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Beziehung ohne gemeinsame Zukunft?

KUraVbbezlkäfenrle


Wieso verlässt du ihn lieber als es zu lassen wie es ist?

Das finde ich auf Dauer frustrierender, als eine klare Grenze zu ziehen.

Letzenendes passt es halt nicht. Wenn er seine Wünsche komplett zurückstellt, dann führt das denke ich zu einem Ungleichgewicht, dass auf Dauer durch den Frust so oder so zum Beziehungsende führt. Eine Beziehung sollte bestenfalls aus Geben und Nehmen stehen, der TE gibt dann nur was er geben kann, stellt sich zurück und der Partner nimmt was ihm Angeboten wird, gibt in dem Fall aber nichts zurück, geht keinen Kompromiss ein.

irndiv7iduelHleMeiAnunxg


Egoistisch seid ihr beide auf eure Art. Aber es ist nicht ungewöhnlich, dass jeder Mensch als Individuum neben seiner Beziehung auch ganz eigene Interessen verfolgt und pflegt.

Mir stellt sich allerdings die Frage, warum man einen Zeitraum von 9 Jahren benötigt, um festzustellen, dass ureigene Bedürfnisse partnerschaftlich nicht zusammen passen. Worüber habt ihr in den 9 Jahren gesprochen, wenn es jetzt mit dem großen Knall einer Entttäuschung endet?

Du schreibst, dass DU viel Herzblut, Zeit und Engagement in dieses Haus gesteckt hast. Wo war der Anteil Deines Partners, wenn ihr euch nur von Samstag auf Sonntag gesehen habt? Hat er das Ziel dieses Haus zu einem gemeinsamen Nest auszubauen mit Dir mitgetragen und finanziert?

So würde ich mir zumindest den Aufbau eines gemeinsamen Lebens vorstellen, ein konkretes Ziel, auf das beide mit Elan und Zielstrebigkeit hinarbeiten, wenn es um eine Zukunft geht die gemeinsam trägt.

So wie Du es beschreibst, klingt es mehr danach das es Deine Motivation war dieses Haus für Dich/euch fertigzustellen. Jetzt ist es bewohnbar und DU hast etwas für Deinen Partner geschaffen, dass er mögen und für sich als Zuhause empfinden soll.

Ist es wirklich nur die ungewohnte Nähe-Distanz-Problematik, die er nicht bewältigen kann? Oder gibt es Vorstellungen auf Deiner Seite an denen er nie beteiligt war in den letzten 9 Jahren?

Sni&natSoZundsxo


Ach Mensch, das ist echt eine schwierige Situation.

Was ich Dir noch vorschlagen wuerde: frag' ihn nochmal ganz konkret, was er will und schlage ihm vor, probeweise bei ihm einzuziehen. Dafuer musst Du Dein Haus nicht aufgeben, Ihr koenntet aber das Zusammenleben "ausprobieren".

Wenn er das ganz und gar nicht will, wuerde ich nochmal ein paar Tage/Wochen in mich gehen und mich fragen, ob es fuer mich zu 100% notwendig ist zusammenzuleben um eine glueckliche Beziehung zu fuehren. Wenn es so ist, ist eine Trennung dann wohl leider nicht zu verhindern..

Und ganz ehrlich: klar ist es schoen wenn irgendwie jemand da ist, aber wenn es nicht richtig ist, dann lieber beenden anstatt die Zeit mit dem Falschen zu "verplempern".

Alles Gute!

inn$divi,duelWleMehinung


Mir ging auch gerade durch den Kopf, dass man die gemeinsame Zeit etwas positiver ausbauen könnte. Nutzung von Brückentagen, um ein verlängertes Wochenende zeitlich zu verlängern. Urlaubstage mit einbauen, um an einem gemeinsamen Ort das nähere Zusammenleben auszuprobieren.

Vielleicht steckt da nur die Angst in Deinem Partner, dass er zu früh seinen Rückzugsort (eigene Wohnung) aufgeben muss, ohne eine höhere Sicherheit darüber zu erlangen, dass eure vorher nie gelebte räumliche Nähe funktioniert. Seid ihr zwei in den Jahren eurer Beziehung nie zusammen verreist und habt mehr Zeit am Stück miteinander verbracht?

Mir scheint, Du hast in der Vergangenheit bereits länger etwas mit Deinem Partner gelebt, dass nicht als Bedürfnis zu Dir gehört. Es vielmehr verdrängt, dass es außer den einen Tag/die Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen euch keine positive Entwicklung in Sachen Nähe-Entwicklung gab. Hat Dein Freund noch nie mit einem Partner vorher zusammen gelebt?

EqhemalJigerv NutJzer0 (#568~697)


Das hat mich schon ziemlich geschockt da ich der Meinung war, dass wir zusammen alt werden wollten. Wir hatten bereits während der Sanierung des Hauses über einen Zusammenzug gesprochen und auch schon die finanzielle Seite abgeklärt.

Sorry - das klingt nach dem klassischen "Nicht miteinander über die gemeinsame Beziehung, die Gefühle und die Sehnsüchte" reden Problem, sondern statt dessen lieber die eigenen inneren Annahmen darüber zur Realität erklären. Das hat zwangsläufig ein großes Konfliktpotential, was man zumindest soweit eindämmen kann, als das es keine 9 Jahre brauchen muss um größere Diskrepanzen zu entdecken.

In dem moment wo man sowas ausschliesslich durch "Was tun wir praktisch?" (Finanzielle Abmachungen, To-do Listen und so weiter) ersetzt driftet das alles von Beziehung weg zu halbrechtlichen Vertragsverhältnissen. Es fehlt der Spass, die Gefühlswelt und die Gefühlstiefe. Wenn über Leistungsaustausch versucht wird indirekt Gefühl zu verhandeln geht das zwangsläufig schief.

Wenn ich "der Meinung bin", dann "weiss" ich nicht, weil ich es nicht thematisiert habe. Ich habe vielleicht versucht mich über "rein praktische" Dinge in irgendein Arrangement zu mogeln, aber ich habe nicht verletzlich gesagt: Schatz ich liebe Dich und ich möchte mit Dir folgendermaßen die Zukunft gestalten. Wie stellst Du Dir das vor?

Falls ihr nicht zusammenbleibt wäre das eine "Lektion" die ich an Deiner Stelle mit in die nächste Beziehung nehmen würde.

Was noch ins Auge springt ist:

Da ich viel Geld und Arbeit in das Haus gesteckt habe, will ich auch nicht aus meinem Haus ausziehen.

Dein Partner kommt da überhaupt nicht vor. Kann es sein, dass er sich bei Dir wie im Museum fühlt in dem er selbst nichts gestalten darf, weil alles optimal auf Deine Bedürfnisse eingestellt ist? So würde ich auch nicht leben wollen! Redet ihr über sowas? Könnte er seine Rückzugsräume in eurem Haus denn nach seinen Wünschen gestalten? Hast Du ihm das mal gesagt?

Oder würdest Du rückwärts aus Deinen Designerlatschen kippen sobald er auch nur ein Möbel rauswirft und einen Beistelltisch umstellt? ;-)

RIalph0_HH


Ein gemeinsames zu Hause baut man sich am besten gemeinsam. Es wird für Deinen Partner nicht einfach bzw. offenbar sogar unterträglich sein, sein zu Hause aufzugeben und in Dein zu Hause zu ziehen. Er gibt einen großen Teil seines Lebens auf, während Du Deinen behältst. Das fühlt sich nicht gut an und wenn jemand primär nach seinem Bauchgefühl handelt, dann wars das mit dem Haus. Wie würde die Diskussion bei Euch ausgehen, wenn es um einen Neubau eines gemeinsamen Hauses geht?

Ansonsten muss man ja sagen, merkt man in der Regel doch sehr frühzeitig, ob die Wünsche nach Nähe und Gemeinsamkeit auf der einen und Distanz und Individualität auf der anderen Seite zueinander passen oder nicht. Nach 9 Jahren ist es etwas spät, aufzuwachen und zu merken, dass das nicht passt. Die Wochenendbeziehung ist etwas, was viele Paare am Anfang erleben, um dann gemeinsam zu merken, es reicht nicht, um dann alles daran zu setzen, zusammen zu ziehen. Warum hast Du das 9 Jahre lang mitgemacht?

Eine (in meinem Fall weibliche) Partnerin, die mit mir nicht dauerhaft zusammen unter einem Dach leben möchte, wäre nichts für mich, das wäre nach kurzer Zeit zu Ende.

VuampAnegexl


Was, wenn er seine Wohnung erst einmal beibehält, bisher hat es doch finanziell auch hingehauen... oder er vermietet sie unter, wenn das erlaubt ist. so würde sich feststellen lassen, ob er diesen Rückzugsort überhaupt noch braucht, oder ob ihm ein Raum bei dir im Haus diesen Ort auch geben kann...

lconesZome201x6


@ individuelleMeinung

Müssen wir nicht alle ein Stück weit egoistisch sein? Sich komplett aufzugeben und nur den Bedürfnissen des Anderen zu entsprechen bringt niemanden weiter... Ich weiß nicht ob du Grundbesitz hast, aber das aufzugeben (Altersvorsorge, Familienbesitz...) ist nicht einfach. Vor allem wenn man viel Arbeit reingesteckt hat. Wenn man nur eine Wohnung hat kann man das nicht verstehen. Ist einfach so...

Mein Partner hat mir leider nicht sehr oft geholfen, das habe ich auch kritisiert. Er hat sich auch dafür entschuldigt.

Ich selber habe vorher noch nicht mit jemanden zusammen gelebt, mein Partner schon. Vielleicht hat er dort auch schlechte Erfahrungen gesammelt?

Verreist sind wir sehr oft. Australien, Asien, Afrika, Karibik, Nordamerika.... Das ist unsere Leidenschaft ;-D :)_

@ SinaSoundSo

Danke für deine Meinung. Ich bin momentan hin- und hergerissen...

@ NotMichaelCaine

Mein Partner kam immer bei der Planung vor. Wir haben z.B. zusammen die Einrichtung ausgesucht. Die Küche habe ich zwar im Studio planen lassen, aber ich habe seine Vorschläge dabei immer berücksichtigt. Selbstverständlich habe ich auch bei einigen Möbelstücken meinen Geschmack "durchgesetzt", aber im Großen und Ganzen haben wir einen sehr ähnlichen Geschmack. Sicherlich hätte ich nichts dagegen, wenn er "meine Designermöbel" teilweise durch "seine Designermöbel" ersetzt. Dann wären es ja auch "unsere Designermöbel" x:)

Einen Rückzugsraum habe ich ihm auch angeboten. Es ist noch ein Raum frei, den er sich nach seinem Geschmack gestalten könnte. Das wäre das geringste Problem. Das hätten wir in seiner kleinen Wohnung ja nicht....

@ Ralph_HH

Wenn man doch daraufhin arbeitet, dass man ein gemeinsames Leben führen kann und am Ende einen Rückzieher macht, ist das durchaus enttäuschend.

V~aompA'ngexl


Die Enttäuschung kann ich verstehen.. Vor allem, wenn die sich nicht in der letzten Zeit irgendwie angekündigt hat... Sprich ihn doch am Wochenende noch mal an... Dabei sollte es gar nicht primär m den Umzug zu Dr gehen, sondern viel mehr ob es noch ein WIR oder nur noch ein ICH gibt... Viel Glück.

CSoteUSauvaxge


Ich weiß nicht ob du Grundbesitz hast, aber das aufzugeben (Altersvorsorge, Familienbesitz...) ist nicht einfach. Vor allem wenn man viel Arbeit reingesteckt hat. Wenn man nur eine Wohnung hat kann man das nicht verstehen. Ist einfach so...

Mein Partner hat mir leider nicht sehr oft geholfen, das habe ich auch kritisiert.

Es geht doch gar nicht darum, dass du "Grundbesitz" wegen ihm "aufgeben" solltest. Es geht, wie du selber eingangs geschrieben hast, doch darum:

Für ihn kommt ein Zusammenziehen nun definitiv nicht mehr in Frage.

Für ihn ist die Distanz und das wöchentliche Treffen von Samstag Abend bis Sonntag Abend offensichtlich ausreichend. Ich wünsche mir inzwischen aber einfach mehr Nähe und ein "gemeinsames" Leben.

Sein Leben, bzw seine "Freiheit" möchte er definitiv so beibehalten.

Warum wohl hat er dir kaum bei der Einrichtung etc geholfen? Weil das eben nicht SEIN Ding war sondern deins, und auch nicht eures. Wenn man jemanden liebt, sagt man nicht gleich, auch wenn einen das Gefühl beschleicht dass das richtig wäre, "Du, ich möchte meine Grundfreiheit behalten und daher nicht mit dir zusammenziehen". Man versucht innerlich, sich davon zu überzeugen dass das ja ein ganz schönes Haus in netter Lage ist und dass man es ja versuchen kann zusammenzuwohnen und dass es einem dann schon gefallen wird, weil man den anderen ja liebt usw. Und wenn es dann ans Farbe bekennen geht kriecht diese Erkenntnis an einem hoch: "nee, geht irgendwie nicht". Du fühlst dich jetzt irgendwie betrogen, aber vielleicht ist dir gar nicht klar, dass du ihn mit deinem Wunsch unter Druck gesetzt hat. Wenn einer, den man liebt, so begeistert sein Haus für eine gemeinsame Zukunft einrichtet, KANN man irgendwie schlecht sagen "Dir ist aber schon klar, dass das DEIN Traum ist".

BZambFiene


Ich kann deinen Freund gut verstehen. Ich würde eine Beziehungsart die sich neun Jahre bewährt hat (vermutlich genau weil ihr keinen gemeinsamen Alltag miteinander habt) auch nicht einfach so aufgeben.

Eure Beziehung ist gefestigt, du schreibst du liebst ihn. Du hast mit viel Arbeit und finanziellem Aufwand dieses Haus saniert und hergerichtet in der festen Überzeugung er würde ganz zu dir ziehen. Aber irgendwas hindert ihn daran dieses Haus als euer gemeinsames "Zuhause" annehmen zu können/wollen. Was könnte das sein?

Wir hatten bereits während der Sanierung des Hauses über einen Zusammenzug gesprochen und auch schon die finanzielle Seite abgeklärt. Aber nun möchte er nicht mehr mit nur zusammenziehen…

Was kann man sich unter der finanziell abgeklärten Seite vorstellen? Könnte das mit ein Grund sein, dass er lieber in Kauf nimmt dass du dich trennst, als dass er zu dir in dein Haus zieht? Hätte er sich auch so verhalten, wenn ihr euch was Gemeinsames gekauft, gebaut oder gemietet hättet?

Wie schaut es mit seiner Arbeit aus? Müsste er dann täglich zwischenfahren?

An deiner Stelle würde ich sehr vorsichtig mit Schuldzuweisungen in seine Richtung sein und würde die Idee mit der Trennung noch sehr oft überschlafen.

Alles Gute für euch und einen klaren Kopf wünsche ich dir @:) :)*

mTnexf


Geplant haben wir beide übrigens zusammen.

Er war die ganze Planungs- und Bauzeit voll mit dabei? Wieso hat er dann nicht während dieser Phase schon im Haus gewohnt, sondern du allein? - das deutet doch schon darauf hin, dass die ganze Zeit eher du federführend warst und es nie euer gleichberechtigt und gleich-miteinander gebautes und gewolltes Nest war. Er hat n bisschen mitgeredet und mitausgesucht, so klingt das. Das habe ich allerdings auch schon mit 18 gemacht, als mein damaliger - allein - eine Wohnung gesucht hat. Gemeinsames Nestbauen sieht für mich anders aus. Ich fürchte, ihr habt da beide die letzte Jahre in euren Planungen anderes gesehen, als vorhanden war.

EohemaligJer Nutzer (D#42x1703)


2 Irrläufer gelöscht.

i!ndividu>elleM}einxung


Sich komplett aufzugeben und nur den Bedürfnissen des Anderen zu entsprechen bringt niemanden weiter...

Das ist ein guter Gedankenansatz für eure Problematik. Ich sehe bei euch zwei Partner, die sich bisher in ihren Bedürfnissen und Freiräumen angenommen haben für einen sehr langen Zeitraum. Es musste sich niemand zu sehr verbiegen und für den anderen "opfern".

Du hast es angesprochen, dass Dein Partner vorerfahren ist in Sachen zusammen leben. Es ist nicht auszuschließen, dass er dabei für sich raus gefunden hat, dass ihm zuviel eng räumliche Nähe nicht liegt. Für ihn hast Du über lange Jahre seinen Status Quo nicht angetastet und die Bedingungen euer Beziehung akzeptiert.

Aber Menschen und ihre Bedürfnisse verändern sich im Laufe der Zeit. So kann es durchaus sein als Du begonnen hast das Haus zu sanieren, dort viel Zeit, Geld und Herzblut rein investierst hast, gar nicht bemerkt hast das Dein Zweitpart innerlich auf Distanz zum Projekt Haus und gemeinsamen Heim gegangen ist.

Mein Partner hat mir leider nicht sehr oft geholfen, das habe ich auch kritisiert. Er hat sich auch dafür entschuldigt.

Ich sehe in dem von Dir beschriebenen Fakt der "verweigerten" Hilfe ein deutliches Indiz, dass seine Wünsche in Bezug auf das Haus andere waren und sind. Jemand der von Anfang an voll hinter dem Projekt gemeinsames Zuhause steht, wird es sich gar nicht nehmen lassen von Anfang an zu planen und eigenen Ideen mitzugestalten, damit es ein WIR-Erfolgsgefühl am Ende der Bauzeit ist.

Und das weiß ich deshalb so genau, weil ich diesen Weg mit einem Ex-Partner vor ein paar Jahren so gegangen bin. ;-) Hätte mir zu keinem Zeitpunkt vorstellen können, dass ich bei so einem wichtigen Vorhaben distanziert zurück stehe, und das Projekt Haus erst ab meinem feierlichen Einzug miterlebe.

Du bist durch die geleistete Arbeit und die viele verbrachte Zeit mit diesem Haus verschmolzen zu einer Einheit. Das war ein längerer Prozess. Bei Deinem Freund und Partner war das Gefühl stets anders. Er hat nie diese innere Leidenschaft geteilt, die einzelnen Planungsschritte umzusetzen. Monatlich aktiv zu planen/durchrechnen welche Handwerksarbeit als nächster Schritt folgen kann. Das sind Emotionen die nur dann entstehen, wenn man sie gemeinsam lebt. :)_

Haus- und Grundeigentum bindet wichtige Ressourccen in Geld- und Zeitaufwand. Das bleibt auch so, wenn man dort lebt. Es gibt u.a. extreme Naturgewalten, die plötzlich zuschlagen und teure Reparaturen nach sich ziehen usw. (selbst zwei Mal erlebt ]:D ;-) )

Man hat nicht diese ruhige Bequemlichkeit wie in einer Mietwohnung, weil das Kostenrisiko nicht so hoch ist, dass selbst Vorsorgeversicherungen nicht voll auffangen kann.

Grundstücks- und Hauspflege ist regelmäßig angesagt, egal wie alt und gesund man ist. Solche Überlegungen könn(t)en bei der Entscheidung Deines Freundes mit rein spielen, außerhalb seines persönlich räumlichen Distanzbedürfnisses.

Ich glaube, dass er Dir bereits vor langer Zeit nur ohne Worte gezeigt hat, dass es mehr DEIN als EUER Haus ist. Er hat mit Dir Deine Pläne besprochen und begleitet, aber nicht als künftiger Eigenheimbesitzer im Herzen. Das hast Du (vermutlich) in Deiner großen Euphorie und Bauleidenschaft ausgeblendet oder im Stillen gehofft, wenn alles mehr Form und Bild als Projekt annimmt, dass die (noch) fehlende Begeisterung Deines Freundes zunehmend entstehen wird.

Das ist nicht eingetroffen,und deswegen fühlst Du Dich um diese Hoffnung betrogen, weil vorher nie konkret formuliert hat - nein mein Weg ist das nicht. Er wollte Dir (vielleicht) aus falscher Rücksicht nicht die Vorfreude nehmen, die Du entfaltet hast während das Haus Stück für Stück Dein Zuhause wurde.

Ob Du Dich trennen willst, weil ein Dir wichtiges Bedürfnis nicht gelebt werden kann ist Deine Entscheidung. Dein Partner hat seine bereits getroffen und deutlich gemacht, dass er einer freundschaftlichen Trennung den Vorzug geben würde bevor er sich als Mensch und Partner zu sehr verbiegen lässt.

isndivNidue<lleM(einxung


weil ER vorher nie konkret formuliert hat

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