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Höchste Zeit für ein neues Gesicht!

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kann es sein, dass Partnersuche heutzutage nahezu unmöglich ist?

dyanaHex87


Nur: Man kann wohl davon ausgehen, dass zumindest bei den meisten Leuten, die an Vereinsamung, Sozialphobien, Hemmungen im Miteinander, etc pp. diese Schmerzen bereits vorliegen, ohne dass sie zu einer Änderung führen, warum auch immer.

Das warum würde mich sehr interessieren und wie man da bessere Angebote machen kann. Ich werde nie vergessen wie ich nach meinem Klinikaufenthalt nach Suizidversuch eine Therapie ambulant machen wollte. Keine Plätze frei, nirgendwo. Hab dann immer Nottermine bekommen und mich so 3/4 Jahr durchgeschleppt bis irgendwo Platz war. Wenn man eh schon unten ist und auch noch Angst vor sozialem Kontakt hat ist das sicherlich nicht erbaulicher als damals für mich. So als ein Anhaltspunkt. :=o :=o

Meiner Meinung nach geht die Entwicklung bereits in diese Richtung und wir sind schon weiter, als es gut wäre ":/ :=o

Für mich kein Grund weiter blind in die Richtung zu rennen. Ich bin ja kein Politiker der den BER baut. ]:D ]:D

Ach, wahrscheinlich bin ich zu pragmatisch als das solche Illusionen mir groß helfen würde. Verdammt, wieder eine Option weniger

Du datest irgendwann eine Frau die in die bei Pokesammeln reingerannt ist. ;-D ;-D

e]nig maXtic1x606


Das warum würde mich sehr interessieren und wie man da bessere Angebote machen kann. Ich werde nie vergessen wie ich nach meinem Klinikaufenthalt nach Suizidversuch eine Therapie ambulant machen wollte. Keine Plätze frei, nirgendwo. Hab dann immer Nottermine bekommen und mich so 3/4 Jahr durchgeschleppt bis irgendwo Platz war. Wenn man eh schon unten ist und auch noch Angst vor sozialem Kontakt hat ist das sicherlich nicht erbaulicher als damals für mich. So als ein Anhaltspunkt. :=o :=o

anhaltspunkt für ? Aber durchaus möglich, ja. Ich habe ja oft das Gefühl dass das auch viel damit zu tun hat, wie solche Ängste, Probleme, Schwächen, etc. von der breiten Masse warhgenommen werden. Da gibt es viele Tabus, die keine sein sollten und Hemmungen, die von diesen Tabus verursacht werden.

Für mich kein Grund weiter blind in die Richtung zu rennen. Ich bin ja kein Politiker der den BER baut. ]:D ]:D

Solange mehr in als gegen die Richtung laufen leider ein unlösbares Problem.

Du datest irgendwann eine Frau die in die bei Pokesammeln reingerannt ist. ;-D ;-D

Erstens: Stalkst du mich etwa ? :-o ;-D Zweitens: Unwahrscheinlich, da ich nach wie vor ich bin und daran dürfte sich so schnell nichts ändern. Ich setze meine Hoffnungen besser auf VR :=o

a .fixsh


@ danae

Wie gesagt, bisher wissen sie es nicht, es steht aber auch zur Debatte das es schlicht an den Inhaltsstoffen der Luft liegt. Mikroorganismen, Polen, Duftstoffe... möglich das wir all diese Dinge nicht zum Überleben brauchen, aber sie uns dennoch sehr gut täten.

Ah, cooler Gedanke!

Ich geh ja davon aus das man diese Probleme, Schmerzen und Schwierigkeiten für bestimmte Entwicklungen im Hirn braucht.

Okay, da gehen wir tatsächlich von sehr unterschiedlichen Annahmen aus. Ich denke und das scheint mir auch soweit durch Untersuchungen gestützt zu sein, dass sich Stress und negative Emotionen negativ auf die Lernfähigkeit auswirken. "Lernen durch Schmerz" und so funktioniert, aber halt in etwa so, wie man auch mit platten Reifen Fahrrad fahren kann - es ist eigentlich hinderlich. Zur Entwicklung von Empathie: heute geht man soweit ich weiß davon aus, dass die Amygdala bei der Entwicklung und dem Empfinden von Empathie die entscheidende Rolle spielt und man hat nachgewiesen, dass Menschen, die sehr früh/sehr stark/sehr oft emotionalem Stress ausgesetzt waren, durchschnittlich eine kleinere und weniger aktive Amygdala haben als solche, die unbelasteter sind, (abgesehen davon, dass es genetisch unterschiedliche Anlagen bei Größe und Aktivität gibt) und stärker zu antisozialerem Verhalten neigen. Aber man hat auch herausgefunden, dass man die Aktivität später im Leben nachhaltig erhöhen kann, indem man die Menschen in ein stressfreieres Umfeld bringt und ihnen positive Reize und Anreize gibt. Es scheint mir also nicht so zu sein, dass negative Erfahrungen bei der Entwicklung von Empathie helfen.

Ich glaub auch ehrlich nicht, dass man die ganze Welt therapieren kann. Jetzt mal überspitzt ausgedrückt. Und wenn auf jeden Bewohner Deutschlands ein Therapieplatz käme und da auch alle brav hingingen - ob dann alle glücklich wären? Ob man jeden Menschen soweit optimieren kann, dass es dann auch mit den Nachbarn klappt? Ich denke, jeder und jede hat persönliche Grenzen und wenn wir uns nicht alle gleichschalten, dann wird es immer Außenseiter geben, immer Sonderlinge, immer solche, die aus welchen Gründen auch immer keinen Anschluss finden, die unbeliebt und nicht begehrt sind. Das scheint mir kein Problem irgendeiner Zeit, sondern normaler Bestandteil sozialer Strukturen zu sein.


Ich setze meine Hoffnungen besser auf VR :=o

enigmatic1606

Du und ich. :)_ ;-D

sAensib9elmxan


könntest Du dann gänzlich überzeugt dagegen argumentieren?

Technik kann ausfallen und Technik ist missbrauchsanfällig. Da kann es mitunter gut sein, auf frühere Stufen zurückgehen zu können (wenigstens zeitweise. Besonders problematisch finde ich, wenn Technik zentralisierter organisiert wird.

s.ensib,elmaxn


Wenn es so viel zu gewinnen gäbe und dagegen nur stünde, sich nicht von der Technik abhängig zu machen

Es geht mir nicht darum, die technische Entwicklung aufzuhalten oder zu bremsen, mir geht es nur darum, einen Plan B zu haben, falls etwas schief läuft (im Alltag war ich oft genug froh, einen Plan B zu haben und nicht bei Technikausfall vollkommen dumm dazustehen. Ich wüsste z.B. auch, wie ich Zeiten ohne Strom überbrücken kann. genaugenommen bin ich nicht einmal zwingend auf öffentliche Stromversorgung angewiesen, weil ich über eigene Ersatztechnik verfüge

Mtann0842


Denke ähnlich wie sensibelman. Z.B. Navi ist ja ganz nett, aber wer nur mit Navi fährt verlernt sich selber zu orientieren. Hat mir mein Schwager erzählt. Der schon lange viele Geschäftreisen macht. Es sagte seit er mit Navi fahre habe sein Orientierungssinn merklich nachgelassen. Der wird nicht mehr trainiert. Mal angenommen ein starker Sonnensturm setzt die Navi-Satelliten außer Betrieb, dann irren fast alle Autofahrer orientierungslos umher. (Außer denen ,die auf'ner Strecke sind,die sie eh kennen.)

qeuacFksa+lbe%rei


Zur Entwicklung von Empathie: heute geht man soweit ich weiß davon aus, dass die Amygdala bei der Entwicklung und dem Empfinden von Empathie die entscheidende Rolle spielt und man hat nachgewiesen, dass Menschen, die sehr früh/sehr stark/sehr oft emotionalem Stress ausgesetzt waren, durchschnittlich eine kleinere und weniger aktive Amygdala haben als solche, die unbelasteter sind, (abgesehen davon, dass es genetisch unterschiedliche Anlagen bei Größe und Aktivität gibt) und stärker zu antisozialerem Verhalten neigen.

Hm. Kann es sein, dass Du da was durcheinander gebracht hast? ;-) Okay, die Amygdala ist als so eine Art "Gefühlszentrum und -gedächtnis" natürlich wichtig für Empathie, meines Wissens ist beispielsweise bei psychopathischen Straftätern die Aktivität der Amygdala sehr stark heruntergefahren, wenn sie sich kognitiv sehr auf ein Ziel fokussieren, sie spüren dann keine Angst oder Mitgefühl, in anderen Situationen kann die Amygdala aber wohl ganz normal aktiv sein. Da scheinen bei einer starken Fokussierung zu wenig Signale an der Amygdala anzukommen und wegzugehen.
Bei frühem, starkem oder/und andauerndem/häufigem Stress ist meines Wissens aber nicht die Amygdala verkleinert, sondern der Hippocampus, also ein wichtiger Baustein des "Faktengedächtnisses". Deshalb verschlechtert sich bei Dauerstress auch das Faktengedächtnis, was ja bei PTBS zum Beispiel mit nur bruchstückhaften Erinnerungen häufig der Fall ist. Die Amygdala ist in der Folge von frühem, starkem, andauerndem Stress, denke ich, eher sogar hyperreagibel.

Das sind jetzt so die Erinnerungen, die ich noch von ein paar Traumafortbildungen habe - aber: Keine hundertprozentige Garantie für mein Gedächtnis, mein Hippocampus ist möglicherweise auch etwas verkleinert. ;-D

d1annae8x7


Erstens: Stalkst du mich etwa ? :-o ;-D

Fühl dich nur nicht zu sicher. 8-) 8-)

a.fish

Mir ist das so erinnerlich das die Empathie zum großen Teil erlernt wird und eben nicht so an der Amygdala klebt. Irgendwo spuckt die Schätzung in meinem Hirn rum das etwa 70% erlernt werden und nur der Rest Veranlagung ist.

Ich finde auch das man generell die Bereitschaft etwas abzugeben nicht für sich betrachtet als soziale Kompetenz oder Empathie werten kann. Wenn ich zuviel von allem habe und davon etwas abgebe ist das, in meinen Augen, ein ganz anderer Vorgang als abzugeben wenn es einen selbst was kostet. Letzteres erfordert viel mehr auf allen Ebenen. Selbsteinschätzung ebenso wie Fremdeinschätzung. Beides landet aber häufig in einem Topf.

Und ich meinte das nicht so das man im Moment des Schmerzes lernt. Da lernt man gar nichts, da mauert man. Aber wenn man den Schmerz überwindet kann man was lernen, wenn man eine Aufgabe schafft. Und wenn man selbst Schwächen durchlebt hat, dann, und das fusst nur auf meiner Erfahrung, ist man in der Regel großzügiger wenn andere Menschen schwächen erleben.

Ich will nicht jeden therapieren und natürlich gibt es immer Sonderlinge und das ist ja auch gut so. Nicht selten zeigen sie ja auch neue Wege auf. Mich interessiert viel mehr wie man früh das Verständnis wecken kann, dass andere Menschen andere Wege gehen und das es nicht schlimm sein muss.

Interessanterweise gibt es meist doch genug Sonderlinge, so dass sie nicht darauf angewiesen sind von der großen Masse anerkannt zu werden, es würde ihnen schon reichen nicht aktiv ausgegrenzt, ausgelacht und zum Teil gequält zu werden. Mir jedenfalls ging es schon deutlich besser nachdem das aktive Mobbing aufhörte und man mich schlicht ignorierte und den anderen Sonderlingen die ich kenne, gehts genauso.

TXesXtralxe


Also früher war eine Ehe, sowas wie Beziehung ohne Ehe gab es früher ja gar nicht, in erster Linie ein Zweckbündniss! Niemand war damals so Naiv eine Ehe auf dem sandigen Boden der romantischen Liebe aufzubauen. Die Ehe war dazu da, eine Familie z gründen und den Wohlstand zu vermehren! Und um im Alter durch die Kinder versorgt zu werden! Romantische Gefühle gab es früher natürlich auch, aber die Ehe war nicht der primäre ort um diese auszuleben!

eonigmeatic_16x06


Fühl dich nur nicht zu sicher. 8-) 8-)

Na super, dann muss ich mir jetzt auch noch Paranoia aneignen :-o :-o

d6anaex87


Öfter mal was Neues, das hält fit, jung und geistig beweglich. ]:D

ekni]gmat~icx1606


Ach, das ist mir die Sorge ohnehin nicht wert. So viel interessantes gibt es da nicht zu sehen, also stalk ruhig 8-)

a!.fuish


@ quacksalberei,

danae

Ich weiß ja auch, dass Hirnentwicklung nicht deckungsgleich mit Persönlichkeits-/Charakterentwicklung ist. Ich denke mir, wenn Stress aber schlecht für diese ist, kann es ja eigentlich für den Menschen insgesamt nicht gut sein.

Aber wenn man den Schmerz überwindet kann man was lernen, wenn man eine Aufgabe schafft. Und wenn man selbst Schwächen durchlebt hat, dann, und das fusst nur auf meiner Erfahrung, ist man in der Regel großzügiger wenn andere Menschen schwächen erleben.

Ich kann das nicht anhand meiner persönlichen Erfahrungen beurteilen, da ich meiner Einschätzung nach niemanden näher kenne, der nie Schwäche oder Schmerz erlebt hat, also keine Ahnung, ob die sehr unterschiedlich ausgeprägte Toleranz und Verständnis für andere Menschen direkt damit zusammen hängen. ":/ Ich würde intuitiv auch sagen, dass das so ist. Ich weiß aber eben nicht, ob das stimmt. Es gibt ja auch genug Menschen, die über schlechte Erfahrungen verbittern und statt offener kälter und rücksichtsloser werden.

dAanaew87


Ich kenn da auch keine Untersuchung zu, ist eben auch nur mein Eindruck. Aber ich fände es eben ganz entscheidend das vorher zu klären, denn wenn die Katze einmal aus dem Sack ist, ist es vorbei. Dann ist es eben nicht mehr Schrödingers Katze sonder eine tote oder eine lebende Katze. Bis dahin haben wir beide gleich recht, ach Wissenschaft kann wundervoll sein. ;-D ;-D

aC.fgish


Allerdings. ;-D Ums Recht haben geht es mir aber auch eigentlich nicht. @:) Ich versuche nur möglichst zu begründen, wie ich zu was komme, und auf meinen eigenen Erfahrungsschatz greife ich dabei ungern zurück, weil ich weiß, wie begrenzt und gefiltert der ist. Wie sagt man - die Mehrzahl von Anekdote ist nicht Daten. ;-) ;-D

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