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Freundin unsicher über gemeinsame Zukunft

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Deine Motive dieser Frau gegenüber mögen ehrenwert sein. (nachdem was Du hier schilderst) Dennoch lag es auch in ihrer Verantwortung Schritte für Entscheidungen zu gehen. Das dies für sie ungleich schwerer ist, finanziell abhängig vom Ehemann, selbst noch in der Ausbildung, ein instabiles Elternhaus in der Vita - ist mir sehr verständlich. Sie hatte nicht die Zeit sich zeitig zu empanzipieren, ihren postiv empfundenen Selbstwert zu entwickeln.

Die Frage dabei ist, hat sie so früh geheiratet um aus dem Elternhaus "entfliehen" zu können bzw. aus den Verhältnissen, die dieses für sie geboten hat. Oder war in ihrer Ehe anfänglich Liebe im Spiel, die sich im Nachgang als Irrglaube heraus gestellt hat.

Möglich ebenso, dass der Ehemann welcher die Verantwortung für eine noch abhängige junge Ehefrau mit Kind allein tragen musste, sich nicht die Zeit nahm nach den Bedürfnissen seiner jungen Frau zu schauen, wenn sie diese nicht eingefordert hat. Aber wie auch immer, es geht um das Hier und Jetzt.

Du kannst nicht mehr tun als abwarten, sie ihr Tempo und ihre Bedürfnisse leben lassen. Sobald Du wieder aktiver in ihr Leben eingreifst, werden sich ihre Probleme daheim verschärfen. Sie muss für sich entscheiden, wie schnell sie eine räumliche Trennung braucht, die Schritte für eine Ehescheidung (wenn sie diese überhaupt erwägt) einleiten wird. Das ist aber IHRE Baustelle an der Du nicht aktiv mitarbeiten kannst.

Möglich, dass sie zum ersten Mal im Leben für sich allein rausfindet was sie allein bewältigen kann. Das ist wichtig für ihr Ego und diese Möglichkeit solltest Du ihr unbedingt lassen. Es ist sicher kein leichter Part den Du gerade hast, wenn Du diese junge Frau aufrichtig liebst.

Aber sie muss das Gefühl haben selbst Frau ihrer Lage zu sein, nicht ge- und bedrängt zu werden. Vielleicht hat sie viel zu lange die Vorstellung anderer Menschen in ihrem sozialen Umfeld gelebt. Möchte für sich selbst raus finden was genau sie leben will. Das ist ein wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung, den sie unbedingt gehen muss ohne das sie erneut von außen beeinflusst wird.

Bleibe für sie erreichbar, wenn sie es wünscht. Gehe auf ihre Gedanken und Vorstellungen ein, aber bleibe im Hintergrund. Das ist in meinen Augen der kleiner Zipfel einer realen Chance, dass ihr zwei in eine neu vertrauten Ebene als Paar finden könnt.

Es bringt euch nichts, wenn zwei Männer in einer instabilen Situation an ihr rum zerren und Entscheidungen erwarten. Für sie ist im Moment vordergründig wichtig, dass sie eine ruhigere Situation für sich und das Kind hat. Das ist die Voraussetzung, dass sie ihre Ausbildung erfolgreich abschließen kann. Alles was diesem Ziel entgegen steht wird sie als Bedrohung empfinden und entsprechend handeln.

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Dann will ich meine Gedanken dazu auch noch schreiben. Sie gehen großenteils konform mit dem, was "individuelle Meinung" vor mir geschrieben hat. Ich versuche nur, noch einen etwas anderen Blickwinkel einzunehmen.

Deine "Geliebte" ist zunächst und vor allem ein "Produkt ihrer Sozialisierung". Und dazu gehört neben ihren geografischen Wurzeln vor allem das, was man als Normalität bezeichnet. Zu ihrer Normalität als Kind und Jugendliche gehörte ein gewaltbereiter Vater und ziemlich sicher auch eine Mutter, die das akzeptierte. Es gehörte dazu, diesem Umfeld durch eine frühe Heirat zu entfliehen und dennoch die Nähe der Eltern zuzulassen und nicht in Frage zu stellen. Es gehörte dazu, auch in der eigenen Ehe Gewalt bis zu einem gewissen Grad als "vorübergehend und normal" auszuhalten und durch diese gesamte – uns völlig fremde – "Normalität" eine Form von Sicherheit und Geborgenheit zu empfinden. Das alles hat sie zwar nicht glücklich gemacht, sie meinte aber, das aushalten zu müssen, weil das nun mal so ist.

Die Gedanken- und Gefühlswelt, die aus dieser Sozialisierung der daraus resultierenden Normalität entsteht, können weder du noch ich nur im Ansatz nachvollziehen. Denn alles, was sie dir gegenüber darüber in Worte gefasst hat, trifft nur einen Hauch von dem, was sie wirklich empfindet, weil sich das nun mal nicht in Worte fassen lässt. Akzeptiere also bitte, dass du es wie ein staunendes Kind sehen würdest, wenn es plötzlich sichtbar vor dir stünde. Nachvollziehen kannst du es nicht.

Aus dieser Gedankenwelt heraus hat sie sich sicher nach etwas gesehnt, dass sie aus den unangenehmen Konsequenzen befreien könnte, sie hat sich nach Nähe gesehnt, vielleicht nach emotionalem Austausch, nach Verständnis, möglicherweise auch nach Zärtlichkeit. Das alles schienst du ihr geben zu können, als sich bei euch über die körperliche Nähe auch die emotionale Nähe einstellte. Doch dann kam die Ernüchterung. Denn das, was sie nach der Flucht aus der bisherigen Normalität als neue und erstrebenswerte Normalität herbei gesehnt hätte, konntest du ihr keinesfalls geben, nur kurze Treffen, Sex und Gespräche. Von Normalität keine Spur und das sagst du ja sogar selber. Was daher bei ihr bleibt, ist vor allem eine tiefe Sehnsucht nach einer durchgreifenden Veränderung aber kein blasser Schimmer, wie die konkret aussehen könnte.

Dabei mag die Attraktivität einer Beziehung mit dir nach und nach mehr verblassen, je weniger die Hormone eine Rolle spielen und je mehr du deine unangenehmen Seiten offenbart hast. Sie möchte "anders leben", salbst bestimmter vermutlich, sie möchte eine schöne Wohnung für sich, egal wie die finanziert werden könnte, sie möchte einen festen Beruf mit festen Einkünften, vermutlich auch ohne zu wissen, wie sie den dann mit der kleinen Tochter als Alleinerziehenden ausüben könnte. Da mag das Bild der allseits bereiten Eltern hinter ihr auch noch eine Rolle spielen, also wieder ihre ursprüngliche Sozialisierung mit starken Familienanteilen.

Was diese junge Frau jetzt bräuchte, ist also nicht ein guter Lover und auch nicht ein Mann, der (verständlicherweise) sein eigenes Glück und seine eigene Erfüllung erhofft. Sondern ein neutraler Ratgeber, vielleicht ein väterlicher Freund, oder auch ein Fachmann, der mit ihr zusammen eine konkrete Vorstellung von einer in unserer Gesellschaft leb-baren Normalität entwickeln kann. Ohne zu große Illusionen, aber unter Berücksichtigung dessen, was sie auf keinen Fall mehr möchte.

Dazu bist du – mit Verlaub – nicht geeignet. Denn deine eigenen Interessen und Sehnsüchte hast du ihr deutlich gemacht und die konnten dann auch schon mal rücksichtslos ihr gegenüber sein. Rücksichtslosigkeit hatte sie aber zur Genüge, die will sie nicht mehr. Und was in einem Zusammenleben mit dir als neue Normalität herauskommen würde, kann sie nicht mal ahnen, sie wird aber auch Ängste damit verbinden.

Ich bin nur wie gesagt in der für mich schlimmen Lage, dass ich sie ,dich ich liebe auf ihrem Weg begleiten möchte den sie sich verdient hat

Wenn du dir all das oben Beschriebene klar machst, musst du einsehen, dass du ihr das zwar immer wieder anbieten kannst, ihr Bild von diesem Weg aber vermutlich ein völlig anderer ist als deiner, weniger pragmatisch, mehr von Träumen geprägt und mehr davon, was sie NICHT mehr will. Was sie wirklich will, hat sie ziemlich sicher noch nicht heraus gefunden.

Und mit der Gefahr oder der Unsicherheit, dass sie sich jemanden anderen holt, der ihr in dieser Zeit mehr Kraft geben kann muss ich wohl leben

Gut, dass du das einsiehst. Es ist realistisch.

Frage mich zur Zeit einfach, ib ich nicht für sie eine Möglichkeit, eine Art Ablenkung für sie war, um aus ihrem Alltag mit ihrem Mann und ihrem Kind zu entfliehen.

Ich formuliere es anders. Du warst für sie als FUNKTION sehr wichtig, wie wichtig du als PERSON warst, hängt davon ab, welches Bild sie von dir als Person entwickelt hat und was nach der Hormonphase davon übrig geblieben ist. Ich schließe nicht aus, dass zwischen euch noch Unentdecktes ist, ich schließe nicht aus, dass ihr noch ein Paar werden könntet. Aber je weniger du das herbeiführen willst, je mehr Entscheidungsfreiheit du ihr dabei lässt und je besser du ihre Position der Suche nach Normalität verstehst, desto besser ist das. Zunächst für sie, möglicherweise aber auch für euch als Paar.

Aber vielleicht waren meine Möglichkeiten sie zu unterstützen so, dass ich sie, statt ihr reale Unterstützung anzubieten, ihr viel mehr eine emotionale Stütze hätte sein sollen und diese Stütze jetzt tatsächlich nicht mehr sein kann weil ich mich zu viel in Angelegenheiten gemischt habe, die selbst lösen wollte und will.

Eine sehr kluge Einsicht, an der du sie teilhaben lassen solltest, auch wenn das nicht automatisch das Ende eurer Beziehung verhindert.

LyiebeskEummeAr1989


Ich danke euch zwei für eure mich sehr berührenden Worte. Die Worte sagen dass aus, was ich gedacht habe, aber nicht aussprechen könnte. Und ja wir sind nach wie vor im Kontakt und ich habe ihr auch das was ich hier geschrieben habe, ihr geschrieben.

Sie hat zwar nicht viel dazu gesagt weil sie unsere Beziehung im Moment in meinen Augen sehr ungern thematisieren will, aber ich habe doch den Eindruck dass sie merkt, dass ich nicht nur der "sexgeile" Stecher bin, sondern dass mir wirklich verdammt viel an ihr und ihrem Kind liegt. Und ja, ausziehen wird sie bald vielleicht so oder so. Aktuell hat nämlich ihr Mann, dem ja die Wohnung gehört, in dem sie leben muss mit ihm diese zum Kauf angeboten.

Ob sie, wenn sie auszieht mich wieder stärker in ihr Leben holt oder dann zurück weisst kann ich natürlich nicht voraussagen.

Aber ich möchte sie, solange sie es will, auf diesem Weg dorthin zu ihrer Freiheit begleiten und will keine Worte mehr über ihren Mann oder ihre Eltern verlieren oder mich gar wieder tätlich einmischen, was ja auch in den letzten Wochen nicht mehr meine Absicht war, jedoch durch meine Dummheit passierte. Denn erstens denke ich wirklich,dass wenn sie frei sein will, sie dass nur alleine kann und zweitens, dass wenn sie zuviel von mit abhängig wird, sie Angst bekommt wieder in ihrer Freiheit eingeschränkt zu werden.

Und falls sie wirklich beispielsweise finanziell Unterstützung braucht, will ich klar einen schriftlichen Vertrag abschließen, damit sie sicher sein kann, dass auch wenn etwas zwischen uns ist, sie dadurch keinen Schaden hat.

Und ja ich liebe sie verdammt, aber die Hilflosigkeit meinerseits sie nicht mehr auch bei den Kleinsten Dingen des Alltags zu unterstützen ist schwer aber wenn ich sie nicht aushalten oder ertragen kanns, führt das ebenfalls nicht weiter.

Ich danke euch für eure guten und mir wertvollen Texte und wenn gewünscht halte ich euch auch auf dem laufenden.

Lqieb(eskEummehr19F89


Wollte nur schreiben, wie die Situation grade aktuell ist, wir sind nach wie vor "zusammen", jedoch ist die Situation für uns beide Recht schwer im Moment da wir uns kaum sehen können und vor allem sie mit ihren Alltagsproblemen zu kämpfen hat. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wohin sich das entwickeln wird, habe aber immer noch die Hoffnung, dass es gut ausgehen kann 😞

O(ldiex49


Moin,

nur kurz. Viel kann man dazu ja nicht schreiben. Ich verfolge deinen Faden aber.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wohin sich das entwickeln wird, habe aber immer noch die Hoffnung, dass es gut ausgehen kann

Ja, aber da stellt sich ja die Frage, was das bedeutet. Es kann auch "gut ausgehen", ohne dass ihr ein Paar werdet, weil es für sie vielleicht der bessere Weg ist. Ich kann das von hier aus überhaupt nicht beurteilen, halte es aber für möglich. Das hängt vor allem mit deinen Erwartungen an sie ab. Denn sobald diese Erwartungen sich für sie wie Druck abfühlen, wird sie Fluchtbewegungen einleiten.

Interessant wäre da noch, woran du es festmachst, dass ihr "noch zusammen seid".

Noch etwas zum älteren Beitrag von dir.

Sie hat zwar nicht viel dazu gesagt weil sie unsere Beziehung im Moment in meinen Augen sehr ungern thematisieren will,

Wenn sie die Beziehung also ungern thematisieren will, ist deine Wahrnehmung, "noch zusammen zu sein", ja eher eine subjektive. Es sei denn, in den 5 Tagen hat sich etwas signifikant verändert.

Aber ich möchte sie, solange sie es will, auf diesem Weg dorthin zu ihrer Freiheit begleiten und will keine Worte mehr über ihren Mann oder ihre Eltern verlieren oder mich gar wieder tätlich einmischen, was ja auch in den letzten Wochen nicht mehr meine Absicht war, jedoch durch meine Dummheit passierte.

Da stellt sich vor allem die Frage, ob du in so kurzer Zeit so viel "klüger" geworden bist. Du hast die Folgen deines impulsiven Handelns zu spüren bekommen, du willst nicht mehr so handeln. Aber Impulsivität bedeutet ja die direkte Umsetzung der Emotionen. Es bleibt also die Frage, ob der Filter, den du über deine Gefühle legen willst, dem standhält, wenn es wieder enger zwischen euch wird.

M|oGnikax65


Was hat sie denn für Alltagsprobleme?

Lniebe`skumYm5er1x989


Festmachen das wir noch zusammen sind tu ich es daran, dass sie sich nicht entscheiden will, ob es jetzt eine Zukunft für uns gibt und wie es gefühlsmäßig bei ihr aussieht.

Andererseits hat sie mir nicht gesagt das es aus ist zwischen uns, vielleicht hat sie auch nur keine Lust sich jetzt zu entscheiden, weil sie dann denkt sie hat nur Stress und dann verschiebt sies auf einen Zeitpunkt der ihr besser passt um Schluss zu machen, keine Ahnung.

Ich meine, rein objektiv betrachtet waren wir ja nie wirklich zusammen, sonderlich viele gemeinsame Beziehungsmomente in dem Sinn hatten wir ja nie.

@ Monika65

Kind, Ausbildung, baldiger Auszug, Eltern und Ehemann machen ständig stress, das volle Programm

M[onViska65


Sie scheint ja nicht der Typ zu sein, der klare Grenzen zieht, weder ihren Eltern (deren Einmischung ich übrigens als unterträglich empfinde) als auch ihrem Mann gegenüber, warum sollte es bei dir anders sein?

Ich würde nicht erwarten, dass sie "Schluss" macht. Das Problem aussitzen passt zu dem Bild, dass ich von ihr habe. Ich würde mir da keine allzu großen Hoffnungen machen. Habt ihr denn überhaupt Kontakt?

L,iebeIskuSmmexr1989


@ Monika 65

Ja wir haben noch täglichen Schreibkontakt

Vor ein paar Stunden hat sie mir dann diese Nachricht gesendet:

Das ist komisch das du ausgerechnet du mir jetzt Sowas erzählen willst. Ich meine ich weiß das in eine Beziehung beide was füreinander tun müssen. Und ich habe 1 1/2 Jahre nichts anderes getan wie dich anzubetteln das du dies änderst was mich gestört hat und was ich gesehen habe es zerstört unsere Beziehung. Und was habe ich bekommen? Jedesmal hast geheult und mir recht gegeben aber tatsächlich was dran geändert hast du nicht. Du hast immer weiter gemacht. Und jetzt wo ich dir sage entweder du änderst dich und beweist mir das du noch der sein kannst in dem ich mich verliebe und dir sage mein Vertrauen ist weg willst du mir ernsthaft was über beide füreinander was tun erzählen! Etwas ironisch und lustig das es dir jetzt einfällt nachdem ich 1 1/2 Jahre bereit war deine Hand zu nehmen und da s mit dir gemeinsam zu tun

MbonHikax65


Was hätte sie gewollt, dass du änderst?

Sie wirkt schon ziemlich von oben herab. Hat sie Grund dazu, dich so abzukanzeln?

Loieb%eskum:merx1989


@ Monika65

Angefangen hat es vielleicht ihrer Meinung nach damit, dass ich (hab ja selbst eine Tochter), während ich mit meiner Tochter zusammen war oder auch bei meinem besten Freund, in der Zeit die ich mit einem von den beiden verbracht habe, sehr wenig mit ihr in Whatsapp kommuniziert hab.

Das hat sie dann öfter so gesagt, dass wenn wir uns nicht so oft wegen den Umständen sehen können, sie die Zeit dann so gut es geht in Whatsapp mit mir "ausgleichen" will. Bis vor ein paar Monaten kam sie nicht damit zurecht. Schliesslich hab ich angefangen, mit ihr auch dann zu schreiben worauf sie meinte "seit einem Jahr sage ich es dir und jetzt änderst du es, dass hättest du jetzt auch nicht mehr machen müssen". Auch wollte sie, dass ich nach Möglichkeit nicht mehr mit meiner Ex rede oder ihr genauestens (sofort!) sage, was ich mit ihr wegen meiner Tochter kommuniziere.

Seit sie dann Urlaub alleine mit ihrem Kind gemacht hat im März dieses Jahr und davon zurückgekehrt ist, hat sie mir gesagt, dass sie nicht mehr jedes mal mit mir schlafen möchte, trotzdem ist es fast immer passiert. Manchmal habe ich sie dazu verbal gedrängt oder sie gestreichelt bis sie sich dazu "verführen" lies. Sie hat dann immer gesagt, sie hat den Sex mit mir sehr genossen aber sie betonte eben auch immer öfter, dass sie sich weniger Sex wünscht und mehr Zeit mit mir, ohne immer zu "ficken".

Das hat sich dann aber leider noch insgesamt jetzt 2 1/2 Monate weiter so hingezogen wie bisher, dann war ich ein paar Tage bevor die Sache mit ihren Eltern passiert ist wieder bei ihr und sie sagte sie fühle sich so unsicher und es sei alles so "komisch", wir haben uns zwar geküsst aber sie war sehr verschlossen zu mir und sagte sie wisse nicht mehr was sie fühle.

Sie habe gerade keine Lust auf gar nichts, nicht mal auf ihr Kind.

Dann ist das passiert, dass ihre Eltern von mir erfahren haben. Dadurch reden ihre Eltern seit 2 Wochen kein Wort mehr mit ihr, weil sie sie für eine Schlampe (so wörtlich ihre Vater) halten. Sie hat das so von ihren Eltern hingenommen und hat mir gesagt, sie hat nichts dagegen gesagt sondern es so von ihnen hingenommen, weil sie mich nicht verleugnen wollte.

Und jetzt habe wir uns ein paar mal kurz, als sie Nachtdienste hatte, auf Arbeit getroffen. Sie hat mir nicht in die Augen geschaut und gemeint ich würde ihr über die Haare streicheln wie ein "kleines Hündchen".

Zuletzt persönlich gesehen haben wir uns am 15ten oder 16ten. Seitdem per Whatsapp Kontakt miteinander.

Ob es ein Grund ist, dass durch meine durchaus unüberlegten Aktionen, in denen sie mit ihrem Mann und jetzt auch ihren Eltern so massiv unter Druck geraten ist, dass sie mich als zusätzlicher Stressfaktor sieht, halte ich für durchaus möglich.

Ich habe den Eindruck sie fühlt sich wegen ihrem Kind in der Situation, dass sie aushalten muss bis sie selbstständig da rauskann. Und bis dahin wollte sie so wenig Stress wie es ging. Dann aber hat ihr Mann von mir erfahren und mich auch teilweise bei seiner Wohnung gesehen, als ich wütend auf ihn war, weil er sie geschlagen hat und ich dann wutendbrannt dort hingefahren bin.

Das alles hat wohl dazu geführt, dass meine Freundin gefühlt hat, dass der Druck bzw. meine Handlungen ihre Situation so verschärft hat wie es nicht hätte sein müssen.

Deshalb denke ich sie fühlt sich so unsicher, weil sie keine Lust hat, jetzt noch mehr Stress zu ertragen, den ich (sei es aus Dummheit oder Impulsivität) herbeiführe.

Sie erkennt aber meiner Meinung nach nicht, dass die ganzen Gründe, welche bei ihrem Auszug wegfallen würden, dazu geführt haben, dass unser Verhältnis zueinander so sich verschlechtert hat.

C oteSzauvxage


Du bist wirklich eine arme Sau :|N Aber selber schuld wenn du dir diesen ganzen Mist gefallen lässt.

Ouldixe49


Das ist ja mal wirklich eine verfahrene Kiste. Allerdings glaube ich, dass deine sehr subjektive Darstellung nur einen kleinen Teil von der ganzen Wahrheit wieder gibt. So hast Du es empfunden. Ich bin fest davon überzeugt, dass IHRE Empfindungen – also aus ihrer eigenen Gedankenwelt heraus betrachtet und gefühlt – anders sind, als du sie darstellst.

Schliesslich hab ich angefangen, mit ihr auch dann zu schreiben worauf sie meinte "seit einem Jahr sage ich es dir und jetzt änderst du es, dass hättest du jetzt auch nicht mehr machen müssen".

Scheinbar fühlte sie sich von dir nicht genügend ernst genommen und du hast offensichtlich ihre Erwartungen nicht erfüllt. Ob das an dir oder ihren Erwartungen lag, kann ich so nicht beurteilen.

Auch wollte sie, dass ich nach Möglichkeit nicht mehr mit meiner Ex rede oder ihr genauestens (sofort!) sage, was ich mit ihr wegen meiner Tochter kommuniziere.

Verlustangst? Klingt aber absolut nicht nach Liebe, sondern nach Besitzergreifung. Das wäre für die meisten Männer schon Grund genug zur Flucht. Denn es geht sie einfach nichts an, sie kann das nicht bestimmen (wollen). Warum willst du mit einer Frau zusammen sein, die dich besitzen will?

Seit sie dann Urlaub alleine mit ihrem Kind gemacht hat im März dieses Jahr und davon zurückgekehrt ist, hat sie mir gesagt, dass sie nicht mehr jedes mal mit mir schlafen möchte, trotzdem ist es fast immer passiert. Manchmal habe ich sie dazu verbal gedrängt oder sie gestreichelt bis sie sich dazu "verführen" lies.

Das klingt alles ziemlich übel. Es ist also nicht "passiert", sondern du hast ihren Willen nicht respektiert. Und da verstehe ich dann wiederum nicht, warum SIE es nicht beendet hat. Wollte sie vielleicht "erobert werden"? Ich finde das alles höchst kompliziert und wenig aussichtsreich.

Anschließend kam deine grenzüberschreitende Handlung, bei der du brutal in ihre Privatsphäre eingedrungen bist. Und seitdem ist DAS der Zustand eurer "Beziehung":

Und jetzt habe wir uns ein paar mal kurz, als sie Nachtdienste hatte, auf Arbeit getroffen. Sie hat mir nicht in die Augen geschaut und gemeint ich würde ihr über die Haare streicheln wie ein "kleines Hündchen".

Zuletzt persönlich gesehen haben wir uns am 15ten oder 16ten. Seitdem per Whatsapp Kontakt miteinander.

Das sieht in meinen Augen alles nicht sehr vielversprechend aus. Ihr habt doch gar keine richtige Kommunikationsbasis, worin soll sich da so etwas wie "Liebe" widerspiegeln? Du willst sie nicht verlieren und sie will Zeit, um ihre Position zu klären. Da wird in absehbarer Zeit ein ausführliches Gespräch sinnvoll sein – dann aber bitte ohne deinen Versuch, ihr wieder auf die Pelle zu rücken. Euch scheint der gegenseitige Respekt zu fehlen.

Ob es ein Grund ist, dass durch meine durchaus unüberlegten Aktionen, in denen sie mit ihrem Mann und jetzt auch ihren Eltern so massiv unter Druck geraten ist, dass sie mich als zusätzlicher Stressfaktor sieht, halte ich für durchaus möglich.

Das hast du aber sehr vorsichtig ausgedrückt. Geh doch mal einfach davon aus, dass es so ist.

Dann aber hat ihr Mann von mir erfahren und mich auch teilweise bei seiner Wohnung gesehen, als ich wütend auf ihn war, weil er sie geschlagen hat und ich dann wutendbrannt dort hingefahren bin.

Das alles hat wohl dazu geführt, dass meine Freundin gefühlt hat, dass der Druck bzw. meine Handlungen ihre Situation so verschärft hat wie es nicht hätte sein müssen.

So ist es. Du bist weit in ihre Privatsphäre eingedrungen und dadurch wurden Fakten geschaffen, die sich nicht rückgängig machen lassen. Du hast durch dein Eindringen ihr Leben verändert. Damit kann sie offensichtlich nicht gut umgehen und das verstehe ich sehr gut.

Deshalb denke ich sie fühlt sich so unsicher, weil sie keine Lust hat, jetzt noch mehr Stress zu ertragen, den ich (sei es aus Dummheit oder Impulsivität) herbeiführe.

Sie erkennt aber meiner Meinung nach nicht, dass die ganzen Gründe, welche bei ihrem Auszug wegfallen würden, dazu geführt haben, dass unser Verhältnis zueinander so sich verschlechtert hat.

Auch das ist nur DEINE Sicht der Dinge. SIE muss aber jede Minute mit den schwer wiegenden Konsequenzen deines Handelns leben. Sie wird als Schlampe bezeichnet, ihre ganze Welt bricht da gerade zusammen. Und wenn sie so erzogen worden ist, dass immer jemand SCHULD ist – danach sieht es wahrlich aus – dann kannst nur Du derjenige sein. Zumindest, wenn sie sich nicht die ganze Schuld selber geben will.

Wie man mit einer "Whats-App-Beziehung" eine solch verfahrene Situation klären soll, ist mir schleierhaft. Ein ausführliches Treffen mit Gespräch – und ohne jeden Annäherungsversuch deinerseits – ist da der einzige Türöffner. Und das möglichst an einem neutralen Ort, an dem sie keine Sorge haben muss.

MPonikax65


Sie hat ihr Leben nicht im Griff, lässt sich zu viel gefallen, vom Ehemann, Eltern und auch von dir. Und du muss ich leider sagen passt auch gut in die Reihe, weil du auch versuchst, sie zu manipulieren. Deutlich an dem Beispiel, dass du sie zum Sex überredet hast, die Terrassennummer.. sicher, ihr Verhalten spielt eine Rolle, das greift ineinander. Aber wenn sie wirklich ihr Leben in den Griff bekommen und grundlegend ändern will, wäre sie gut beraten, auch von dir Abstand zu nehmen.

Dass sie dich dann mit Vorwürfen überschüttet, zeigt, dass sie ihre Situation selber noch gar nicht richtig durchschaut.

L.iebeyskumm8er198x9


@ Monika65

Herzlichen Glückwunsch,

nachdem wir uns bis vorgestern wieder richtig gut verstanden hatten und eigentlich diesen August gemeinsam die Möglichkeit gehabt hätten viel zeit zusammen zu verbringen scheint nun alles aus zu sein. Ich weiß es interessiert den einen oder anderen nicht aber ich erzähle jetzt trotzdem wie es war.

Ich kam am Monatg nach der Arbeit nach Hause und wir schrieben miteinander was wir noch so den restlichen tag machen. Sie hat jetzt am Mittwoch, also heute, ihre erste schriftliche Prüfung für ihre Ausbildung und sagte daher sie möchte lernen und für ihr Kind da sein. Ich schrieb ihr, dass ich heute den tag zu hause sein werde als mich eine Nachricht meines besten Freundes erreichte dass dieser im Krankenhaus liegt mit starken Bauchschmerzen.

Daraufhin sagte ich ihr, ich bin doch nicht Zuhause sondern fahre jetzt zu meinem freund um bei ihm zu sein. Darauf reagiert sie mit den Worten, deine sache und mach was du willst. Dazu muss ich sagen, dass sie wenn ich bei meinem besten Freund bin immer den Eindruck hat, dass ich dann nicht richtig mit ihr schreibe und "anders" im negativen Sinn bin, weil ich dann das Gefühl habe, mein Freund hat recht in manchen Dingen wenn er sagt ich muss mir nicht alles von ihr gefallen lassen wie vorwürfe, Beleidigungen usw.. Dann fragte sie mich für wenn ich mich jetzt entscheide heute für ihn oder sie. Ich sagte ich entscheide mich heute für meinen Freund. Anschließend sagte sie durch diese Aktion dass ich mich für ihn entschieden htäte könne ich unsere gemeinsame Zeit im august vergessen, weil ich durch mein Verhalten alles selbst versaut hätte. Sie war dann später pampig und meinte dann würde sie heute und morgen mich auch nicht gebrauchen können.

Jetzt hat sie mich heute bzw. Gestern (Dienstag ) mittag erbost angeschrieben was dass soll dass ich mich nicht melde. Darauf kochte alles noch mehr hoch und sie war schliesslich an dem Punkt zu sagen, dass ich mich für meinen Freund im Leben entscheiden soll oder für sie. Ich sagte ihr dass das nicht geht sowas zu fragen und dass sie nicht das Recht hat mir so eine Frage zu stellen. Kurz und gut scheinbar will sie unsere "Beziehung" nicht mehr weil sie sich deswegen dass ich zu meinem freund gefahren bin und ihr dann nicht mehr so in whatsapp war wie sie es wollte jetzt alles hinwerfen und unsere Beziehung beenden und es scheint diesmal eine knallharte und entgültige Entscheidung zu sein. Ich danke für alle die sich das ganze durchgelesen haben und mir geschrieben haben. Scheilbar haben sie und ich einfach nicht die gleichen vorstellungen von Liebe und Freiheiten für den Partner gehabt. Einem den Freund verbieten und selbst wenn man ihn absolut nicht mag ist einfach etwas dass ich nie verstehen kann und so auch nie meiner Partnerin antuen würde. Jemandem vorzuschreiben was er wann wo zu tun hat ist für mich kenne Liebe sondern der Wunsch jemanden zu besitzen. Und mich danach mit Vorwürfen zu überschütten und zu beleidigen ist keine liebe mehr. Danke und Beitrag für immer geschlossen

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