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Schwärmen & Tragträumen trotz Beziehung - kennt das jemand?

K$leMio


Ich finde das ok, wenn es nicht überhand nimmt und keine wirkliche Verliebtheit daraus entsteht oder das Bedürfnis oder Bemühungen, wirklich mit der Person zusammenzukommen. Klar findet man auch mal andere attraktiv oder faszinierend und es bringt Leben in einen sonst eher tristen Berufsalltag. Meiner Erfahrung nach verfliegen solche Schwärmereien, sofern sie wirklich nur anfängliche Faszination sind, aber auch schnell wieder. Ich fand auch mal jemanden attraktiv, obwohl ich einen Freund hatte. Wenn ich mir dann aber vorgestellt habe, wirklich mit ihm zusammen zu sein, hatten die Schwärmereien aber auch schnell ihre Grenzen, weil ich mir das dann doch nicht so wirklich vorstellen konnte.

Ich hatte damals ja auch den Eindruck, dass es eine Verliebtheit ist, bis ich dann verstanden habe, warum meine Freundin dann auch das Wort "Schwärmen" benutzte. Um den Wort die "Gefährlichkeit" zu nehmen, denke ich, also diese Unterscheidung, dass es nur zum Träumen gedacht ist, aber durchaus ein echtes Gefühl. Ich fand trotzdem, dass es eben doch gefährlich war, aber sie hat das eben so gelebt und keiner dieser "Traum-Männer" wurde ihr jemals gefährlich. Die Partnerschaft blieb wie sie war.

mMnef


Sind es sonst nicht eher Frauen, die vor den Juwelieren stehen und Diamantringe mit glänzenden Augen bestaunen, die sie niemals zu kaufen gedenken? Auch wenn der Vergleich von Schmuck und Partner sehr stark hinkt, nehme ich an, du weißt, worauf ich hinaus will.

Mmmh, ich tippe mal ganz stark darauf, dass du auf dümmliche Geschlechterklischees hinaus willst %:|

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ich kenne das auch. bin verheiratet und hab einen sohn. seit 10 jahren hab ich einen sehr guten freund. relativ zu beginn unserer freundschaft hatte er eine freudin daher hab ich meine gefühle unterdrückt und als er dann single war hatte ich einen freund.

inzwischen denke ich aber es war ein fehler und ich hätte ihm sagen sollen was sache ist. nachdem ich aber in der schule so eiskalt von nem typen abserviert wurde hab ich mich nicht mher getraut. ich war damals 16 jahre. naja und jetzt ist der zug abgefahren. aber in letzter zeit muss ich leider viel zu oft daran denken was wohl alles passiert wäre wenn ich mich damals getraut hätte. zu dem ganzen kommt noch dazu das mein mann und ich im märz/april getrennt waren weil es nicht mehr hamonierte und wir dem ganzen jetzt nochmal eine chance geben aber manchmla fühlt es sich falsch an. ich weis gar net mehr was richtig und falsch ist. es verwirrt mich. auf der einen seite liebe ich meinen mann und bin dankbar für alles, aber warum frage ich mich dann immer weider wie es mit nem anderen mann wäre?

M=artin_x20


Mmmh, ich tippe mal ganz stark darauf, dass du auf dümmliche Geschlechterklischees hinaus willst %:|

Willst du bestreiten, dass eher Frauen vor Juwelierläden stehen bleiben und gucken als Männer? Das Thema will ich sicher nicht zum Kampf der Geschlechter nutzen. Es ging mir darum zu zeigen, dass es sehr wohl Freude bereiten kann von etwas zu träumen, das man gar nicht einmal haben möchte. Ob das jetzt eine Frau vor einem Juweliergeschäft, ein Mann vor einem Porschegeschäft, ein Mann vor einem Juweliergeschäft oder eine Frau vor einem Porschegeschäft ist, ist da komplett nebensächlich.

*|RegenR9egenrRegenx*


Willst du bestreiten, dass eher Frauen vor Juwelierläden stehen bleiben und gucken als Männer? Das Thema will ich sicher nicht zum Kampf der Geschlechter nutzen. Es ging mir darum zu zeigen, dass es sehr wohl Freude bereiten kann von etwas zu träumen, das man gar nicht einmal haben möchte

Also für mich ist das was ganz anderes. Wenn ich z.B. ein Kleid sehe, das ich ganz toll finde aber ich es mir nicht leisten kann dann denke ich vielleicht kurz "oh wie schade, würde mir gefallen" und dann war es das auch.

Träumerein, die eine Menge Lebenszeit verschwenden können, gehören für mich in eine andere Kategorie.

Ich träume davon ein großes schönes Haus in der Provence zu haben und mit meinem Freund ein schönes Leben zu haben. Aber das ist eben eine statische Vorstellung. Ich male mir keine Geschichten aus, der ich mit Musik hinterlege. Außerdem würde ich wirklich gerne so ein Leben führen. Wenn ich die Möglichkeit hätte würde ich nicht zögern. Das ist hier ja ganz anders und ich finde das sehr problematisch.

Es ist nicht so, dass ich das nicht kenne. Bei mir war das früher auch so. Aber man muss sich selbst einfach bewusst sein, dass diese Träumereien nicht gut sind. Warum? Weil sie wertvolle Lebenszeit verschwendet, die ich glücklich und aktiv verbringen könnte. Ich habe mich dazu entschlossen gehabt nicht mehr mein Leben zu träumen sondern das hier und jetzt zu genießen. Für mich sind oder waren diese Träume eben nicht glücklich...weil ich selbst gemerkt habe, dass ich nicht mehr geniesen kann sondern mir andaunernd etwas wünsche, das ich nicht habe. Wie sagt Dumbeldore so schön : Es ist nicht gut wenn wir unseren Träumen nachhängen und vergessen zu leben.

Man muss bedenken: je öfters man solchen Träumen nachhängt desto mehr nährt man sie. Ich habe es so bewältigt, dass ich sobald ich diese Gedanken hatte an etwas anderes gedacht habe. Zum einen wie schlimm das für mich wäre wenn mein Freund (damals mein Ex-Freund) solche Träumereien hätte oder wie er sich fühlen würde wenn er es wüsste. Und zum anderen habe ich dann gerne an unsere schönen Urlaube gedacht. Das klappte ganz gut und seitdem ich diese Gedanken nicht mehr genährt habe kommen sie auch nicht mehr. Man muss es nur wollen und zwar richtig.

mrnexf


Willst du bestreiten, dass eher Frauen vor Juwelierläden stehen bleiben und gucken als Männer? Das Thema will ich sicher nicht zum Kampf der Geschlechter nutzen. Es ging mir darum zu zeigen, dass es sehr wohl Freude bereiten kann von etwas zu träumen, das man gar nicht einmal haben möchte.

Martin_20

Es ist mir schlichtweg egal, was du für Tussen kennst, die vor Juwelierläden sabbern. Ich finde das Brillizeug da scheiße und wenn es anders wäre, würde ich nicht glotzen, sondern kaufen.

Ob das jetzt eine Frau vor einem Juweliergeschäft, ein Mann vor einem Porschegeschäft, ein Mann vor einem Juweliergeschäft oder eine Frau vor einem Porschegeschäft ist, ist da komplett nebensächlich.

Wenn das so nebensächlich wäre, hättest du nicht dieses Frauenbeispiel gebracht. In deinem Beispiel hast du auch gerade nicht gesagt, dass es egal ist ob Mann oder Frau. Im Gegenteil, du hast sogar hervorgehoben, dass das frauentypisch sei:

Sind es sonst nicht eher Frauen

2#76wxorks


Ich kenne das von einer Freundin von mir. Sie erzählte, dass sie immer jemanden brauchte, für den sie diese Schmetterlinge im Bauch hatte. Nur Kopfkino, also Träumereien. Sie hätte nie etwas mit denen angefangen, sie war ja in einer Beziehung. Dann flaute das Gefühl ab und sie suchte sich wieder ein neues Objekt der Begierde. Ja, warum nicht. Es heißt doch immer, Appetit kann man sich woanders holen und gegessen wird zu Hause. Ist ja wohl damit gemeint, sich in seinen Tagträumen etwas zu erschaffen, was man in der Realität nicht hat.

Kleio

Das war bei mir auch mal so. Das habe ich über zwei Jahrzehnte praktiziert. Das war ganz normal. Ich hatte immer einen Schwarm im Kopf Und wenn die Schmetterlinge für den einen dann endgültig verflogen waren, war sofort der Nächste am Start. Die gaben sich die Klinke in die Hand. Ich war nie ohne. Aber immer nur Kopfkino.

Erst vor ein paar Jahren endete das. War wirklich komisch zunächst...

2y76wo!rkxs


Aber man muss sich selbst einfach bewusst sein, dass diese Träumereien nicht gut sind. Warum? Weil sie wertvolle Lebenszeit verschwendet, die ich glücklich und aktiv verbringen könnte.

Da bin ich anderer Meinung. Wenn nicht zu Lebzeiten träumen, dann wann? Als Tote?

Träumen hat genauso Lebensqualität wie die Realität, bzw. oft mehr, nur dass es halt nicht real ist.

Wieso so viele so zwanghaft an der Realität hängen, egal wie sie ist, ist mir schleierhaft.

*iRe+genRege3nReg~enx*


Da bin ich anderer Meinung. Wenn nicht zu Lebzeiten träumen, dann wann? Als Tote?

Träumen hat genauso Lebensqualität wie die Realität, bzw. oft mehr, nur dass es halt nicht real ist.

Wieso so viele so zwanghaft an der Realität hängen, egal wie sie ist, ist mir schleierhaft.

Weil ich eben selbst festgestellt habe, dass mich das nicht reale nicht glücklich machen kann. Es fühlt sich in dem Augenblick gut an.

Ich kann much noch an einen Urlaub mit meinem Ex-Freund erinnern. Wir hatten eine super schöne Wohnung gebucht und waren viel wandern mit einem tollen Blick aufs Meer. Anstatt die Landschaft, das Leben zu genießen hieng ich meinen träumen mit einem Kollegen nach. Ich habe in dem Augenblick gemerkt, dass ich etwas ändern muss. Wenn ich nicht mehr aufs Meer schauen kann und einfach den Moment genießen kann sondern mit meinen Gedanken eigentlich wo ganz anders bin.....das kann es nicht gewesen sein. Wenn einem die Realität nicht gefällt und man in eine Traumwelt flüchtet kann ich das sehr gut verstehen - aber es ist dann für mich trotzdem nicht gut. Es ist viel wichtiger an diesem Zustand etwas zu ändern. Das heißt: wenn die Beziehung schlecht ist dann muss ich diese beenden oder versuchen sie zu verbessern. Einfach aufgeben und mir eine eigenen Welt schaffen......ist nicht meine Idee von einem erfüllten Leben. Vielleicht fehlt einem das kribbeln, das neue....so war es bei mir. Ich konnte ohne diese Schmetterlinge nicht leben weil sie mich irgendwie auch definiert haben...immer dieses austesten "würde er wohl mehr wollen, wenn ich könnte?". Bei MIR hatte das auch ein bisschen was mit Bestätigung zu tun aber auch mit dem Problem immer das haben zu wollen, das man nicht haben kann.

Wenn du das Träumen als erfüllend empfindest dann ist es für dich ja ok. Aber für mich persönlich war oder ist es halt falsch. Diese Jahre kommen mir im Nachinein total verschenkt vor...als hätte ich die Zeit an jemanden verloren, den es garnicht gibt.

MnoniOka65


Ich hatte immer einen Schwarm im Kopf Und wenn die Schmetterlinge für den einen dann endgültig verflogen waren, war sofort der Nächste am Start. Die gaben sich die Klinke in die Hand. Ich war nie ohne.

Waren das reale Menschen in deinem Umfeld?

LVaMarri<ssa


Das ist ein guter Punkt, was ich da auf der Vorseite gelesen habe:

Wenn ich mir vorstelle, mit ihm zusammen zu sein, hatte die Schwärmerei schnell ihre Grenzen.

So ist es auch bei mir. Ich finde ihn als Mann unheimlich attraktiv und als Mensch fantastisch, allein schon die Art, wie er mit seinen Söhnen umgeht und sein Wesen an sich. Aber betrachtet man mein Leben und sein Leben, liegen WELTEN dazwischen. Er ist Geschäftsführer, fliegt und fährt bald täglich durch die Republik zu den größten Firmen und ich bin halt eine Mitarbeiterin, die auch noch im Lernmodus ist. ;-D Vom Menschen her ja, aber von den Lebenspositionen nein. Und da erübrigt sich ja auch der Gedanke, dass so eine Träumerei realistisch sein könnte, da lob ich mir meinen Freund.

DENNOCH, und das sage ich jetzt trotzdem, genieße ich die kleinen Highlights im Alltag, wenn ich schwärme.

Wir sind heute 3 Stunden hin und 3 Stunden heimgefahren, auf dem Rückweg alleine und es fing, nachdem wir endlich aus dem Stau rauskamen, an zu hageln und wir mussten anhalten. Haben uns dann mit genau dem gleichen mitleidigen "Oh nein" Blick angeschaut und das war schon... ui x:) Und dann hat er mich eben die ganze Fahrt über ausgefragt über Hobbys, und wie alt bist du gleich, und Sternzeichen und dies und das und dann kam raus, dass wir privat genau dieselben Interessen und Hobbys haben. Kurzum, es kam mal der "Mensch" bei beiden zum Vorschein. Und dann bin ich schon mit nem leichten Wölkchen aus dem Auto ausgestiegen am Abend, mit dem Gedanken: Wow, toller Mann, seine Frau hat unglaubliches Glück.

Aber das ist es dann halt auch. :p>

Hmm, und das soll nun schlimm sein? Ich find das Schwärmen irgendwie schön, ich verlieb mich ja nicht ernsthaft. :=o

mknexf


Das ist doch ziemlicher Smalltalk.

Ich bleibt dabei: Vielleicht kann er sympathisch schnacken und ist lieb zu seinen Kindern, wenn man sie man zusammen sichtet.

Faktisch kennst du ihn gerade mal einen Monat über die Arbeit. Also als Mensch so gut wie gar nicht. Steiger dich nicht so sehr rein.

M[oninka6x5


Ich würde keinen Partner wollen, der ständig für eine Kollegin oder Chefin oder Bedienung in der Kantine schwärmt. Den würde ich getrost den besagten Damen überlassen..

C'oteSaDuvagxe


Ich würde keinen Partner wollen, der ständig für eine Kollegin oder Chefin oder Bedienung in der Kantine schwärmt.

Ich auch nicht, furchtbar. Und dann noch "nach oben schwärmen", also für den Chef, weil der Dinge erreicht hat, die man selber nie erreichen wird :|N Dieses "Bewundern" würde mich noch zusätzlich stören, weil das für mich mit mangelndem Selbstvertrauen zu tun hat.

KJle6io


Ich würde keinen Partner wollen, der ständig für eine Kollegin oder Chefin oder Bedienung in der Kantine schwärmt. Den würde ich getrost den besagten Damen überlassen..

Ich sehe da keinen Unterschied darin, ob eine Frau schwärmerische Gefühle für ihren Chef hat oder ein Mann auf der Straße einer Frau hinterherschaut und sie im Geiste auszieht und deswegen schwärmerische Gefühle bekommt ]:D . Die Gedanken sind ja frei und in der Regel erfährt es weder der Partner noch die Partnerin. Weder der Mann geht nach Hause und erzählt seiner Partnerin etwas über seine Phantasien und warum er jetzt so spitz auf sie ist und die Frau erzählt es dem Partner auch nicht.

Die Unterscheidung, ob es bekannte Personen oder unbekannte oder nur Pornodarsteller sind, ich weiß nicht, wie der Partner/Partnerin das kontrollieren will. Aber das scheint in die Richtung zu gehen, was ich letztens gelesen haben. Manchmal macht es uns glücklich, was wir vom Partner nicht wissen. ;-D

Ich auch nicht, furchtbar. Und dann noch "nach oben schwärmen", also für den Chef, weil der Dinge erreicht hat, die man selber nie erreichen wird :|N Dieses "Bewundern" würde mich noch zusätzlich stören, weil das für mich mit mangelndem Selbstvertrauen zu tun hat.

Naja, ob der Mann für die Brüste einer Frau schwärmt oder die Frau den Umgang eines Mannes mit anderen Menschen liegt aus meiner Sicht daran, was wen anmacht, also die er oder sie anregend finden. ":/ Bei meiner Freundin waren es auch immer Männer mit Macht, weil sie Macht einfach sexy fand und nicht den Sixpack eines Mannes. Dann hätte sie sich sicher den Fitnesstrainer zum Träumen ausgesucht oder es hätte der Pornodarsteller, der den immergeilen Elektriker mimt gereicht, aber nein, sie hat sich immer starke, dominante Männer mit Macht ausgesucht und einer Vorstellung des Charakters.

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