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Freundin mit Freund im Urlaub

hlat;sch&ipu


Da stimme ich Ralph zu.

Man sollte sich auch mal selbst genügen. Ein Partner ist nicht dafür da, mich zu beschäftigen und zu unterhalten. Er ist ein nettes und willkommendes Bewertungen zu einem ohnehin schon glücklichem Dasein. Es müssen nicht alle Interessen geteilt werden. Mich würde so eine starke Abhängigkeit total abtöten. Klar bin ich gern mit ihm zusammen, wir haben viel Spaß miteinander. Aber ich dreh nicht durch ohne ihn, sondern weiß mich auch so zu beschäftigen. Und man hat doch nicht immer Lust auf das Gleiche. Das hat nichts mit nerven zu tun.

hFatsEchixpu


willkommendes Bewertungen 

Beiwerk!

starke Abhängigkeit total abtöten.

abtörnen

CYomraxn


Sensibelman

im Übrigen kann man nicht an der im Forum angezeigten Anwesenheit erkennen, ob derjenige tatsächlich am PC sitzt, ich lese und schreibe beispielsweise nur phasenweise hier im Forum- meistens in Phasen von 15-30 min.- Einiges was ich hier schreibe, berede ich mitunter mit meiner Frau oder habe es mit ihr beredet- sehr oft sitzt meine Frau neben mit- beide am Notebook, lesen, hören Musik und sprechen viel miteinander- und unterbrechen mit Kuscheln, Spazierengehen, Einkaufen gehen oder zahlreichen anderen gemeinsamen Aktivitäten- PC/Tablet muss keineswegs trennenden Charakter haben

Gut, dass das nun auch geklärt ist. ;-D

Im echten Leben heißt ihr nicht zufällig Hellmuth und Hedwig? Nur so eine Idee ... da ich kürzlich nochmal Pappa Ante Portas gesehen habe :=o .

hYaxg-tySsZja


Ich nicht. Und ich behaupte, dass man Auszeiten benötigt, wenn man sich "auf die Ketten" geht. Da taucht für mich die Frage auf, warum sich zwei liebende Partner auf die Ketten gehen? Da würde ich zuerst nach den Ursachen forschen. Ist man sich zu langweilig, sich zu störend, sich zu uninteressant geworden, hat man zuwenige ähnliche Interessen ...?

das hat doch wenig damit zu tun, sich auf die ketten zu gehen. aber menschen haben doch auch ein soziales umfeld, das bedürfnis zeit mit mitgliedern dieses umfeldes zu verbringen und auch gedankenaustausch mit diesen zu betreiben. sie haben bedürfnisse und wünsche in bezug auf dieses umfeld.

wenn einer dieser teilnehmer mit mir etwas besprechen will oder mit mir etwas erleben will, so will er das nicht zwingend auch mit meinem partner - der eine andere person als ich ist - teilen. sei es sorgen, probleme, vertrauensbezogene themen oder einfach bestimmt erlebnisse.

und andersherum ist es genauso. die schnittmenge an interessen zwischen meinem partner und mir ist groß. aber nach links und rechts gibt es bereiche, wo der eine deutlich weniger freude an etwas empfindet als der andere. warum also sollte da einer trotzdem mittrotten oder der andere auf diese sache verzichten? warum soll ich acht stunden daneben sitzen und meinem partner zuschauen, wie er seinem (hobby)sport nachgeht? wieso soll er sich mit zu einem karaoke-abend schleppen, wenn er definitiv keine freude am singen hat?

warum muss mein partner die beziehungsprobleme oder andere intime probleme meines besten freundes mitwissen, wenn dieser sie MIR anvertraut?

auch sind unternehmungen als paar für mich etwas komplett anderes als welche mit freunden. nicht besser, nicht schlechter, anders.

srenfsibyelmxan


Im echten Leben heißt ihr nicht zufällig Hellmuth und Hedwig?

Du hast vollkommen falsche Vorstellungen. Spott und Häme sind kein Zeichen von Intelligenz.

CTomraxn


Spott und Häme sind kein Zeichen von Intelligenz.

So was Ähnliches sagten sie auf der Zugfahrt auch ]:D

Möööönsch, Sensibelman, ich dachte, du würdest souveräner auf einen Scherz am Rande reagieren :)_

sBens<ibelKman


Möööönsch, Sensibelman, ich dachte, du würdest souveräner auf einen Scherz am Rande reagieren

Wollte ich ja, aber der Vergleich mit Hellmuth und Hedwig der kam in irgendeinem Faden schon mal- da fand ich den auch vollkommen daneben und der wurmt mich in der Tat- weil er so abwegig ist.

Ich hatte eigentlich gedacht, dass du auch andere Vorstellungen darüber entwickeln kannst (deswegen mein unnetter Seitenhieb bzgl Spott und Häme), wie Menschen auch mit größeren Näheanteilen zusammenleben können, ohne sich auf den Keks zu gehen, eine Pseudoharmonie aufzuziehen oder die Nähe als Zwangsveranstaltung zu sehen oder auf Außenwirkung bedacht zu sein. Nähe kann durchaus auch bedeuten, heftigere Auseinandersetzungen zu führen, unterschiedliche Meinungen zu diskutieren, unterschiedliche Geschmäcker zu haben, ....

Kranten`mech3aniker


...den gleichen Jogginganzug zu tragen.

scnr

gGaulxoise


Völlig offtopic, aber: danke für die letzte Seite, ich habe eben so gelacht!

hEa}tsch&ixpu


Kantenmechaniker, vergiss die Windjacken nicht! :)^

s/ensliybelhman


aber menschen haben doch auch ein soziales umfeld, das bedürfnis zeit mit mitgliedern dieses umfeldes zu verbringen und auch gedankenaustausch mit diesen zu betreiben. sie haben bedürfnisse und wünsche in bezug auf dieses umfeld.

Ich wüsste keinen Grund, warum die Partnerin/der Partner da ausgeschlossen werden soll- ich habe keine Freunde (meine Frau genausowenig), die irgendwelche intimen Details mit uns klären müssten- für [[https://www.youtube.com/watch?v=tJLI8S5x1Go Tratsch und Klatsch]] habe ich kein Bedürfnis.

warum soll ich acht stunden daneben sitzen und meinem partner zuschauen, wie er seinem (hobby)sport nachgeht?

Hä?

sPensiebelmxan


...den gleichen Jogginganzug zu tragen.

vergiss die Windjacken nicht!

Da ich weder über das eine noch über das andere verfüge, beschreibt es vielleicht vielmehr die Welt der Schreiber? ]:D

EHhemaligerX Nutz}er (#58x7363)


Auch in meinem Alter (über 70) frage ich mich nur: Was soll das?

Tschüss und weg!

h_atsc/hixpu


sensibelman, Hi hi erwischt. Mein Mann und ich haben tatsächlich ähnliche Outdoorjacken und Schuhe (unterschiedliche Farben) ;-D

Suheilxagh


Soziale Rolle

Es geht nicht darum den Partner "auszuschließen", wenn man sich auch mal gerne bewusst ohne ihn/sie mit einem Freund/Freunden trifft, oder alleine einem Verein beitritt etc.

Mal ganz davon abgesehen, dass eine gesunde Beziehung (lies: eine Beziehung die nicht auf einem Abhängigkeitsgefüge basiert) immer eine Mischung aus Nähe und Distanz ist. Aber dies wurde hier ja schon zur Genüge festgestellt.

Jede Person bekleidet verschiedene sog. soziale Rollen im Leben:

Die soziale Rolle ist ein dem Theater entlehnter Begriff der Soziologie und Sozialpsychologie. Laut Definition des US-amerikanischen Anthropologen Ralph Linton (1936) stellt die soziale Rolle die Gesamtheit der einem gegebenen Status (z. B. Mutter, Vorgesetzter, Priester etc.) zugeschriebenen "kulturellen Modelle" dar. Dazu gehören insbesondere vom sozialen System abhängige Erwartungen, Werte, Handlungsmuster und Verhaltensweisen.

[[https://de.m.wikipedia.org/wiki/Soziale_Rolle Soziale Rolle]]

So ist auch die Rolle "Partner von xyz" eine andere, als "Kumpel/Freund von xyz", was den völlig normalen (!) Zustand erklärt, warum man sich gerne mal OHNE seinen Partner mit anderen Menschen umgibt.

Er/sie kann so unbeschwert und entspannt die Rolle des Kumpel/Freundes bekleiden, ohne in einen Interrollenkonflikt zu kommen:

Der Rollenkonflikt ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedlich ausgeprägte Konflikte, denen ein Träger sozialer Rollen aufgrund inkompatibler bzw. widersprüchlicher Rollenerwartung ausgesetzt ist.

[...]

Beim Inter-Rollenkonflikt befindet sich der Träger von zwei oder mehreren Rollen in der Situation, dass zwischen verschiedenen Rollen Widersprüche und Unvereinbarkeit bestehen.

[[http://www.stangl.eu/psychologie/definition/Rollenkonflikt.shtml Rollenkonflikt]].

Ohne den Partner soziale Beziehungen zu pflegen funktioniert nur dann, wenn das Nähe-Distanz Gefüge einer Partnerschaft funktioniert.

Das bedeutet natürlich nicht, dass sich beide Rollen nicht auch mal verbinden lassen (gemeinsame Unternehmungen mit gemeinsamen Freunden).

Werden Distanz und exklusive Beziehungen außerhalb der Partnerschaft jedoch negativ konnotiert und abgewertet oder als "ausschließen des Partners" gewertet (oder gar als mangelnde Liebe/Kompatibilität), so sehe ich dahinter schlicht Verlustangst und Unsicherheit. ;-)

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