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An alle mit bereits mehreren gescheiterten Beziehungen

k3lein:e_aixda hat die Diskussion gestartet


Hallo! Ich habe ein paar Fragen an alle, die schon mehrere gescheiterte feste Beziehungen hinter sich haben. Mit mehrere meine ich vielleicht 5 oder mehr, je nach Lebensalter. Und ich meine Beziehung, die ernst gemeint waren und eine Zeit lang hielten.

- Frustriert euch die Zahl oder könnt ihr damit umgehen?

- Könnt ihr die Beziehungen jeweils als schönen Lebensabschnitt abhaken oder bereut ihre viele der Beziehungen?

- Könnt ihr bei der nächsten neuen Beziehung wieder romantisch an die große Liebe glauben oder seid ihr da erst mal sehr vorsichtig?

- Überlegt ihr, woran es liegt, dass es bei euch schon so oft gescheitert ist? Zweifelt ihr daran, ob ihr wirklich wisst, wer zu euch passt? Oder lasst ihr euch zu schnell überzeugen/verführen, rutscht in Beziehungen rein, von denen ihr schon von Anfang an nicht so überzeugt wart?

Vielen Dank! @:)

Antworten
sZums&ejule


Ich sehe mein Leben eher als Puzzle an, zusammen ergibt es das Bild. Wäre einiges anders verlaufen, wer weiß, wie mein Leben heute aussehen würde?

Dazu gehören natürlich auch gescheiterte Beziehungen. Aus jeder nimmt man natürlich etwas mit und formt daraus Ansprüche, Erwartungen und Hoffnungen für kommendes.

Ja, ich bin auch Beziehungen eingegangen, bei denen mir im Vorhinein bewusst war, dass es nichts für die Ewigkeit ist. Oder es haben sich die Beteiligten unterschiedlich entwickelt.

Aber ja, ich bin vorsichtiger geworden und war vor meiner jetzigen Beziehung 2 Jahre Solo, weil ich irgendwann an den Punkt kam, dass ich nur noch mit jemandem Zusammensein möchte, mit dem ich mir eine Zukunft vorstellen kann. Wär hätte gedacht, dass ich dann die Liebe meines Lebens finde? Ich nicht ;-)

Aqntonixo ViVvaxldi


Frustriert euch die Zahl oder könnt ihr damit umgehen?

Klar, ich haette es toll gefunden, wenn schon meine grosse Liebe in der Schulzeit (14J.) meine Ehefrau geworden waere. Sie hat aber eben nicht gewollt und lieber weitere Jungen kennen lernen wollen. Immerhin habe ich durch sie gelernt, was Liebesschmerz bedeutet und so die Gefuehle z.B. in so mancher "grosser Literatur" sehr gut verstehen koennen.

Könnt ihr die Beziehungen jeweils als schönen Lebensabschnitt abhaken oder bereut ihre viele der Beziehungen?

Selbst mit denjenigen Damen, mit denen es am Ende wenig erfreulich zu Ende ging oder sich bei lockerer Fortfuehrung des Kontaktes nach dem "offiziellen" Ende irgendwann noch nachtraeglicher Aerger ergab, gab es doch auch sehr schoene Erlebnisse, so dass es viel zu negativ allein nur fuer den Rueckblick auf mein bisheriges Leben waere, das pauschal zu verdammen. Nein, das war schoen, dann gab es eben auch Schattenseiten, letztendlich hat es nicht gepasst, und um entsprechende Erfahrungen ist man ja reicher geworden. Ausserdem haben diese Erlebnisse zu einer realistischeren Einschaetzung beigetragen, was man erwarten darf, was einem wirklich wichtig ist und worauf es in einer gluecklichen Partnerschaft ankommt. Insofern liegt der Wert auch in jedem Falle in diesem Zugewinn an Erfahrungen, die sich jetzt durchaus sehr bezahlt machen.

Könnt ihr bei der nächsten neuen Beziehung wieder romantisch an die große Liebe glauben oder seid ihr da erst mal sehr vorsichtig?

JA!!!!! Das Kribbeln war (und ist nach vielen Jahren!!) da wie damals mit 14 .... x:) x:) x:)

Überlegt ihr, woran es liegt, dass es bei euch schon so oft gescheitert ist?

Na klar, siehe oben. Und sooo oft ist es ja nun auch wieder nicht gescheitert!

Zweifelt ihr daran, ob ihr wirklich wisst, wer zu euch passt?

Eigentlich nicht; es gibt so viele Frauen, die einem gefallen koennten und mit denen man sich eine gute Beziehung vorstellen koennte. Viel liegt es auch einfach daran, dass beide an einem Strang ziehen, an gemeinsamen Zielen arbeiten, sich gegenseitig lieben und wertschaetzen, an die Beziehung glauben, naja, und miteinander eine Familie und auch guten Sex |-o haben wollen.

Oder lasst ihr euch zu schnell überzeugen/verführen, rutscht in Beziehungen rein, von denen ihr schon von Anfang an nicht so überzeugt wart?

Ist mir eigentlich so richtig nur 1x passiert, aber das Maedel war einfach wahnsinnig huebsch, gewinnend, konnte laecheln, dass man schmelzen musste ... naja, fuer die Ehe hat es nicht gereicht, aber wir haben immer noch nach mehr als einem Vierteljahrhundert regelmaessig freundschaftlichen Kontakt von Ehepaar zu Ehepaar mit ihr. So ganz falsch war die Entscheidung also letztlich doch nicht, auch wenn ich gleich zu Anfang meine Zweifel hatte.

Vielen Dank!

Gern geschehen! Viel Glueck Dir, das wird schon!!! ;-) :-D

Agur7ora


- Frustriert euch die Zahl oder könnt ihr damit umgehen?

Die Zahl ist noch im anständigen Bereich, trotzdem frustriert es mich schon, immer noch nicht den Richtigen gefunden zu haben. Oder ich hatte ihn gefunden doch er wollte mich nicht. Also war er wohl auch nicht der Richtige, jedenfalls ist es frustrierend.

- Könnt ihr die Beziehungen jeweils als schönen Lebensabschnitt abhaken oder bereut ihre viele der Beziehungen?

Es gab immer mal schöne Momente, trotzdem würde ich einige Beziehungen am liebsten rückgängig machen. Wenn man belogen und hintergangen wurde, kann man das nicht als "schönen Lebensabschnitt" abhaken.

- Könnt ihr bei der nächsten neuen Beziehung wieder romantisch an die große Liebe glauben oder seid ihr da erst mal sehr vorsichtig?

Wenn ich mich wieder richtig verlieben würde, dann würde ich wohl auch auf die große Liebe hoffen. Aber vorsichtiger wird man trotzdem.

- Überlegt ihr, woran es liegt, dass es bei euch schon so oft gescheitert ist? Zweifelt ihr daran, ob ihr wirklich wisst, wer zu euch passt? Oder lasst ihr euch zu schnell überzeugen/verführen, rutscht in Beziehungen rein, von denen ihr schon von Anfang an nicht so überzeugt wart?

Von allem etwas ;-D Und vermutlich stehe ich unterbewusst auf den falschen Typ Mann. Verlogene, unehrliche, bindungsgestörte Hohltöpfe, die sich selbst für die Größten halten und Spaß daran haben mit anderleuts Gefühlen zu spielen...

GSoldm<ädchexn


Die Zahl ist noch im anständigen Bereich,

%:| :-X

kleine aida

- Frustriert euch die Zahl oder könnt ihr damit umgehen

Sie frustriert mich überhaupt nicht. Ich finde es eher schön, Erfahrungen zu sammeln.

- Könnt ihr die Beziehungen jeweils als schönen Lebensabschnitt abhaken oder bereut ihre viele der Beziehungen?

Teils teils. Das Positive überwiegt aber definitiv. :-)

- Könnt ihr bei der nächsten neuen Beziehung wieder romantisch an die große Liebe glauben oder seid ihr da erst mal sehr vorsichtig?

Klar kann ich. Es ist ja ein völlig anderer Mensch. Und zu viel Vorsicht ist nicht nötig, ich sehe es eher so, dass durch viel Erfahrung ein Mensch viel besser ein gutes Gespür für "Mängelexemplare" entwickelt als ohne.

- Überlegt ihr, woran es liegt, dass es bei euch schon so oft gescheitert ist? Zweifelt ihr daran, ob ihr wirklich wisst, wer zu euch passt? Oder lasst ihr euch zu schnell überzeugen/verführen, rutscht in Beziehungen rein, von denen ihr schon von Anfang an nicht so überzeugt wart?

Ich zweifle eher weniger daran, seitdem ich unterschiedlichste Männer probiert habe. Früher war ich mir sehr unsicher wer zu mir passt. Inzwischen weiß ich es im Großen und Ganzen. Und ich lasse mich auch zu schnell verführen. Ich denke, es ist völlig normal, dass man nicht sofort die große Liebe findet, das sind Ausnahmefälle. Insofern sehe ich Erfahrung als gut und hilfreich, sich klar zu werden, was einem wichtig ist. Und man sammelt sehr viel Menschenkenntnis, wenngleich ich darauf oft gern verzichtet hätte ;-D

Stress dich nicht so sehr. @:)

E+mvo~tionaxle


Hi,

- Frustriert euch die Zahl oder könnt ihr damit umgehen?

Naja, so viele waren es dann auch wieder nicht. Außerdem weigere ich mich, mein Glück von derlei Zahlen bestimmen zu lassen ;-)

- Könnt ihr die Beziehungen jeweils als schönen Lebensabschnitt abhaken oder bereut ihre viele der Beziehungen?

Bereuen tue ich keine. Jede hatte ihre guten und ihre weniger guten Seiten. - Besonders interessant ist, dass viele Menschen Verhaltensweisen und/oder Ansichten haben, wo ich nicht draufgekommen wäre, dass die jemand haben könnte.

- Könnt ihr bei der nächsten neuen Beziehung wieder romantisch an die große Liebe glauben oder seid ihr da erst mal sehr vorsichtig?

Bis zur dritten Beziehung habe ich dran geglaubt, würde ich sagen. Danach nicht mehr so. - An irgendwas glaube ich aber schon noch - sonst hätte ich die Versuche danach wohl aufgegeben.

- Überlegt ihr, woran es liegt, dass es bei euch schon so oft gescheitert ist? Zweifelt ihr daran, ob ihr wirklich wisst, wer zu euch passt? Oder lasst ihr euch zu schnell überzeugen/verführen, rutscht in Beziehungen rein, von denen ihr schon von Anfang an nicht so überzeugt wart?

Verschieden - ich hatte schon Beziehungen nach dem Motto "geben wir dem eine Chance und schauen, wie es läuft" (das waren eher kurze) und eine oder vielleicht zwei, an die ich wirklich geglaubt habe, bis ich festgestellt habe, dass sich bestimmte grundlegende Aspekte dieser Beziehung(en) auf die Dauer ziemlich mies anfühlten (das war quasi buchstäblich eine große Ent-Täuschung) und eine, die in vieler Hinsicht ziemlich gut war und bei der ich trotzdem ganz tief drinnen ahnte, dass sie eine gewisse Zeit nicht überdauern würde.

Heute versuche ich (ggf.) darauf zu achten, wie ich mich in der Gegenwart des Mannes wirklich fühle - fühle ich mich entspannt oder vielleicht gehetzt oder sonst etwas? Finde ich irgendetwas, das er z.B. sagt, merkwürdig (selbst wenn ich vielleicht gar nicht weiß warum)?

Das Unterbewusstsein liest viele Zeichen ab, und was dann bleibt, ist das berühmte "merkwürdige Gefühl" auf die eine oder andere Art. Darauf solltest Du Dich ruhig verlassen (wenn Du nicht gerade paranoid bist). Damit lässt sich u. U. 'ne Menge Zeit sparen - es sei denn, man legt unbedingt Wert darauf, festzustellen, wie genau das Gegenüber merkwürdig ist, bevor man auf Distanz zu gehen beschließt (wenn er/sie es nicht vorher tut).

"So oft" gescheitert würde ich jetzt bei mir im Übrigen auch nicht sagen. - Manchmal habe ich vielleicht auch geglaubt, jemandem mehr helfen zu können, als ich tatsächlich kann oder als derjenige wollte, und darüber den Umstand, dass auch ich jemanden brauche bzw. möchte, der für mich da ist, ein wenig vergessen.

Ich finde mittlerweile auch, dass ein Mensch, wie ich ihn gerne als Partner hätte (und das gilt auch für mich selber), ein klitzekleines bisschen (oder mehr) Fähigkeit zur Objektivität haben sollte. Ich meine damit, nicht immer nur darauf zu beharren, dass nur der eigene Standpunkt gültig ist (gleich ob gefühlsmäßig oder sachlich), sondern auch das Feedback von anderen auf sich wirken lassen zu können. Es gibt Leute, die können das nicht und können dann ihre eigenen Probleme nicht bewältigen, ja erkennen sie manchmal nicht einmal als eigene Probleme, sondern projizieren sie auf den Partner. Und bleiben hartnäckig dabei.

Stattdessen sollte einer, finde ich, von sich zurücktreten und sich eingestehen können: Mist, da hab ich ja ein Problem. - Und der nächste Schritt wäre dann, liebevoll mit sich umzugehen und zu sagen: Ok, das ist zwar doof, aber ich schaue mir das jetzt mal genauer an, auch wenns schwierig ist. Und wenn nötig, lasse ich mir auch dabei helfen.

Ich weiß nicht warum, aber ich hatte mehrmals Typen, die sich mit allem beschäftigen zu wollen schienen, nur nicht mit ihren zentralen Themen. Das zu tun, ist für mich allerdings ein Kernpunkt des Reifens und des Beziehungsfähigwerdens...

LG

A+sz!uwiTsh


Also gerade ist es schon etwas frustrierend.

Vor ca 1 Monat ging eine 5 Jährige Beziehung zuende ... in 1 Woche zieht sie aus und das Kapitel ist damit auch wieder abgehakt.

Ich hatte meine erste längere echte Beziehung mit 16 1/2 bis 18...... 1,5 Jahre Da war natürlich klar dass es evtl auch scheitern kann... das war eher sowas wie Beziehung zum ersten mal richtig ausprobieren

Dann einige kurze Geschichten von wenigen Monaten und mit 20 bis 21,5 wieder 1,5 Jahre mit einer festen Freundin....

Ich habe heute noch gelegentlich Kontakt zu ihr , sie ist mittlerweile verheiratet und wir sind beide der Meinung dass die Beziehung uns damals wirklich weitergebracht hat im Leben und deswegen verstehen wir uns noch sehr gut.

Dann war ich 2 Jahre solo und hatte gar nichts....

Bin dann mehr oder weniger irgendwie wohl auch ein bischen aus fast Verzweiflung in eine weitere Beziehung reingerutscht und dann auch mit ihr recht schnell zusammen gezogen. Von 23-25 fast 2 Jahre , die letztendlich im totalen Streit auseinander gegangen sind.

1 Jahr später hab ich dann meine jetzige Ex freundin kennegelernt.

Und diesmal hat von Anfang an alles super gepasst.

Die ersten 2 1/2 Jahre waren einfach nur Traumhaft. Da war ich schon kurz davor nen Antrag zu machen.

Dann gingen von ihrer Seite aus die Unzufriedenheiten los.... Ich und auch teilweise sie haben dann noch 2 1/2 Jahre alles probiert die Beziehung zu retten.

letztendlich haben wir uns dann beide dazu entschlossen dass es keine andere Lösung gibt , als dass wir uns trennen.

Nun ist man schon etwas frustriert.

31 Jahre .... 4 "längere" Beziehungen hinter sich .... sehr viel ausprobiert und dann ist es letztendlich doch gescheitert.

Es wird sicherlich einige Jahre dauern bis ich mich auf was neues einlassen kann.

Und man fragt sich auch , was noch besser werden soll.

Vielleicht bedeutet eine langfristig erfolgreiche Liebe auch einfach , dass man sich vom Kopf für jemand entscheided und mit ihm durch dick und dünn geht ... so wie Geschwister und Familie zusammenhalten ... auch wenn man sich mal ne Zeitlang gar net ausstehen kann.

ASntFoniWo Vizv<aldi


Ja, so ist das bestimmt! :)=

Die Eltern und Grosseltern sind da sehr praegend. Fuer alle meine betreffenden 3 Ehepaare gilt, dass es da durchaus teils erhebliche Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen gab, aber es stand und steht nie ausser Frage, dass man zusammengehoert und sich daher immer wieder "zusammenrauft". Und insgesamt waren bzw. sind alle Paare gluecklich miteinander gewesen und waren (Grosseltern) jeweils sehr traurig, nachdem einer der beiden Ehepartner gestorben war. Meine Eltern haben das Glueck, noch immer ihre Ehe (ueber 60 Jahre!) fuehren zu duerfen.

Und bei meiner Frau ist es auch so. Ein "Auseinanderrennen" gibt es da nicht, man "zofft" sich, aber dann freut man sich wieder unendlich aneinander und sehnt sich nach der Naehe des anderen Menschen. Man muss einfach in einer Beziehung auch die eigenen Maengel erkennen und akzeptieren, dass nicht alles im Leben und in einer Beziehung nur reine Freude sein kann; auch der Partner ist nur ein Mensch und kein Idealwesen!

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