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Hygiene-Problem mit dem Partner

Fwara-x1977


Guten Morgen!

@ Orange Canyon

Die "Baustellen" betreffen aber nur die Beziehung.

Alles andere ist :)^ . Ich bin sehr glücklich und zufrieden im Job, mit meinen Kinder , habe ein ausgeprägtes soziales Netz.

In der Beziehung reicht es halt nicht für "Mega happy"...da gibt es durchaus eine Dinge die mal mehr oder weniger stören/nerven. Ja und?

Mir braucht keiner erzählen, dass eine Beziehung immer auf dem Level " Super" ist.

Und ich finde eben viel Ausgleich in den anderen Bereichen.

Es gibt auch viele Menschen, die kotzt ihr Job an...sie kommen mit ihren Kindern nicht zurecht...usw...das ist bei mir nicht der Fall. Da finde ich meine "Happy Parts."

Und DAS finde ich ist viel wert und mir eben sehr wichtig. :)^

Und ich kenne auch kaum "super happy" Beziehungen/Ehen....

Im Gegenteil aufgewachsen bin ich zwischen Gewalt, Alk, Streit, Psychoterror... :(v

Vielleicht liegt da die Wurzel? Beziehung ist für mich eben nicht das Wichtigste und ich bin nicht bei jedem Störverhalten raus, da ich weiß es geht noch viel schlimmer.

Und ja ich bin mit mir im Reinen: Was ich erreichen wollte, habe ich erreicht. Toller Beruf, finanziell so gut gestellt, WENN ich wollte- könnte ich die Kids u mich auch allein finanzieren, bin also finanziell in kleinster Weise abhängig ( wie viele, besonders in der eigenen Elterngeneration), ich behaupte mal meinen Erziehungsauftrag als Mutter gut zu managen.

LG

FOar+a-197x7


@ taps @gouloise

Hallo!

Wenn die Kids aus dem Haus sind/ Rentner....

Dann ist es sicher wie bei den meisten: Man lebt seinen Alltag.

Aber man weiß ja auch nicht, was bis dahin ist....

Ich bin nicht so naiv, dass ich sage wir feiern Goldene Hochzeit.

Aber jetzt und hier, ist Scheidung keine Option.

Man weiß aber ja nicht, welchen Menschen man in 10 oder 15 Jahren man begegnet oder wie man sich entwickelt.

Und nein, es geht nicht darum zu warten, dass was besseres kommt.

LG

SEheixlagh


Und ja ich bin mit mir im Reinen: Was ich erreichen wollte, habe ich erreicht. Toller Beruf, finanziell so gut gestellt, WENN ich wollte- könnte ich die Kids u mich auch allein finanzieren, bin also finanziell in kleinster Weise abhängig ( wie viele, besonders in der eigenen Elterngeneration), ich behaupte mal meinen Erziehungsauftrag als Mutter gut zu managen.

Okay.

Dann frage ich mich allerdings einmal mehr:

Wieso bist Du dann überhaupt noch mit Deinem Mann zusammen? ":/

T@aWpxs


Mir braucht keiner erzählen, dass eine Beziehung immer auf dem Level " Super" ist.

Das hat hier wohl niemand gesagt. Das was Du nicht lesen willst, überliest Du gerne oder?

Beziehung ist für mich eben nicht das Wichtigste

Das ist traurig.

Und noch einmal

Was fängst Du mit deinem Leben an, wenn die Kinder aus dem Haus sind und Du nicht mehr arbeiten gehst?

Versuchst Du nicht gerade, dir was schönzureden?

t&emaxre


@ sheilagh

Wieso bist Du dann überhaupt noch mit Deinem Mann zusammen?

Ich denke Folgendes.

Wenn du aus einem Elternhaus mit Alk, Gewalt und Psyhoterror kommst ist ein ignoranter Stinker ein kleines Übel, wenn du einen tollen Job, gut geratene Kinder und ein gutes soziales Netzwerk hast.

Sie ist stolz auf das was sie persönlich erreicht hat. Ihr Fokus liegt absolut nicht auf ihrer Beziehung. Es gibt halt nur Momente wo das Erträgliche überschritten wird. Nämlich dann wenn der seit zwei Tagen ungewaschene und im gleichen T-Shirt bekelidete Ehemann neben ihr ins Bett steigt.

Aus dieser Laune /Ärger heraus hat sie den Faden eröffnet. Man hat ihr deutlich vor Augen geführt, dass ihre Beziehung deutlich unterhalb der Ansprüche der Fadenteilnehmer liegt. Das hat sie sicher nachdenklich gemacht, allerdings ist (momentan) ihr persönliche Pro-Liste noch länger als die Contra Liste für diese Beziehung. Man kann sich auch ausmalen, dass Kinder es wohl kaum verstehen werden, wenn ihre Mutter ihren Vater verlässt, weil er ihr gegenüber ein ignoranter Stinker ansonsten zu ihnen aber ein gute Vater ist. Sie müsste dann eben in Kauf nehmen, dass ihre Kinder darunter leiden, sich sogar gegen sie wenden etc. Dieser Preis ist ihr verständlicherweise eindeutig zu hoch.

Dass sich ihr Mann noch ändern wird glaubt sie Gott sei Danke auch nicht.

Also bleibt bis auf Weiteres Alles beim alten. Was passiert, wenn die Kinder groß sind, die höchste Stufe im Job erreicht ist und man dann vielleicht genauer auf die Beziehung schaut, weiß sie nicht.

In einem anderen Thread hat sie zumindest schon mal angedeutet, Augen für andere Männer zu haben und weiß, dass es sich gut anfühlt, mit Respekt und Aufmerksamkeit behandelt zu werden. Durch diese Flirts lädt sie ihren Akku auf um die Defizite ihrer Beziehung auszugleichen.

Sie ist jetzt glücklich, so wie es ist und das ist doch gut für sie , die Kinder und auch den Stinker.

Das Einzige was ich ihr noch empfehlen würde ist eben den Stinker spüren zu lassen, dass er stinkt.

-yTof`fifxee-


@ Temare:

schön zusammengefasst :)z

In einem anderen Thread hat sie zumindest schon mal angedeutet, Augen für andere Männer zu haben und weiß, dass es sich gut anfühlt, mit Respekt und Aufmerksamkeit behandelt zu werden.

Was mich interessiert: Wie schafft man es diese Sehnsüchte, die einfach entstehen müssen, zu unterdrücken?

Wenn man weiß und merkt: "da gibt es ja noch viel mehr..."

Aqn`na!_1x986


Toffifee, das frage ich mich auch.

t"emaxre


@ -Toffifee-

Danke

Was mich interessiert: Wie schafft man es diese Sehnsüchte, die einfach entstehen müssen, zu unterdrücken?

Ich glaube ihr Alltag ist so vollgepackt mir positiven Erlebnissen, dass diese Momente aktuell nicht so häufig sind.

Sehnsüchte tauchen auf, wenn sie sich mal in einen anderen Mann verguckt (siehe anderer Faden) oder sie zur Ruhe kommt.

Es könnte so eine Ehe sein, die bei ihr so zwischen 50- 60 scheitert. Die Kinder sind aus dem Haus, der Beruf ist Routine, im Umfeld finden Scheidungen statt etc. Dann schaut man auch mal auf die eigene Beziehung, fragt sich ob das Alles war und dann macht es Bäng!

Muss nicht so sein, aber kann so sein..erst recht wenn man dann halt schon 20-30 Jahre weiß, dass dieser Mann nicht der ideale Partner ist.

A7nna<_1;9j86


Das soll nicht abwertend gegenüber Personen klingen, die das so praktizieren, aber: Ich hoffe, dass ich nie, nie so werde, dass ich meine Beziehung oder Ehe weiterführe, weil es ja ganz ok läuft, weil man ja so seine Gewohnheiten hat, weil ich sonst allein bin, weil man es ja so von mir erwartet...

Ich hoffe so sehr, dass ich meine Beziehung immer nur basierend auf wirklicher Liebe führen werde - alles Andere ist für mich nach jetziger Sicht (Selbst-)Betrug und Zeitverschwendung.

F/ara-W1~977


@ temare

Hallo!

Boah, ich bin baff....Du hast das wirklich sehr gut zusammengefasst. :)^

Danke! Und das als Mann.... ;-D

LG

Fjarxa-_197x7


Nachtrag

Das bezog sich auf temares Zusammenfassung von 10.24 Uhr. ;-)

Jtanuarbsluxme


Du rechtfertigst dich gerade. Warum hast du den Thread eröffnet? Dich stört doch die Stinkerei denes Mannes. Was hat deine Kindheit mit Psychoterror damit zu tun? Oder wie dein Leben später verläuft, wenn die Kinder aus dem Haus sind?

deine Mann stinkt heute. Man kann sich wirklich alles schönreden. Und, ich bleibe bei der Meinung, du kommst ohne ihn nicht aus, und hast Angst vor dem Alleinsein.

Man darf nur Äpfel nicht mit Birnen vergleichen und jetzt irgendwelchen Ausreden einbringen. Wenn er doch so gut und nett ist, warum stinkt er dann überhaupt?

Schonmal überlegt, dass er sich gehen läßt? Vielleicht hat das einen Grund? Gefühle sind eingeschlafen oder so. Wenn man frisch zusammen kommt, dann genießt man es, dass sich jemand aufbrezelt und gut riecht. Ist das irgendwann nicht mehr der Fall, stimmt da was nicht.

Und, auch nach so vielen Jahren, sollte man noch genauso gut riechen, wie am ersten Tag. Man ist ja kein anderer Mensch

Fsara-w19x77


@ Toffifee

Es gibt noch viel mehr? Ja, vor allem viel mehr schlimmeres. Wenn du den Faden verfolgt hast, dann hast du gelesen mit welchen Beziehungen ich aufgewachsen bin.

Klar, ist ein neuer Kerl aufregend interessant....aber wie lange? Der hat irgendwann auch seine Macken und ist nicht mehr spannend.

Sogar eine gute Freundin mit viel Beziehungserfahrung sagt mittlerweile "Was soll der Quatsch? Mit dem nächsten ist irgendwann auch Alltag angesagt."

@ Anna

Ich will dir nicht zur Nahe treten, aber wenn 1986 dein Geburtsjahr ist, dann stehst du im Leben auf einer ganz anderen Stelle. Du hast sicher noch keine Kinder, gemeinsam eine Zukunft aufgebaut und denkst/lebst einfach noch nicht so langfristig angelegt.

Du gehörst auch einer anderen Beziehungsgeneration an...einer die auf ewiges Glück hofft, die von einem Mann stets auf Hönden getragen wird. Ist das nicht der Fall, wird der Partner gegen den nächsten und übernächsten eingetauscht...vielleicht trifft das nicht auf dich zu, auf andere schon.

Sorry, aber ich möchte nicht alle paar Jahre diese Wechselei.

Vielleicht kommst du aus harmonischen Familienverhältnissen, das gönne ich jedem. Dann ist die Beziehungsbrille rosiger, als wenn man schon gesehen hat, was es noch alles gibt. ( an Schlimmen).

LG

FGarag-197?7


@ Januarblume

Ich wurde mehrfach auf den Stellenwert der Beziehung angesprochen bzw Trennung. Ich rechtfertige gar nicht, warum auch.

Ich sage nur, warum in meinem Leben Beziehung/ Partner nicht so wichtig ist, wie bei anderen.

Temare hat es um 10.24 Uhr sehr schön zusammengefasst.

LG

A9nnSa_E19x86


Darauf muss ich nochmal eingehen: Nein, ich wechsel nicht ständig den Partner. Dass ich viele Jahre Single war, hat seinen Grund: Nämlich, dass ich nur noch eine Beziehung führen wollte, wenn ich das Gefühl habe, dass ich DEN perfekten Mann für mich habe. Und perfekt heißt in dem Zusammenhang, dass ich mit seinen (und er mit meinen) Macken sehr gut leben kann und sie das Glücklichsein nicht negativ beeinflussen.

Ich sage auch nicht, dass meine Vorstellung die richtige ist - sie ist erstmal nur für mich richtig.

Und diese Vorstellung lässt eben NICHT zu, dass man ständig den Partner wechselt.

Aus einfachen Verhältnissen komme ich gewiss nicht. Meine Eltern haben sich scheiden lassen als ich 5 Jahre alt war. Bei meinem Vater (der zudem schon vor meiner Geburt schwer krank war) kam ein Alkoholproblem hinzu und die Abhängigkeit von Opiaten (Schmerzmittel, die er im Rahmen seiner Erkrankung genommen hat). Er lebt inzwischen auch nicht mehr. Ich habe auch viele schlechte Erfahrungen in Kindheit und Jugend gemacht. U.a. deswegen habe ich auch schon eine Therapie hinter mir.

Aber vielleicht habe ich auch gerade deswegen diese Einstellung. So oft habe ich schon im Verwandten- und Bekanntenkreis Beziehungen und Ehen erlebt, deren Existenz nicht (mehr) auf Liebe beruht - und das ist für mich alles Andere als erstrebenswert.

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