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Doch keine Freundschaft...?!

mTari^posxa


Hab nachgefragt.

"Irgendwie beschäftigt es mich doch, ohne dir einen Vorwurf machen zu wollen. Warum waren wir denn nicht eingeladen?"

Antwort:

"Wir mussten irgendwo eine Grenze ziehen, was die Gäste betrifft. Haben dann gesagt Großcousinen und Cousins lassen wir weg.

Genauso, wie ich es vermutet habe. :)^


Natürlich gibt es kein Recht auf Einladung, aber eine berechtige Erwartung, wenn man befreundet ist.

_Surferin

Weißt Du, was eine rhetorische Frage ist, Surferin? :p>

ai.|fiAs9h


Ich würde mir zwar oberflächlich nichts anmerken lassen, aber es im Hinterkopf behalten und falls es einmal hart auf hart kommt...

Jesus Christus. :-o

Heiraten ist offenbar gemeingefährlich.

W-Mt 2x014


Ich verstehe das ganze "Gehampel" nicht. Wen das Brautpaar dabei haben wollte, haben sie eingeladen. Fertig.

Zu sagen "dann hätten wir alle Cousins und Cousinen einladen müssen" ist in meinen Augen Schwachsinn. Wenn es um MEINE Feier geht, an einem so besonderem Tag, dann hab ICH ein Recht darauf, einzuladen, wen ICH dabei haben möchte. Ich hab auch nicht alle Arbeitskollegen eingeladen, sondern nur ein paar. Auch nicht alle Leute aus dem Sportverein - auch "nur" Auserwählte. Und wem gegenüber muss ich denn Rechenschaft ablegen? Klar muss ich dann Arsch in der Hose haben, wenn mich jemand fragt, warum er nicht eingeladen war, dass er/sie eben nicht so wichtig war, wie vielleicht alle anderen Gäste. Irgendwo ist beim Budget ja meistens Schluss; oder bei den Kapazitäten der Örtlichkeit. Und dann lade ich so ein, wie ich es für richtig halte.

THaranxis


Das ist ja direkt ein prima Beispiel für "Mir viel zu kompliziert und zickig, wo ist hier die Tür?" In meinen Augen eine ganz fürchterliche Art zu denken.

Ich weiss, dass es keine positive Art ist zu denken. Allerdings hatte ich vor ein paar Monaten auch diese Situation, wo gefühlt die halbe Welt zu einer "Veranstaltung" eingeladen war ausser mir. Es war zwar keine so enge Beziehung wie die TO zu ihrer Freundin und es lag auch ein Fehlverhalten von mir vor (wobei ich nicht genau weiss, ob das der Grund für die "Nichteinladung" war), dennoch hat es mich emotional ungewöhnlich aufgewühlt und "alte Wunden" sind aufgebrochen und solche Gedanken hatte ich unter anderem.

S{hojxo


Ja, aber Taranis, musst Du denn dann so ungefiltert Deinen eigenen Frust über diese kränkende Erfahrung in den Faden eines anderen Menschen erbrechen, bei dem die Situation ja auch eine etwas andere ist? Und "kränkende Erfahrung noch mal hochgekommen" hin oder her, aber die Art, wie Du damit umgehst, ist ja nun mal offenbar Deine Art, Du kommst hier ja nicht wegen Deiner Vorerfahrung besonders grantig rüber, sondern gehst offenbar mit dieser Erfahrung auf diese Weise um. Was genau soll denn da Brauchbares draus erwachsen, wenn es fertig ist?

d[anaxe87


Man, bin ich froh das man mich seitens der Freundin meines Exes einfach gefragt hat und ich mich schlicht entschuldigen konnte weil ich nicht auf der Rechnung hatte das sie gerne kommen würde. :-o

Und, Taranis, es geht bei so einer Feier nicht darum wer kommen möchte sondern was das Brautpaar möchte. Man feiert ja mit ihnen gemeinsam und macht ihnen hoffentlich als fröhliche Gäste eine Freude, es geht nicht darum das eigene Ego zu streicheln.

Bei de TE lag eine Verunsicherung und Verletzung vor weil sie sich hinsichtlich der Qualität der Beziehung nicht mehr sicher war oder ist, nicht weil man ihr den Spaß an der Party nicht gegönnt hat.

Dir aber geht es nur um dich, nicht um die Feiernden und damit gibst du, in meinen Augen, den Anderen aber sowas von Recht damit dich nicht eingeladen zu haben.

T&arSanis


Die TO hat es aber auch emotional getroffen: Sie kann oder konnte das Thema gedanklich nicht loslassen, sie hat Theorien entwickelt warum oder warum nicht. Sie beginnt an der Freundschaft zu zweifeln etc. Ich denke dass sie es vielleicht in Ansätzen so ähnlich empfindet wie ich damals (wahrscheinlich ist sie nicht so psycho :-D )

Jedenfalls wenn du die Leute fragst, haben sie immer eine rational klingenden Erklärung (wenn auch in diesem Fall erst im zweiten Anlauf): Ja, ja es ist alles nur zu deinem Besten, wir wollten nur eine Massenpanik und internationale Verwicklungen verhindern. Aber die harte Wahrheit ist: Es wurde keinen Wert auf deine Anwesenheit gelegt.

Und mein Lösungsansatz ist: Deswegen nicht ein Fass aufmachen oder im alltäglichen Umgang darauf rumreiten und auch keine Antipathien entwickeln, sondern: Kenntnisnahme.

Und irgendwann wird vielleicht man vielleicht mal in die Situation kommen, wählen zu müssen und man wird sich eventuell daran erinnern, dass diese Person vielleicht eher eine "Wackelkandidantin" ist und einem vielleicht nicht so am Herzen liegt wie andere Menschen. Nicht mehr und nicht weniger.

Szhojxo


Aber die harte Wahrheit ist: Es wurde keinen Wert auf deine Anwesenheit gelegt.

Auf großen Feiern hat man als Gastgeber ganz grundsätzlich vom Einzelnen eher wenig. Dadurch kann es durchaus passieren, dass Leute nicht eingeladen werden, auf deren persönliche Gegenwart die Gastgeber sehr viel mehr Wert legen und die ihnen wichtiger sind als viele der Eingeladenen. Gerade hier scheint sehr viel nach Verwandtschaft und so entschieden worden zu sein, große Familie, Stress, Chaos, tausend Befindlichkeiten. Für mich klingt es danach, als ob es jetzt nicht die allerallerengste Freundschaft ist, klar, aber keinesfalls würde ich aus der Nichteinladung schließen, nicht gemocht zu werden, wenn der andere ansonsten ganz offenkundig gern - gelegentlich, aber recht regelmäßig - Zeit mit mir verbringt.

Und mein Lösungsansatz ist: Deswegen nicht ein Fass aufmachen oder im alltäglichen Umgang darauf rumreiten und auch keine Antipathien entwickeln, sondern: Kenntnisnahme.

Und irgendwann wird vielleicht man vielleicht mal in die Situation kommen, wählen zu müssen und man wird sich eventuell daran erinnern, dass diese Person vielleicht eher eine "Wackelkandidantin" ist und einem vielleicht nicht so am Herzen liegt wie andere Menschen. Nicht mehr und nicht weniger.

Mit Deiner scheinbar neutralen "Kenntnisnahme" lügst Du Dir in die Tasche, glaub ich. Da steckt meines Erachtens eher ein "Auge um Auge"-Prinzip dahinter, ein Abgleich: "Wenn ich dir nicht so wichtig bin (was ein Irrtum sein kann), dann bist du mir im Zweifel eben auch nicht wichtig (ätschibätsch, das haste davon)". Du bemisst das Maß Deiner eigenen Zuneigung am mutmaßlichen Maß der Zuneigung des anderen, wie bei einem Tauschgeschäft, bei dem man nicht zu kurz kommen will, und Du beziehst die Möglichkeit nicht mit ein, dass sich Verhältnisse zwischen Menschen über die Zeit verändern können - sich vertiefen, sich lösen, sich ganz grundlegend eben ändern.

Hast Du öfter mal Schwierigkeiten mit nahen Beziehungen, auch und gerade langfristig? Was Du schreibst, klingt mir nämlich nach einem Ansatz, der langfristig Beziehungen zu anderen Menschen wirklich nachhaltig vergiften kann, als ob sie sich langsam mit Schwermetall anreichern, das man nicht mehr loswerden kann. Ein Bekannter von mir handhabt es so - er vergisst niemals, und so häuft nahezu jeder über die Zeit genug "Verfehlungen" an, um sich immer gründlicher zu disqualifizieren und schließlich über die Kante zu fallen. Unversöhnlichkeit ist ein ziemlich steiler Weg in die Einsamkeit.

B@ambxol:ino9x0


Es kam dann noch zurück "natürlich sind wir Freundinnen :-x"

Werde es jetzt darauf beruhen lassen. Mir ging es im Nachhinein nur darum, dass ich ein Mensch bin, der Leute einläd den ICH dabei haben will. Egal ob Cousin, groß Cousin oder sonst was.

Bei uns steht bald ne Taufe an und da habe ich sie eingeladen (als groß Cousine) und meine Cousine von meiner Mutter Seite her nicht. Weil ich sie einfach nicht dabei haben möchte.

Aber ich muss akzeptieren, dass manche einfach nach Verwandtschaftsgrad aussuchen.

Mein Mann sagt auch, dann wird sie beim nächsten mal nicht eingeladen. Aber das find ich kindisch, weil ich sie auch zu gern mag und gern bei den Feiern dabei haben möchte. Und ich war einfach enttäuscht dass sie nicht auch so gedacht hatte

FMur:io us


@ Shojo

:)^ :)^

@ Bambolino

Na, das hört sich doch gut an!

Dass Du gekränkt warst/bist, ist absolut verständlich.

Allerdings finde ich es gut, dass Du sie dennoch zur Taufe eingeladen hast - weil Du das so möchtest.

Das Wie-Du-mir-so-ich-Dir-Prinzip bringt hier im Endeffekt überhaupt nichts, ausser vielleicht einer kurzen Genugtuung, die nicht lange nachwirkt. ;-)

Wünsche Dir/Euch eine schöne Tauffeier! *:)

NHailo7uga


Mein Mann sagt auch, dann wird sie beim nächsten mal nicht eingeladen. Aber das find ich kindisch, weil ich sie auch zu gern mag und gern bei den Feiern dabei haben möchte. Und ich war einfach enttäuscht dass sie nicht auch so gedacht hatte

Bambolino90

:)^

Vielleicht tut es dir deine Cousine in Zukunft gleich und lädt dich trotz Verwandtschaft ein ;-)

d-annae87


Bambolino

Finde ich gut und vernünftig. :)^ Ich wünsche eine schöne Taufe.

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