» »

Verwirrt! Ist das nur kollegiale Hilfe?

m:on'd+steernxe


Ich hoffe sehr, dass hier der ein oder andere nicht denkt: Klar, die lässt sich jetzt bald flachlegen.

Es tut mir einerseits leid, wenn ich es zu unmissverständlich geschrieben habe, und es wundert mich andererseits, wenn die Botschaft nicht angekommen ist. Denn selbstverständlich denke ich das. Wenn es sich denn so ergibt, wirst Du sicherlich nicht nein sagen.

Ich mache Dir allerdings keinen Vorwurf daraus, weil ich kein Sittenwächter katholischer Sexualmoral bin. Also, wenn ihr am Ende miteinander im Bett landet. Eure Sache.

Was mich daran ärgert ist nur, dass hier in dem Zusammenhang darüber diskutiert wird, wer an das Gute im Menschen glaubt. Denn wenn der Mann mit Dir ins Bett geht und Du sagst nicht nein, finde ich das nicht unbedingt schlimm.

Es ist Deine Entscheidung.

:)*

C`oteKSauv9agxe


Ich hoffe sehr, dass hier der ein oder andere nicht denkt: Klar, die lässt sich jetzt bald flachlegen. So bin ich einfach nicht.

Ich hab noch von niemandem gehört oder gelesen, dass er/ sie der Typ sei der sich einfach mal so flachlegen lässt.

Wenn du eine Affäre willst mach so weiter, wenn nicht ist es Zeit Tacheles zu reden und Konsequenzen zu ziehen z.B. nicht mit ihm zur Arbeit zu fahren!

So sehe ich das schon von Anfang an. Ups, ich bin ja ne Frau :-o

A`uroxra


Diese "Bestimmerische" - was ich auch so sehe, finde ich blöder Weise eigentlich ganz schön. |-o Ich denke, es liegt daran, dass ich eben sonst immer alles in meiner Beziehung lenke und das hier nicht machen (muss).

Du vergleichst ihn doch jetzt schon mit deiner Beziehung. Du findest bei ihm gut was dein Freund nicht macht. Wenn er für dich nur ein Kollege wäre, würdest du dieses Bestimmerische nicht gut finden und nicht dulden. Von Fremden lässt man sich nichts vorschreiben. Sowas wird erst dann attraktiv und "ganz schön" bei Männern an denen man Interesse hat. Und so naiv kann man doch garnicht sein und denken, er hätte nur freundschaftliches Interesse. KEIN Mann gibt sich so eine Mühe um eine Frau ander er garnicht interessiert ist.

N}aschmoQnst8erpFizxza


:)D

PlytGhonisxt


vielen Dank für eure Antworten. Ich hoffe sehr, dass hier der ein oder andere nicht denkt: Klar, die lässt sich jetzt bald flachlegen. So bin ich einfach nicht.

Ok, so bist du also nicht. Wie bist du dann?

Was ich sehr interessant finde ist, dass die Männer, die hier antworten eigentlich alle der gleichen Meinung sind, nämlich das es eben nicht nur kollegial ist.

Ich finde das kollegial mit einem deutlichen persönlichen Interesse. Ob dann da seinerseits ein sexuelles Interesse dahinter ist, fänd ich plausibel, aber nicht zwingend. Es gibt auch einfach junge Kolleginen, die mit ihrer Art eine angenehme Begleitung sind und ein Jungbrunnen für Männer, die einiges älter sind. Und nebenbei: eine junge Frau als Begleitung macht für den Abteilungsleiter auch einfach auf Geschäftsterminen mehr Eindruck, falls es nicht um ganz harte Fakten geht. Auch wenn das vielleicht sexistisch klingt.

Ganz viel hast du selbst über deine Kleidung und dein Verhalten im Griff: business, seriös, hochgeschlossen, kein Alkohol, keine privaten Themen, kaum Gelegenheiten zu zweit, ernst, korrektes Verhalten, sachbezogene/fachbezogene Kommunikation: geringe Gefahr.

Wenn deine Kleidung legerer, körperbetonter, offener, sexy wird, mehr Gelegenheiten zu zweit entstehen samt körperlicher Nähe (Umarmung beim Treffen und zum Abschied), und die Themen persönlicher und menschlich vertraulicher werden, naja, dann werden deine Absichten einfach daraus gelesen oder vermutet. Wie sie tatsächlich sind, ist dann deine Aufgabe, das klar zu stellen.

Diese "Bestimmerische" - was ich auch so sehe, finde ich blöder Weise eigentlich ganz schön. |-o Ich denke, es liegt daran, dass ich eben sonst immer alles in meiner Beziehung lenke und das hier nicht machen (muss). Hört sich bestimmt für alle Aussenstehenden ganz schön blöd an.

Nö, hört sich für mich plausibel an, weil zu deinem Rest passend. Du hast mit deinen Eltern gebrochen, damit fehlt dir da der Rückhalt. Die Verbindung zum Freund ist an sich von deiner Seite schon mental vorbei, seitdem du mal eine Alternative kennengelernt hast. Und was kommt da raus: Einsamkeit. Und alles alleine machen müssen, also dass du auf dich allein gestellt bist. Es sei denn, du hättest noch eine ganze Schar von Freunden oder Geschwistern. Aber z.B. die Studienkollegen verabschieden sich mit Semesterende auch in alle Himmelsrichtungen. Und so verstehe ich deine große Offenheit, neue Kontakte zu suchen. Offen für neues: auf Job-Seite und privat. Egal, ob das eine Affäre wird oder einfach eine freundschaftliche Beziehung zu einem Kollegen mit Führungsposition. Der sich vielleicht eine persönliche Assistentin in dir vorstellen kann. Also das, was früher Sekretärin hieß, aber schon seit einiger Zeit fachlich aufgewertet wurde. Na klar muss der eine junge sympathische Kollegin, die er sich dafür z.B. wünschen könnte, auch fachlich näher an sich ranholen und so schon mal drauf vorbereiten.

Dazu kommt deine finanziell angespannte Lage. Ist doch logisch, dass diese nicht nach armen Schluckern sucht, sondern nach Großzügigkeit. Und diese Großzügigkeit scheint er ja anzubieten.

Die Schweizreise ist aber nicht arrangiert. Sie kam echt plötzlich, weil wir eigentlich alles mittels Telefon und E-Mail klären, es nun aber doch an einer Stelle hakt, die man wohl besser persönlich bespricht.

Naja, dich als "Studentenjobberin" mit geringer Restlaufzeit (wegen Wegbewerbungen) mitzunehmen, das finde ich an sich fachlich/inhaltlich ungewöhnlich. Menschlich/psychologisch verständlich (die junge Kollegin als Feel-Good-Garant für ihn und auch für die Schweizer lenkt z.B. wunderbar von harten Finanzverhandlungen ab), aber von der fachlichen Qualifikation sollte es doch - trotz deiner großen fachlichen Anstrengungen - andere geben, die fachlich wesentlich besser geeignet wären, weil sie mehr Erfahrung mitbringen. Wenn er nicht irgendwie vorhat, für dich eine Stelle zu schaffen und das ganze im Interesse der Firma betrachtet. Und in deinem Interesse, weil du so eine Stelle angeboten bekommst, wenn die Schweizer zusagen. Naja, und für ihn, weil die sympathische Kollegin in seinem Umfeld bleibt. Im Prinzip würde er sich dann eher wie ein Mentor für dich fühlen. Ein fachliches Vorbild für dich, die du dich als Mentee seiner Ratschläge und Hinweise annimmst. Er in einer Lehrerposition, du in einer Schülerinnen-Position. Mal bildlich gesprochen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH