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Hochzeit oder Trennung

T5echn2ik`erin89 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

ich habe sehr lange darüber nachgedacht, ob ich das hier alles mal niederschreibe und ob ihr mir helfen könnt. Ich versuche es einfach mal.

Ich bin mit meinen Mann seit 3,5 Jahren zusammen. Wir waren am Anfang sehr glücklich und keiner hat an uns geglaubt, weil wir sehr unterschiedlich sind. Wir waren aber glücklich und haben nach einem guten Jahr standesamtlich geheiratet, ich war im sechsten Monat mit unserem kleinen Wunschkind. Da wir wenig Zeit hatten uns als Paar zu finden bevor wir Eltern geworden sind, gab es immer wieder Konflikte. Einige konnten wir lösen und es kamen neue hinzu. Es ist so, dass wir uns "organisatorisch" einig sind. Jeder hat Freiräume und wir teilen uns die Aufgaben mit unserem Sohn und den Haushalt gut auf. Allerdings bin ich nicht wirklich glücklich. Ich fühle mich nicht geliebt. Wir streiten oft über absolut belanglose Dinge. Ich finde er kann nicht "streiten", sobald wir bei einem Thema unterschiedlicher Meinung sind, artet es aus und wir werden sehr unfreundlich zueinander. Ich bin aktuell einfach unglücklich. Wir sind uns aber beide einig, dass wir als Paar und Familie zusammen bleiben wollen (wollen auch demnächst ein zweites Kind), wenn da nicht auf meiner Seite diese Zweifel wären.

Das große Problem aktuell: In vier Wochen werden wir kirchlich heiraten mit allem was dazu gehört. Ein Teil von mir freut sich auf die Feier, ich habe ein wunderschönes Kleid, alle unsere Freunde werden kommen und ich denke es wird einfach alles perfekt. Kann ich aber wirklich am Altar JA sagen? Ich habe jetzt schon viel gelesen "Wenn du zweifelst, sag alles ab". Wenn ich das aber mache, kann ich mich gleich trennen und das nicht im Guten, das weiß ich. Mein Mann sieht übrigens kein Problem, für ihn ist alles gut, nur ich "meckere" so viel. Dabei habe ich gar nicht das Gefühl, dass ich so viel meckere, lasse ihn die meiste Zeit eigentlich so machen, wie er es für richtig hält (auch, wenn ich es falsch finde).

Ich schreibe gern noch mehr, aber jetzt lasse ich den Eingangsbeitrag mal nicht zu lang werden ;-)

Antworten
Bnaldurxhh


Da wir wenig Zeit hatten uns als Paar zu finden bevor wir Eltern geworden sind, gab es immer wieder Konflikte.

OK, nun sind Konflikte gerade in solch einer Situation nichts ungewöhnliches. Es kommt ja darauf an, wie man sie austrägt. Du schreibst; es artet aus und ihr werdet sehr unfreundlich, lässt aber offen, was das heißt und wer sozusagen mit dem "pöbeln" anfängt. Du schreibst auch, dass Dein Mann kein Problem sieht und für ihn alles gut wäre, wenn Du nicht soviel meckern würdest.

Erstens: Wenn man aber unglücklich oder unzufrieden ist, dann nörgelt man eben mehr. Was genau macht Dich denn unglücklich?

Zweitens macht Dein Mann sich die Sache etwas einfach. Wenn er salopp gesagt aussagt: Mit mir hat das alles nichts zu tun; wenn Du nicht so eine unausstehliche nörgelnde Zicke wärst, wäre alles gut, hat er schnell eine "Schuldige" gefunden und kann jede Verantwortung von sich weisen. So einfach ist es aber nicht. Zum vernünftig Streiten gehören zwei.

Drittens: Du stehst vor einem großen Schritt und schließt einen "Bund fürs Leben" vor höchster Instanz. Bis das der Tod euch scheidet, wird der Pfarrer sagen. Alle Gäste werden eine glücklich lächelnde, perfekt gekleidete und gestylte Braut erwarten. Das man da unter erheblichem Druck steht, ist nicht verwunderlich.

Ich hätte sicher noch ein paar weitere Anmerkungen und Fragen, aber wir fangen erstmal an.

TGechnikweQrinx89


Danke Baldurhh,

dann fangen wir mal an :)

Wer mit dem pöbeln anfängt ist schwer zu sagen. Ich würde sagen: Ich bleibe ruhig und er zickt plötzlich rum. Aber das sagt vermutlich jeder von sich (deswegen hatte ich es auch nicht hingeschrieben). Gestern Abend haben wir über eine neue Anschaffung für den Kleinen gesprochen (nur am Telefon weil er derzeit die Woche über weg ist). Es ging eine Weile hin und her und für mich total plötzlich hat er total unfreundlich gesagt, dass er jetzt langsam mal schlafen müsste, er hat ja morgen einen sehr anstrengenden Tag vor sich, ich hab dann versucht das Gespräch zusammenzufassen und zu beenden, aber plötzlich haben wir uns nur gegenseitig Vorwürfe gemacht. Ich: "Ich konnte ja nicht wissen, dass du müde bist." Er: "Ich hab mich extra nochmal rangesetzt etwas raus zu suchen, wenn du das schon nicht hinbekommst und blind dem Verkäufer vertraust" (Ich hatte mich beraten lassen, aber ja noch nix gekauft, hatte halt nur einen Wunsch). Dabei hätte das Gespräch locker auch am Wochenende gereicht. Es sind noch über zwei Wochen bis zum Geburtstag.

Zu erstens: Ich denke am meisten unglücklich macht mich, dass ich nicht das Gefühl habe, dass er das Familienleben will. Er nimmt mir den Kleinen ab und geht mit ihm raus/zur Oma/bringt ihn ins Bett, also alles möglich. Aber für ihn ist das alles ein Muss. Er macht das weil er es muss, weil es eben dazu gehört. Für ihn ist es absolut unverständlich, dass man gerne Zeit mit der Familie verbringt. Wenn wir uns am WE mit anderen Eltern auf dem Spielplatz treffen wollen, möchte er nicht mit, weil ja "eine Person zur Betreuung absolut ausreicht". Er will lieber zuhause gammeln. Das habe ich inzwischen verstanden und versuche auch nicht ihn zu überreden. Er kommt dann halt manchmal mit, um mir einen Gefallen zu tun, dafür will er dann aber auch Anerkennung und direkt danach an PC und zocken während ich mit dem Kind alleine esse. Er hat ja schließlich schon den ganzen Nachmittag mit uns verbracht. Ich weiß nicht, ob rüberkommt, was ich sagen wollte. Hab es jetzt einfach mal frei raus geschrieben.

Zu zweitens: Ja, damit macht er es sich einfach und sieht keinen Grund zu handeln, aber was kann ich da machen?

Zu drittens: Klar erwarten das alle, ich auch :-D und irgendwie freue ich mich ja auch. Aber, ach menno ich weiß es nicht.

Crom@ran


Wir sind uns aber beide einig, dass wir als Paar und Familie zusammen bleiben wollen (wollen auch demnächst ein zweites Kind), wenn da nicht auf meiner Seite diese Zweifel wären.

Das verstehe ich nicht - ihr seid euch einig, aber du hast Zweifel? Das geht nicht. Ist es eher ein Beschluss, zusammenzubleiben (und du zweifelst, ob das dich glücklich machen würde), oder wollt ihr wirklich an euch arbeiten und euch ein Leben als Paar ermöglichen?

Bei euch ging wirklich alles sehr schnell, die Hochzeit, das erste Kind ... natürlich hat man so keine Zeit, sich in einen gemeinsamen Alltag einzufinden, denn das Kind bringt euch in eine völlig andere Rolle. Aber augenscheinlich wart ihr mal glücklich (auch du), denn ihr habt sehr früh geheiratet und du schreibst selbst, dass ihr glücklich wart.

Ich glaube, ein bisschen mischt sich Panik in dein Gefühl. Vor diesem "großen Schritt" (dabei ist es eigentlich kein großer, denn verheiratet seid ihr schon - es ist eher die Symbolträchtigkeit). Von außen fällt es natürlich nicht leicht, das zu dividieren - also was tatsächlich dich gefühlsmäßig mit ihm belastet, und was einfach nur der großen Trauung geschuldet ist. Daher kann ich dir nur den Rat geben, auch tief in dich reinzuhören. Was sind die Dinge, die dich wirklich stören? Kommt deine Unzufriedenheit tatsächlich nur durch ihn, oder vielleicht auch durch die rasche Mutterrolle und den veränderten Alltag? Hat ihn irgendetwas verändert, was dich damals glücklich machte und heute eben nicht mehr?

Die Entscheidung musst du allein fällen. Jeder, der da von außen reinredet, kennt deine Geschichte nur vom Hörensagen. Darauf würde ich nicht viel geben. Da müsste jemand viel tiefer einsteigen, als es jetzt im Freundeskreis oder im Forum möglich ist (und die Gefahr ist groß, dass man den falschen Rat gibt).

Ich kenne tatsächlich eine Bekannte, die kurz vor der Hochzeit alles abgesagt hat. Sie hat aber einen anderen geliebt und hätte diesen Schritt viel früher gehen müssen.

C-o>mraxn


Gestern Abend haben wir über eine neue Anschaffung für den Kleinen gesprochen (nur am Telefon weil er derzeit die Woche über weg ist).

Ist er beruflich neben er Familie stark eingebunden?

Bist du sicher, dass für ihn alles in Ordnung ist, so wie du ganz oben schreibst?

Vielleicht solltet ihr neben dem Plan, zusammenzubleiben, auch nochmal offen miteinander reden, welche Bedürfnisse für euch dazugehören. Wenn jemand sagt, für ihn wäre alles in Ordnung, aber dann schnell gereizt ist, dann ist ja eigentlich nicht alles in Ordnung. Konfrontiere ihn mit deinen Gedanken und Sorgen (ohne Vorwürfe) und sprich es an, wo ihr euch mehr öffnen und den anderen wahrnehmen müsst. Vereinbart Regeln, Dinge in Ruhe aussprechen zu dürfen. Und spare nicht an Fairness und Selbstkritik, damit er sich nicht als Buhmann fühlt. Aber zu letzterem gehört, nochmal in Ruhe in dich zu gehen, wie ich empfohlen habe.

TyechniHke~rin8x9


Hallo Comran,

ich denke es ist eher das letztere "Es ist ein Beschluss zusammenzu bleiben und ich zweifel, ob es das richtige ist und mich glücklich macht".

Es ist mir absolut klar, dass man das hier nicht gut beurteilen kann. Ich wollte es aber versuchen und ich denke es werden auch einige gute Anmerkungen kommen. Ein paar Anstöße sind für die Grübelei ganz gut.

Was mich wirklich stört habe ich eben Baldurhh geschrieben (hat sich überschnitten), alle anderen Kleinigkeiten würden dann glaub von allein kommen.

Meine Unzufriedenheit kommt mit Sicherheit nicht mit der Mutterrolle. Er ist aktuell nur am WE da, ich bin also "allein erziehend" und in der Zeit bin ich tatsächlich viel glücklicher. Mein Sohn ist das Beste was mir je passiert ist. Ein großer Punkt ist mein Job, prinzipiell mag ich ihn, bin aber derzeit so wahnsinnig unmotiviert, dass ich mich selber kaum leiden kann. Ich weiß nur nicht, was Ursache und was Wirkung ist (Beziehung -> Job, Job -> Beziehung) oder ob beides doch gar nicht zusammen hängt.

Verändert hat sich die gemeinsame Zeit (ist ja ein Stück weit klar mit Kind), wir machen zur Zeit kaum noch was zusammen, er hat dazu meistens keine Lust. Er spielt abends lieber, als einen Film zu schauen und zusammenspielen macht keinen Spaß weil ich einfach viel schlechter bin und keinen Ehrgeiz dafür habe. Zusammen etwas unternehmen fühlt sich auch meist eher an, als hätte er die Pflicht dazu, wie ich zuvor schon schrieb. Er findet das aber normal, dass ihm "alleine Sachen" mehr Spaß machen, als zusammen. Weiß auch nicht, wann das so geworden ist. Irgendwie verstehe ich manchmal nicht, warum er mit mir zusammen ist/eine Familie hat, so eine richtige Antwort außer "ich will halt" habe ich darauf auch bisher nicht wirklich bekommen.

Ich bin sehr gespannt auf das WE, wir fahren gemeinsam (das erste mal) zu einem Fußballspiel von seinem Verein. Haben also inkl. Fahrt sehr viel Zeit zusammen :)

o?nodiKsep


"Wenn du zweifelst, sag alles ab"

Uns genügt seit 32 Jahren das Standesamt. Es sei denn, Ihr habt soviel Geld, dass Ihr es aus dem Fenster raus werfen oder verbrennen müsst. Ich empfehle jedem Paar vor der Hochzeit mal eine Trennung auf Probe - erst dann sieht man den wahren Charakter des Partners.

acn_Yre


In deiner Situation würde ich die kirchliche Hochzeit absagen.

T0echniker0inx89


Er ist noch in der Ausbildung, also entweder Schule (bis um zwei) oder Schichtdienst (früh/spät), Betrieb scheint zufrieden und Noten sind gut ohne, dass er sehr viel machen muss. Er hat also sehr viel Freizeit, deutlich mehr als ich. Aktuell ist er 6 Wochen in einem Praktikum und kommt nur am WE. Also er ist derzeit sehr eingespannt und hat wenig Freizeit, aber das war ja vorher schon genauso.

Naja, sicher bin ich mir nicht. Aber wenn ich sage, ich bin unglücklich und was mir nicht passt, dann sagt er, dass für ihn alles passt. Männer reden ja nicht so viel und so wirklich weiß ich eben nicht, wie es ihm gerade geht. Wie rede ich offen mit einem Mann, für den alles ok ist? Genau das was du schreibst stimmt und ich werde es mir nochmal genauso vornehmen. Bin mir grad nicht sicher, ob die Autofahrt dafür der richtige Zeitpunkt ist.

Ja, er ist zur Zeit wirklich schnell gereizt ("weil ich immer so blöde Entscheidungen treffe, kann man ja nur gereizt sein"). Ich glaube ich werde vor dem Gespräch noch Xmal deine "Gesprächsvorschäge" lesen und verinnerlichen, danke dafür

T>echnikXerAin8x9


@ onodisep:

schön, dass euch das Standesamt genügt, wir wollten immer kirchlich heiraten. Eine Trennung auf Probe? Also auseinander ziehen und mal 1 Woche, 1 Monat oder was auch immer allein leben? Finde ich persönlich ja großen Quatsch. Aber wenn man es genau nimmt, ist es ja derzeit so. Er kommt nur am Wochenende und in der Woche telefonieren wir täglich kurz. Was genau soll ich daran erkennen? Oder meinst du, man soll durchspielen, wie man bei einer Trennung reagiert, wer was behält? Verstehe es leider immer noch nicht.

@ an_re:

Ich glaube genau vor solchen Posts hat mich comran eben gewarnt ;-). Ich bin auf der Suche nach Denkanstößen, da hilft mir dein Rat leider gar nicht weiter. Wenn ich die Hochzeit absage, können wir gleich die Scheidung einreichen. Wir hätten dem Kind die Familie genommen ohne es ernsthaft probiert zu haben. Und es ist ja nicht alles schlecht, wir zoffen uns halt nur gerade regelmäßig und ich bin nicht so ganz glücklich. Also das ist für mich jetzt eigentlich wirklich keine Möglichkeit.

Ich denke die Hochzeit findet auf jeden Fall statt. Ich will bis dahin nur die Fragezeichen und Zweifel in meinem Kopf verkleinern.

aKn_rxe


Jo, dann sprich mit deinem Mann über deine Sorgen und gut ist.

RFegensbo&genm12


Hallo Technickerin,

Ich finde eure Situation sehr schwierig und wie oben schon genannt, wird dir hier im Forum kaum einer den perfekten Lösungsweg zeigen können.

Einerseits schreibst du:

Wir sind uns aber beide einig, dass wir als Paar und Familie zusammen bleiben wollen (wollen auch demnächst ein zweites Kind), wenn da nicht auf meiner Seite diese Zweifel wären.

Andererseits:

Zusammen etwas unternehmen fühlt sich auch meist eher an, als hätte er die Pflicht dazu, wie ich zuvor schon schrieb. Er findet das aber normal, dass ihm "alleine Sachen" mehr Spaß machen, als zusammen.

Das passt nicht zusammen. Er sieht die Familie als Last, wieso will er dann noch ein Kind?

Hast du ihn das mal gefragt?

Wenn man, wie ihr, wegen so vielen Kleinigkeiten streitet, dann kann irgendwas nicht stimmen und er sollte sich nicht immer rausreden, dass bei ihm alles "okay" wäre. Denn augenscheinlich ist das ja nicht so, sonst würde er nicht so pampig reagieren.

Ihr solltet wirklich nochmal in Ruhe miteinander reden und alle Karten offen auf den Tisch legen.

BlalduSrhh


Gut, Comran hat ja schon Anregungen gegeben, die ich richtig und sehr bedenkenswert finde.

Man kennt ja immer nur eine Seite, nämlich Deine und aus Deinem Text lese ich heraus, dass Du kritisierst, dass er mit zuwenig Herzblut bei der Kinderbetreuung ist. Er bringt den Kleinen zwar zur Oma und geht mit ihm raus, tut das aber notgedrungen und ohne wirkliche Begeisterung.

Ich kenne einige Männer, die mit richtig kleinen Kindern nicht soviel anfangen können/konnten, aber wenn der Sprössling erst zum Fussballspielen geht, oder ähnliches, sind sie mit Leib und Seele Vater. Ich persönlich würde auch nicht in Begeisterung ausbrechen, wenn es darum ginge, eine vollgekackte Windel zu wechseln. Und mein Vergnügen darüber, dass Mutti X damit prahlt, dass ihr Sohn im zarten Alter von 18 Monaten schon Differentialgleichungen lösen kann, hält sich ebenfalls in Grenzen.

Aber eine Belohnung zu erwarten, bloß weil er mit dem Kind rausgeht, klingt schon ein wenig merkwürdig.

Also wie Comran schon sagt, möglichst frei von Vorwürfen Bedürfnisse formulieren und klare Regeln aufstellen, wie miteinander gesprochen wird.

wenn du das schon nicht hinbekommst und blind dem Verkäufer vertraust"

Bei so einem Satz würde ich mir auch blöd vorkommen. Das sagt ja eigentlich: Du bist zu doof, um Dir ein eigenes Urteil zu bilden und hörst immer auf die Meinung von Verkäufern, die Dir sowieso alles andrehen wollen. Fair klingt anders.

Ist das auch der Grund dafür, dass Du Dich nicht geliebt fühlst?

LAuc&y471+1


Wir waren aber glücklich und haben nach einem guten Jahr standesamtlich geheiratet,

ok

In vier Wochen werden wir kirchlich heiraten mit allem was dazu gehört

Bist du nun verheirate oder nicht? Standesamt ist doch auch verheiratet??

f%usHselx88


Ich heirate selbst in wenigen Wochen (auch nur standesamtlich, aber ich bin auch nicht religiös und aus kirchlichem Segen mache ich mir nichts).

Wozu möchtet ihr noch einmal nach 2,5 Jahren kirchlich heiraten? Ist euch das wichtig? Seid ihr gläubig? Oder möchtet ihr das als eure Zeremonie?

Die kirchliche Trauung hat keinerlei rechtliche Relevanz. Ihr seid ja schon verheiratet, es wird sich durch den kirchlichen Segen bei euch theoretisch überhaupt nichts ändern.

Wenn du also gerade wirklich nicht nochmal dein Trauversprechen erneuern willst, weil du das Gefühl hast, dass es nichts rund läuft, dann lass es lieber.

Wenn ihr das nochmal als magische Grenze seht, von der an alles besser und harmonischer laufen soll, tut es doch. Das meiste ist ja wahrscheinlich eh schon geplant und teilweise auch bezahlt.

Vielleicht nimmt dein Mann ja auch mit dem Segen von oben sozusagen auch seine Pflicht als Familienvater ernster. Solche Leute kenne ich durchaus.

Was ich persönlich denke: ihr habt das alles doch wirklich sehr schnell durchgezogen. Nach einem Jahr schon die Heirat, dann direkt das Kind, Familienpflichten usw. Ihr seid ja schon verheiratet, dementsprechend kannst du ganz frei entscheiden, ob du das ganze Procedere nochmal macht. Das hängt davon ab, wie gläubig Uhr seid und was die kirchliche Trauung für euch bedeutet.

Ich persönlich hätte in so einer Situation keine Lust auf eitel Sonnenschein zu machen, wenn da im Hintergrund solche Probleme sind. Aber ich möchte ja auch so oder so keine Kirche, deswegen wäre mir persönlich das alles nicht so wichtig.

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