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Private Samenspende

I@mma


Find ich super von euch @:) Meinen ganz großen Respekt vor dieser großzügigen und toleranten Entscheidung!

Euren Freunden selbstlos bei diesem Herzenswunsch zu helfen ist menschlich ganz groß.

Ich drücke euch die Daumen und würde mich sehr freuen, eine Erfolgsmeldung von euch zu lesen.

C]oteSSau~vaxge


Daher bin ich sehr interessiert, an dem Verlauf hier weiter teilnehmen zu dürfen.

Geht mir genauso. Ich finde die Entscheidung nach wie vor höchst riskant und mich würde auch interessieren, wie ihr mit der Umsetzung gemeinsam umgeht. Ich wünsche euch, dass die Risiken, die ich sehe, alle nicht eintreffen.

E}voleuzzxer


Alles Gute! @:)

Alias 727820


Lieben Dank für eure Anteilnahme!

ich wollte noch ein paar Dinge näher Erläutern.

Die Reportage über das Co-Parenting habe ich mir übrigens in der Mediathek angesehen. Aber das ist ja nicht das was wir wollen, auch wenn ich das höchst spannend finde, da es ja noch einmal auf eine andere Weise das traditionelle Familienbild hinterfragt. Obwohl, das Bild der Kleinfamilie (Vater, Mutter, Sohn und Tochter) ist ja eigentlich gar nicht so alt.

Nun gut. Wir werden es so handhaben, dass mein Mann auf die Eintragung ins Stammbuch verzichtet, da die Partnerin der Mutter das Kind adoptieren möchte. Das wäre sonst mit einem Umweg verbunden. Mein Mann müsste dann nämlich eine Vaterschaftsverzichtserklärung aufsetzen. Irgendjemand hier im Faden hatte das schon angesprochen.

Dem Kind gegenüber werden wir sobald es in einem Alter ist, in dem es das verstehen kann, erklären, wer der biologische Vater ist. Es gibt da wohl ein Kinderbuch zu, dass genau diese Thematik aufgreift. Auch unsere Kinder werden es erfahren.

Was die emotionale Seite angeht, so ist mein Mann inzwischen der Meinung, dass es, - da er ja nicht diesen Bezug hat, den er zu seinen Kindern hier hat - nicht zu sehr ins gewicht fallen wird. Aber auch da gilt, wirklich sicher sein kann man sich nicht.

Wir gehen diesen Weg jetzt gemeinsam!

BpambiOene


@ Hallo Alias

Ich finde es sehr bemerkenswert, dass du im Zusammenhang mit der Spende immer von WIR schreibst und die entscheidung deines Mannes mitträgst.

Wir werden es so handhaben, dass mein Mann auf die Eintragung ins Stammbuch verzichtet,

In vergleichbarer Situation würde mir das gewaltige Bauchschmerzen verursachen. Liegt vieleicht daran dass ich als Frau automatisch zu einem potenziellen Nachwuchs eine andere Einstellung hätte. Allerdings war ich noch nie in einer solchen Situation. Aber bei einer Spende muss man auch loslassen können, sonst wäre es ja nur eine Leihgabe. :)z

Ich wünsche euch, dass alles so wird wie ihr es angedacht habt und ihr langfristig alle gut damit leben könnt. Wäre schön, wenn du ab und zu mal berichten würdest. Vor allem interessiert es mich, wie es dir persönlich emotional geht, wenn die Spende erfolgreich war und das Baby unterwegs, bzw dann da ist.

@:) :)*

CYom2ran


Gibt es bei euch eigentlich eine Zeitplanung, ab wann es "passieren" soll, oder gibt es noch viele organisatorische Dinge vorher zu klären?

K1urt


Ich habe jetzt die erste Hälfte des Threads nachgelesen und möchte meine eigene Erfahrung einbringen ... ich habe zwei Kinder, die ich nicht gezeugt habe ... (ins Detail meiner Geschichte möchte ich hier aber nicht gehen ... höchstens als PN)

Also zunächst mal eine Feststellung ... die anonyme Samenspende, die hier häufiger genannt wurde, gibt es in D nicht mehr.

Das Recht des Kindes seine biologische Abstammung zu kennen wurde inzwischen höher eingestuft, als das Recht eines Samenspenders auf seine Anonymität (obwohl sie vielleicht mal vertraglich zugesichert wurde).

Dazu kommt noch, dass es in D tatsächlich schwierig ist als lesbische Paar oder Single Frau eine künstliche Befruchtung machen zu lassen ... im Ausland ist das leichter (und wohl dann auch vollständig anonym)

Die dazugehörigen Gesetze sind eben noch nicht beim Stand der heutigen Reproduktionsmedizin angekommen.

Aber es gibt ja auch Gründe, warum es gut ist, wenn ein Kind (oder die Mutter) die biologische Abstammung kennt.

Nicht ohne Grund wurde das deutsche Recht an der Stelle inzwischen geändert ... ausserdem gibt es Gelegenheiten wo es sehr darauf ankommt ... z.B. bei Stammzellenspende oder Organspende ... wenn es um das Leben des Kindes geht, ist eine weitere Chance auf einen kompatiblen Spender mit Geld nicht zu bezahlen.

Auch wenn man nicht gleich so negativ denken will ...

Aber auch beim Wunsch nach einem weiteren Kind kann es relevant sein, weil es derselbe genetische Vater sein soll ...

Und dann möchte man vielleicht ja auch die soziale Herkunft des Spenders kennen ...

Zur eigentlichen "Problematik" ... die rechtliche Seite wurde schon hinlänglich betrachtet ... jede private Vereinbarung ist hinfällig, weil nicht rechtskräftig (sie hätten maximal einen "moralischen Wert")

Wie das bei einer Samenspende von der Samenbank ist, weiß ich nicht, ich vermute es ist eine Art Vorabadoption, das sichert den Spender ab, nicht finanziell zur Verantwortung gezogen zu werden und dem Partner der Empfängerin hinterher die offizielle Elternschaft.

Ob soetwas auch privat möglich ist, weiß ich nicht, hier braucht es großes Vertrauen, dass die Partnerin der Mutter hinterher auch das Kind adoptiert ...

Zu den emotionalen "Verwirrungen" ... die sind meiner Meinung nach sehr viel relevanter.

Ich persönlich finde es gut, wenn man dem/den Kind/ern tatsächlich später einmal den biologischen Vater vorstellen kann und ihnen auch erklären kann, wieso sie entstanden sind, wie sie entstanden sind.

Auch für mich persönlich sehr gut, wenn der Vater tatsächlich eine (väterliche) Rolle im Leben des Kindes spielen möchte ... auch wenn ich das nicht für so essentiell wichtig halte, wie das hier in einigen Postings genannt wurde.

Aber so Jemanden zu finden ist auch nicht leicht ... in gegebenem Fall ist diese Hürde aber schon genommen.

Allerdings birgt letzteres natürlich mehr die Gefahr von "Verwirrungen", denn es gibt etwas "Verbindendes", was man keinesfalls unterschätzen darf.

Wenn man sich gut kennt, und so scheint es ja zu sein, dann kann man einiges vorherahnen ... aber man sollte eben auch ein paar Extreme gedanklich durchspielen ... denn manchmal kommt es anders als man denkt.

Es gibt aber kein allgemeingültiges Fazit, weil es von jedem Einzelnen abhängt ... und hier sind es 3 Frauen, ein Mann, 2 vorhandene und ein künftiges Kind (vielleicht auch mehrere) ... viele Variablen für Unwägbarkeiten.

Ich kann deswegen weder dazu raten noch davon abraten.

Als ich mich das erste mal (auch virtuell) darüber erkundigt habe, wie es möglich sein könnte unseren Kinderwunsch umsetzen, gab es teils auch so heftige Reaktionen, wie hier im Thread ... und auch Geschichten von sehr negativen Erfahrungen.

Im Rückblick betrachtet gab es bis jetzt aber keinen Grund etwas zu bereuen oder ändern zu wollen (und das erwarte ich jetzt gute ca. 15 Jahre danach auch nicht mehr)

Alias 727820


Ein frohes Weihnachtsfest!

Nun ein kleines Update: Inzwischen ist besagte Freundin schwanger geworden. Nach drei Versuchen. Es fühlte sich von Beginn an richtig an. Man fiebert mit wie man bei andern Paaren auch mitfiebert. Aber es ist da - vor allem bei meinem Mann - kein: das ist jetzt mein Kind.

Wie es sein wird, wenn das Baby da ist, das wird sich dann zeigen.

Schöne Grüße!

D_ie @Sephexrin


na, wenn das keine schöne weihnachtsbotschaft ist :-D

glückwunsch an eure freundinnen!

C|omrVan


Danke für die Rückmeldung!

Dann drücken wir mal die Daumen, dass die Emotionen während der Schwangerschaft und nach der Geburt weiterhin stabil bleiben. :)^

Und natürlich eurer Freundschaft, dass das alles unter euch bleibt und keine juristischen Betrachtungen nach sich zieht. Ich stelle es mir spannend vor, dass man zu dem Kind die gesunde Distanz einhält und dennoch eine starke Freundschaft pflegt, während man familiär irgendwie doch wieder ein bisschen zusammengehört. Vielleicht ist es aber auch eine schöne Sache, daher werde ich deinen Faden mit Interesse weiterverfolgen.

Alias 727820


Hallo!

Ein kleines Update nach so vielen Monaten...

Der kleine Junge ist seit 6 Wochen auf dieser Welt. Er hat zwei etwas übernächtigte, aber sehr glückliche Mütter. :-)

Wir sind froh, diesen Schritt gewagt zu haben. Meinem Mann geht es gut damit und mir auch. Ich freue mich immer über Bilder vom Baby, aber wenn mal nichts kommt, dann geht der Alltag hier so weiter. Mit unseren Kindern und unserer Familie.

Irgendwann werden wir es unseren Kindern sagen, aber das hat Zeit.

Grüße! @:)

USnwisslendxe80


Toll! Herzlichen Glückwunsch! x:)

CWhriBsalxe


Alias, das freut mich sehr, dass es so schön geklappt hat. Vor allem ist das gute Gefühl sehr wichtig und das freut mich am allermeisten!

Genießt die Zeit und habt weiterhin Freude daran!

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