» »

Meine Freundin - bin ich als Mann so speziell?

ERhemaligZer NVuotzer (M#52861x1)


Ja, diesen Eindruck teile ich. Allein schon "Fremdgehen fängt im Kopf an" - wie soll das praktisch aussehen ??? Wie will man/frau herausfinden, dass das Gegenstück nicht gerade an jemand anderes denkt? Ich finde das irgendwie naiv. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu zynisch.

Jaja. Ist es wirklich SO schwer zu verstehen? Red ich eigentlich Chinesisch?

NATÜRLICH fängt Fremdgehen im Kopf an, denn wer entscheidet sich denn bewusst für diverse Schritte die dazu führen, dass man fremdpoppt ???

Wenn ich jemandem zB die Handynummer gebe, irgendeinen Chatroom benutze usw.

Diese Entscheidungen fällt man doch im Kopf! Das ist doch nichts was unbewusst passiert!

Wer Nummer raus gibt an jemanden wo man weiß er hat Interesse zb

Odwr

Im Chat flirtet

Usw

Der fällt bewusst Entscheidungen die nun mal dazu führen können, dass man fremdgeht!

Ich rede nicht davon beim Sex an wen anders zu denken.

Ich rede von bewussten Entscheidungen.

Ich hatte zB schon mal ein Date mot jemandem OBWOHL ICH in einer Beziehung war UND wusste, dass mein Date näheres Interesse an mir hat.

EWhema|liger pNutzer~ *(#52861x1)


Ich kann natürlich nucht für den TE sprechen sondern nur für mich. Denke das ist klar

E~hemalDiger_ Nutzer[ (#15x)


Du musst also darauf vertrauen, dass sie dich nicht anlügt.

Muß man das nicht in jeder Beziehung? Darauf vertrauen, dass man nicht angelogen wird?

Für mich z.B. (ich kann ja nicht für den TE mitreden) - geht es in erster Linie genau darum. Nicht angelogen zu werden.

Wenn mein Partner mich direkt anlügt (heißt, es muß natürlich auch erst mal ein Gespräch darüber geben) in dem Sinne, dass er "niieeemalsnie" von anderen Frauen/Reizen angetörnt wird, sich "niiiemalsnie" selbstbefriedigt - sich das aber dann irgendwann als Lüge rausstellt, dann verliere ich sehr viel Vertrauen.

Und das nicht, weil er es tut (anderen Reizen erliegt oder sich selbstbefriedigt), sondern weil er mich belogen hat. Nicht zu sich selbst steht, sondern meint entscheiden zu können was ich wissen darf und was nicht. Das ist für mich keine Basis.

Es geht also nicht darum was mein Partner tut, sondern wie er damit umgeht.

EbineGrute!Fra^gxe


Ich finde diesen Faden daneben...

Das Menschen allen Ernstes sowas denken können und sich mit ihrem Denken brüsten und dann auch noch andere dazu kommen, erklärt mir immer wieder aufs Neue, wieso es Menschen gibt, die Trump zum Präsidenten wählen wollen oder Edogananhänger sind.

Was zur Hölle bist Du denn für eine intolerante und unsympathische Person?

Wenn es den beiden Menschen damit gut geht sehe ich gar kein Problem.

Und keine Sorge Manio, ich kenne einige Paare bei denen es ähnlich ist und sie sind glücklich damit.

Irgendwelche frustrierten Dauersingles oder Poweremanzen wird es natürlich immer geben, die Dir versuchen kleinzureden was Du hast.

LCord H8ong


@ Manio

Wirklich fremd ist mir deine Denkweise nicht. Sie entspricht der meinigen aus jüngeren Jahren.

Ich hatte mir da wirklich einen recht engen moralischen Codex auferlegt. Interessanterweise änderte sich der ein wenig als ich meine erste Beziehung hatte und da eben auch mitbekam wie eine Frau das alles sieht, das existierte ja vorher nur in meinem Kopf.

Also auch wenn dir vielleicht von außen suggeriert wird, dass deine Denke nicht normal ist finde ich da nichts falsches dran, zumal du ja deine eigenen Ansichten nicht von anderen, wie zum Beispiel deiner Partnerin erwartest und auch nicht missbilligst wenn andere eben andere Ansichten haben.

Heute seh ich vieles lockerer, aber verglichen mit anderen immer noch recht streng, was eben zB Fremdgehen angeht. Interessanterweise kreisten meine Gedanken bei SB in einer Beziehung auch eher selten nicht um die derzeitige Partnerin. Ich kann nicht sagen ob ich noch SB gemacht hätte hätte ich meine Partnerin täglich gesehen. Waren immer Fern- beziehungsweise Wochenendbeziehungen.

Hätte ich bei der SB an Trump oder Erdogan gedacht wäre ich jetzt bestimmt impotent.

Jetzt als Single habe ich eine recht lockere Moral, und ich kann derzeit nicht beurteilen wie sich diese in einer Beziehung ändern würde oder nicht.

EWhemaligeDr Nutzer2 (#1x5)


Benutzerin

NATÜRLICH fängt Fremdgehen im Kopf an, denn wer entscheidet sich denn bewusst für diverse Schritte die dazu führen, dass man fremdpoppt

Ich weiß was Du meinst.

Aber es gibt noch ein anderes "Kopfkino". Nämlich das, welches sich ganz deutlich wirklich nur im Kopf abspielt. Welches man/frau niemals in die Realität umsetzt, oder umsetzen will.

Oder glaubst Du, dass ein Mensch der einen Porno guckt und sich daran....Du weißt schon... ;-), sich daran selbstbefriedigt - wirklich eine reale Begegnung, realen Sex, oder gar reale Beziehung, mit genau dieser Darstellerin/diesem Darsteller wünscht? Ok, sicher mag es das auch geben - aber doch nicht in der Regel. Da geht es um den Reiz des jeweiligen Sex-Aktes und um sonst nichts.

Ist das für Dich Fremdgehen?

E6hemal+iger >Nut0zer (x#15)


Lord Hong

Ich hatte mir da wirklich einen recht engen moralischen Codex auferlegt.

Ich finde, das ist der starke Kernpunkt bei dieser Diskussion.

So wie ich den TE verstehe hat er sich diesen "moralischen Codex" nicht auferlegt - er empfindet es einfach so....hier sollte man differenzieren.

Erinnert mich auch an Diskussionen bezüglich "offenen" Beziehungen. Da wird Leuten die monogam empfinden auch sehr häufig sowas wie "Besitzdenken" oder "Moralkeule" unterstellt wenn sie eben eine Beziehung monogam leben wollen.

CGote^Sauvrage


Aber das finde ich schräg.

Sie ist die einzige Frau die mich interessiert

Ich kann auch irgend ne Frau nicht einfach schön finden

Ich finde das gar nicht schräg. Wenn ich einen Freund habe, interessiert mich die Optik anderer Männer schlichtweg nicht. Wenn mich die beginnt zu interessieren, heißt das bei mir (!) dass ich mich nach was anderem umschaue.

Früher - so in meinen Zwanzigern - war ich ein Arsch und wollte meiner Partnerin gegenüber nicht zugeben, welche Frauen hübscher sind.

Ich seh da überhaupt nichts Arschiges. Ich frag mich was der Nährwert so einer Aussage "Du, diese Frau ist aber schöner als du, findest du nicht auch?" sein soll. Da kann man genausogut die Klappe halten.

Er hat explizit Männer gefragt. Allein schon dafür von mir :(v

Er kann doch fragen wen er will. Frauen können ja nur indirekt mitteilen, was die Männer die sie kennen in diesem Punkt so denken und können das dann mit dem TE auch nicht diskutieren, weil sie dazu diese Männer jeweils wieder fragen müssten ;-)

Trotzdem würde mich interessieren, warum du, Manio, andere Männer fragst, ob deine Einstellungen speziell sind. Was machst du, wenn diese nicht repräsentative Umfrage ergibt, dass ein paar Männer das so sehen wie du? Und was, wenn ein paar das nicht so sehen?

Luord> ^Hzo5ng


@ Isabell

Vielleicht habe ich das auch etwas unglücklich formuliert. Ich empfand es damals nicht als Einschränkung diesem Moralkodex zu folgen, ich handelte einfach danach und fand es richtig.

Ich war damals eben sehr lange Single bzw es dauerte arg lange bis zur ersten Beziehung. Daher entstand dieser Kodex auch eher im luftleeren Raum.

M3anxio


Isabell, genau so ist das bei mir! :)

Ich erlege mir keinen Kodex auf, der ist einfach da, selbstverständlich eben. Ich habe nicht den Drang oder das Bedürfnis was anders zu machen.

CoteSauvage, gute Frage. Ich weiß nicht. Mich hats erstmal nur interessiert, ohne dass ich mir weitere Gedanken gemacht hab.

mAond+psternxe


Du hast das große Glück gehabt, eine Frau zu finden, die Du über alles liebst. Und Du beschreibst, wie es für Dich ist, sie über alles zu lieben. Ich kann daran nichts sonderlich Spezielles finden. Anderen Männern würde es vermutlich nicht so viel anders gehen.

Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass Du Dich diesen romantischen Gefühlen sehr stark hingibst. Deshalb klingt Dein Eingangspost ziemlich dick aufgetragen. Zumindest in meinen Ohren.

Davon abgesehen, kann ich Euch nur gratulieren: Topf und Deckel haben sich gefunden!

:)*

C0omrxan


Ich finde das gar nicht schräg. Wenn ich einen Freund habe, interessiert mich die Optik anderer Männer schlichtweg nicht. Wenn mich die beginnt zu interessieren, heißt das bei mir (!) dass ich mich nach was anderem umschaue.

Ich präzisiere: als Mann finde ich das schräg ;-)

Männer schauen gerne und Frauen sehen im Schnitt besser aus als Männer (das sagt sogar meine, obwohl sie eigentlich hetero ist). Das hat die Natur nicht ganz fair verteilt.

Ich frag mich was der Nährwert so einer Aussage "Du, diese Frau ist aber schöner als du, findest du nicht auch?" sein soll.

Du hast es bewusst überspitzt ausgedrückt, so dass der Spruch zur Karrikatur wird. So sind unsere Dialoge sicherlich nicht. Wir drücken es eigentlich nie vergleichend aus, sondern lediglich anerkennend. Da wir auch in Paare-Clubs verkehren ist das Visuelle schon recht prominent, da bleiben längere Blicke und Gespräche darüber gar nicht aus. Es ist sicher nicht so, dass wir den Einkaufswagen durch den Supermarkt schieben und sagen "Guck mal, die ist viel hübscher als du!". Es ist schon im passenden Moment.

M|ani<o


mond+sterne, so ist es!

In meinen früheren Beziehungen war vieles von dem was ich geschrieben hab auch nicht ganz so sehr ausgeprägt. Das ist erst seit der Beziehung mit meiner Freundin so und irgendwie automatisch gekommen. Ist für mich ja quasi seit drei Jahren auch irgendwie ne neue (und schöne) Erfahrung. Ohne dass ich vorher wusste, dass es SO möglich ist, hab ich jetzt MEINE Traumfrau gefunden.

kYonkju7rer


So von der Metaebene aus betrachtet, sind solche Einstellungen nichts anderes als ein aufkommen neuer, neokonservativer Prüderie und Moralismus nach den letzten wilden Jahren seit grob Ende der 60er. Neu-Viktorianische Puritybewegung :-D Ist in den USA noch etwas präsenter als hierzulande, aber im Prinzip dasselbe. Definition des eigenen Selbstbilds über die eigene Reinheit und moralische Überlegenheit gegenüber dem Rest der verkommenen Gesellschaft, TE du bist eine wunderbarste Schneeflocke reinster Einzigartigkeit :D

Ist halt gerade hipp im als Rebellion gegen die lockere Sexualmoral im Nachgang der sexuellen Revolution. Genauso wie die viktorianische Prüderie ja auch nichts anderes als Rebellion gegen die vor-Napoleonische sexuelle Freiheit durch den Verlust der Deutungshoheit der Religion war (und die damals extremen Orgien des Adels).

Es wechselt sich halt immer eine sozial restriktive mit einer liberalen Phase ab. Nur dass dieses Mal die moralistische Restriktion nichtnur von konservativer Seite aus kommt, sondern auch von sich selbst als progressiv ansehenden Personen (man schlage mal den Begriff "regressive left" nach ;-D )

Aber hey, wems gefällt. Ich halte ein Beklatschen von "meine Gedanken sind rein und sauber und ich kann niemanden attraktiv finden außer meiner holden Angetrauten!" nur für neo-viktorianischen Moralismus, um sich von der verkommenen "Gesellschaft" (die seltsamerweise immer nur schwammig gehalten wird) abzugrenzen.

MdonikKa65


Klingt frisch verliebt. Mir wäre es auf Dauer "to much" als Freundin.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH