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Freund masturbiert heimlich

K8nuffxl


Oh man, Kruemi - ich erkenne einiges im Link wieder, danke dafür.

Ob er wirklich exessiv onaniert, weiss ich nicht. Aber doch an 5 von 7 Tagen daheim. Auf Toilette in der Mittagspause oder aufm Heimweg am Rastplatz traue ich ihm aber tatsächlich auch zu. Auch dass er sich manchmal mit Pornos aufgeilt und es dann mit mir zu Ende führt, klingt irgendwie passend.

Er verheimlicht es ja auch, lügt mich an, stellt grundsätzlich den privaten Modus dafür an und und und...

Was auch zutrifft ist das zeitlich längere Einlassen auf mich als Partnerin - spricht er hat keine Geduld, neue Dinge auszuprobieren die Zeit kosten und mit mir oder ihm zu tun haben könnten (zB seine Prostata oder bei mir mal den G-Punkt näher erforschen).. Wenn ich meine Tage habe, haben wir überhaupt keinen Sex mehr - dann läuft in der Zeit auch gar nichts (ausser kuscheln). Das hab ich schon oft angesprochen, dass ich mich auf den reinen Akt reduziert fühle und wenn der nicht möglich ist, ist halt 7 Tage Funkstille.

Also nicht falsch verstehen, er kümmert sich schon um meinen Körper und wir haben Abwechslung aber trotzdem.....

K2nufPfl


@ 4pleasure

Danke für Deinen Hinweis. @:) Ich werd mir mal überlegen wie es am besten starten kann. Hast Du vielleicht eine Idee, bzw. wie würdest Du Dir in dem Fall wünschen, auf das Thema angesprchen zu werden?

NHoreexn


Sorry, aber: "ehrliche" Antwort, wenn man selbst gar nicht ehrlich sagt, dass und wie man die Sache ausgespäht hat? Hier wird m. E. Ehrlichkeit mit: "Ich will es wissen" verwechselt. Nur Ehrlichkeit gebiert ihrerseits Ehrlichkeit, die halbe Wahrheit wird wohl auch nur die als Echo hervorrufen.

Ich glaube übrigens, dass es ihm bei seinem Verhalten um

a) DEN Moment: Ich muss es JETZT haben!

b) um Bequemlichkeit: sofortige Erfüllung

geht.

Nicht gegen die Partnerin, aber ganz für ihn. Sollte die These stimmen, gibt es für ihn dazu keine echte Alternative.

N(oreexn


Punkt b) muss ich noch ergänzen: Bequemlichkeit bedeutet hier, ohne die Partnerin im Blick zu haben, und schon gar nicht, sie stimulieren zu "müssen".

N-asew8eisx03


Du behauptest, du hättest kein Problem mit Selbstbefriedigung, aber nicht heimlich....soll er sich vor dir hinstellen, wenn er sich einen runter holt oder dir vorher bescheid sagt? Du machst da eine riesen Sache drauß, kann ich total verstehen, dass er keine Lust hat, mit dir darüber zu sprechen. Wozu auch?

Lass dem Mann doch ein bisschen Intimsphäre anstatt ihm hinterherzuspionieren!! Was soll das?

D@ieKrZuzemi


Sorry, aber: "ehrliche" Antwort, wenn man selbst gar nicht ehrlich sagt, dass und wie man die Sache ausgespäht hat? Hier wird m. E. Ehrlichkeit mit: "Ich will es wissen" verwechselt. Nur Ehrlichkeit gebiert ihrerseits Ehrlichkeit, die halbe Wahrheit wird wohl auch nur die als Echo hervorrufen.

Guter Gedanke!! :)^

Völlig richtig, du kannst von ihm nur Ehrlichkeit erwarten, wenn auch du komplett ehrlich bist. Ein Rungeeiger "mir ist aufgefallen / ich habe den Verdacht / den Gedanken" blabla--das funktioniert nicht. Dann musst du ihn mit den Fakten des hinterher"spionierens" konfrontieren, einfach alles offen so sagen, wie du es gemacht / wahrgenommen hast.

Gerade dieses "morgens nach dem Aufstehen vor der Arbeit" schnell mal auf dem Klo einen Porno gucken, finde ich schon etwas "zwanghaft". Daher würde ich den Gedanken der 2Porno-und Masturbationssucht" nicht aus den Augen lassen.

K]nufxfl


@ Noreen & Kruemi

Sorry, aber: "ehrliche" Antwort, wenn man selbst gar nicht ehrlich sagt, dass und wie man die Sache ausgespäht hat? Hier wird m. E. Ehrlichkeit mit: "Ich will es wissen" verwechselt. Nur Ehrlichkeit gebiert ihrerseits Ehrlichkeit, die halbe Wahrheit wird wohl auch nur die als Echo hervorrufen.

Das stimmt natürlich und ist auch irgendwie logisch :-/

Ich habe aber wirklich ein paar Punkte gesammelt, mit denen ich das Thema ansprechen könnte, ohne dass er zwangsweise erfahren müsste, dass ich öfters durchs Schlüsselloch gespäht habe. Aber ganz werde ich diesen Punkt nicht aussen vor lassen dürfen.

Noreen, wenn B Deiner These zutreffen würde, hieße das dann für Dich, dass ich mich damit abfinden müsste?

@ Kruemi

Nein, also das werde ich sicher nicht aus den Augen verlieren, passen ja auch mehrere Punkte darauf (schrieb ich Dir ja bereits weiter oben). Echt, ich weiss gar nicht was ich am besten tun sollte :-(

K)nnuffxl


@ Naseweis

Kennst Du den ganzen Faden und auch den anderen?

Mag sein, dass ich mittlerweile auch irgendwo spinne aber das Thema ist nicht eben "unkomplex"

N7o>reexn


Noreen, wenn B Deiner These zutreffen würde, hieße das dann für Dich, dass ich mich damit abfinden müsste?

Ich denke nicht. Das bedeutet aber nicht, dass Du ihn ändern kannst. Ich denke, das muss er selbst wollen, und selbst dann ist es sicherlich für ihn nicht einfach. Ich sähe da eher ein "Sowohl als auch", wenn Du verstehst, was ich meine ... :=o

N}orexen


Den Druck rausnehmen finde ich übrigens sehr wichtig. Den spürt er garantiert, genau wie die mangelnde Aufrichtigkeit. WENN Du schon mit ihm redest, dann Butter bei die Fische! Sonst kannst Du es eher lassen - ist jedenfalls meine überzeugte Ansicht.

4Vpleazs%urxe


@ Kunffl

vertrackte Lage das und ob sich das allein durch Gespräche noch ins Gute drehen lässt, das ist nicht so sicher. Weil irgendwie ist der Karren tief im Dreck, kommt mir jedenfalls so vor, aber ein Versuch ist es wert. Menschen sind nunmal so wie sie sind und der verlinkte Zeitungsartikel ist sehr interessant in dem Zusammenhang.

Ich muss dir auch Recht geben, wenn er erst sich woanders Appetit holen müsste, um danach scharf auf dich zu werden, ohne ginge es dann scheinbar nicht, das wäre ziemlich demütigend für dich und das braucht niemand. Das sehe ich ganz genau so wie du. Dann lieber ein Ende mit Schrecken und einen Schlussstrich ziehen, es kann dann nur besser werden.

Was Reden anbelangt sehe ich es genau so wie in den vorigen posts beschrieben.

Wenn ihr miteinander redet, dann schonungslos offen und alles ansprechen, was dir auffällt und dich vor allem bedrückt und weswegen.

Da ist der richtige Zeitpunkt enorm wichtig, wenn er klar ist und ein offenes Ohr für sowas hat und nicht gerade voll im Stress oder eh schon gereizt ist, also nicht im falschen Moment mit sowas anrücken. Aber das sollte eh klar sein, das gilt ja generell so.

Aber vermeide unter allen Umständen Vorwürfe oder irgendwelche Unterstellungen und Mutmaßungen und die gar als Fakt darzustellen. Wichtig ist, dass es ruhig und sachlich bleibt und nicht ins Emotionale abrutscht und ins Unangenehme. Das bringt sonst nichts. Du darfst ihm auch nie das Gefühl geben, seine Mutter redet mit ihm, nachdem sie ihn bei irgendwas -oder gar beim Wedeln- erwischt hat :-D und das noch in einem belehrenden, gar vorwurfsvollen Tonfall.

Der macht ansonsten gleich dicht, wenn du es so machst, kann ich dir versichern. Er sollte sich auch von dir nicht in eine Ecke getrieben vorkommen, aus der er nicht mehr rauskommt.

Du solltest auf alle Fälle, totz deinem Unmut über viele Dinge, das nötige Fingerspitzengefühl beweisen und sehr vieles ist da reine Psychologie.

Was deine Frage angeht :

Du könntest das Gespräch evtl. so beginnen : Duhu, [Name evtl.], wir sollten mal über ein paar Dinge reden, die mich in letzter Zeit sehr beschäftigen und noch mehr bedrücken, vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen und ich wünsche mir ein offenes Gespräch mit dir u.s.w... da wird dir schon etwas einfallen, vielleicht auch noch viel Besseres. Aber lass den Hinweis mit "ehrlich" etc. einfach weg.

Drüber schlafen ist auch nie verkehrt und da fällt einem noch dies und das vllt. ein,

ansonsten viel Glück dabei @:) :)*

LV.vaMnPexlt


Wie soll man das bitteschön machen, dass nicht einer der oben beschriebenen Kommunikationsregeln verletzt wird, vorallem, weil ja auch noch der Faktor der Interpretation (in welchen Hals kriegt er es) hinzu kommt, auf den man nur bedingt Einfluss hat - egal, wie "geschickt" man es nun formuliert. Und ist "geschicktes Formulieren" nicht doch wieder ein Rumeiern und steht somit im Widerspruch zu "Offenheit"?

Bei Thema Sexualität/Privatsphäre kommt erschwerend hinzu: ist die Katze erstmal aus dem Sack, kriegt man sie da nicht wieder rein. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du, liebe TE, Dich daher mit einem Gespräch dazu sehr schwer tust. Und er sich ebenso schwer tut und eben zu Ausweichantworten greift.

Klartext reden erfordert zuallererst einmal, sich selbst über die Situation klar zu werden. Deswegen, Knuffl, kommst Du, glaube ich, um eine Bestandsaufnahme nicht herum: ist es so, dass sein Masturbationsverhalten/-Frequenz eure Paarsexualität (und somit eure Beziehung) negativ beeinflusst oder nicht? In letzterem Falle wäre es einfach seine Privatsache.

Ist es aber der erste Fall, dann wäre es vielleicht eine Möglichkeit, da ganz bei Dir bzw. der Partnerschaft zu bleiben. Du hast zu wenig Sex/Intimität/Zärtlichkeit in der Beziehung, Dich nervt sein ständiges Gerubbel. Das Problem hat allerdings er dann und die Aufgabe - wenn ihm an der Beziehung gelegen ist - sich entsprechend zu informieren, sein Verhalten zu hinterfragen und ggf. zu modifizieren. Ich glaube, den Fehler, den viele Frauen in Partnerschaften machen ist, sich für beide Seiten verantwortlich zu fühlen und direkt beide Köpfe zu zerbrechen. Da bleibt dann auch wenig Handlungsmöglichkeit und Verantwortungsbereich für den Partner innerhalb der Partnerschaft.

Lgou2is,iaxna


Auch wenn ich den Thread nur quergelesen habe, finde ich folgende Aussage gut:

Ich gehe davon aus, dass ihr eine monogame Beziehung führt, so ganz im üblichen klassischen Rahmen. Das heisst für mich, wenn es Sex geben soll, dann nur innerhalb der Beziehung. Dass jeder das Recht auf Sex hat, setze ich ebenfalls als eine euerer Vereinbarungen voraus. Wenn Du also das Recht auf Sex hast, es diesen Sex aber nur innerhalb der Beziehung geben darf, dann hat er auch die Verantwortung, wenn er auf Recht und Pflicht beharrt, dass es diesen Sex geben muss. Das heisst nicht, dass du ihn zum Sex zwingen sollst. Aber so wie er das Recht hat, die Einhaltung der Regeln zu fordern, so hast Du das Recht, deine Bedürfnisse innerhalb der Regeln auch leben zu können.

Und das hier sehe ich genauso:

In einer Beziehung ist immer der der mächtigere, der eher zur Verweigerung tendiert. Aber eine Beziehung sollte nicht zu einen Machtkampf degenerieren.

Mein Eindruck ist, dass er sich versucht, Dir und Deinen Bedürfnissen zu entziehen. Ich an Deiner Stelle wäre wahrscheinlich irgendwann sehr direkt geworden und hätte ihn gefragt, ob er mich für blöd verkauft, Situationen gab es da genug. Wenn der Partner lieber masturbiert als mit der Partnerin Sex zu haben, finde ich das für eine Beziehung ein NoGo. Heimlichtuerei und Spielchen gehören ebenso nicht da rein. Du hast damals durchs Schlüsselloch geschaut? Au weia, wie schlimm (Ironie). Ich wette, wenn er Dich nicht die ganze Zeit zuvor ganz offensichtlich verarscht hätte (ich bin nur kacken und hol mir nicht etwa einen runter), wärst Du ganz sicher nicht ins Bad gestürmt. Ich kann jedenfalls verstehen, dass Dich das auf die Palme gebracht hat.

Ich kannte auch mal jemanden, der mich verarschen wollte, und ich war so anständig und hab ihm den Kram auch noch geglaubt, der wider besseren Wissens vor meinen Augen abging. Irgendwann aber bin ich über meinen Schatten gesprungen und hab geschnüffelt, was ja viele so schrecklich finden. Was ich dann herausgefunden habe, brachte die Wahrheit ans Licht und reichte mir letztenendes für eine Trennung.

Sei doch einfach nicht mehr so vordergründig rücksichtsvoll, hör auf mit der Selbstzensur und sag ihm klipp und klar, was Du gesehen hast, was Du weißt (!) und was Du von ihm willst, dass er "liefert", und frag gleich dazu, ob er das gebacken kriegt oder nicht. Auf Rumeierei gar nicht einlassen, kannst ja innerlich ein Ultimatum stellen. Falls Du nicht stark genug dafür bist, ist er wohl ne Nummer zu kompliziert für Dich, da muß jeder wissen, ob er oder sie das für den Rest des Lebens will.

Lhoui?siana


Wie// soll man das bitteschön machen, dass nicht einer der oben beschriebenen Kommunikationsregeln verletzt wird, vorallem, weil ja auch noch der Faktor der Interpretation (in welchen Hals kriegt er es) hinzu kommt, auf den man nur bedingt Einfluss hat - egal, wie "geschickt" man es nun formuliert. Und ist "geschicktes Formulieren" nicht doch wieder ein Rumeiern und steht somit im Widerspruch zu "Offenheit"?

Genau so sehe ich das auch. Meine Erfahrung: Wenn jemand etwas in den falschen Hals kriegen will, klappt das unter Garantie. Es gibt so kleine Psychospielchen, wo von vorn herein für den anderen feststeht, dass man selbst etwas "Falsches" sagen wird, was man einem übelnehmen kann und was als Grund für Rückzug herhalten wird. So wird man vom anderen gewissermaßen vorsätzlich in die Falle gelockt. Auf so was würde ich mich nie (mehr) einlassen. Wenn jemand nach ein paar Gesprächen noch immer nicht das Einfachste der Welt kapieren will, liegt es ganz sicherlich nicht daran, wie idiotensicher man es formuliert, sondern daran, dass die Person es schlicht nicht will.

N,orxeen


Es gibt so kleine Psychospielchen, wo von vorn herein für den anderen feststeht, dass man selbst etwas "Falsches" sagen wird, was man einem übelnehmen kann und was als Grund für Rückzug herhalten wird. So wird man vom anderen gewissermaßen vorsätzlich in die Falle gelockt.

Gut beobachtet! :)^ Und es ist gar nicht so einfach, sich dem im Vorfeld bereits zu entziehen.

Ich habe eine zeitlang selbst versucht, die Regeln für eine gelungene Kommunikation zu befolgen. Das hat sich auch jeweils recht gut bewährt. Trotzdem geht bei Themen, die einem am Herzen liegen, nichts vor Authentizität. Mit Herzblut diskutiert, im Blick behalten, dass man den anderen liebt und nicht "vernichten" will - dann klappts auch mit dem Partner! ;-)

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