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Zerrüttete Ehe oder Schrecken ohne Ende oder nde mit Schrecken.

P[lüsschbiWest


Laut einer Studie haben 80 % aller Messies Depressionen.

Sie wird sehr wahrscheinlich auch welche haben, und deshalb mit ihrem leben völlig überfordert sein.

Sie wird sich nur noch zu dem aufraffen können, was sie wirklich gerne tut und was sie nicht überfordert.

Sehr viele Depressive haben massive Konzentrationsprobleme.

Alias 727040


Ich könnte glatt denken, dass sie dich mal hat abblitzen lassen

Nein, da denkst du völlig falsch! Ich will nichts von ihr und wollte nie was von ihr. Als er mir damals erzählte das er ihr einen Antrag machen wollte, gingen schon alle Alarmglocken an bei mir. Aber da konnte und wollte ich mich nicht einmischen. Das stand mir nicht zu und hätte auch sicher nichts geändert.

Denk an die Kinder! Und das heißt, wie ich das alles lese, dass die beim Vater sicher besser aufgehoben wären als bei der Mutter. Oder was meinst Du?

Definitiv wären sie bei ihm besser aufgehoben. Die Kinder sind auch ein Grund so lange still zu halten. Es hätte ja auch sein können das sie Probleme einsieht und an ihnen arbeitet wenn sie nur groß genug geworden sind. Aber viel größer können sie inzwischen nicht mehr werden. "Ohne die Kinder wäre ich schon lange weg." Ein Satz der bereits vor Jahren gefallen ist. Wenn man sich aber nun ernsthafter mit dem Thema Scheidung auseinander setzt, kommen auch finanzielle Probleme hinzu. Dazu gehört beispielsweise das er das gekaufte Haus unbedingt behalten möchte.

Dazu gehört es, seine Frau nicht wie Nutte rumreichen zu wollen. Sarkasmus hin oder her.

Da hast du mich gründlich missverstanden! Er reicht sie alles andere als herum. Es hat ihm sehr, sehr weh getan von ihren Seitensprüngen zu erfahren. Gäbe es keine Konsequenzen hätte er sie schon lange vor die Türe gesetzt. Das meinte er mit: "Willst du sie nicht?" Und natürlich wusste er bei der Frage das ich sie nie würde haben wollen! Das ist auch nur eine klitzekleine Rand-Anekdote gewesen und nichts über das man länger als 1,3 Sekunden nachdenken muss.

Wenn er deine Hilfe braucht, wird er sich schon bemerkbar machen.

Wenn ich seit Tagen täglich mindestens eine Stunde mit ihm über dieses Problem telefoniere (er ruft mich an) ist das in meinen Augen "bemerkbar machen". Und ja, es geht primär um die Probleme die er mit ihr hat und nicht umgekehrt. Niemand ist perfekt und fehlerfrei, auch er nicht. Aber ihr Verhalten trägt massivst mehr zum Bruch bei als seins.

Man kann ihm vorwerfen das er zu gut ist und ihre Undankbarkeit zu lange toleriert hat. Das er nicht von Anfang an klare Verhältnisse geschaffen hat. Das er von ihren Problemen von Anfang an wusste. Aber auch er konnte nicht absehen das sich das in einem langsamen und schleichenden Prozess immer mehr und so sehr verschlimmert.

Mein Grund für diesen Beitrag war es Meinungen von anderen zu hören. Vielleicht den einen oder anderen Gedanken aufzuschnappen der ihm und mir noch nicht gekommen ist. Das ist schon alles.

Selbstverständlich ist das seine alleinige Entscheidung! Und wie auch immer sie aussieht wird er alleine damit leben müssen. Mich betrifft das nicht. Ich bin nur ein außenstehener Beobachter dem - zugegeben - das wohl meines Freundes wichtiger ist als das Wohl seiner Frau.

Fakt ist, dass dein Freund nicht klar kommt!

Das sehe ich genauso, aber anders als du das gemeint hast. In diesem Forum sieht man oft nur schwarz und weiß. Das man manchmal einfach nicht aus seiner Haut kann wird gerne übersehen. Es gibt nicht den einen richtigen und den einen falschen Weg. Vor allem eine Partnerschaft trägt sich über Kompromisse die eine gemeinsame, stabile Basis schaffen und ermöglichen. Mit dem Kopf durch die Wand geht nicht. Und er kann nicht von heute auf morgen alles ändern ohne das die Ehe alleine dadurch zerbrechen würde. Das eigentliche Problem - wenn man mal alles auf wenige Worte herunterbrechen würde - ist geben und nehmen. Nur gibt er nur und bekommt nichts bzw. immer weniger. Schlägt die Waage immer mehr zu einer Seite aus, ist irgendwann der Punkt überschritten wo ein Ausgleich - egal ob emotional oder finanziell - noch möglich wäre.

Sie wird sehr wahrscheinlich auch welche haben, und deshalb mit ihrem leben völlig überfordert sein.

Ja, da wirst du Recht haben. Und ja, sie ist überfordert. Sagt sie auch selber. Es ist nur keine Einsicht vorhanden das anzugehen, dass zu therapieren oder einfach nur ernsthaft darüber zu reden.

Weitere Anekdote die das vielleicht klarer macht: Er war mit ihr wenige Sitzungen bei einer Familientherapie. Darin wurde ihr klar gesagt das sie doch mal Dinge an sich heran lassen muss, z.B. das man mal ohne mit einem Messer zwischen den Zähnen wie Erwachsene miteinander reden muss auch über Probleme. Er hat es schließlich immer und immer wieder versucht und nur abfällige Bemerkungen kassiert die ihm emotional weh taten. Nach dem Gespräch meinte sie im Auto aus heiterem Himmel: "Mit dir kann man ja auch nicht reden." Das war so ein Moment wo sie es mal wieder geschafft hatte die Tatsachen um 180° zu verdrehen und er mit offenem Mund und einem Gefühl wie mit der Faust in den Magen geschlagen zu werden da saß und einfach nichts mehr sagen konnte. Damit war das Thema für sie erledigt.

Er ist jetzt in der Situation wo er wieder alles zerdenkt während sie gar nicht denkt. Aber so einen gravierenden Einschnitt in das Leben zweier Menschen macht man nicht ohne gründlich nachgedacht zu haben.

Er hat keine Angst das sie finanziell und emotional zusammenbrechen würde. Das ist ihr Problem. Er hat nur - meiner Meinung nach berechtigte - Angst das sie sich was antut in letzter Konsequenz. Das man das nicht will und das als Problem ansieht ist ja wohl nur menschlich, oder ist das Teil seines Problems? Sollte ihm diese Möglichkeit wirklich egal sein? Er hat sie schließlich mal nicht grundlos geheiratet. Auch wenn von Liebe nun nichts mehr übrig ist, so war da mal was und selbst wenn nicht...

Alias 727040


Ja, und? Wo siehst du ein Problem?

Bitte entschuldige das ich in diesem Forum ein Beziehungs-Problem zur Sprache brachte das mich zur Zeit bewegt (auch wenn es mich nur indirekt betrifft). Ich tue es auch nie wieder. ":/ ??? :|N :(v

Ist es so schwer nachzuvollziehen das mir das Schicksal eines guten Freundes nicht egal ist. Ist es so schwer nachzuvollziehen das ich nur gedacht hatte ein paar neue Gedanken hier heraus ziehen zu können.

Typisch med1! Es hatte schon einen Grund warum ich den Faden als Alias eröffnet habe... >:(

g<au*loixse


Wird ein frustrierter ExUser sein, der mit seiner Sperrung nicht klarkommt. Denke, der Spuk ist morgen vorbei. ;-D

Alias, die Situation deines Freundes ist konkret furchtbar. Die Frau hat nicht alle Latten am Zaun. Und da keinerlei Einsicht besteht, muss er wohl leider selbst aktiv werden, will heißen, Anwalt, alles klären, dann Trennung. So schnell wie möglich.

Alias 727040


Die Frau hat nicht alle Latten am Zaun.

Danke. Mit den Worten im Kopf kann ich nun beruhigt zu Bett gehen. ;-D

EYhemaqlige%r Nut.zer (T#421703x)


Spam und Bezug darauf gelöscht.

fCussePl8x8


Man kann ihm vorwerfen das er zu gut ist und ihre Undankbarkeit zu lange toleriert hat. Das er nicht von Anfang an klare Verhältnisse geschaffen hat. Das er von ihren Problemen von Anfang an wusste.

Das ist ja mal ein Gutmensch.

Sein Leidensdruck scheint enorm zu sein. Deine Aufgabe als Freund ist es dann vielleicht, ihn zu bestärken endlich für klare Verhältnisse zu sorgen.

Das kann entweder so aussehen, dass ihr beide seine Frau überredet zu einer psychosozialen Beratungsstelle zu gehen oder dass du ihm hilfst bei einer Scheidung alles durchzuziehen.

Aus Erfahrung kann ich sagen: wenn ein Mensch psychisch krank ist (danach hört es sich stark an) und dieser keine Hilfe möchte, kann man nichts machen.

Andererseits kann ich ebenfalls aus Erfahrung sagen, dass ein klares Ende trotz aller Nachteile (Streit ums Haus, Schulden, alleinerziehender Vater, emotionale Belastung durch seine Frau) besser ist als so ein Zustand.

TMik Duucxk


Ich wäre dafür das Schuldprinzip in der Ehe wieder einzuführen. Dann würden wir mal sehen, wer alles noch heiratet.

Wer nicht ernsthaft den Vorsatz hat, bis ans Lebensende zusammenzubleiben, der darf nicht in den Genuss steuerlicher Vorteile kommen.

T~iIk DJuvck


Man könnte die Ehe als stinknormalen Vertrag ausgestalten. Wer zurücktritt, muss alle Nutzungen zurückzahlen, wobei der Richter am Ende eine Gesamtsaldierung nach freier richterlicher Überzeugung vornimmt. Hahaha...dann wollen wir mal sehen wer noch heiratet.

B<eniltaOBx.


Sich dermaßen in die vermeintliche Gefühlswelt anderer beschreibend um Hilfe zu bitten, kann ich mir nicht vorstellen. Sich so tief darin zu verstricken - da hab ich eher das Gefühl, es dreht sich doch ums eigene Verhältnis zu xxx.

Und wenn es doch für jemand anderes ist: derjenige muß sein Leben selbst leben. Und ändern oder nicht.

Ich würde mich da ungefragt als Außenstehender janz wat von jepflecht raushalten.

F aSuoLIa


An deiner Stelle würde ich dem Freund dringend nahe legen, sich in eine Therapie zu begeben. Dass du ihm täglich ne Stunde zuhörst, ehrt dich ja, klärt aus meiner Sicht aber gar nichts. Im Gegenteil sehe ich da eher die Gefahr, dass er soweit Druck ablassen kann, um weiter zu funktionieren. Geklärt wird da aber wie gesagt nichts. Und irgendeinen tiefer liegenden Grund oder Glaubenssatz wird er verinnerlicht haben, wenn er trotz dieser Umstände bei ihr bleibt und vor allem auch die Kinder in diesem Umfeld belässt.

Dass er sonst ganz anders ist, heißt auch nichts. Liebes- oder andere enge Beziehungen können ganz andere Verhaltensweisen oder Muster ans Licht bringen, die im sonstigen Alltag nicht so auffallen.

Deshalb meine Empfehlung zur Therapie, um sich mit professioneller Hilfe zu sortieren und daran zu arbeiten, was ihn wirklich hält. Ein weiterer Schritt kann dann, wie schon von anderen erwähnt, der Gang zum Anwalt sein, um die finanzielleen Aspekte zu klären. Und dann auch ggfs weitere Institutionen (wenn es z. B. Darum geht, die Betreuung der Kinder während seiner Arbeitszeit zu klären, Umgangs- und Hilfemöglichkeiten bei Suizidgefahr zu erfahren etc.). Aber zuerst muss er sich um seine Baustelle kümmern, die anderen wird er dann im Verlauf angehen können, sofern er bereit ist, sich auf eine Therapie einzulassen.

A nIdrexjka


Also ich verstehe die Anfeindungen hier gegenüber Alias nicht. Wofür gibt es Freunde? Wenn mir alles scheiß egal ist, was andere machen, dann hat das mit Freundschaft nix zu tun. Und wenn ich um eine Meinung bzw Hilfe gefragt werde, dann sag ich diese. Wäre das mein Freund, würde ich ihn zum Anwalt begleiten und ihm solange zur Seite stehen bis die Scheidung durch ist und alles andere geklärt ist. Diese Ehe ist definitiv nicht zu retten. Das hat weder mit ihrer Figur noch sonstigen Äußerlichkeiten zu tun. Allein, dass die Kinder im Müll hausen müssen und eine Mutter haben, der die Pferde wichtiger sind als die Kids, ist unter aller Sau. Was sagen denn Besuchskinder dazu wenn da alles im Müll untergeht? Interessiert das niemand? Die Frau braucht eine Therapie und Dein Freund die Trennung. Da gibt es keine andere Lösung.

Alias 727040


Danke Andrejka.

Und

Ich würde mich da ungefragt als Außenstehender janz wat von jepflecht raushalten.

Offensichtlich haben wir beide eine völlig andere Auffassung von Freundschaft. :|N

SMeina=y


Ich würde mich da ungefragt als Außenstehender janz wat von jepflecht raushalten.

Nun aber telefonieren die Beiden als Freunde sehr viel miteinander und der Freund des TE legt wert auf die Meinung dessen. Da sagt man nicht einfach....du ihr beide geht mich nichts an! Also ungefragt ist was anderes.

TE, ich würde anderenfalls meiner Freundin genau so beistehen wo immer ich kann. Zu deiner Situation kann ich leider nichts sagen, daß ist mir alles gerade zu verfahren :-| aber ich bin mir sicher das dein Freund dir sehr dankbar sein wird, daß du zu ihm hälst und ihn nach deinem Ermessen hilfst :)^

BhenitaxB.


Wie oft in den vergangenen Jahren, Tagen, Stunden hat das so freundschaftliche Zuhören mit wahrscheinlich doch schon erfolgten Ratschlägen denn etwas gebracht?

Offensichtlich ist diese dann so freundschaftliche Bemühung doch für die Katz gewesen. Fakt. Also würde ich, da es doch nix bringt, mich davon wirklich distanzieren.

Die Freundschaft schlägt da doch gar nicht auf fruchtbaren Boden.

Realitäten zu sehen und entsprechend zu handeln, nämlich lieber mal in sich selbst zu forschen, warum man solche Chaoten in seinem eigenen Leben so viel Raum geben muß. Freundschaft ? Ja wo ist sie denn, die angenommene Hilfe ??? der Gegenseite? Null? Ja, dann ist man wohl selbst im Helfersyndrom gefangen.

Wie gesagt, ich lese die Fakten, die schon von Jahren sprechen. Der hilflose Helfer in inbrünstiger Freundschaft....

Wozu braucht man das selber?

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