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Ein Leben zu Viert oder zu Dritt?

K^leinteHexex21


Ich finde es falsch, Holli da in eine Trennung zu drängen. Das muss sie selber wissen, wir können hier nur unterstützen oder unsere Meinung und Erfahrung schreiben.

Und meine Erfahrung ist, dass sich ein Mann, der wirklich an sich arbeiten will (hinsichtlich der Beziehung), das dann auch schafft.

Warum sollte man ihm jetzt - wo sie ihm so lange versucht hat klar zu machen, was ihr fehlt - nicht die Chance geben, etwas zu ändern? Jetzt, wo er es scheinbar verstanden hat?

L~ou\isixana


Ich glaube auch nicht dass man auf die Art zweigleisig fahren kann. Wie soll jemand, der kaum Kraft genug hat sich von so einem Mann zu trennen dann auch noch den Spagat hinlegen dem Mann zeitgleich noch Hoffnungen zu machen? Das zerreißt einen ja. Mir hat mal jemand gesagt: bei den wirklich wichtigen Entscheidungen im Leben gibt es nur ein ja oder nein.

C.araKmalax 2


Die Chancen stehen immer halb und halb. Versuchen kann man es. Ich kenne Menschen, die sich tatsächlich geändert haben und zwar dauerhaft und bei anderen ist nach einigen Wochen wieder alles beim Alten gewesen. Wofür man sich entscheidet, das ist eine individuelle Angelegenheit.

Ich bin weder für eine schnelle Trennung noch für ein zusammen ausharren, wenn es keinen gemeinsamen Nenner mehr gibt.

S,hePilxagh


Jetzt, wo er es scheinbar verstanden hat?

Ich denke "scheinbar" ist in diesem Zusammenhang das entscheidende Wort.

Warum sollte man ihm jetzt - wo sie ihm so lange versucht hat klar zu machen, was ihr fehlt - nicht die Chance geben, etwas zu ändern?

Falls das keine rhetorische Frage war zitiere ich mich hier einfach mal selbst:

Die beiden haben kein Kommunikationsproblem, Nähe-Distanz Problem o.ä. welche man evtl. mit guter Begleitung in einer längeren Paartherapie bearbeiten und verändern könnte.

Nein - dieser Mann hat sich durch so unmenschliches, ignorantes, liebloses Verhalten völlig und nachhaltig als Mann und Vater selbst disqualifiziert.

Von den sexuellen Bedrängnissen und dem Machtungleichgewicht mal ganz zu schweigen!

Eine Beziehung oder Ehe bei der die Basis, der Grundrespekt und die Liebe stimmen, in der Probleme auftauchen (oder sich gar manifestieren), ist es mit Sicherheit wert gemeinsam in einer Paartherapie zu arbeiten.

Aber Holis "Ehe" und Lebenssituation spielt in einer ganz anderen Liga.

Hoffnung wird hier zum ganz falschen, gefährlichen Freund der die Aussicht auf ein besseres Leben blockiert.

Niemand kann hier Holi zu irgendwas drängen.

Aber ich möchte klar, deutlich und unmissverständlich Stellung beziehen.

S,hexilaxgh


Mir hat mal jemand gesagt: bei den wirklich wichtigen Entscheidungen im Leben gibt es nur ein ja oder nein.

Oder anders ausgedrückt:

"In Gefahr und größter Not, bringt der Mittelweg den Tod."

(Friedrich von Logau)

S2heilxagh


Ich bin weder für eine schnelle Trennung noch für ein zusammen ausharren, wenn es keinen gemeinsamen Nenner mehr gibt.

Von schnell könnte hier noch nicht einmal die Rede sein, wenn sie sich schon vor Jahreb getrennt hätte.

KFleinaeHexex21


"Die beiden haben kein Kommunikationsproblem, Nähe-Distanz Problem o.ä. welche man evtl. mit guter Begleitung in einer längeren Paartherapie bearbeiten und verändern könnte.

Nein - dieser Mann hat sich durch so unmenschliches, ignorantes, liebloses Verhalten völlig und nachhaltig als Mann und Vater selbst disqualifiziert.

Von den sexuellen Bedrängnissen und dem Machtungleichgewicht mal ganz zu schweigen!"

Woher weißt du denn das, bist du Paartherapeut? Hast du mal mit beiden gesprochen? Auch mit dem Mann? Weißt du seine Sicht der Dinge?

Wo siehst du ein Machtungleichgewicht? Holli hat meiner Meinung nach genauso viel Macht in der Beziehung. Immerhin ist sie zu Untersuchungen gegangen, obwohl er das nicht wollte. Sie gibt dem Kind Medikamente, die er nicht will, sie bleibt bei ihrem Schwager, auch wenn er gern hätte, dass sie nach Hause kommt, sie sucht sich Beratung und Begleitung, obwohl er dagegen ist.

Du redest Holli eventuell gerade etwas ein, was vielleicht gar nicht so ist. Weil wir hier kennen nur eine Sicht der Dinge. Genau deshalb solltest du etwas vorsichtig mit deinen Äußerungen sein.

dnanaJe87


Mir fallen da spontan direkt ein paar Punkte ein:

• Man kann doch keine Wohnung suchen/finden und anmieten und dann wieder doch nicht?

• Einen neuen Hausstand (Möbel/Waschmaschine und co.) organisieren und dann wieder verkaufen?

• Konten trennen/beibehalten oder doch nicht?

• Kinderbetreuung/Unterstützung organisieren, Leute anheuern, Verbindlichkeiten schaffen und dann wieder absagen?

Doch kann man. Ich hab geguckt was für eine Wohnung überhaupt übernommen werden würde/finanzierbar wäre und dann gesucht. Je nachdem wo man wohnt kann das dauern, auch wenn man sich auf die Listen der Genossenschaften setzen lässt. Hier ist ein Jahr nichts. Und es ist total normal dann da auch wieder abzusagen, haben die mir selbst gesagt, bei der Genossenschaft.

Man kann gucken wo es Hausrat günstig gäbe und Geld dafür zur Seite legen. Und dazu trennt man am Besten die Konten, nichts lässt sich leichter wieder zusammen legen, wenn man denn das überhaupt will. Ich habe in der Ehe schön getrennte Konten. Und Betreuung hat sie ja eh, also Kita. Da muss sie nichts neu schaffen. Und bei Freunden, Angehörigen und externen Pflegekräften kenne ich es nicht anders, als das man auch mal umbucht beziehugnsweise neue Absprachen trifft. Da kann man ja auf die wackelige Situation vor Ort schonmal hinweisen, dann wissen sie,d ass da eventuell noch was an Änderungen bevorsteht.

Und das alles kann man machen, während man dem Partner die Chance einräumt sich zu beweisen, in dem man ihm zum Beispiel die Woche mit dem Kleinen gibt. Wenn es klappt, super, wenn ni cht, dann ist es auch nicht anders und man weiß umso genauer wieso man nach einer Wohnung sucht.

Aber ich werde hier nicht rumstreiten un damit Hollis Thread schreddern, ich wollte nur zeigen wie sowas gehen kann. Holli muss dann abschätzen was ihr leichter fällt (manch einem mag so ein langsamer Weg weniger Kraft abverlangen als ein schneller Schnitt) und ob sie noch Chancen geben kann, ohne selbst zu tun, erstmal nur ihn tun lassen, oder nicht oder wie auch immer.

Dieses in Bausch-und-Bogen-verurteilen eines Menschen hier, eines Menschen den man gar nicht kennt noch dazu, dass finde ich verdammt unmöglich.

L'ouivsianua


Sobald Menschen kommunizieren - oder in einem Forum schreiben, geben sie etwas von ihrem Leben preis und damit Einsichten in ihr Leben. Die TE hat hier schon dehr viel gepostet dass man kein Therapeut sein muss um hier Muster und Dynamiken zu erkennen.schon die Wahl eines Nicks verrät einiges über die Person. Ausführliche Postings umso mehr. Ganz zu schweigen was zwischen den Zeilen steht.

S:evenU.oBf.Nixne


Auch wenn ich zu denjenigen gehöre, die bei solch einer Leidensgeschichte zu einem schnellen Schlußstrich tendieren, so hat die Angelegenheit mit den Angeboten des Mannes doch eine ganz andere Wende bekommen. Jetzt schon darüber zu spekulieren, ob er seine Versprechungen einhalten wird, hat keinen Sinn (außer hinterher seine eigene Meinung bestätigt zu finden)

Holli scheint durchaus noch nicht bereit zu sein, ihre Ehe aufzugeben, das geht im übrigen auch klar und deutlich aus ihrer Überschrift hervor. Warum also an dieser Stelle nicht die Angebote des Mannes annehmen und gleichzeitig eine Paartherapie machen?

M@i#lail`a


Holi, ich möchte deinen Faden auch nicht schreddern, muss aber dennoch kurz was zum "Giftratschlag" Paartherapie sagen, weil er ja auch von mir kam.

Eine gute Paartherapie beschäftigt sich nicht zwingend damit, wie man zusammen bleibt, sondern kann auch in die andere Richtung helfen. Mit Hilfe von (häufig 2) neutralen Personen kann man auseinandersortieren, was jeder in der Beziehung braucht und wie man es umsetzen kann. Oder auch eben nicht. Ich glaube halt, dass bei den massiven Problemen doofe Verhaltensmuster, die immer zu dem gleichen unglücklichen Ergebnissen führen, eingeschliffen sind. Ohne Hilfe kommt man da nicht mehr raus. Und wenn klar wird, dass die Beziehung nicht mehr zu retten ist, kann das auch ein Ergebnis der Paartherapie sein.

Holi, ich vermag einfach nicht zu beurteilen, ob dein Mann nur die Felle davon schwimmen sieht, oder ob er es so bequem hatte, dass ihm die Schwere deiner Sitution tatsächlich nicht klar war. Ich würde das Angebot mit der Woche auf jeden Fall annehmen. Einmal für dich und einmal damit er schauen kann (auch wenn er Hilfe hat) wie den Alltag mit eurem großen wuppen würde. Und ich würd mich danae anschließen und die Vorbereitungen für die räumliche Trennung trotzdem fortführen. Einfach damit du, wenn du soweit bist schauen kannst, ob es eine Möglichkeit gibt, dass deine Bedürfnisse in der Beziehung erfüllt werden oder nicht. Und dann wäre es ja besser von so ganz praktischen Sachen weitesgehend abhängig zu sein oder zumindest einen praktikablen Ausweg zu haben.

Wäre er denn bereit zu einer Paartherapie zu gehen und an sich und euch zu arbeiten? Und kannst du dir das für dich überhaupt vorstellen oder ist dafür zuviel passiert? Vielleicht wäre es für euch auf alle Fälle hilfreich und wenn es nur ist, um euch zu sortieren.

Viele Grüße,

Milaila

Ltouisniana


Holli scheint durchaus noch nicht bereit zu sein, ihre Ehe aufzugeben, das geht im übrigen auch klar und deutlich aus ihrer Überschrift hervor.

Für mich geht daraus hervor, dass sie es sehr wohl in Betracht zieht.

Warum also an dieser Stelle nicht die Angebote des Mannes annehmen und gleichzeitig eine Paartherapie machen?

Weil die "Angebote", so wie sie es beschreibt und so wie es sich im Gesamtbild darstellt, doch eher als Hinhaltetaktik interpretiert werden können. Das kann man aus einem Posting nicht herauslesen, aber wenn man sich die gesamten Postings durchliest, können einem durchaus Zweifel kommen, ob seine Motive auch die ihren sind.

Eine Paarberatung könnte man durchaus in Betracht ziehen, aber dafür müssen beide bereit sein. Eine Paartherapie kann auch aufzeigen, dass es keinen Sinn mehr macht.

SBheil+agh


Woher weißt du denn das, bist du Paartherapeut? Hast du mal mit beiden gesprochen? Auch mit dem Mann? Weißt du seine Sicht der Dinge?

Diese Fragen kannst Du genau so an alle hier Schreibenden stellen. Und Du wirst von allen - höchstwahrscheinlich dieselbe Antwort bekommen.

Wo siehst du ein Machtungleichgewicht?

Holis "Ehemann" lebt sein Leben genau so wie er möchte, und Holi kümmert sich ganz alleine um die gemeinsamen Kinder.

Wie ich mich wie ich mich erinnere hat er sie - selbst als sie bereits völlig am Ende war - nicht einen Tag am WE mal durchschlafen oder ausschlafen lassen.

Er gibt sämtliche Rahmenbedingungen vor.

Sie gibt dem Kind Medikamente, die er nicht will, sie bleibt bei ihrem Schwager, auch wenn er gern hätte, dass sie nach Hause kommt, sie sucht sich Beratung und Begleitung, obwohl er dagegen ist.

Die Medikamente sind ärztliche verordnet, sie war einmal (!) beim Schwager zu Besuch, und die Beratung sucht sie sich um Ihre Lage und die der Kinder zu verbessern.

Dies von seiner Zustimmung abhängig zu machen wäre geradezu tragikkomisch.

Du redest Holli eventuell gerade etwas ein, was vielleicht gar nicht so ist.

Ich gebe hier meine Ansichten, Gedanken und Einschätzungen wieder. Auf der Grundlage des von Holi geschriebenen. Wie jeder Andere auch - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Doch kann man. Ich hab geguckt [...]

Ich persönlich sprach hier nicht von "gucken", sondern von konkretem Fakten schaffen:

Wohnung suchen, sich drum bewerben und mieten.

Sollte sie hierzu Hilfe/Gelder vom Amt benötigen, führt dies auch nur zu einem Ziel, wenn man auch wirklich die entsprechenden Anträge ausfüllt.

Eventuell bekommt man sogar Unterstützung bzgl. einer Übergangslösung.

Wenn Holi auf irgendeiner Liste steht, hat sie damit keine Entscheidung getroffen - weder in die eine, noch in die andere Richtung.

Man kann gucken wo es Hausrat günstig gäbe und Geld dafür zur Seite legen.

Ich sprach auch hier nicht von "gucken" und im Konjunktiv. Siehe oben.

Und dazu trennt man am Besten die Konten, nichts lässt sich leichter wieder zusammen legen, wenn man denn das überhaupt will.

Auch hier: weder Fisch noch Fleisch...

Und Betreuung hat sie ja eh, also Kita. Da muss sie nichts neu schaffen.Und bei Freunden, Angehörigen und externen Pflegekräften kenne ich es nicht anders, als das man auch mal umbucht beziehugnsweise neue Absprachen trifft. Da kann man ja auf die wackelige Situation vor Ort schonmal hinweisen, dann wissen sie,d ass da eventuell noch was an Änderungen bevorsteht.

Hier meinte ich private Betreeung, Unterstützung zuhause mit dem kranken Jungen und nicht die Kita.

Diese hat eine Vorlaufzeit: Anträge/Gutachten/Bewilligung etc. pp.

Pflegedienste brauchen wie jeder andere Dienstleister auch, einen realen Auftrag um tätig werden zu können.

Ein "vielleicht brauche ich Euch bald, vielleicht auch nicht" führt zu nichts.

Auch hier läuft nichts reales mit "mal gucken".

Und das alles kann man machen, während man dem Partner die Chance einräumt sich zu beweisen, in dem man ihm zum Beispiel die Woche mit dem Kleinen gibt.

Was bitte ist das für ein Beweis? ":/

Eine Woche Urlaub mit dem gesunden Kind sagt nichts, aber auch gar nichts (!) darüber aus, ob er im Alltag wirklich gewillt und fähig ist, ernsthaft und dauerhaft seine Vater- und Partnerrolle zu erfüllen, oder weiterhin der sexuell zudringliche, zockende, aus- und durchschlafende Klotz am Bein sein wird. :-X

Bis jetzt hat sie nichts außer Lippenbekenntnissen!

Dieses in Bausch-und-Bogen-verurteilen eines Menschen hier, eines Menschen den man gar nicht kennt noch dazu, dass finde ich verdammt unmöglich.

Davon halte ich in der Regel auch nichts.

Aber in diesem speziellen Fall gibt es keinen winzigen Anhaltspunkt mehr für mich, auch nur ein Fünkchen realistische Hoffnung zu hegen, dass sich dieser Mann ändern wird bzw. die Ehe und Vaterrolle noch eine Chance auf Wachstum hat.

mKs492


Wenn er sie wirklich entlasten wöllte, würde er anbieten, dass sie alleine oder mit einer Freundin in Urlaub fährt und er sich um beide Kinder kümmert. Ich sehe es leider auch als Lippenbekenntnis.

HMolKijWxood


Ihr habt so viel geschrieben, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll..

Vielleicht bekomme ich es ja hin, die Fragen so weit es geht zu beantworten.

Ihr fragt, ob ich glaube, dass er langfristig was ändern kann. Nein, das glaube ich nicht. Aber, und das muss ich ganz dringend richtig stellen.

So wie es sexuell läuft, da bin ich genauso wenn nicht noch mehr dran schuld, als er. Eigentlich hat er keine Schuld. Ich könnte nein sagen und ich könnte Vorkehrungen treffen. Ich kann ihm nicht vorwerfen, dass er gewisse Knöpfe bei mir drückt. Deswegen wird es aber getrennte Betten geben. Er will mehr Zeit mit uns oder mir verbringen, damit ich mich nicht mehr alleine fühle.

Die Alarmglocken läuten bei ihm sehr laut, weil gewisse Stellen geäußert haben, dass sie sich um meine Verfassung Sorgen machen.

Keine Ahnung, warum das so ist, denn in den Terminen versuche ich, soweit es geht mich zusammenzureißen.

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