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Verlustängste - meine Situation und ich sehe keinen Ausweg

Mpavrc2A01x6 hat die Diskussion gestartet


Hi Leute,

erst mal vorweg: Mir ist vollkommen bewusst, dass ich ein Problem habe und professionelle Hilfe brauche. Ich habe auch bereits einen Psychotherapeuten gefunden und kurzfristig einen Termin für Ende dieser Woche ausgemacht. Trotzdem muss ich mir jetzt mal meine Geschichte von der Seele schreiben. Ich fühle mich momentan wie in eine Sackgasse gedrängt und weiß nicht, was ich machen soll.

Ich hatte, bis ich 19 war, keine Freundin. Dann kam ich mit einer zusammen, mit der ich 11 Jahre zusammen war - bis vor ein paar Wochen. Aber mehr dazu gleich. Im Laufe der Beziehung gab es sehr viele schöne Momente, jedoch hat sich irgendwann der Alltag eingeschlichen und ich war immer mehr von ihr genervt. Wir haben auch seit dem 3. Jahr unserer Beziehung zusammengewohnt - also wohnen wir bereits seit 8 Jahren zusammen. Es gab immer noch schöne Momente, aber sie war mir mehr wie eine Schwester, der ich alles erzählen konnte und die immer für mich da war, aber Zärtlichkeiten haben wir immer seltener ausgetauscht (was aber von mir ausging).

Ich hatte mich im Laufe der Beziehung mehrmals (!) in verschiedene Frauen verliebt, aber nie Konsequenzen folgen lassen. Vor ein paar Wochen ist es aber passiert, ich hatte mich schon seit Monaten in eine andere verliebt und wir hatten uns geküsst und ich habe daraufhin mit meiner Langzeit-Freundin Schluss gemacht, da ich es unbedingt mit der neuen probieren will. Ich habe ihr alles gesagt, sie war am Boden zerstört, ich war auch sehr traurig, weil ich ja immer noch viele Gefühle für sie hatte und habe, aber ich wollte unbedingt diese neue Sache probieren.

In den letzten Wochen haben die Neue und ich eine super tolle Zeit gehabt; wir passen super zusammen, es sind ganz viele Schmetterlinge da, der Sex ist toll, wir kuscheln viel - etc. All das, was halt eine neue Beziehung mit sich bringt, und mir ist schon klar, dass man sowas nicht mit einer 11 Jahre alten Beziehung vergleichen kann, aber es tut sehr gut, so was mal zu haben (wie gesagt hatte ich vor meiner langjährigen Freundin keine - sie war die erste).

Mir geht es zur Zeit sehr gut, wenn ich bei der neuen bin. Wenn ich allein bin (so ungefähr die Hälfte der Woche), dann komme ich aber sehr ins Grübeln. Bis hin zu richtig depressiven Phasen, wo ich gar keinen Ausweg mehr sehe und einfach nur weine... ich bin einerseits total traurig, weil ich daran denke, wie meine Langzeit-Freundin sich wohl fühlen muss - ich habe ja immer noch sehr viele Gefühle für sie, wenn auch eher freundschaftliche Gefühle daraus geworden sind. Und ich mag sie ja immer noch sehr gern, auch wenn ich von vielen Sachen genervt war und bin. Aber ein paar Wochen Abstand haben das irgendwie in ein anderes Bild gerückt. Ich wäre irgendwie wieder gerne mit ihr zusammen und ich bin mir sicher, dass es erst mal besser wäre, aber in ein paar Monaten werden die Zweifel mit 100%iger Wahrscheinlichkeit wiederkommen und ich werde mich möglicherweise wieder verlieben.

Andererseits merke ich, dass ich total die Verlustängste entwickelt habe - das ist mir vollkommen neu, da ich das bei meiner Langzeit-Freundin nie hatte. Mit der neuen ist es wunderschön, sie macht schon Zukunftspläne für uns beide und es gibt gar keine Anzeichen, dass sie irgendwie daran zweifelt, dass das etwas längerfristiges für sie wird (was ich ja auch will). Aber wenn ich nicht bei ihr bin, denke ich die ganze Zeit, warum sie nicht schreibt, was sie wohl gerade macht, ob sie es sich anders überlegt... und ab und zu entwickeln sich da sogar Panikattacken daraus. Ich liege da, spüre, wie die Panik aufsteigt und es gibt dann gar nichts mehr, was mich irgendwie froh macht. Es fühlt sich so an, wie Dementoren in Harry Potter beschrieben werden - so als ob alle positiven Gefühle aus einem herausgesaugt würden.

Ich bin wirklich sehr verzweifelt und weiß einfach nicht, was ich machen soll. Meine Langzeit-Freundin würde mich (noch) zurückwollen. Ich vermisse sie an manchen Tagen sehr.. andererseits ist es mit der Neuen so toll und aufregend. Wenn ich mit der alten Freundin wieder zusammenkommen würde, würde ich es sicher bereuen, es nicht mit der neuen versucht zu haben. Wenn ich mit der neuen zusammenkomme, dann würde ich weiterhin so traurig sein, weil ich weiß, wie sehr die alte nun wegen mir leidet und vielleicht nie wieder jemandem vertrauen kann - und ehrlich gesagt habe ich auch Angst, dass es mit der neuen vielleicht doch nicht klappen könnte und ich dann alleine da stehe. Ich habe vor nichts so große Angst wie vor dem Allein sein. Warum? Keine Ahnung.

Ich bin gerade in einer sehr depressiven Phase und wenn ich an die Optionen denke, bricht mir der kalte Schweiß aus und ich verliere jegliche Hoffnung. Obwohl es gestern z.B. mit der neuen noch so schön war... und heute sieht alles so trostlos und dunkel aus. Ich esse kaum was, mache keinen Sport (obwohl mir das früher sehr wichtig war) und denke gerade daran, eine Schlaftablette zu nehmen, um endlich mal durchschlafen zu können. Ich weiß nicht, was ich machen soll und könnte einfach nur noch heulen :(

Hat jemand einen Rat? Erstens, was soll ich machen (ich weiß, die Frage ist kaum zu beantworten) und zweitens, wie kann ich an meinen Verlustängsten arbeiten?

Viele Grüße

Marc

Antworten
C\omxran


Wie wäre es, wenn du erst einmal beiden Frauen reinen Wein über deine Gefühle einschenkst und von beiden für eine Weile Abstand suchst, um wieder klar denken zu können und deine Gefühle mal auf einer neutralen Basis zu ordnen?

Ein Therapeut wird dir die Entscheidung für eine Frau sicher nicht abnehmen können. :-/

M$arc2f01x6


Danke für deine Antwort, Comran. Abstand suchen klingt rational betrachtet logisch, aber irgendwie kann ich das nicht. Wahrscheinlich wegen meiner Angst vor dem Alleinsein (woher auch immer die kommt). Ich habe heute einen Tag Abstand gesucht und bin gerade allein zuhause, aber so depressiv wie gerade eben war ich selten in meinem Leben...

Da hast du Recht, auch der Therapeut wird mir wohl kaum bei der Entscheidung helfen. Ich habe nur das Gefühl, dass ich unbedingt mit jemandem darüber reden muss, denn ich finde gerade nichts schlimmer, als allein mit meinen Gedanken zu sein :(

Predxdi


Ohne das böse zu meinen..... Also ich hätte gerne deine sorgen...... Ich wünsche euch allen eine gute Lösung. LG

M1arKc201x6


Hi Peddi,

ich weiß, dass mein Problem rational betrachtet eigentlich keines ist, und dass es gerade Menschen gibt, die in dieser Minute in irgendwelchen Folterkellern in Syrien sterben oder Kinder in Afrika, die verhungern (etwas zugespitzt gesagt). Aber dieses Wissen hilft mir leider nicht, mich besser zu fühlen. Im Gegenteil, ich fühle mich gerade richtig depressiv und wie in eine Sackgasse getrieben.

Danke trotzdem für deine guten Wünsche und dir noch einen schönen Abend.

VG Marc

PFepdxdi


Danke dass du mich richtig verstanden hast @:)

Ich weiß da keinen Rat... Wünsche dir und allen Beteiligten die bestmögliche Lösung. BB

JTun=ia-AXlexEandxra


Lieber Marc,

ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen und dass du nun so leidest, spricht für dich. Du bist ein feinfühliger Mensch und dir geht es nicht gut, wenn es Menschen, die du gern hast, nicht gut geht.

Deine Ex-Freundin war deine erste lange Beziehung, ihr habt Höhen und Tiefen erlebt und dann kam der Alltag. Das kann schön sein, aber wenn man sich mehrfach schon fremdverliebt und der Sex immer weniger geworden ist, ist es offensichtlich, dass die Basis für eine gute Partnerschaft fehlt. Ihr seid Freunde geworden, denn sie ist mit Sicherheit auch kein schlechter Mensch und auf dieser Ebene habt ihr euch ja auch immer gut verstanden. Glaub mir, ich weiß, was du durchmachst, denn mir ging es mal ähnlich. Ich hatte mich nach 7 Jahren von meinem Freund getrennt. Auch ich hatte mich immer mal wieder verliebt und dann kam "Er", für den es sich "endlich" lohnte, neu anzufangen. Mir ging es trotz aller Verliebtheit sehr schlecht. Auch mir fehlte der Appetit und die Freude am Sport. Da war zum einen das schlechte Gewissen, zum anderen aber auch ein unspezifisches Gefühl der Einsamkeit. Ein sehr vertrauter Teil meines Lebens war weggebrochen. Am liebsten hätte ich den Ex als besten Freund und "Familienmitglied" behalten und parallel die aufregende Beziehung mit dem Neuen angefangen. Das ging natürlich nicht. Also machte ich das, was man eben tun muss: Ich verließ meinen Ex und fing sofort etwas mit dem Neuen an. Ein Jahr lang war ich immer wieder krank, denn durch den Verlust war mein Immunsystem irgendwie völlig im Eimer. Bei dem Neuen entwickelte auch ich ungekannte Verlustängste und wurde immer eifersüchtiger. Wir sind heute noch zusammen und zu meinem Ex wollte ich nie mehr zurück, aber ich weiß, dass ich durch ihn eine gewisse Sicherheit verloren habe. Der Neue ist ein ganz anderer Typ und ich habe mit ihm mehr Kummer, auch wenn ich ihn bewusster liebe.

Ich denke, dir geht es ähnlich.

Versuche, den Verlust deiner Ex-Freundin zu verarbeiten. Verabschiede dich geistig von ihr - vielleicht auch mit professioneller Hilfe. Lass sie gehen und akzeptiere ein Leben ohne sie. Sei offen für das Neue und befreie dich von Ängsten. Du bist erwachsen und brauchst eigentlich keinen anderen Menschen. Trauere für dich um deine Ex-Freundin (das ist völlig berechtigt) und erfreue dich an deinem neuen Glück. Alles Gute!

M$elp9o+mexne


Junia-Alexandra hat eigentlich schon alles, was wichtig ist, gesagt. Ich möchte nur noch hinzufügen, dass du am besten bei dir bleibst. Es ist ganz offensichtlich, dass du mir dir selbst und der für dich neuen Situation schon nicht im Reinen bist, aber gerade deshalb ist es wichtig, dass du versucht, dich auf deine Gefühle zu konzentrieren. Empathisch zu sein ist gut, aber aus Mitleid bei jemandem zu bleiben ist nicht richtig und wenn eines der großen Argumente für deine Ex-Freundin ist, dass sie jetzt leidet, dann ist das nicht gut.

Du hast selbst gesagt, dass in eurer Beziehung viele von den Gefühlen für sie abgeflacht oder verschwunden sind und dass der Mangel an Zärtlichkeiten von dir ausging. Das sind keine guten Voraussetzungen, um es nochmal zu versuchen - du sagst ja selbst, es würde nur so werden wie vorher, weil du sie eher als Schwester siehst. Ich nehme an, dass deine Ex-Freundin auch noch nicht viele Partner hatte, wenn ihr doch so jung zusammengekommen seid. Nach einer so langen Beziehung ist es normal, dass der Verlassene leidet (und, wie du siehst, auch der, der verlässt, weil Menschen nunmal Gewohnheitstiere sind und ihr euch ja offenbar bis zum Schluss ganz gut verstanden habt), aber sieh es mal so: Jetzt hat deine Ex die Gelegenheit, jemanden zu finden, der sie auch sexuell wieder begehrt und als Frau und nicht nur als Schwester/Kumpeline liebt.

Wenn sie dich jetzt noch zurücknehmen würde, dann ist das für mich ein Zeichen, dass sie jetzt auch keine großen Hassgefühle hat. Ich würde daher nicht ausschließen, dass vielleiche eine Freundschaft zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist, wenn sie über die Sache hinweg ist. Ob für dich ein Sprung von einer Beziehung in die nächste gut ist, musst du selbst entscheiden... auch ich befürworte eigentlich, dass du mit Abstand zu beiden Damen zur Ruhe kommen solltest, da die neue Frau ganz offenbar größtenteils erstmal willkommene Ablenkung von deinen eigenen Gefühlen zu sein scheint. Ich würde bei dem Therapeuten eher deine Angst vor dem Alleinsein als das aktuelle Beziehungsgeflecht in den Vordergrund rücken, denke ich. Bei deinen momentanen Gefühlen weiß ich nämlich nicht, ob die neue Beziehung sonst nicht zum Scheitern verurteilt ist.

p0argazelxlnuss


Hat jemand einen Rat?

Reden hilft viel. Und Sport und Selbstvertrauen. Mach dir einfach mal Gedanken, dass du auch

alleine

gut durchs Leben kommst. Oder brauchst du ständig

eine Mutti

um dich herum? Mach dir einfach mal Gedanken was wäre, wenn keiner von den beiden existieren würde. Du hast ja jetzt praktisch den Komfort von zwei Optionen. Das ist wie der Esel, der zwischen zwei Heuhaufen steht und verhungert, weil er sich für keinen von beiden entscheiden kann.

aAnLd5r6eOiaZna


Hallo Marc,

professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen ist sicherlich der beste Weg für dich und somit auch für die beiden Damen bzw allgemein für die Frauenwelt. Bleibe dran und halte durch!

Ich finde, wenn jemand sich entscheidet, eine langjährige Beziehung zu beenden, wofür er/sie ja wohl seine/ihre Gründe hat dann sollte diese Person auch zugleich in der Lage sein, die damit verbundenen Konsequenzen zu ertragen. Und es zB auch einfach aushalten, dass die hintergangene Person ggf stark dadurch verletzt worden ist, dass es ein Zurück bzw einen neuen/zweiten Anfang nicht mehr gibt bzw geben kann. Was ja keineswegs bedeutet, dass die Person auf ewig alleine sein wird.

Deinen Schilderungen nach zu urteilen war die Beziehung ja für dich nichts mehr. Wobei es halt dem anderen gegenüber unfair ist, nichts zu sagen. Und eben umso verletzender, wenn man dann auch noch betrogen wird.

Du arbeitest an dir und versuchst dir langfristig zu helfen. Das ist gut. Und eines Tages wirst du sicherlich auch keine so große Angst mehr vor dem alleine Sein haben. Vlt wird es dir sogar gelingen, dem sehr viel abzugewinnen.

Alles Gute für dich :-)

s6iGnaxfro


Ich würde mit beiden Frauen offen über alles reden. Mit siebzehn hatte ich einen Freund, mit dem ich sechs Jahre zusammen war. Wir haben auch zusammen gewohnt. Er war die erste wirkliche Beziehung, Sex hatte ich vorher auch nicht. Dann musste er auf Montage, und ich verliebte mich in einen Mann, den ich schon länger kannte. Dummerweise war es ein gemeinsamer Freund, was die Sache nicht einfacher machte. Wir entschlossen uns zur Offenheit. Mein Freund war völlig fertig. Aber ich hatte halt nur noch freundschaftliches Interesse an ihm, was er rational auch verstand. Ich mache es jetzt kurz: Vereinbarung: erstmal nicht treffen, nicht zusammen wohnen, keiner drängte mich zu einer endgültigen Entscheidung. Fazit: das mit dem Neuen ging den Bach runter, die Gefühle für den alten Freund blieben freundschaftlich, und Freunde sind wir heute noch. Auf keinen Fall habe ich etwas verloren.

Was ich damit ausdrücken will: Ehrlichkeit ist immer der beste Weg. Wenn man sich in sehr jungen Jahren fest bindet, bleibt ein Defizit: Erfahrungen. Ich glaube, das ist ganz normal. Dein zentrales Problem ist, soweit ich das beurteilen kann, die Verlustangst. Vermutlich wird das eines der Kernthemen beim Therapeuten sein. Meinst Du die beiden Frauen geben Dir Zeit, wenn Du vernünftig mit ihnen sprichst? Dass Du es Dir nicht leicht machst, werden sie ja wohl erkennen.

Alles Gute

s.in*afLro


Ich würde mit beiden Frauen offen über alles reden. Mit siebzehn hatte ich einen Freund, mit dem ich sechs Jahre zusammen war. Wir haben auch zusammen gewohnt. Er war die erste wirkliche Beziehung, Sex hatte ich vorher auch nicht. Dann musste er auf Montage, und ich verliebte mich in einen Mann, den ich schon länger kannte. Dummerweise war es ein gemeinsamer Freund, was die Sache nicht einfacher machte. Wir entschlossen uns zur Offenheit. Mein Freund war völlig fertig. Aber ich hatte halt nur noch freundschaftliches Interesse an ihm, was er rational auch verstand. Ich mache es jetzt kurz: Vereinbarung: erstmal nicht treffen, nicht zusammen wohnen, keiner drängte mich zu einer endgültigen Entscheidung. Fazit: das mit dem Neuen ging den Bach runter, die Gefühle für den alten Freund blieben freundschaftlich, und Freunde sind wir heute noch. Auf keinen Fall habe ich etwas verloren.

Was ich damit ausdrücken will: Ehrlichkeit ist immer der beste Weg. Wenn man sich in sehr jungen Jahren fest bindet, bleibt ein Defizit: Erfahrungen. Ich glaube, das ist ganz normal. Dein zentrales Problem ist, soweit ich das beurteilen kann, die Verlustangst. Vermutlich wird das eines der Kernthemen beim Therapeuten sein. Meinst Du die beiden Frauen geben Dir Zeit, wenn Du vernünftig mit ihnen sprichst? Dass Du es Dir nicht leicht machst, werden sie ja wohl erkennen.

Alles Gute

1000 swsatch


erst mal vorweg: Mir ist vollkommen bewusst, dass ich ein Problem habe und professionelle Hilfe brauche. Ich habe auch bereits einen Psychotherapeuten gefunden und kurzfristig einen Termin für Ende dieser Woche ausgemacht.

Ich finde in deinem Text nichts, was therapeutischer Hilfe bedürftig sein könnte.

Die Gefühle, Zweifel und Ängste die du gerade erlebst finde ich in deiner Situation ganz normal. Eine Trennung ist immer ein sehr einschneidendes Erlebnis, welches mit allen seinen Konsequenzen erst einmal verarbeitet werden muß. Daß man sich nach langer Beziehung mehr als einmal die Frage stellt, ob die Entscheidung getrennte Wege zu gehen so richtig war ist doch vollkommen normal. Und auch Gewissensbisse wenn man die Ex noch mag und als Mensch schätzt.

Je nach dem, wie du die Frage beantwortest ob du deine ehemalige Freundin noch liebst, solltest du handeln - wenn nicht mehr als freundschaftliche Gefühle geblieben sind, bestätigt das deine Entscheidung zur Trennung. Falls du sie aber wirklich noch liebst, dann suche das Gespräch mit ihr und schaut ob ihr noch eine gemeinsame Zukunft haben könnt/wollt.

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