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Konflikt wohin man zieht - Familiengründung

d}an)ae8x7


Und GANZ SICHER würde ich nicht empfehlen mit jemandem zusammen zuziehen der erstmal seine Familie fragt was die denn gut fänden. Da kann ich ja gleich seine Mutter heiraten. %:|

Ctom"ran


eigentlich sollte ich mit meinem Partner zusammenziehen in der Nähe meines Ortes

Bestehe auf diese Abmachung. Vor dem Hintergrund dieser Voraussetzungen bist Du schwanger geworden.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Schon der erste Satz würde mir als Betroffene die Hutschnur platzen lassen:

nun sagt er mir, er kann in Rücksprache mit seiner Familie nicht zu mir ziehen

Wie bitte? Er macht Familienrat, um zu entscheiden, wo ihr wohnen sollt? Das kann ja wohl nicht wahr sein. >:(

Ich verstehe aber auch nicht, warum du darauf überhaupt eingehst, ohne ein Mitspracherecht zu haben.

am Anfang der Beziehung habe ich immer herbe Zugeständnisse gemacht was seine Familie anging, obwohl mir die gemeinsamen Urlaube etc. nicht behagten- jetzt bin ich schwanger und gefangen... was kann ich tun? er scheint dieses ganze Familiäre mehr zu brauchen als ich dachte

Dann hau auf den Tisch und erkläre ihm, dass du nicht seine Familie darüber entscheiden lassen willst, wo und wie ihr lebt, sondern dass das eine Sache ausschließlich zwischen euch beiden ist und zwischen euch beiden anders vereinbart war. Sag ihm, dass es dir einfach reicht, in seiner Familie gefangen zu sein und dass dir dieses Pflicht-Gemeinsam auf den Keks geht.

Eine klammernde Familie - so nett und toll unsere Eltern auch sind - war schon immer meine Horrorvorstellung von mangelnder Freiheit, weswegen wir damals auch einen Mindestabstand von 20km gewählt haben, als wir zusammengezogen sind.

C1oteSEauvxage


Mal ehrlich - wenn Du immer Zugeständnisse gemacht hast, weshalb zum Teufel bist Du jetzt so überrascht? Hat sich vorher ganz klar abgezeichnet, und es war eine saumäßige Dummheit, da keine klaren Absprachen zu treffen, bevor Du auch nur im Traum dran gedacht hast, schwanger zu werden. In die Falle hast Du Dich wirklich mit Anlauf selbst reinmanövriert.

Ich schließe mal hieran an.

Abgesehen davon das sich das in deinem anderen aktuellen Thread überhaupt nicht schlimm anhört

dass ich ungeplant schwanger bin, was aber nicht sooo schlimm ist, denn die Beziehung zum Vater des Kindes ist super, es gibt eine sehr große Familie und gute Betreeungsmölgihckeiten und allgemein ist es nicht der schlechteste Zeitpunkt.

denke ich dass du nicht durchsetzungsstark und konsequent genug bist, um deine WÜnsche jetzt neuerdings standfest zu vertreten. Nach meiner Einschätzung wirst du jetzt nicht die alleinerziehende berufstätige Singlefrau im Norden werden, da wette ich drauf. Da du schwanger bist, bist du auch noch zusätzlich in einer schwachen Position. (Ich nehme mal an dass eine erneute Abtreibung für dich nicht in Frage kommt? ) Ich geb dir also Brief und Siegel drauf, dass du in diesem Dorf landen wirst, also spar dir lieber die Energie, die das Gezerre darum dich kosten würde. Versuch lieber, das positiv zu sehen, so wie zu Beginn deines anderen Threads und wie mirsanmir das dargestellt hat.

Eine Freundin von mir hat sich in eine ähnliche Scheiße reinmanövriert, die saß dann nach vielen vielen Jahren als alleinerziehende Mutter von 3 Kindern in dem Kaff fest, in das ihr Mann sie "verschleppt" ;-) hatte, während ihr Mann dann später woanders wohnte. Sie hat sich da ohne Hilfe ihres Mannes (auch sehr "katholisch" und konservativ => "meine Frau muss nicht arbeiten") eine Firma aufgebaut, ist in dem Dorf aktiv usw. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, macht sie vielleicht nochmal was ganz anderes. Ich wäre neverever!! in diese Situation gekommen (war auch mal relativ nahe dran, hab aber rechtzeitig die Reißleine gezogen), aber sie ist glaub ich relativ zufrieden mit ihrem Leben mittlerweile.

WLodehoOuxse


Für jemanden, der in einer solchen Sippe aufgewachsen ist, nichts vermisst und es nicht anders kennt, hört sich das alles sicher erstrebenswert an. Dummerweise fehlt in solchen Clans und Dorfgemeinschaften, völlig wurscht ob in Bayern oder sonstwo, dann aber oft das Verständnis dafür, wie man sowas nicht mögen und ein mehr "abgenabeltes" Lebn vorziehen kann, und wenn man da halt nicht reinpasst, läuft man Gefahr, ziemlich isoliert zu bleiben. Und das muss nicht mal mit fehlender Offenheit zu tun haben, da treffen einfach Menschen aufeinander, die unterschiedlich ticken.

Natürlich will die Sippe des Vaters, dass ihr "im Schoß der Familie" wohnt und das Kind da groß wird. Dass er da aber "Rücksprache" gehalten hat und seine Entscheidung nach deren Wünschen fällt, finde ich völlig daneben. Wenn Du Dich jetzt schon erdrückt fühlst und das Gefühl hast, Du würdest ersticken, und jedesmal froh bist, wieder weg zu sein, dann wirst Du da auf Dauer nicht glücklich werden. Dieser "Familienrat" über Deinen Kopf hinweg ist da ja schon ein kleiner Vorgeschmack. Keine Zugeständnisse mehr, mach den Mund auf und sag, was DU willst.

D!ieKruxemi


gehen und das Kind zurück lassen oder hier bleiben und arbeitslos sein. Ihr Doktor nützt ihr hier nämlich nichts und sie muss für alles stundenlang pendeln, aber vollzeit geht da ja eh nicht weil hier ihr Kind ist. Das sie nicht mitnehmen kann weil hier ja nicht nur der Vater ist, sondern auch ihr ganzes anderes Umfeld und da wog vor Gericht die Oma die oft aufgepasst hat besonders schwer.

es ist ja auch objektiv das Beste für das Kind, wenn es in dem von dir beschribenen Umfeld bleibt. Ich finde das eine im Sinne des Kindes richtige Entscheidung.

d}a1naee87


DieKruemi

Bisschen kompliziert das alles und in dem einen Fall hätte ich es anders gesehen, aber ganz grundsätzlich sehe ich das auch so. Nur muss man das halt bedenken, wenn man beruflich irgendwo nicht gut Fuss fassen kann, dass man dann beim Scheitern der Beziehung ziemlich weit weg muss. Noch ist ja alles offen und daher wollte ich den Aspekt unbewertet mit erwähnen.

HHypefr ion


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