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Alles zu fix, sagt er ....

Kxtefxan


Hey sportxx,

ich will an dieser Stelle mal einhaken. Du diskutierst hier ellenlang mit anderen Usern. Das hilft dir vermeintlich, aber es löst nicht dein Problem. Schon beim ersten Überfliegen hab ich mich gefragt, wie Du denn von Beziehung sprechen kannst. Ihr kennt euch wie lang? Eine Woche? Mensch, Du hast überhaupt keine Ahnung, wer er ist. Und er weiß nichts über dich. Wenn ihr vielleicht ein Jahr zusammen seid, DANN habt ihr eine Beziehung. Jetzt ist nichts mehr als eine kurze Romanze. Da würde ich mir an deiner Stelle mal gar keinen Kopf drüber machen. Du verliebst dich zu schnell, das ist dein Problem. Daran musst Du arbeiten, sonst verknallst du dich in jeden dahergelaufenen Flirt.

Und er zumindest scheint mal eine Beziehung zu einer Frau gehabt zu haben, schließe ich zumindest aus der Tatsache, dass er einen Sohn hat. D.h., er kommt aus einem überwiegend hetero sozialisierten Umfeld. Sohn, Exfrau, Verwandtschaft, Kollegen etc. Du weißt selbst, wie schwer es ist, sich als schwuler Mann in einem Heteroumfeld zu bewegen. Was glaubst du erst, wie schwer das für ihn ist.

Du solltest bei solchen Dingen das Tempo für dich selbst etwas rausnehmen und dir Zeit lassen. Ist nicht einfach, aber hör auf, dich sofort zu verlieben. Das ist der Rat, den Du brauchst.

D4ie[ Seh&erxin


Ich werde ihm das heute mittag schreiben, falls ich den Mut habe und ihn auffordern, mir eine Erklärung zu geben.

(auf)fordern? das klingt so, als hättest du schon irgendwelche rechte!? auf mich wirkt das sehr... klammernd und im grunde gibst du damit das signal der ungeduld! und das wäre für mich sehr bremsend, wenn ich eh schon gesagt hätte, dass mir das alles ein wenig zu schnell geht (selbst, wenn ich selber das tempo vorgegeben hätte!)

E,hemaliger@ Nu@tzer (%#568x697)


Ich denke auch, dass sein Sohn möglicherweise der Schlüssel zu allem ist - aber ohne konkrete Anhaltspunkte zu haben. Vor allem ist sein Sohn seit Freitag ja in Urlaub, da hätte man ja Zeit gehabt sich besser kennenzulernen und das wollte er ja.

Ich spiele mal eine Form von Sohn

"Dad - das geht doch schon wieder schief. Du steigerst Dich voll rein und wir kennen den Typen überhaupt nicht und er weiss nicht was bei uns alles abgeht. Ihr lernt euch kennen und schon verbringt der das Wochenende mit uns? Sag mal gehts noch?

Er ist ja ok soweit, aber wir wissen nichts über den? Schau Dir doch an wie das letztes Mal geendet ist? Willst Du das wieder? Ich hab keinen Bock auf Drama! Wir hatten doch Pläne?! Schmeisst Du das jetzt alles über Bord, weil ich grad mal ne Woche nicht da bin und machst einen auf honeymoon? Und wenn ich zurück komme hab ich einen zweiten Vater der sich überall einmischt? Friss oder stirb? Mach langsam bevor Du den in unser Leben holst! Es ist auch mein Leben! Ich will erst wissen wie der ist! Oberfläche kann täuschen und Du bist mal wieder total unzurechnungsfähig weil er eben gut aussieht! Das heisst noch lange nicht das er zu Dir oder zu uns passt?! Haben wir doch mit Deinem letzten Typen hinter uns!"

Nun ist es so, wie es ist. Seit der Nachricht 'ich brauche noch Zeit' sind heute mittag zwei Tage vergangen ohne jede Reaktion. Als ich heute morgen wach wurde, dachte ich mir: ' Auf so ein Verhalten habe ich keinen Bock.'

Einerseits sagst Du: Ich hab Verständnis für seine Situation und gibst ihm "offiziell Zeit" ohne eine Beschränkung zu nennen. Andererseits sagst Du: Wenn er nicht tut was ich will habe ich kein Verständnis für ihn - das wars.

Ich werde ihm das heute mittag schreiben, falls ich den Mut habe und ihn auffordern, mir eine Erklärung zu geben. Ich denke, die ist er mir moralisch schuldig. Und er hat sie ja auch immer eingefordert, aber in früheren Beziehungen nicht bekommen.

Einseitige Erklärungen nutzen da nichts. Beiderseitiges öffnen darüber wer ihr seid, was ihr braucht, wie ihr euch die näherer Zukunft konkret rein praktisch vorstellt ist eigentlich gefragt. Und da wärs wichtig euer gegenseitiges Tempo zu synchronisieren. Das dauert auch etwas. Du sagst selbst dass jetzt schon offensichtlich ist dass "seine "Welt" schwieriger zu organisieren wäre als Deine, einfach weil er einen Sohn hat, eventuell mit der Anerkennung seines Vaters kämpft und so weiter. Ohne Geduld Deinerseits wird da nichts gehn? Auch zeitlich wird der Sohn natürlich noch einiges in Anspruch nehmen?! Bist Du bereit das mitzutragen oder machst Du einen auf Aufmerksamkeitsdramaqueen wenn Dir nicht alles was mit seinem Sohn ist haarklein erklärt und bei Dir um Verständnis geworben wird?

Wie stellst Du Dir denn konkret vor wie die Beziehung - wenn sie weiter läuft - den weiterlaufen soll? Tägliches sehen? Oder sogar schnelles Zusammenziehen? Welche gemeinsamen Aktivitäten?

Gehört für mich alles in eine unterschiedliche lange Kennenlernphase. Und für Dich ja wohl auch.

Sicher, wenn das alles nicht "Deins" ist und er es Dir nicht wert ist es zu versuchen bleibt nur loslassen und weiter suchen.

Kann es sein, dass Du - weil Du in der Vergangenheit auch heteronorm gelebt hast - eigentlich innerlich davon überzeugt warst, dass Beziehungen zwischen Männern unkomplizierter sein müssten als zwischen Mann und Frau? Das frage ich weil mir Deine "hop oder top" Beschreibung momentan von einem Ex meines Bruders so bekannt vorkommt...

sbpor~txx


Lieben Dank an alle, da ist sicherlich überall ein wahrer Anteil drin.

@ Ktefan

Ob ich schon richtig verliebt war, weiss ich nicht. Sicherlich sind Gefühle entstanden, die darin gut hätten enden können.

Ich komme auch aus einer heterosexuellen Beziehung - kenne mich also gut mit beiden Seiten aus und habe auch Kinder.

Möglicherweise entwickele ich zu schnell Gefühle. Ich gehe davon aus und will auch zukünftig davon ausgehen, dass mein Gegenüber gensuso mit offenen Karten spielt wie ich. Ich will nicht vorsichtig sein müssen. Vielleicht etwas mehr Gelassenheit. Ich habe auch Null Probleme, wenn der andere sagt, es passt nicht. Ich mag aber nicht mit mir spielen oder mich auf die Ersatzbank setzen lassen.

@ Seherin

Nein, Rechte habe ich keine, höchstens besteht eine moralische Verpflichtung.

@ NotMichaelCaine:

Zeit geben empfinde ich als relativ. Er hatte jetzt seit Freitag morgen Zeit. Ich denke, wenn ich den Grund kennen würde, würde ich auch mehr Zeit einräumen können.

Aber wie kommt sein Verhalten ohne jegliche Erklärung bei mir an? Man kann über alles reden und Lösungen finden und auch, wenn die Lösung Trennung bedeutet. Ich lasse mich jedenfalls nicht vier Tage im Ungewissen hängen.

Deshalb schrieb ich ihm heute mittag:

Du kannst es scheinbar nicht, also verabschiede ich mich nun. Ich habe Dir wohl mehr Vertrauen entgegen gebracht, als angebracht. Aber das ist meine Art. Ich möchte das Beste in jedem sehen. Dein Blick wirkte offen und intensiv, ich hätte mich in diesen Blick verlieben können. Ich weiß nicht, was du in mir gesehen hast, aber mir scheint, du siehst es nicht mehr. Machs gut und liebe Grüße an deinen Sohn ...

DIie MSeherxin


Du kannst es scheinbar nicht, also verabschiede ich mich nun. Ich habe Dir wohl mehr Vertrauen entgegen gebracht, als angebracht. Aber das ist meine Art. Ich möchte das Beste in jedem sehen. Dein Blick wirkte offen und intensiv, ich hätte mich in diesen Blick verlieben können. Ich weiß nicht, was du in mir gesehen hast, aber mir scheint, du siehst es nicht mehr. Machs gut und liebe Grüße an deinen Sohn ...

hmmm... das empfinde ich jetzt als "alles zu fix..." :-/

aber gut - geschrieben ist geschrieben.

C$hrHisaxle


Ich würde nach 4 Tagen auch so schreiben. Das ist deutlicher als deutlich!

Mag sein, dass Du ihm Unrecht tust, aber du hattest viel Geduld und Verständnis gezeigt und da darf er dich nicht so lange im Ungewissen lassen.

SRh*eilFagxh


Hm. Lese schon die ganze Zeit still mit. :)D

Ich finde auch, dass Du sehr übersteigerte Ansprüche an einen Menschen hast, den Du eben erst kennen gelernt hast.

Ich denke, wenn ich den Grund kennen würde, würde ich auch mehr Zeit einräumen können.

Einräumen? Das klingt, als ob Du entscheidest wieviel Zeit er sich nehmen darf bzw. Du ihm zugestehst.

Man kann über alles reden und Lösungen finden und auch, wenn die Lösung Trennung bedeutet.

Trennung? Hä? Ihr seid doch noch überhaupt kein Paar.

Ich lasse mich jedenfalls nicht vier Tage im Ungewissen hängen.

Aber er tut das.

Und entschuldige Bitte, aber in der Kennenlernphase hört und sieht man auch mal eine Weile nix von Anderen.

Ich empfinde Dich da alleine schon vom Lesen her als fordernd, klammernd und einengend.

Eventuell hat das Dein Angebeteter auch schon gespürt, und direkt die Reißleine gezogen weil ihm das zu stressig ist. Ich könne es - sorry - verstehen.

Denke es ist an Dir mehr Gelassenheit und Geduld zu üben - sonst verlierst Du direkt zu Beginn Menschen, die sonst vielleicht ernsthaftes Interesse entwickelt hätten, so das was draus geworden wäre. ;-)

Du kannst es scheinbar nicht, also verabschiede ich mich nun. Ich habe Dir wohl mehr Vertrauen entgegen gebracht, als angebracht. Aber das ist meine Art. Ich möchte das Beste in jedem sehen. Dein Blick wirkte offen und intensiv, ich hätte mich in diesen Blick verlieben können. Ich weiß nicht, was du in mir gesehen hast, aber mir scheint, du siehst es nicht mehr. Machs gut und liebe Grüße an deinen Sohn ...

Um Himmels Willen! %:|

Bist Du eine Dramaqueen.

Warum hast Du der Sache nicht mal ein paar Wochen Zeit gegeben?

Also JETZT bist Du ihn mit Sicherheit los.

s%port^xx


@ Sheilagh

Du hast eine sehr einseitige Sicht, die ich durchaus vertreten kann.

Natürlich einräumen - es gibt immer zwei Seiten, der eine der macht und der andere der mit sich machen lässt. Umgekehrt solltest du auch mal die Frage stellen, was sein Verhalten in mir auslöst. Natürlich kann man tage- und wochenlang nichts voneinander hören. Aber er ist mit einer hohen Verbindlichkeit eingestiegen und hat mich nun mehrfach versetzt.

Nein, ich habe sicherlich bei ihm nicht geklammert. Ganz im Gegenteil. Ich habe vielleicht sein Klammern zugelassen.

Und Trennung waren seine Worte bzw. Nicht-Trennung. Er kam ja letzten Mittwoch zu mir, weil ihm alles zu fix ging und begrüßte mich mit den Worten 'Ich will keine Trennung.'.

Mag sein, dass er an meinem Selbstwertgefühl gekratzt hat. Sich überhaupt nicht zu melden, keine Erklärung abzugeben, nicht zu sagen worum es sich dreht, hat für mich nichts mit beginnender Partnerschaft zu tun. Egal was ist, ob es einfache Probleme sind oder ob es um Trennung geht, gehört aus Respekt vor dem Gegenüber kommuniziert. Falls jemand das anders sieht, so kann er das gerne. Aber das ist dann nicht meine Welt.

Und nein, eine Dramaqueen bin ich nicht. Nur, weil ich ihm freundlich und direkr eine Absage erteilt habe? Und wenn man Ehrlichkeit und Respekt bietet und dieses einfordert, hat man übersteigerte Ansprüche? Ich glaube, du solltest mal darüber nachdenken, dass das Leben viel einfacher wäre, wenn diese beiden Eigenschaften mehr gelebt würden.

@ Chrisale

Ja, mag sein, dass ich ihm Unrecht tue. Aber wie du empfinde ich auch den Zeitraum und den Zeitpunkt korrekt, klare Worte zu sprechen. Das tue ich immer. Nicht, um den anderen zu verletzen, sondern mehr um ihm Grenzen aufzuzeigen. Ich bin bereit eine Zeit zu leiden, aber irgendwann muss dann auch mal gut sein. Und diese Leidenzeit lege ich fest, nicht mein Gegenüber.

Übrigens:

No risk, no fun

Und

Andere Mütter haben auch schöne Söhne. Ich brauche jetzt Namen, Adressen, Telefonnummern...

Nochmals vielen Dank an alle, auch wenn ich nicht jede Meinung geteilt habe und bis zum nächsten Abenteuer

iZndiv>iduhelleM@efinxung


sportxx

In meinem Empfinden ist Dein Verhalten korrekt und richtig.

Von meiner Seite hatte ich Anfangs etwas bedenken, ob nicht alles viel zu schnell geht. Deshalb fragte ich ihn immer wieder, ob das o. K. sei. Am Sonntag meinte er dann, ich könnte ja Montag abend auch wieder kommen. Ich fragte wieder, ob das für ihn o. K. ist.

Dein Bekannter hat nach Deiner Einlassung dem Erstbeitrag nach recht viel Gas gegeben. So konnte für Dich der Eindruck entstehen, dass seinerseits ein großes Interesse am näheren Kennenlernen besteht. Er hat Dich nach relativ kurzer Zeit bereits ein verlängertes Wochenende bei sich übernachten lassen.

Es gab darüber hinaus festere Aktivitäten zwischen euch z.B. gemeinsamer Einkauf.

Es ginge ihm alles zu fix, er wollte heute abend mit mir reden. Er würde mir gerne meine Sachen vorbei bringen.

An dieser Stelle sehe ich allerdings schon ein Break von seiner Seite aus. Es gab keine Notwendigkeit Dir Deine in seiner Wohnung gelassenen Sachen zurück zu bringen, wenn er weiterhin Interesse an eurer Kennenlernphase hat.

Er kam sofort rein, küsste mich und sagte sofort: ich will keine Trennung. Im Endeffekt wusste er, dass er die Geschwindigkeit vorgegeben hat - es ihm aber zu schnell war und er auch Angst bekam, wie sein Sohn reagiert. Darüber haben wir auch viel schon vorher gesprochen und ich habe ihm gesagt, auch wenn der Sohn jetzt fast 18 ist, sollte er nicht unterschätzen, dass ich in ihrer Familie jetzt erst einmal als Fremdkörper komme und mir nicht ganz wohl dabei ist, da keiner von uns beiden abschätzen kann, was das mit seinem Sohn macht.

Du hast von Anfang an viel Verständnis für seine familiäre Situation gezeigt, warst empathisch genug bei vorhanden stimmiger Kommunikation den Kennenlernprozess auch seinen geänderten Bedürfnissen zu entsprechen.

Heute abend zeigte er mir jedenfalls ganz klar, dass er weiter mit mir will.

Auch hier wurde offenbar anders kommuniziert als die Schritte im Kopf durchgespielt waren.

Ich hatte es ja auch geschrieben. Aber seit Donnerstag fühlte sich dann alles schwer und zäh an - ich kenne so ein Verhalten ja schon von anderen Beziehungen.

Ich glaube, dass ich da noch an mir arbeiten muss. Ich lasse mich scheinbar zu schnell von den Kerlen einlullen ...

Mit letzterer Erkenntnis könntest Du recht behalten. Allerdings konnte und musste Dir nicht klar sein, dass ein Mann der zeitig Nähe, regelmäßige Treffen zwischen euch angeregt hat, Verbindlichkeit Dir gegenüber vorgab ohne ersichtlichen Grund in die Talfahrt mit ungebremsten Rückwärtsgang geht.

spätestens Mittwoch eine Diskrepanz zwischen meinem Bauchgefühl und der Realität festgestellt. Mein Bauchgefühl sagte mir, sein Verhalten stimmt nicht mit der Realität überein.

So ein Gefühl entsteht nicht aus übertriebenem Eifer oder überzogenen Ansprüchen. Er hat in den Anfängen klar kommuniziert, dass sein Interesse am näheren Kennenlernen authentisch ist.

Du bist jemand (wie mir scheint), der ein gutes Reflektionsgefühl hat, der wahrnimmt, wenn sich Dinge um Dich rum verändern. Finde es sehr empathisch, dass Du auf Dein "inneres Ich" hörst und Dich nicht in unrealistischen Vorstellungen badest. Das hat viel mit Selbstschutz und dem Anspruch zu tun, dass man sich nicht zum Spielball fremder Interessen machen lässt.

Dein Bekannter hätte die Chance nutzen können mit Dir in erwachsener Art und Weise seine Bedenken zu besprechen. Ich schätze Dich von Deinen Zeilen im Forum nicht so ein, dass danach die Fetzen an die Zimmerdecke geflogen wären.

Nachmittags wünschte ich ihm einen schönen Abend und bat ihn, sich telefonisch abends zu melden. Es kam ein kurzes 'O.K. mache ich.'. Und er meldete sich dann nicht mehr. Ich hätte mehr als das kurze 'O.K. mache ich.' erwartet. Z. B. 'Habe du auch einen netten Abend.'. Naja, ich weiss: Meine Erwartung und damit muss man immer vorsichtig sein. Als er sich dann aber telefonisch nicht meldete, war ich schon sauer.

Das ist in meinen Augen keine übertriebene Reaktion. Von einem erwachsenen Mann kann man erwarten, dass er seine Absichten klar ausdrückt, auch jene Dich nicht mehr zeitnah zu treffen oder im Zweifel gar nicht.

habe ich ihm halt geschrieben, dass ich mit ihm über meine Diskrepanz zwischen Bauchgefühl und Realität reden wollte, er sich aber ja z. Z. jedem Kontakt entzieht. Meine Gefühle für ihn seinen mir immer klar gewesen. Kurz nach dieser Nachricht kam 'Ich brauche Zeit'.

Das ist ein Fakt, den Dein Bekannter viel früher offen kommunizieren konnte. Es aber vermieden hat, Dir gegenüber klar Position zu beziehen.

Es liegt an Dir deutlich Grenzen zu setzen und das hast Du mit Deinen Zeilen verdeutlicht.

Ich habe zu vielem (Umgang mit meiner Homosexualität, Leben derselben in einer Partnerschaft) klare Vorstellungen- kein Verdrehen, kein Verstecken. Darüber haben wir u.a. drüber gesprochen. Eigentlich sieht er es genauso wie ich. Eigentlich. Ich weiß aber, dass er in seinem familiären Umfeld da noch Problemzonen hat - sein Vater erkennt seine Lebensform nicht an.

Natürlich können das Gründe sein, die seinen Kennenlernwillen stark beeinflussen. Du hattest bereits Kenntnis über seine emotionalen Baustellen, so gesehen gab es keinen Grund zum Spielchen spielen Dir gegenüber.

Und sein Sohn hat dann vielleicht nicht mit derselben Euphorie reagiert, wie er es sich gewünscht hat. Er soll nur geäussert haben, dass er mich ja noch gar nicht richtig kennt. Das stimmt ja auch. Für mich eigentlich eine ganz normale Reaktion.

Auch hier zeigst Du wiederholt viel Verständnis und Empathie für seine Familiensituation. Er hätte also erkennen können, dass es Dir weder um Druck machen noch schnelle Bindung geht, sondern einzig um Offenheit und Bekenntnis darüber was er konkret leben möchte in Bezug auf Dich.

Nur wenn er aus freien Stücken zu mir findet, kann es Zukunftspotential haben ....

Eine sehr sympathische Einstellung. :)^ :)z

Ich weiss, was ich will und was nicht. Aus meiner Sicht kann ich mich dann vorbehaltlos zunächst in eine Partnerschaft begeben, wenn alle meine Sinne angesprochenen werden.

Auch hier klares Position einnehmen, und sich den Dingen bewusst sein, wie sie sind.

Persönlich teile ich Deine Sichtweise darüber, dass er in Dir ein Gegenüber gehabt hätte, mit dem er auf Augenhöhe über seine Probleme und Zweifel hätte offen sprechen können. Auch, wenn z.B. der Sohn die Sympathien des Vaters nicht vollends geteilt hat. Solche Dinge passieren und man hätte gemeinsam schauen können, ob man dem Ganzen mehr Zeit einräumt, sich vorläufig eher in Deiner Wohnung trifft, etwas mehr Tempo raus oder oder.

Aber Dein Bekannter hat es vorgezogen den bequemen Weg der Nichtkommunikation zu gehen. Vielleicht in der Hoffnung, dass Du auch ohne weitere Wortäußerungen verstehst, dass er den Rückzug sucht.

Dann ist es nur konsequent sich zu einem klaren Standpunkt in Sachen weiterer Kennenlernphase zu äußern. Nicht jeder möchte Spielball gleich zu Beginn einer Beziehungsanbahnung sein, und dadurch das Urvertrauen in die Liebesfähigkeit als solches verlieren. In so einer Situation angekommen ist es sinnvoll zu sagen, bis hier her und nicht weiter. :)^ :)=

Dir weiterhin trotz der jetzt sicher traurigen Gedanken und Gefühle für eine Weile, alles Gute auf dem Weg. @:)

KHlexio


individuelleMeinung

:)^ :)^

s#pormtxxx


@ individuelleMeinung

Ich bin echt ganz gerührt. Besser hätte ich es mit meinen Worten nicht sagen können. Vielen lieben Dank für deine Mühe.

Dein Bekannter hätte die Chance nutzen können mit Dir in erwachsener Art und Weise seine Bedenken zu besprechen. Ich schätze Dich von Deinen Zeilen im Forum nicht so ein, dass danach die Fetzen an die Zimmerdecke geflogen wären.

Völlig richtig erkannt. Ich biete und erwarte in einer Partnerschaft Offenheit und Ehrlichkeit. Mit mir kann man über alles reden und sicherlich bin ich immer bereit im Sinne der Partnerschaft Kompromisse zu schließen. Bei mir fliegen tatsächlich nur äusserst selten die Fetzen. Ich kann dies aber auch nur, weil ich gelernt habe, mich selber zu lieben, mir meinen Standpunkt zu meinem Leben erarbeitet habe und wie sagt man so schön 'fest mit beiden Beinen im Leben stehe'. Die meisten meinen auch fest im Leben verankert zu sein, bis die erste kleine Brise kommt.

Noch mal vielen lieben Dank für dein Resüme.

s_porttxx


@ individuelleMeinung

Es gab keine Notwendigkeit Dir Deine in seiner Wohnung gelassenen Sachen zurück zu bringen, wenn er weiterhin Interesse an eurer Kennenlernphase hat.

Darüber habe ich auch dann irgendwann nachgedacht. Mir kam der selbe Gedanke. Aber natürlich wollte ich nicht kleinlich sein. Aber in der Summe hat sicherlich dieses Ereignis mit dazu beigetragen mein komisches Bauchgefühl auszulösen.

Vor einigen Wochen noch hätte und habe ich anders reagiert. Damals habe ich immer wieder versucht den Kontakt zu intensivieren, um ein Kennenlernen zu ermöglichen. Habe die Warnzeichen ignoriert und habe alles, was mir gewogen war in meinem Sinne gedeutet. Geholfen hat es natürlich nichts. Das einzige was damals passierte: Ich habe die Zeitspanne meiner Leidensphase verlängert.

Wichtig ist nur, dass man nicht überreagiert und damit dem anderen vielleicht doch Unrecht zufügt.

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