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Beziehung mit Arbeitskollegen

K?texfan


blackheartedqueen schrieb:

Oder zwei Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen. Soll es ja auch geben, habe ich mal gehört ;-D

Da hast Du nicht richtig hingehört ;-)

Wir reden hier über zwei verschiedene Ebenen. Natürlich haben wir Menschen den Vorteil eines Ich-Bewusstseins, können Entscheidungen treffen, die unseren Instinkten entgegenstehen. Das gelingt bei manchen Dingen aber schwieriger. Nämlich dann, wenn unsere Urinstinkte angesprochen werden. Sich emotional und intellektuell auf Augenhöhe zu begegnen hat nichts mit dem Urtrieb zu tun, der dafür sorgt, dass Du einen Mann attraktiv findest oder nicht.

Wahrscheinlichkeiten sind doch letzten Endes scheißegal. Üblicherweise will man ja einen Partner, der zu einem passt. So, wie man ist. Und nicht so, wie man sich verstellt.

:)^ Genau so!

Sensibelman schrieb:

Das Programm ist bei mir vermutlich abgestürzt ...

Ich hoffe nicht (und ich glaube es auch nicht), denn es handelt sich um den Arterhaltungstrieb. Wäre der bei dir defekt, müsste man von einer schweren psychischen Störung sprechen. Ich vermute, Du meinst damit, dass dir dieser Trieb nicht so bewusst ist und Du (möglicherweise) öfter "gegen" ihn entscheidest als andere. Was ich für eine gute Eigenschaft halte, nebenbei bemerkt.

CouteSavage schrieb:

Hm, dann hab ich wohl noch nie eine "echte" Beziehung gehabt ":/ {:(

Ich denke wohl eher, dir wird das nicht bewusst, weil Du nicht darauf achtest. Vielleicht hast Du aber auch eine verschwommene Vorstellung von Dominanz im Kopf. Das ist nicht schlagen und beherrschen, es ist sanft lenken, Entscheidungen treffen und sie dann auch zu tragen, seine Partnerin emotional und körperlich zu beschützen. All das Zeug, was sich Frauen von einem Mann wünschen, DAS ist Dominanz.

Ihr erklärt mir hier Dinge zu schnell für absolut tauglich oder untauglich, insbesondere, wenn die Infos aus dem Evolutionsbiologischen oder -psychologischen Bereich kommen. Es mag zwar nicht jedermann schmecken, aber unsere Instinkte sind nun mal da.

s]ensi/bxelman


Ich hoffe nicht (und ich glaube es auch nicht), denn es handelt sich um den Arterhaltungstrieb.

Die Art wird erhalten, wenn Mann und Frau zusammenfinden und Kinder zeugen und großziehen. Daraus ergibt sich für mich keine genetische Bevorzugung der männlichen Wesen bei der Aktivität der Partnerwahl.

es ist sanft lenken, Entscheidungen treffen und sie dann auch zu tragen, seine Partnerin emotional und körperlich zu beschützen.

Evolutionär hat sich vor allem der Mensch so stark durchsetzen können, weil er einen hohen Grad an sozialer Zusammenarbeit(Teamarbeit) entwickelt hatte- darin war der Mensch dem Löwen, dem Tiger, dem Mamut und dem Bär überlegen, obwohl er körperlich deutlich schwächer ist.

Menschen, die gut zusammenarbeiten, die keine Hierarchie benötigen, die die Fähigkeit besitzen, im Team zu arbeiten sind diesbezüglich allen anderen sozialen Formen (hierarchischen Formen) überlegen, weil gegenseitig Schwächen ausgeglichen werden und Organisation und Planung auf mehrere Schultern verteilt wird und Fehlentscheidungen eher korrigiert werden. Das setzt ein eigenes Verantwortungsgefühl aller Beteiligten voraus.

Ich führe nicht, sondern ich stimme mich mit meiner Frau ab- die Führung ist sozusagen wechselseitig beeinflusst.

Nämlich dann, wenn unsere Urinstinkte angesprochen werden.

Inwieweit Urinstinkte noch wirksam sind, ist nicht nachweisbar. In jedem Fall sind sie das was sie sind- Urinstinkte- also Instinkte aus grauer Vorzeit (wobei sich diese auch nicht nachweisen lassen, sondern reine These sind)

Ich halte die Haltung, der Mann müsse bei der Partnerwahl der aktivere Teil sein für eine sehr antike Ansicht (oder sollte ich besser sagen: patriarchalische Rudimente?)

n.unuz24x6


Er wäre auch nur fast wieder bereit für eine Beziehung. Und er habe wegen berufsbegleitendem Studium so wenig Zeit und würde sehr hinterher hängen.

Klingt für mich alles nach Ausrede. Ich würde sagen, so hart es auch klingt: Er steht einfach nicht auf dich. Wahrscheinlich will er es. Aber es hat nicht wirklich gefunkt.

D$ieoDosisGmachtdadsGixft


Ich halte die Haltung, der Mann müsse bei der Partnerwahl der aktivere Teil sein für eine sehr antike Ansicht (oder sollte ich besser sagen: patriarchalische Rudimente?)

Vermutlich tue ich mich allgemein sehr schwer damit, wenn die eigene Sichtweise als die allgemein wichtige und richtige mit rhetorischen Überspitzungen dargestellt wird. Dadurch werden andere Meinungen unnötig abgewertet, die gleich-berechtigt ebenso stehen bleiben können. Es machen nicht alle Menschen durchgängig dieselben Erfahrungen im Umgang mit dem anderen/gleichen Geschlecht.

Wie sollen sie bei unterschiedlicher Erfahrungsmentalität zu einer mehrheitlich übereinstimmenden Meinung kommen?

Es gibt natürlich (auch) den Männertyp, der sich gern erobern lässt, sich anschaut wie selbstbewusst eine Frau aktiv werden kann. Grund dafür könnte u.a. eigene Schüchternheit, Introvertiertheit, Angst vor negativer Reaktion der Frau und/oder fehlende eigene Erfahrung sein. Aber selbst dieser Männertyp wird zu einem Zeitpunkt X eine Entscheidung kommunzieren, wenn es bei ihm aktives Interesse gibt an der/dem Frau/Mann gibt.

Wie soll eine Frau sonst jemals für sich eine Entscheidung treffen können, ob dieser Mann für sie partnertauglich ist wenn diese Information fehlt?

Aber bemüht er dann wirklich solche Argumente?

Er wäre auch nur fast wieder bereit für eine Beziehung. Und er habe wegen berufsbegleitendem Studium so wenig Zeit und würde sehr hinterher hängen.

Das klingt doch in der inhaltlichen Aussage alles andere als jemand der positiv inspiriert (verliebt?), neugierig auf die Kennenlernphase und aktiv interessiert an der betreffenden Frau ist, oder?

A$recibFoMeossagxe


uha, also eine romantische Geschichte mit einem Kollegen, gaaaanz gefährliche finde ich! Würde ich nie machen, wenn die Beziehung klappt ist es eine Belastung, das man sich quasie 24 Stunden sieht, auf der Arbeit und Privat und wenn die Beziehung nicht klappt ist es eine Belastzung das man den Typen auf der Arbeit ständig um sich hat

WwM +201x4


@ AreciboMessage:

uha, also eine romantische Geschichte mit einem Kollegen, gaaaanz gefährliche finde ich! Würde ich nie machen, wenn die Beziehung klappt ist es eine Belastung, das man sich quasie 24 Stunden sieht, auf der Arbeit und Privat und wenn die Beziehung nicht klappt ist es eine Belastzung das man den Typen auf der Arbeit ständig um sich hat

Das kannst du so pauschal nicht sagen. Wenn es passiert, passiert es einfach. Sich zu verlieben ist wie vom Blitz getroffen werden. Da kannst du nichts gegen tun - erst Recht nicht aussuchen wo es geschieht. Und wenn es auf der Arbeit passiert, passiert es nunmal auf der Arbeit.

@ TE:

Ich denke auch, hier fehlen ein paar Informationen, die zur Einschätzung der Situation von Nöten sind. Wie schon hier von einem anderen Teilnehmer gefragt haben wir keinen Eindruck davon wie DU in den besagten Situationen reagiert hast, sondern nur, was er gemacht hat.

Vielleicht hast du ihm durch deine Reaktionen irgendetwas zu verstehen gegeben, warum er sich zurückzieht oder unsicher ist. Aber das ist nur eine Vermutung...

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