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Trennung ja oder nein

_dPQarvatDi`_


hat Senk-Spreizfüße und musste als Jugendliche deswegen Einlagen tragen. Geholfen haben die kaum und die Warzen hat sie trotzdem bekommen.

Da ich selbst Senk-Spreiz-Knickfüße habe: Einlagen sind das Eine und durchaus auch hilfreich, aber wichtiger ist noch ein gezieltes Kräftigungs- bzw. Muskeltraining. Des ganzen Körpers. Nicht nur der Füße.

Eigentlich alles wozu man die Füße braucht, z.B. Besichtigungen und Ausstellungen.

Bei Stadtbesichtigungen könnte man ein Rad nehmen oder macht eine Rundtour mit dem Bus. Ausstellungen und Museumsgänge sind dann schon eher ein Problem. Da helfen womöglich nur Schmerzmittel und regelmäßige Pausen. In den Räumen hat man in der Regel ein paar Sitzmöglichkeiten. Die sollte man nutzen.

Wenn du vielleicht noch gerne wanderst, dann wirst du das wahrscheinlich allein oder mit Freunden machen müssen. Da fehlen mir dann auch die Ideen, wie man hier mit Bewegungseinschränkungen teilnehmen könnte. Ich persönlich muss darauf verzichten obwohl ich früher gerne gewandert bin.

Fahrradfahren wäre wohl möglich und sie liebt Schwimmen sehr, aber sie kann nicht mehr barfuß laufen, das ist das Problem.

Sie kann ja Badelatschen anziehen, wenn es nur darum geht zum Wasser zu laufen.

Ich gebe dir recht aber sie empfindet das anders. Sie hat Angst auf Leute (vor allem Bekannte) zu st0ßen die sie fragen was sie hat. Sie hat dann immer vom "verstauchten Knöchel" gesprochen aber wenn dieselben Personen nach Monaten sehen dass sie immer noch humpelt ist das natürlich ein Problem. Das macht ihr große Angst.

Wenn jemand fragt, ist man dem Gegenüber nicht zwingend eine Antwort schuldig. Aber wenn man schon Lügt, dann würde ich mir auch was besseres einfallen lassen, z.B. Schmerzen durch Arthrose. Eine Arthrose ist, im Gegensatz zu einer Verstauchung, nicht heilbar. Oder sie sagt einfach, dass sie Schmerzen hat. Punkt. Man muss nicht zwingend sagen warum und weshalb.

S;unsh5ine_x86


Tut mir leid, ich habe jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen.

Wollte nur schreiben, dass ich es einerseits verstehen kann, dass es EUCH einschränkt. Deine Freundin würde ja ohne die Schmerzen sicher auch sehr gerne mehr machen. Man kann doch auch viel machen, wo man nicht viel Laufen und stehen muss:

Kino, Picknick, schwimmen (wenn das mit den Warzen geht), Planetarium, Cocktailbar und anderen beim tanzen zuschauen, schön essen gehen, eine Strandbar besuchen, Am See im Sommer liegen und reden oder lesen oder so., Spieleabende mit Freunden... Die aktiveren Sachen musst du dann eben mit Freunden machen. Ich persönlich habe schlimme Probleme mit Magen/Darm und hatte auch eine lange Phase wo ich nirgendwo mitwollte. Wenn mein Freund deswegen Schluss gemacht hätte, wäre ich schon sehr verletzt gewesen...

ich würde wegen so etwas jedenfalls nicht Schluss machen wenn sonst alles passt. rede mit ihr, dass du dann manche Dinge eben ohne sie macht, sie aber deshalb nicht weniger liebst. also das wäre mein rat für dich.

t|emxare


Dann ist aber der Gedanke mit den stärkeren Schmerzmitteln doch eigentlich sinnvoll oder nicht?

Ist dir klar welches stärkere Schmerzmittel sind und welche Nebenwirkungen diese haben? Wir reden hier z.B. von Morphinen mit erheblichen Nebenwrikungen wir Nierenschädigungen etc.

Ich finde es schon frappierend, dass du meinen Vorschlag mit dem Rollstuhl nicht kommentiert hast. Deshalb mal eine Frage an Dich:

Hättest du ein Problem damit deine Freundin bei Ausflügen etc im Rollstuhl zu schieben, wenn ihr dadurch wieder Vieles miteinander machen könntet?

_:ParCvat,i_


Ist dir klar welches stärkere Schmerzmittel sind und welche Nebenwirkungen diese haben? Wir reden hier z.B. von Morphinen mit erheblichen Nebenwrikungen wir Nierenschädigungen etc.

Immer mit der Ruhe ;-) JEDES Schmerzmittel hat z.T. nicht unerhebliche Nebenwirkungen, egal ob Ibuprofen, Paracetamol oder stärkeres. Es gibt aber Schmerzmittel, die für einen bestimmten Schmerz besser geeignet sind als andere. Hinzu kommt noch, ob man Schmerzmittel über einen längeren oder einem kurzen Zeitraum bzw. bei Bedarf einnehmen will oder muss.

Morphine sind schon extrem starke Schmerzmittel. Die sollte man auch nur bei extrem starken Schmerzen einnehmen z.B. bei Tumorschmerzen, nach schweren OPs oder Gallenkoliken. Bei Schmerzen wie bei Namenloses Freundin, könnte man vielleicht erst mal mit einem starkes Nicht-Opioid, wie z.B. Novalgin versuchen. Wenn das nicht hilft könnte man auf Opioide umsteigen, wie z.B. Tramadol. Manchen hilft auch eine Kombination verschiedener Schmerzmittel. Aber dazu sollte man sich an einen Schmerzmediziner wenden und zwar so schnell wie möglich. Denn lange Wartezeiten sind hier einzuplanen.

Natürlich liegt letztendlich die Entscheidung bei der Freundin des TE ob und inwieweit sie sich mit Schmerzmitteln behandeln lässt. Ich bin jetzt auch kein Fan von Schmerzmitteln, aber diese können erst mal ein wenig Lebensqualität zurückgeben. Wenn man sich wegen Schmerzen nur noch zu Hause einigelt ist das nämlich auch nicht so gut, weder für die Psyche noch für den Körper (aufgrund des Bewegungsmangels).

S%unfhlowerx_73


Wir reden hier z.B. von Morphinen mit erheblichen Nebenwrikungen wir Nierenschädigungen etc.

Morphine machen keine Nierenschädigung. Das sind die NSAR wie Ibuprogen und Diclofenac.

Ansonsten:

Bei solchen Schmerzen und Einschränungen ist einfach eine professionelle Schmerztherapie angezeigt. Und das müssen nicht nur Schmerzmittel sein, sondern dazu können auch best. Antidepressiva sein, die sich auf die Schmerzwahrnehmung auswirken. Aber so etas muss halt ganz individuell für den Einzelfall abgewogen werden: Benötigte Wirkung, Risiken, Vorbehalte des Patienten,...

Bis zum Einsetzen meines künstlichen Kniegelenks war ich auch durch Schmerzen eingeschränkt - und Medikamente haben mir da z.T. gut geholfen, auch wenn nicht alles perfekt war. Sie können nun mal die Bewegungsspielraum erheblich erhöhen und den Leidensdruck minimieren und somit die Lebensqualität erhöhen. Und man kann ja selber schauen, ob man grundsätzlich etwas eindosiert oder in best. Situationen Linderung verschafft. Nur mit frei verkäuflichen, auf eigene Faust eingenommenen Mittelchen kommt man aber in so einem Fall nicht weiter.

N{amaenlxos4


Meine Freundin hat für nächsten Donnerstag einen Termin bei ihrer Ärztin wegen den Schmerzmitteln bekommen. Ich bin froh dass sie sich überwunden hat denn das bedeutet dass sie ihre Warzen zeigen muss und das ist für sie sehr schlimm.

@ temare

Hättest du ein Problem damit deine Freundin bei Ausflügen etc im Rollstuhl zu schieben, wenn ihr dadurch wieder Vieles miteinander machen könntet?

Ich weniger als sie. Nichts wäre auffälliger als das und sie tut ja alles damit ihr Humpeln nicht auffällt. Sie würde von allen gefragt werden was passiert ist (bei Rollstuhl denkt man zunächst an Unfall oder Lähmungserscheinungen). Wir haben das sogar mal durchgesprochen und es kommt für sie überhaupt nicht in Frage. Außerdem, ein Rollstuhl wegen Warzen unter den Füßen? Es stimmt, die Schmerzen würden das rechtfertigen aber ob die Krankenkasse das auch so sieht ist die Frage.

@ _Parvati_

Sie kann ja Badelatschen anziehen, wenn es nur darum geht zum Wasser zu laufen.

Sie kann auch mit Badelatschen nicht laufen, die Sohle ist zu hart. Was sie sehr liebt sind Strandspaziergänge, ganz vorne nahe am Wasser wo es weich ist weil das die einzige Möglichkeit ist mal barfuß zu laufen. Sie muss natürlich sehr aufpassen nicht mit den Warzen auf einen Stein oder eine Muschel zu treten denn danach geht gar nichts mehr (ist leider schon mal passiert).

L#avgend,elblQüte


"Namenlos", gut, dass deine Freundin einen Arzttermin wahrnimmt.Unterstütze sie weiterhin, aber verlasse dich nicht darauf, dass das alle Probleme bei dieser langwierigen

Geschichte löst. Schwingt euch beide mal aufs Rad und seht wie das klappt - da kann man Wunderbares gemeinsam erleben! Wenn es sich bewährt, würde sich die Anschaffung eines E-bikes lohnen!

Ich verstehe dein Ausgebremstsein, das nagt auf Dauer und macht unzufrieden...

Wie wäre es, wenn du z. B. wanderst, joggst, sie fährt mit dem Auto und ihr trefft euch dann zur späteren Zeit zu

einem von ihr vorbereitetem Picknick oder in einem Cafe/Restaurant?

Auch wenn du wieder Kontakte auffrischst und da Dinge unternimmst, die ihr als Paar

nicht unternehmen könnt, kann dir das guttun und wieder zu mehr Nähe zu deiner

Freundin führen....

Dass deine Freundin den Rollstuhl ablehnt, kann ich schon verstehen.

Spricht etwas dagegen, zeitweise zur Schmerzlinderung 2 Unterarmgehstöcke

(die ihr sicher schon vertraut sind und nicht im bekanntem Revier) zu benutzen?

Herzliche Grüße

KgutcsclhboPcker


Ich finde dennoch, dass Du nicht für alle und alles verantwortlich bist.

Es gibt im Leben immer wieder einmal Entscheidungen, die vielleicht unfair, unglücklich, unpassend oder sonst wie negativ empfunden werden.

Dennoch rate ich Dir besser gestern wie morgen zur Trennung, da Du mit der Zeit nur mehr Frust, um nicht zu sagen Hass gegenüber Deiner Noch-Freundin aufbauen wirst. Auch andere Paare trennen sich, angeblich sogar solche, die verheiratet sind und Kinder haben. Sicherlich wird Deine Bald-Ex anfangs daran zu knabbern haben, aber Du wirst Dein, wie Du selbst sagst, schlechtes Gewissen schnell vergessen haben, denn für ihre Warzen bist Du der Letzte, der dafür verantwortlich ist. Vielleicht lernt sie ja in einer Selbsthilfegruppe jemanden kennen, der das gleiche Problem hat wie sie selbst?

Besser ist, Du machst schleunigst kurzen Prozess uns stürzt Dich wieder in das Leben, das Du Dir wünscht. Die nächste Freundin, diese mal mit Sicherheit ohne Warzen, kommt bestimmt und Du kannst Dein Leben voller Spaß, Lust und Sex völlig hemmungslos und sorgenfrei genießen. Also, gib Dir einen Ruck, so schlimm wird's schon nicht werden.

tPe9maxre


Ich weniger als sie. Nichts wäre auffälliger als das und sie tut ja alles damit ihr Humpeln nicht auffällt. Sie würde von allen gefragt werden was passiert ist (bei Rollstuhl denkt man zunächst an Unfall oder Lähmungserscheinungen). Wir haben das sogar mal durchgesprochen und es kommt für sie überhaupt nicht in Frage. Außerdem, ein Rollstuhl wegen Warzen unter den Füßen? Es stimmt, die Schmerzen würden das rechtfertigen aber ob die Krankenkasse das auch so sieht ist die Frage.

Ich lese daraus, dass es für dich auch ein Problem wäre, aber kein Großes.

Die Haltung ihrereseits offensichtlich mögliche Hilfsmittel nicht anzunehmen und dir dadurch die Lebensfreude zu nehmen wäre für mich ein Trennungsgrund.

Das Argument mit der Krankenkasse ist vorgeschoben. Wenn sie es nicht bezahlt, was ja noch gar nicht klar ist, würde ich es selbst zahlen, wenn ich dadurch wieder am Leben teilnehmen könnte.

tqemarxe


Dass deine Freundin den Rollstuhl ablehnt, kann ich schon verstehen.

Nein, das kann ich nicht verstehen.

Ich selbst habe mit einer Ms Kranken zusammengelebt, deren Gehen mit den Jahren immer schlechter wurde und auch zur Isolation geführt hat. Als wir einen Rollstuhl angeschafft haben konnte sie wieder voll am Leben teilnehmen. Es hat damals unsere Bezeihung gerettet.

Man muss den Rollstuhl als Hilfsmittel sehen und nicht als Stigmatisierung.

Schmerzmittel werden ihr wahrcheinlich nicht die Erleichterung bringen, dass sie z.B. wieder Stundenlang Spazieren oder Shoppen gehen kann. Es werden dann aus 30 Minuten vielleicht 60 Minuten und danach wird sie wahrscheinlich noch größere Schmerzen haben.

Wenn für mich persönlich -Schmerzmittel und Rollstuhl - den gleichen Effekt hätten würde ich immer den Rollstuhl vorziehen, bevor ich meinen Körper mit Schmerzmiteln vollpumpen würde.

Wenn sie die Schmerzmittel braucht, weil sie auch ohne Laufen Schmerzen hat, ist die Lage anders.

DKie S,eherxin


Irgendwie habe ich den eindruck, dass du - Namenlos - immer noch nicht so ganz ermessen kannst, wie stark nicht nur die schmerzen, sondern auch diese seltsame scham deine freundin belasten!?

lies dir den beitrag von Oldie nochmal gut durch... da stehen so viele gute denkanstöße, einschätzungen, lösungsfindungsvorschläge, anregungen drin :)z

_/Pazrvatxi_


Ein Rollstuhl halte ich für kontraproduktiv, vor allem weil sie, abgesehen von den Warzen, gesund ist. Wenn sie so gut wie gar nicht mehr ihre Beine benutzt hat sie neben den Warzen irgendwann noch andere Probleme. Bewegungsmangel begünsstigt Muskelabbau, Muskelverspannungen, Arthrose, Verdauungsprobleme und und und...

Schmerzmittel werden ihr wahrcheinlich nicht die Erleichterung bringen, dass sie z.B. wieder Stundenlang Spazieren oder Shoppen gehen kann. Es werden dann aus 30 Minuten vielleicht 60 Minuten und danach wird sie wahrscheinlich noch größere Schmerzen haben.

Wieso muss man einer Aktivität immer stundenlang nachgehen?

S8heil\agxh


Die Haltung ihrereseits offensichtlich mögliche Hilfsmittel nicht anzunehmen und dir dadurch die Lebensfreude zu nehmen wäre für mich ein Trennungsgrund.

DAS sehe ich ganz genau so.

Weil Madame sich geniert im Rollstuhl zu sitzen, sollst Du auf alles verzichten?

Das Du alleine oder mit Freunden viel unternimmst gönnt sie Dir ja auch nicht... :-|

Wieso muss man einer Aktivität immer stundenlang nachgehen?

Vielleicht weil man Lust darauf hat? Weil man nicht gezwungen sein will nach einer halben Stunde oder wenn es gerade an Schönsten ist abzubrechen?

Ist doch ganz normal!

S`heSilagxh


Ein Rollstuhl halte ich für kontraproduktiv, vor allem weil sie, abgesehen von den Warzen, gesund ist.

Wenn sie so gut wie gar nicht mehr ihre Beine benutzt hat sie neben den Warzen irgendwann noch andere Probleme.

Hä? Sie sitzt doch auch jetzt schon fast nur rum.

Ob sie das auf der Couch oder im Rollstuhl tut, spielt doch nun wirklich keine Rolle. ???

S8hei8lagxh


Huch... |-o

Dass Du alleine oder mit Freunden viel unternimmst gönnt sie Dir ja auch nicht... :-|

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