» »

Ich habe mich verliebt, sie zweifelt

k9avxuch hat die Diskussion gestartet


Ich (28) habe vor 1,5 Monaten eine junge Frau (24) zufällig im Internet kennengelernt.

Die ersten 2 Wochen haben wir sehr viel geschrieben und erschreckend viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Danach haben wir fast täglich stundenlang telefoniert.

1 Monat, nachdem wir uns kennengelernt hatten, haben wir uns zum ersten Mal persönlich getroffen. Da sie 300km von mir entfernt wohnt, bin ich mit dem Zug angereist. Wir haben einen sehr schönen Samstag zusammen verbracht, die Nacht schlief ich im Hotel, Sonntag haben wir wieder etwas unternommen, danach fuhr ich nach Hause.

Sie ist eine sehr anständige Frau, deshalb habe ich bewusst nichts "Offensives" unternommen. Es blieb bei etwas Kuscheln und einem Küßchen auf die Wange.

Ich habe mehrmals erwähnt, wie sehr sie mir gefällt und dass ich sie gerne wiedersehen möchte. Sie war sich allerdings unsicher.

2 Tage später sie sie mich an und sagte, dass sie diesmal mich besuchen kommen möchte. Sogar mit 2 Übernachtungen, von Freitag bis Sonntag. Ich war natürlich überglücklich.

Die erste Nacht haben wir in getrennten Betten geschlafen. Am nächsten Morgen passierte es jedoch, dass wir Sex hatten.

Den Rest des Tagen haben wir viel unternommen und hatten viel Spaß dabei. Ein paar Mal hatte sie aber angemerkt, dass es wohl nicht richtig von ihr war, so schell mit mir Sex gehabt zu haben.

Allerdings kam es auch am nächsten Morgen zum Sex.

Beim Spazierengehen haben wir eine Kirche besichtig. Da sie gläubig ist, hat sie ein paar Minuten im Gebetsraum verbracht. Als sie wieder herauskam, war sie wie verändert.

Später erzählte sie mir, dass sie über den Sex nachgedacht hat und deswegen Schuldgefühle empfindet.

Anschließend brachte ich sie zum Hauptbahnhof, wo wir auf ihren Zug gewartet haben. Sie ist eine sehr selbstbewusste und "beherrschte" Frau, die wenig ihr Gefühlte zeigt. Jedoch zog sie mich plötzlich fest an sich und so standen wir eine Zeit lang. Ich hatte das Gefühl, als würde sie gleich anfangen zu weinen, weil wir uns verabschieden mussten. Ich flüsterte ihr Sachen, wie "Bitte sei nicht so streng zu dir selber. Ich bin niemand, der Frauen aufreißt und danach fallen lässt, sondern ich habe Gefühle für dich. Ich will dich wiedersehen, etc." Sie nickte und sagte kein Wort.

Es schien so, als würde sie zum ersten Mal ihre Maske fallen lassen, so verletzlich wie sie vor mir stand.

Zum Abschied gar sie mir einen Kuss.

2 Tage später rief ich sie an und wollte fragen, was Sache ist. Ob wir uns weiterhin treffen werden.

Sie erklärte mir, dass sie immer noch starke Schuldgefühle hat, weil sie so früh mit mir Sex hatte. Sie hatte bisher 2 Sexualpartner, bei denen sie jeweils 4-5 Monate gewartet hatte, bis es zum Sex kam. Sie fühle sich wie eine Schl*mpe. Sie befinde sich in einem inneren Konflikt mit sich selbst und weiß deshalb nicht, ob sie sich mit mir treffen möchte.

Natürlich betonte ich, dass sie mir sehr viel bedeutet und ich es sehr ernst mit ihr meine. Auch habe ich ihr angeboten, dass wir uns treffen können, ohne Sex zu haben, dass wir damit einfach etwas warten werden.

Ich weiß, dass sie sich sehr wohl bei mir gefühlt hat. Wir haben eine wirklich schöne Zeit zusammen verbracht und sie mag mich als Person. Ich weiß, dass sie sich treffen möchte, allerdings stehen ihr ihre Überzeugungen im Wege.

Ich habe mich wirklich verliebt und möchte sie auf keinen Fall verlieren. :-/

Ich verstehe, dass es für sie schwierig ist, allerdings ist nichts wirklich Schlimmes passiert: Ich habe sie nicht verletzt oder betrogen.

Deshalb macht es, meiner Meinung nach, keinen Sinn, unseren Kontakt einfach abzubrechen. Das, was sowieso mal passieren würde, passierte in unserem Fall eben etwas früher.

Dadurch, dass wir wirklich sehr viele Gemeinsamkeiten und ähnliche Weltansichten haben und unsere Treffen jeweils mehrere Tage dauerten, haben wir uns besonders schnell aneinander gewöhnt und Vertrauen entwickelt, sodass es schneller, als gewohnt zum Sex kam.

Aktuell schreiben und telefonieren wir, allerdings vermeiden wir das Thema "Treffen".

Hat jemand einen Tipp für mich, wie ich mich verhalten sollte? Mir liegt sehr viel an ihr. :-/

Vielen Dank. :-)

Antworten
MOeulpome(nxe


Ich bin auch so eine Frau, die Monate braucht(e), bis sich Sex richtig angefühlt hat. Allerdings nicht aus religiösen Gründen, sondern ganz einfach, weil ich so ticke. Aber da du sagtest, dass sie sehr beherrscht ist, könnte ich mir vorstellen, dass sie vielleicht ein bisschen ähnlich tickt.

Sie hat sich bei dir wohlgefühlt, sich dann auch (zweimal) auf dich sexuell eingelassen, dann aber Angst vor der eigenen Courage bekommen. Nur, wenn man nicht viel Gefühle zeigt, heißt das nicht unbedingt, dass man wenige Gefühle hat - im Gegenteil. Da kann auch viel, viel Angst vor Verletzung dabeisein, weswegen man erstmal auf "Nummer Sicher" gehen will, den anderen erst kennenlernen möchte, vielleicht auch ein bisschen testen will ob der andere wartet... einfach, um sich emotional erstmal nicht zu sehr einzulassen.

Nun hat sie sich aber eingelassen und vielleicht hat sie wirklich einfach Angst, dass es beim nächsten Mal wieder passiert. Immerhin hatte sie die Schuldgefühle schon nach dem ersten Mal, aber dann ist es nochmal zum Sex gekommen. Auch, wenn du ihr sagst, dass es erstmal nicht mehr zum Sex kommen muss, vertraut sie sich vielleicht selbst nicht - oder sie hat das Gefühl, jetzt schon so emotional involviert zu sein, dass sie sich sozusagen selbst überfordert und sie die ganze Beziehung einfach nicht mehr locker sehen kann. Und gerade die Anfangsphase sollte doch eigentlich so sein, dass man sich wohlfühlt und genau deshalb auf eine Beziehung zusteuert. Wenn sie sich aber selbst jetzt geißelt, reguliert, zurückhält oder schlichtweg schuldig/"schlampig" fühlt, dann ist ihr diese Leichtigkeit verloren gegangen.

Ob sie das zurückbekommen kann, das ist die große Frage. Ich finde, so wie du dich verhälst, ist es eigentlich schon richtig. Denn du hast ihr jedes Angebot und jede Möglichkeit gegeben und versucht, ihr Sicherheit zu vermitteln. Mehr kannst du im Grunde nicht machen, da ihr Problem "hausgemacht" ist. Das muss sie mit sich selbst ausmachen. Jetzt aber Druck auszuüben oder auf sie einzureden halte ich für falsch. Ich halte Geduld für angebracht, wobei ich es vollkommen okay finde, wenn du bei keinerlei Fortschritt auch mal sagst, dass du sie vermisst. Du könntest dann ja sowas sagen wie "Ich würde dich gerne wiedersehen und wieder zu dir kommen, das war das letzte Mal mit dem Hotel ja auch kein Problem." Damit würdest du eventuellen, irrationalen Befürchtungen ihrerseits gleich Wind aus den Segeln nehmen.

Wenn du auf diese Frau warten möchtest, dann sei aber wirklich bereit dazu. Gerade, wenn sie das Gefühl hat, dass sie eine Schlampe war (egal wie falsch das ist), dann kann sie im für dich schlimmsten Fall versuchen, sich selbst zu beweisen, dass sie das eben nicht ist und erstmal körperlich auf Abstand geht. Im Extremfall auch für länger als 4-5 Monate.

P{ythoxnist


Ich persönlich habe so meine Schwierigkeiten mit Frauen, die im Nachhinein nicht zu dem stehen, was sie tun. Ich finde, die Dinge, die man tut, sollte man mit Überzeugung tun. Aus einer Überzeugung aus dem hier und jetzt - die aber auch morgen und 2 Wochen noch Bestand hat.

Und erst Sex zu haben und das dann zu bereuen finde ich irgendwie unreif.

Eine Frau kann sagen und so handeln, wenn sie zu einem bestimmten Zeitpunkt keinen Sex will. Find ich ok und erwachsen. Und wenn sie 4-5 Monate braucht, naja, dann braucht sie die eben. Und muss ggf. damit leben, wenn ein Mann sagt, dass es nicht zu seinen Vorstellungen von Kennenlernen passt.

Aber erst ein schönes Treffen haben, dabei auch Sex haben und dann eigene Unanständigkeit, Schuldgefühle und Minderwertigkeit zu empfinden, das finde ich nicht erwachsen von ihr. Und auch nicht selbstbewusst. Sondern irgendwie wankelmütig und schwierig launisch vom Charakter.

Ich mag es auch nicht, wenn sie indirekt dann Männern so Treueschwüre abfordern, nachdem man sich 2x getroffen hat. Also dieser: Sie: "Wir hatten Sex, aber eigentlich wollte ich das nicht und jetzt fühl ich mich unrein und schmutzig. Sondern eigentlich wollte ich Sex nur mit blablabla." Er: "Aber Hase, ich werde dich doch heiraten!"-Dialog. "Kindergarten" würde CoteSauvage das nennen. :-) Zurecht. Und du brauchst da auch keine Pseudo-Entschuldigungen suchen.

Ich finde, kavuch, du liegst richtig, dass du dir ihre Schuldgefühle, die sie sich selbst macht, nicht selbst annehmen solltest. Für ihre Gefühle trägt sie auch die Verantwortung. Und du für deine.

Aktuell schreiben und telefonieren wir, allerdings vermeiden wir das Thema "Treffen".

Überleg dir halt, ob du diese Treffen wirklich erstmal vermeiden willst, oder ob du eher in vorauseilendem Gehorsam so handelst. Ich persönlich glaube, dass einem so ein vorauseilender Gehorsam und übertriebene Rücksichtnahme auf Dauer die Beziehung verleidet. Ich finde es viel selbstbewusster, wenn du z.B. auch ausdrückst, dass du die wiedersehen und treffen möchtest. Und sie dann ihre Antwort gibt, ob sie das auch möchte, und wenn ja, in welchem Rahmen. Man kann doch reden über Sex/Nicht-Sex. Oder über die anderen Aktivitäten zusammen. Eine selbstbewusste Frau kann doch sagen: "Du, ich freue mich, wenn du kommst und wir das Wochenende zusammen verbringen, aber bitte buche dir für die Übernachtungen erstmal ein Hotelzimmer, ich glaube, ich brauch noch ein bisschen Zeit!" Offen und ehrlich heraus. Und auch dann noch so gültig. Oder nicht. :-) Wenn sie dann Abends sagt: "Doch, jetzt es fühlt sich richtig an, bleib doch bei mir heute Nacht!" Aber dann ist auch wichtig, dass sie das Überzeugung für sich tut, und nicht aus übertriebenem Harmoniebedürfnis zum neuen Freund.

Hat jemand einen Tipp für mich, wie ich mich verhalten sollte? Mir liegt sehr viel an ihr. :-/

Das ist ja das Problem, dass dir so viel an ihr liegt! :-)

Bleib du selbst, und bewerte ihre eigenen Schuldgefühle nicht über. Ich glaube, Empathie ist eine wichtige Fähigkeit in Beziehungen. Aber so "Über-Empathie" macht die Sachen auch kompliziert und schwierig.

Sie ist eine sehr selbstbewusste und "beherrschte" Frau, die wenig ihr Gefühlte zeigt.

Ganz gleich, wie das weitergeht: Menschen, die eben doch ihre Gefühle zeigen, und bei denen Innenbild und Außenbild zusammen passen, die zu ihrer Lust, ihrer Sexualität, aber auch ihren Abneigungen oder ihren Ängsten stehen, sind aus meiner Sicht welche, die den Umgang sehr viel einfacher machen. Menschen, die sich emotional leichter öffnen und leicht zu lesen sind.

D+umaxl


kavuch

Hat jemand einen Tipp für mich, wie ich mich verhalten sollte?

Ich würde ein Treffen vorschlagen. Von da kann man dann weiter sehen.

k[av<uch


Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten! :-)

Nur, wenn man nicht viel Gefühle zeigt, heißt das nicht unbedingt, dass man wenige Gefühle hat - im Gegenteil. Da kann auch viel, viel Angst vor Verletzung dabeisein, weswegen man erstmal auf "Nummer Sicher" gehen will, den anderen erst kennenlernen möchte, vielleicht auch ein bisschen testen will ob der andere wartet... einfach, um sich emotional erstmal nicht zu sehr einzulassen.

Ich bin in diesem Fall sehr offen zu ihr. Ich sage und zeige ihr, was ich für sie empfinde und behandele sie auch sehr gut, was sie mir auch mehrmals bestätigt hat. Eigentlich sollte sie mich bereits gut genug kennen, um zu verstehen, dass sie sich mir öffnen könnte.

Wie bereits erwähnt, war das bisher einzige Mal, dass sie emotional wurde, als wir am Hbf auf ihren Zug gewartet haben und sie mich eine Zeit lang fest an sich gedrückt hat und gar nicht mehr loslassen wollte. Da kam sie mir zum ersten Mal sehr verletzlich vor. Solche Reaktionen fehlen mir bei ihr. Als würde sie sowas bewusst verstecken.

Wenn sie sich aber selbst jetzt geißelt, reguliert, zurückhält oder schlichtweg schuldig/"schlampig" fühlt, dann ist ihr diese Leichtigkeit verloren gegangen.

Wie kann man diese Leichtigkeit wiederherstellen? Ich habe ihr bereits angeboten, eine Zeit lang auf Sex zu verzichten.

Ich persönlich habe so meine Schwierigkeiten mit Frauen, die im Nachhinein nicht zu dem stehen, was sie tun. Ich finde, die Dinge, die man tut, sollte man mit Überzeugung tun. Aus einer Überzeugung aus dem hier und jetzt - die aber auch morgen und 2 Wochen noch Bestand hat.

Das hat mich, ehrlich gesagt, auch etwas überrascht. Sie weiß normalerweise immer, was sie tut, und steht auch dazu. Sie meinte auch, dass sie nur noch darauf gewartet hat, dass wir miteinander schlafen.

Überleg dir halt, ob du diese Treffen wirklich erstmal vermeiden willst, oder ob du eher in vorauseilendem Gehorsam so handelst.

Ich habe bereits angesprochen, dass ich mich sehr gerne mit ihr treffen will. Sie ist diejenige, die zweifelt und Zeit braucht. Nur das ist der Grund, warum wir das Thema erst einmal vermeiden.

DTumaxl


kavuch

Sie ist diejenige, die zweifelt und Zeit braucht.

Dann ist es ja eine Frage wie geduldig du bist. Ich würde von ihren Schuldgefühlen Abstand nehmen - die sollte sie für sich auseinanderdröseln.

A2rthqanixs


Sei mir bitte nicht böse und ich hoffe, dass ich es falsch interpretiere aber ich glaube sie schiebt ihr schlechtes Gewissen vor und benutzt es als Ausrede um Zeit zu gewinnen ob sie es mit dir probieren soll. Mein Eindruck ist, es hat von ihrer Seite einfach nicht gefunkt.

k4avMucxh


Dann ist es ja eine Frage wie geduldig du bist. Ich würde von ihren Schuldgefühlen Abstand nehmen - die sollte sie für sich auseinanderdröseln.

Ich bin geduldig mit ihr, trotzdem überlege ich, ob ich ihre Entscheidung irgendwie beeinflussen kann. Ich möchte nicht, dass sie diese ohne mich trifft.

Sei mir bitte nicht böse und ich hoffe, dass ich es falsch interpretiere aber ich glaube sie schiebt ihr schlechtes Gewissen vor und benutzt es als Ausrede um Zeit zu gewinnen ob sie es mit dir probieren soll. Mein Eindruck ist, es hat von ihrer Seite einfach nicht gefunkt.

Das glaube ich, ehrlich gesagt, weniger. Ich habe schon das Gefühl, dass sie unsere gemeinsame Zeit sehr genossen hat, das hat sie mir auch gesagt. Und ich glaube auch, dass sie sich mit mir treffen möchte. Lediglich ihr "innerer Konflikt" steht ihr im Wege.

Und ich kann nicht einfach abwarten und hoffen, dass sie diesen Konflikt selbst löst. Ich möchte selber aktiv werden.

p~arazEelln&uxss


..Mein Eindruck ist, es hat von ihrer Seite einfach nicht gefunkt.

Diesen Eindruck habe ich auch. Meines Erachtens sieht es so aus, als wäre sie eine Spielerin und spielt auf Zeit. Es wäre ja schließlich mit in ihrer Verantwortung gelegen, erst einmal auf den Koitus zu verzichten. Und dann solch ein Brimborium zu veranstalten, weil man sich angeblich nicht im Griff hatte? Und dann das mit der Kirche? Ohhh weia. Wenn mir das passieren würde, dann würde ich schon sehr genau hinsehen, was da eigentlich passiert.

K|rabbjelktäferxle


Ich würde von ihren Schuldgefühlen Abstand nehmen - die sollte sie für sich auseinanderdröseln.

Würde ich auch tun.

Es scheint für mich nicht so, als hätte sie keine Gefühle für dich... Sie steht sich selbst im Weg. Aber ich muss ehrlich sagen, dass man das auch wollen muss, wenn jemand "einen Stock im Arsch" hat. Dieses maskenhafte und wenn jemand einen Aufstand macht, wegen sowas. Du scheinst ja ein vernünftiger Typ zu sein und es ist nicht so, dass du sie eingelullt hast.

M on4ika6x5


Teilst du ihren Glauben, bzw. kannst du damit was anfangen? Du hast geschrieben, dass ihr eine ähnliche Weltanschauung habt. Meine Erfahrung mit sehr religiösen Menschen, sie wiederum wollen und brauchen Partner, die den Glauben mit ihnen teilen, weil er eine so große Rolle in ihrem Leben spielt. Und wenn sie wegen Sex so einen Konflikt hat, dann muss er eine große Rolle spielen.

Abgesehen davon finde ich wie einige Vorschreiber auch, dass sie in dem Punkt sich kindergartenmäßig verhält.

Lass dich da nicht mit hineinziehen, je mehr du jetzt tust und machst, umso mehr wird sie sich womöglich in dieser Ecke verkriechen. Was du tun solltest, versuche dich ein bisschen zu distanzieren und schau mal, was da von ihr kommt.

Akrtha\n$ixs


Das glaube ich, ehrlich gesagt, weniger. Ich habe schon das Gefühl, dass sie unsere gemeinsame Zeit sehr genossen hat, das hat sie mir auch gesagt. Und ich glaube auch, dass sie sich mit mir treffen möchte. Lediglich ihr "innerer Konflikt" steht ihr im Wege.

Ich wünsche dir das, es ist lediglich eine Vermutung. Ich war ja auch mal jung und hab mich um manche Antworten gewunden und es mich nicht sagen getraut und so fühlt es sich für mich an wenn ich das hier lese.

P]yth*onist


Ich bin geduldig mit ihr, trotzdem überlege ich, ob ich ihre Entscheidung irgendwie beeinflussen kann. Ich möchte nicht, dass sie diese ohne mich trifft.

-- kavuch

Schwierig. Ihre Entscheidungen sind nunmal ihre. Und deine sind deine.

Das glaube ich, ehrlich gesagt, weniger. Ich habe schon das Gefühl, dass sie unsere gemeinsame Zeit sehr genossen hat, das hat sie mir auch gesagt. Und ich glaube auch, dass sie sich mit mir treffen möchte. Lediglich ihr "innerer Konflikt" steht ihr im Wege.

-- kavuch

Ich sehe es als das positive, hoffende Denken eines Verliebten, der sich nichts mehr wünscht, als dass diese Liebe auch erwidert wird. Die Fokussierung auf das Verbindende und Gemeinsame, die Übertragung "Ich glaube, dass sie auch das will, was ich will." Ganz normal für Verliebte (und sei es einseitig Verliebte), aber an sich ein psychischer Ausnahmezustand.

Und ich kann nicht einfach abwarten und hoffen, dass sie diesen Konflikt selbst löst. Ich möchte selber aktiv werden.

-- kavuch

Kann ich verstehen. Sogar sehr gut. Ich glaube, es ist der Konflikt zwischen eigener Kreativität und eigenem Engagement und Aktivität (was sie aber als Druck wahrnehmen kann), und gleichzeitig der Angst vor dem Zurückgewiesen werden (denn dass sie dich zurückweist wäre dann ihr Ausweg aus diesem Druck). Ich kenne da kein gutes Rezept. Außer dass auch ein Verliebter seine rosa Brille auch erkennt und sich bei zögernder Reaktion vom Gegenüber nicht allzu sehr da reinsteigern sollte, sondern wirklich auch mal gelassen bleibt. Ja, schwierig genug.

Syha&domw-DxAN


Ich glaube, deine Bekanntschaft will sich aus der Affäre ziehen. Sie lässt die Zeit für sie arbeiten, hofft, dass du dich zurückziehst oder aufgibst.

s4ensoibelxman


Ich würde ihr die Frage stellen, wo und warum es eine Schuld gibt, Sex zu haben und was es bringen soll, dass im Nachhinein zu überdenken.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH