was nun in seiner Kindheit passiert ist, dass er jetzt so ist - ja, ist ja bei jedem so. Jetzt ist er so.

Als er in den Flur kam und die Lichter im Wohnzimmer sah, sagte er "Ohje, ich geh wieder!" aber als er ins Wohnzimmer kam, war er so gerührt, mit den ganzen Päckchen unterm Baum für ihn, er wusste gar nicht, wo er sich hinsetzen soll und stand vollkommen verloren da und Tränen in den Augen. Das war so schön und zeigte mir, dass er einfach nicht mit den Emotionen umgehen kann, ihm das innerlich aber vielleicht schon gefällt.

Auch das ist Deine Entscheidung, ob Du seine Lehrerin sein willst bzw. einen Partner willst, dem Du ständig sagen musst, was er zu tun hat. Vor allem, scheint er nicht wirklich lernwillig zu sein. Wenn ihr Euch einen gemeinsamen Weg ausgemacht hättet, den er dann auch mit Deiner Hilfe geht – okay, nur hört sich das ganze nicht so an, sondern wie ein ewiger Kampf und nicht einseitig.

Er sagte aber im Winter trotzdem, nein, dieses Jahr gar kein Weihnachten, nicht Familie, nix. Und das ist schon blöd, weil auf Dauer... macht mich auch traurig, wenn wir nie gemeinsam einen Heiligabend verbringen können.

Für mich hat sich das mit Mitte 20 geändert. Ich mag durchaus Weihnachten, wenn es so läuft, wie ich es mag und deswegen habe ich meine eigenen Traditionen aufgestellt. Das wurde mit Freunden und Partner, wenn er da war gepflegt. Meine Eltern standen nicht mehr an erster Stelle an Weihnachten, Ostern, etc. Da reichte auch der nächste Tag oder 2 Wochen vorher oder nachher. Mit der Zeit haben dann meine Eltern ab und zu bei mir mitgemacht.

Ich gebe ihm schon oft positives Feedback und bemühe mich um diplomatische Lösungen, so gut ich es halt hinbekomme.

Das ist das nächste Problem, das ich sehe. Du bist keine Therapeutin und das ganze geht auf Kosten Eurer Beziehung und Deiner und seiner Nerven. Auch bezweifle ich, dass Du die Befähigung hast jemanden anzuweisen. Du kannst ihm nur beibringen, was für Dich richtig ist und zum guten Ton gehört. Damit hat er noch nicht herausgefunden, was er will. Wenn er etwas ändern will, dann sollte er doch die Verantwortung selbst dafür übernehmen und sich selbst ändern.

Ich merke auch, dass er sich sehr freut, auch wenn er es nicht so zeigen kann und das trifft ja auch mein Herz, weil es dennoch Liebe zeigt, die er ja so unmännlich findet.

Wieder etwas, was Du hineininterpretierst, er selbst zeigt es nicht. Da sind schon viele irrationale Gedanken von Dir in der Beziehung. Hoffentlich sind sie nicht der Kit.

MaarNiex27


Was kam eigentlich raus, Schokokuss?

E;moXtionaxle


Hmm.. ich möchte nicht mit ihm ewig streiten deshalb, aber er muss das doch auch irgendwo verstehen.

Ehrlich gesagt, er liest sich wie jemand, der meint, dass er sich keinesfalls zu ändern braucht (selbst wenn es Dich belastet). Leute, die sich so sehen, entbehren nach meiner Erfahrung leider dieses Verständnisses :|N und man kann überhaupt nichts machen. :-(

Übrigens, wenn hier einige so tun, als sei der arme, arme Mann ja ach so gegen seinen Willen zu der Familienfeier überredet worden: Man kann immer nein sagen, wenn man wirklich nicht will. Schlimmstenfalls ist der Partner (ob das auf die TE zutrifft, kann ich hier nicht beurteilen) dann beleidigt, aber nein sagen kann ich. Notfalls sogar kurzfristig (nicht dass ich das die feine Art fände, aber notfalls geht auch das...).

Als er in den Flur kam und die Lichter im Wohnzimmer sah, sagte er "Ohje, ich geh wieder!" aber als er ins Wohnzimmer kam, war er so gerührt, mit den ganzen Päckchen unterm Baum für ihn, er wusste gar nicht, wo er sich hinsetzen soll und stand vollkommen verloren da und Tränen in den Augen. Das war so schön und zeigte mir, dass er einfach nicht mit den Emotionen umgehen kann, ihm das innerlich aber vielleicht schon gefällt.

Wenn ich das lese, bekomme ich das Gefühl, dass Du ihn einfach schon sehr sehr magst. - Problematisch ist einfach nur, dass sich jemand nur ändern wird, wenn er das auch selber möchte... gleich wie sehr wir ihn mögen, leider.

Liebe Grüße

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