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Ein Leben zu Viert oder zu Dritt?

S|heilxagh


Holi, ich meine es nicht böse

Aber das mit "Diagnostik läuft" wird langsam unglaubwürdig.

Wieviele Monate muss man denn warten? Warum wurden stationäre Möglichkeiten von Dir immer vorzeitig abgebrochen? Wieso werden ständig Ärzteund Kliniken gewechselt?

Und Du brauchst selbst auch keine Beratung sondern eine stationäre Therapie. Eine ambulante (warum musst Du auch da quasi wieder monatelang warten? Gibt es nur den einen Therapeuten?), ist in meinen Augen für Dich nicht ausreichend.

Mein Verhalten habe ich dahingehend geändert, dass ich nun sage was ich möchte und den Sex gibt es seit einigen Wochen nun auch nicht mehr.

Du sagst vielleicht was Du möchtest (Unterstützung/Kind in der Nacht betreuen), aber Du bekommst es doch nicht!

Zu der Sache, dass es keinen Sex mehr gibt, sage ich netzt mal nix. :-X

Jetzt müsste eigentlich wieder kommen, dass Du Dich enttäuscht und verletzt aus dem Forum zurückziehst,dann auf Bitten wieder kommst,um dann ihr wieder hier abzuholen wie arm Du bist, wie aussichtslos und unveränderlich Deine Situation ist, und wie tapfer Du sie meisterst... %:| {:(

Wenn Du grundsätzlich was ändern und erreichen willst, dann musst Du grundsätzlich etwas anders machen! Und nicht nur im "Kleinen".

Es ist natürlich Dein Gutes Recht einfach so weiterzuleben:

Mit einem undiagnostizierten Kind, in einer destruktiven und lieblosen Ehe, ohne Deine Vergangenheit ernsthaft aufgearbeitet zu haben. Und ohne Hilfe von Fachpflegeoersonal ohne Schlaf und Hilfe.

Weil ja alles nicht so "schnell" geht oder aus diesen und jenen Gründen gar nicht geht.

Warum aber dann dieser Faden?

Dieser Wunsch nach Hilfe und dem Aufzeigen von Lösungswegen?

Keinen Sorge - gleich kommen ganz viele Beiträge, die mich "zur Räson" rufen werden, und Dich trösten werden. *:)

H$oliWxood


Setzt dich doch bitte zuvor mit den Themen auseinander, bevor du hier Unterstellungen veröffentlichst.

Mvi7lGai?la


Holi, blende aus, was dir nicht gut tut. Es haben dir auch viele geschrieben wie viel Respekt, sie vor dir und allen was du geschafft hast haben. Ich weiß, wenn die Welt schwarz ist, hört man eher auf die dazu passenden Stimmen, aber es sind noch ganz viele andere da @:)

M_ilaixla


@ Sheilagh

Das mit der Diagnostik ist überhaupt ganz und gar nicht unglaubwürdig. Ich arbeite in diesem Bereich und es läuft ziemlich genau so bei den umschriebenen Entwicklungsstörungen wie Holi es beschrieben hat.

Scheilxagh


Keinen Sorge - gleich kommen ganz viele Beiträge, die mich "zur Räson" rufen werden, und Dich trösten werden. *:)

Holi, blende aus, was dir nicht gut tut. Es haben dir auch viele geschrieben wie viel Respekt, sie vor dir und allen was du geschafft hast haben. Ich weiß, wenn die Welt schwarz ist, hört man eher auf die dazu passenden Stimmen, aber es sind noch ganz viele andere da @:)

Na, siehst Du! Da sind sie schon, die Schulterklopfer, die gut-zu-Reder.

Kuschelkurs kann wieder justiert und weiter gefahren werden!

Alles bleibt so wie es ist.

hrikl*eiGnxes


Ferndiagnosen kannst du gut, Sheilagh, was? Was Holi ganz grundsätzlich braucht, das entscheidet dann doch eher sie. Hast du den Eindruck, du hilfst hier?

Holi

Ich finde übrigens auch, dass du das super machst. Dass du überhaupt noch Kraft für deine Kinder hast, ist schon was.

A[ufD\erAVrbexit


Keinen Sorge - gleich kommen ganz viele Beiträge, die mich "zur Räson" rufen werden, und Dich trösten werden. *:)

Es geht hier nich um trösten sondern um Respekt.

Sheilagh, nur weil sie deinen Ratschlag nicht nach deiner Zufriedenheit umgesetzt hat, musst du hier nicht die große Keule rausholen.

Du bist weder in der Lage noch in der Position dazu. Eigentlich bist du nicht viel anders als ihr Mann im mancher Hinsicht. "Du tanzt nicht nach meiner Pfeife? Dann bestraf ich dich dafür".

Echte Hilfe sieht anders aus.

Kannst du deinen Frust nicht woanders ablassen?

:(v

h+ikl_einxes


Alter, Sheilagh. Was geht denn bei dir? Selbst WENN Holi sich nicht so schnell aus dem Loch holt, wie du es gern hättest, was genau verfolgst du mit deiner Aggressivität hier?

EDhemaKligerK Nutze<r (+#51x5610)


Ich denke hier gilt wie leider so oft im Leben: So lange der Leidensdruck noch nicht groß genug ist, so lange man noch irgendwas positives aus der Sache rauszieht (sei es auch vom rationalen her noch so absurd), ändert sich nicht nachhaltig etwas.

Mich selbst bedrückt deine Geschichte wirklich Holli, ich kann deine Verzweiflung nachfühlen. Als Aussenstehende, die wir nur ein paar Fakten haben, aber keinen Einblick in die ganze Situation, ist das auch nicht leicht. Ich würde dir gerne unter die Arme greifen, aber aus der Distanz ist das nicht möglich. Das Zuschauen bzw Mitlesen in deinen Threads, ohne selbst auch nur irgendwas für dich und deine Kinder zum Besseren verändern zu können, ist auch nicht immer leicht. Eben weil auch da ein leichter Haut von Hilflosigkeit und dem Gefühl gebundener Hände spürbar wird.

Ich wünsche dir und den Kleinen wirklich sehr, dass du ein Hilfsangebot findest, das du annehmen kannst.

Wellcome zum Beispiel hat auch ein Programm für Familien in Not:

Wenn das Abenteuer Familie durch Engpässe führt, ist punktuell und begrenzt die Hilfe Dritter unabdingbar. Wenn eine Familie übergangsweise ins Trudeln kommt – durch Trennungen, Krankheiten, Umzüge, Mehrlingsgeburten – braucht es schnelle und unbürokratische Hilfe und vor allem Beratung und Begleitung, um wieder auf die Beine zu kommen.

[[http://wellcome-online.de/angebote-fuer-familien/familien-in-not/index.html]]

Wenn dir selbst alles ganz akut über den Kopf wächst, wäre der Sozialpsychiatrische Dienst (Deutschland) oder der Psychosoziale Dienst (Österreich) ein möglicher Ansprechpartner. Die helfen auch schnell, niederschwellig und unbürokratisch. Und wenn sie selbst nicht die Hilfe geben können, die gebraucht wir, vermitteln sie auch an die jeweiligen Stellen weiter. Ich habe selbst wegen einem Angehörigenproblem schon einmal dort angerufen und nur nachgefragt. Oft hilft es schon die notwendigen Adressen und Telefonnummern für den Fall der Fälle parat zu haben :)_

N9ailfoxuga


Aber das mit "Diagnostik läuft" wird langsam unglaubwürdig.

Wieviele Monate muss man denn warten?

Wenn man keine Ahnung hat... Beispiel humangenetische Untersuchung bei uns im Haus: Ergebnis nach 4-6 Monaten. Das hilft aber natürlich nur weiter, wenn man weiß, wonach man sucht. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle kommt bei "entwicklungsverzögertes Kind" absolut gar nichts raus.

M6ilaxila


Die Situation hat sich doch vor allem im letzten Jahr so verschärft. Und dass man ein Jahr um seinen Wunsch von einer Familie kämpft bzw. diese Zeit für eine gewisse Akzetanz braucht, finde ich nicht so unglaubwürdig.

Sheilagh, Holi ist jung, hat eine schlimme Vergangenheit und 2 kleine Kinder, eines sehr ungeklärt krank. Sie ist finanziell abhängig und braucht Zeit, das Ende ihrer Ehe zu akzeptieren und muss nun wohlüberlegt den "Ausstieg" planen.

Ich kann mich noch an deinen Faden vom Anfang euer Beziehung errinnern. Du warst Mitte 30?, finanziell so gut abgesichert wie es geht (verbeamtet oder?), hattest eine eigene Wohnung und keine Kinder mehr zu versorgen. Dein Partner hat sich während des ersten Jahres eurer Beziehung sehr egoistisch und auch demütigend verhalten, und geklärt hat er das bis heute nicht, oder? Und du hast es so lange ausgehalten, weil du an etwas geglaubt hast und dich nicht lösen konntest. Bei euch ist es letztlich ja noch gut ausgegangen, bei Holi nicht. Und du kannst wirklich so ganz und gar nicht verstehen, dass sie sich nicht schneller lösen kann? Ehrlich nicht?

L(ilaLxina


@ Sheilagh:

Was wären denn deine konkreten Schritte?

Und bleib' bei realistischen Vorschlägen - stationäre Therapie, solange die Kinder nicht mal für einen Nachmittags richtig betreut werden können, bringt der Familie leider nichts.

L\iesQelott9e4x0


Wir hatten damals monatelange Untersuchungen laufen, ausser "allgemeine Entwicklungsverzögerung mit autistischen Tendenzen" ist nichts rausgekommen - obwohl alles Mögliche getestet wurde...bei uns damals in Graz in der Uniklinik und in Wien im AKH....

Meine Kinder sind jetzt 15 und 18....und die Sache hat immer noch keinen Namen!

Was mir persönlich aber egal ist - denn es würde nichts ändern!

Bei Hollis' Sohn geht's aber immer noch um eine eventuell mögliche Behandlung....

M1il[aila


im übrigen schließe ich mich voll umfänglich AufderArbeit an

E^hemaligQe8r Nurtzer (K#51x5610)


Und bleib' bei realistischen Vorschlägen - stationäre Therapie, solange die Kinder nicht mal für einen Nachmittags richtig betreut werden können, bringt der Familie leider nichts.

Ich bin mir sicher, dass das kein leichtes Unterfangen ist, aber vielleicht ist sowas in der Art ja doch möglich? Ich habe mal gelesen, dass es zumindest für suchtkranke Eltern teilweise die Möglichkeit gibt eine stationäre Therapie gemeinsam mit Kind(ern) zu machen. Vielleicht gibt es solche Angebote auch für Eltern in anderen Notsituationen?

Wie gesagt, beim Psychosozialen Dienst am Telefon sind die Menschen wahnsinnig hilfreich und können einen auch an die entsprechenden Stellen weiterleiten. Individuell passend, ich denke nicht, dass wir Forumsschreiberlinge da genug Einblick haben, um wirklich so zu helfen, wie es gebraucht wird und auch angenommen werden kann.

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