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Meine Freundin - bin ich als Mann so speziell?

EDhemali4ger =Nutzerx (#528611x)


sondern weil er mich belogen hat. Nicht zu sich selbst steht, sondern meint entscheiden zu können was ich wissen darf und was nicht. Das ist für mich keine Basis.

:)^

M-onik)a65


Es geht also nicht darum was mein Partner tut, sondern wie er damit umgeht.

Hm, ich finde, jeder soll entscheiden, was der andere wissen darf oder was nicht. Für mich wäre ein Partner eher untragbar, der alles wissen will.

ELhemaCliger FNut8zer (x#15)


Monika65

Das ist das übliche Mißverständnis bei dieser Aussage ;-).

Natürlich ist es von Fall zu Fall abzuwägen und es bleibt Jedem unbenommen was er erzählen will und was nicht.

Wenn aber der Partner z.B. sich selbst so darstellt wie der TE hier anführt und sich im Nachhinein rausstellt, dass er es nur gesagt hat um seiner Meinung nach gut dazustehen, er gar nicht so lebt - dann ist das für mich schon mehr als grenzwertig was mein Gesamtvertrauen in ihn angeht. Das meine ich damit, "kommt darauf an, wie er selbst damit umgeht".

Es geht dabei ja auch gar nicht um ein "Alles wissen wollen". Oft genug ergeben sich ja doch Gespräche in die ein oder andere Richtung. Das heißt dann sicher nicht, dass man sich komplett öffnen muß, es reicht ja z.B. zu sagen "Klar, ich mache SB" ohne genauer drauf einzugehen, wie oft, zu welchen Vorlagen (Fantasie, Pornos, Nachbarin ;-)....). Diesbezüglich kann man dann ja auch ausweichend antworten so dass das Gegenüber merkt "Ok, er/sie will das Thema an dieser Stelle nicht vertiefen" - alles völlig legitim in meinen Augen.

Sagt er aber "Neeeeeein! Niemals! Du reichst mir doch vollkommen!" - tut es trotzdem - das knackst (m) ein Vertrauen an. Dass er meint mich belügen zu müssen. Das hat ja dann nichts damit zu tun, dass er einfach "nur etwas nicht erzählen möchte", sondern es hat in diesem Moment mit mir zu tun.

G(oldmäddchexn


Männer schauen gerne und Frauen sehen im Schnitt besser aus als Männer (das sagt sogar meine, obwohl sie eigentlich hetero ist). Das hat die Natur nicht ganz fair verteilt.

Comran

Gibt es dazu belastbare Untersuchungen oder ist das die persönliche Auffassung von deiner Frau und dir? Ich kann das nämlich nicht bestätigen. Wenn man Attraktivität an Symmetrie, Wuchs usw. bemisst ist es m.E. ziemlich gleich verteilt.

G$oldkmädchxen


NATÜRLICH fängt Fremdgehen im Kopf an, denn wer entscheidet sich denn bewusst für diverse Schritte die dazu führen, dass man fremdpoppt ???

Wenn ich jemandem zB die Handynummer gebe, irgendeinen Chatroom benutze usw.

Diese Entscheidungen fällt man doch im Kopf! Das ist doch nichts was unbewusst passiert!

Wer Nummer raus gibt an jemanden wo man weiß er hat Interesse zb

Odwr

Im Chat flirtet

Usw

Der fällt bewusst Entscheidungen die nun mal dazu führen können, dass man fremdgeht!

Ich rede nicht davon beim Sex an wen anders zu denken.

Ich rede von bewussten Entscheidungen.

Ich hatte zB schon mal ein Date mot jemandem OBWOHL ICH in einer Beziehung war UND wusste, dass mein Date näheres Interesse an mir hat.

Benutzerin005

Also von aktivem Handeln. Alles fängt im Kopf an. Nach deiner Logik wärst du auch schon eine halbe Möderin, wenn ich mir überlege, was du hier alles geschrieben hast ;-) . Ich sehe einen gewissen Unterschied zwischen Denken und Handeln. Und dieses "Fremdgehen fängt im Kopf an" klingt für mich danach, als seien schon Gedanken verwerflich und das finde ich einerseits absolut impraktikabel und andererseits auch beengend und traurig.

Aber hey, wems gefällt. Ich halte ein Beklatschen von "meine Gedanken sind rein und sauber und ich kann niemanden attraktiv finden außer meiner holden Angetrauten!" nur für neo-viktorianischen Moralismus, um sich von der verkommenen "Gesellschaft" (die seltsamerweise immer nur schwammig gehalten wird) abzugrenzen.

konjurer

:)^ Ich nehme das eh keinem ab. Genauso wie "Iiiiich lüge nieeeeee". Jaja. ;-D :)_

G5oldmämdc@h en


Das ist das gleiche, sich zu entscheiden treu zu sein oder so zu sein. Das eine ist eine Entscheidung, das andere eine Veranlagung – eben, wie jemand ist.

Kleio

Gutes Beispiel. Wenn dann die Naturtreuen kommen und sich feiern für ihre moralische Überlegenheit kann ich nur die Augen verdrehen. Was eine unglaubliche Leistung, auf Schokolade zu verzichten, wenn man sie eh nicht mag. %-|

c/riemchaxrlie


Häh? ":/

Ich empfinde Dein Verhalten als völlig normal und kenne das aus Beziehungen auch nicht anders.

Cqomrban


Gibt es dazu belastbare Untersuchungen oder ist das die persönliche Auffassung von deiner Frau und dir? Ich kann das nämlich nicht bestätigen. Wenn man Attraktivität an Symmetrie, Wuchs usw. bemisst ist es m.E. ziemlich gleich verteilt.

Nun ja, Frauen werden mit viel interessanterer Mode- und Frisurvielfalt versorgt, machen auch oft "mehr" aus sich. Dazu ist die Figur einer Frau durch Becken und Brüste interessanter (die Kurven kann ein Kunsttheoretiker sicher besser begründen). Sie dürfen sich gesellschaftlich anerkannt auch viel mehr stylen als ein Mann. Dadurch gewinnt schlussendlich auch das Gesicht unter rein ästhetischen Gesichtspunkten.

Das ist jetzt meine so objektiv wie mögliche Meinung dazu. Vermutlich werde ich aber keine Untersuchung ausgraben können, die diesbezüglich als "belastbar" genug gilt ;-)

M;onivka6x5


Wenn aber der Partner z.B. sich selbst so darstellt wie der TE hier anführt und sich im Nachhinein rausstellt, dass er es nur gesagt hat um seiner Meinung nach gut dazustehen, er gar nicht so lebt

Klar, dann ist er ein Blender.

E=hemaligper NuQtzer (x#15)


konjurer

So von der Metaebene aus betrachtet, sind solche Einstellungen nichts anderes als ein aufkommen neuer, neokonservativer Prüderie und Moralismus nach den letzten wilden Jahren seit grob Ende der 60er. Neu-Viktorianische Puritybewegung :-D Ist in den USA noch etwas präsenter als hierzulande, aber im Prinzip dasselbe. Definition des eigenen Selbstbilds über die eigene Reinheit und moralische Überlegenheit gegenüber dem Rest der verkommenen Gesellschaft, TE du bist eine wunderbarste Schneeflocke reinster Einzigartigkeit :D

Ist halt gerade hipp im als Rebellion gegen die lockere Sexualmoral im Nachgang der sexuellen Revolution. Genauso wie die viktorianische Prüderie ja auch nichts anderes als Rebellion gegen die vor-Napoleonische sexuelle Freiheit durch den Verlust der Deutungshoheit der Religion war (und die damals extremen Orgien des Adels).

Es wechselt sich halt immer eine sozial restriktive mit einer liberalen Phase ab. Nur dass dieses Mal die moralistische Restriktion nichtnur von konservativer Seite aus kommt, sondern auch von sich selbst als progressiv ansehenden Personen (man schlage mal den Begriff "regressive left" nach ;-D )

Aber hey, wems gefällt. Ich halte ein Beklatschen von "meine Gedanken sind rein und sauber und ich kann niemanden attraktiv finden außer meiner holden Angetrauten!" nur für neo-viktorianischen Moralismus, um sich von der verkommenen "Gesellschaft" (die seltsamerweise immer nur schwammig gehalten wird) abzugrenzen.

Ich habe erst überlegt Deinen Beitrag nur teilweise zu zitieren - dafür ist er aber zu komplex.

Im Grunde machst Du damit dasselbe, was die "sexuelle Freiheitsbewegung" der 60er (siehe "Langhans" und Co.) damals getan hat: Ihre eigene Einstellung als "die Bessere hervorzutun, in einer Art Fanatismus.

Sie wollten angeblich nichts Anderes als ein "Leben und leben lassen" - was sie aber genau deshalb nicht geschafft haben glaubhaft rüberzubringen, und vor allem, weil sie den Weg der Abwertung Anderer gewählt haben.

Der hiesige TE macht nichts dergleichen, auch wenn es anfangs so rübergekommen sein mag. Und da kann er wohl noch so sehr (sich) erklären - da wird sich an diesem mißglücktem Eingangsbeitrag festgebissen.

An dieser Stelle möchte ich Kleios Aussage nochmal hervorheben:

Das ist das gleiche, sich zu entscheiden treu zu sein oder so zu sein. Das eine ist eine Entscheidung, das andere eine Veranlagung – eben, wie jemand ist.

:)z . Ich sage ebenfalls wie der TE: "Es ist so wie es ist. Ich fühle so. Ich will nichts Anderes, ich habe nicht das Bedürfnis." - das hat genausowenig wie bei einem Menschen der eine polygame Beziehung führt mit Moral zu tun. Es ist schlicht mein Empfinden.

Eben: Leben und leben lassen. Nicht mehr und nicht weniger.

EAhemTaliger >Nutz\er (M#15x)


Monika

Genau das mein(t)e ich. :)^

EMmotio1naxle


Hi,

klingt ja ziemlich traumhaft, Deine Beziehung :-)

Seltsam find ich auch, wie manche - besonders Frauen nach meiner Erfahrung - so belehrend mit dem Anderen umgehen. Bei Kleinigkeiten schon. Dabei sollte doch immer alles auf Augenhöhe sein und nicht von oben herab. Bei meiner Ex wars so, dass als ich aus psychischen Gründen damals meine Ausbildung geschmissen hab, kam gleich sowas wie: Das kannst du doch nicht machen, reiss dich mal zusammen... Ähnliches hab ich schon öfter bei Paaren im Bekanntenkreis erlebt.

Haben die denn gleich gemosert oder erst als sie gemerkt haben, dass sich der/die Partner/in (womöglich längere Zeit) weigerte, seine/ihre eigenen Probleme anzupacken?

Das ist ziemlich großer Unterschied....

Gruß

E:mostionaxle


...ein ziemlich großer Unterschied... sollte es natürlich heißen.

EUhemalicger HNutzeor (#5O2861x1)


Und dieses "Fremdgehen fängt im Kopf an" klingt für mich danach, als seien schon Gedanken verwerflich und das finde ich einerseits absolut impraktikabel und andererseits auch beengend und traurig

Ich hab doch aber erklärt wie ich das meine... 2 mal...

Eihema(liger N{utzere H(#52x8611)


Ich nehme das eh keinem ab. Genauso wie "Iiiiich lüge nieeeeee". Jaja.

Asperger Autisten können nicht lügen. ICH weiß das.

Ich find das ehrlich scheiße, wenn es immer heißt "ich glaub dir das nicht!".

WARUM NICHT?

Nur weil man es sich nicht vorstellen kann? Tut mir dann leid für denjenigen.

Aber dann pauschal Leute die das so sehen als Lügner hinzustellen find ich scheiße. Denn ich Lüge nicht. Ich KANN nicht lügen und selbst wenn ich es könnte, würde ich es nicht wollen!

7,5 Milliarden Menschen und ihr glaub wirklich nicht daran dass es Leute gibt die so sind?

Das ist echt traurig.

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